Perry Rhodan 1743: Digital-Gespenster (Heftroman) (E-Book)

eBook - Perry Rhodan-Zyklus 'Die Ayindi', Perry Rhodan-Erstauflage
Titelbild-Illustrator(en):
ISBN/EAN: 9783845317427
Sprache: Deutsch
Umfang: 64 S.
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Die Erde im Hamamesch-Fieber - ein Mann begegnet dem WahnsinnWährend Perry Rhodan und seine Gefährten an der Großen Leere und in den Weiten des Arresums versuchen, einerseits zwischen Ayindi und der Damurial zu vermitteln und andererseits die unglaubliche Gefahr durch die Abruse zu beseitigen, verändert sich die Situation im heimatlichen Solsystem und in der Milchstraße.Dort dehnt sich die Todesstrahlung vom Mars nach wie vor ohne Unterbrechung aus; wer in ihren Bann kommt, muss sterben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Erde von der Strahlung erfasst und alles Leben auf dem Planeten vernichtet wird.Zu Beginn des Jahres 1218 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 4805 alter Zeit - kommt für die Terraner aber auch noch der Ärger mit den Hamamesch dazu: Dieses Händlervolk aus Hirdobaan, das dank der BASIS-Expedition zur Großen Leere erst auf die Milchstraße aufmerksam wurde, hat mit mysteriösen Waren und phantastischen Basaren für Aufsehen gesorgt. Wer unter den Einfluss dieser Waren gerät, weist suchtartiges Verhalten auf - die Verantwortlichen Terras sehen darin eine ernsthafte Gefahr.Mittlerweile entstanden in verschiedenen Gebieten der Milchstraße die ersten Basare. Der Versuch der Hamamesch, auch im Einflussbereich der Terraner Basare zu errichten, wurde von der Liga Freier Terraner und der Kosmischen Hanse gestoppt. Damit war der Einfallsreichtum der Händler nicht zu Ende: Sie schafften es, Homer G. Adams "süchtig" zu machen und den Basar KOROMBACH im Solsystem zu installieren. Dann spielen die Syntrons verrückt - es erscheinen die DIGITAL-GESPENSTER ...
PETER TERRIDSeine Spezialität waren die spannende, lebensnahe Darstellung von Menschen - oder Außerirdischen - in Extremsituationen, in denen sie über ihr "normales Maß" hinauswuchsen. Die Rede ist von dem Kölner Schriftsteller Wolfpeter Ritter, der unter dem Pseudonym Peter Terrid Dutzende von PERRY RHODAN-Romanen geschrieben hat.Bereits im Verlauf seiner Studentenzeit schlug der 1949 geborene Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid den Weg zur Schriftstellerei ein: Tagsüber studierte er im Wintersemester 1969/70 Geschichte, Soziologie und politische Wissenschaften, abends setzte er sich an die Schreibmaschine und verfaßte seinen ersten Roman. "Mit bodenloser Unverschämtheit bat ich dann einen der PERRY RHODAN-Autoren, mir bei meinen literarischen Gehversuchen zu helfen." Terrid schickte sein Manuskript nach München, wo sich sein Vorbild Hans Kneifel die Zeit nahm und das Werk prüfte.Terrid selbstkritisch: "Meinen ersten Roman mußte ich viermal neu schreiben, bevor mein freundlicher Helfer ihn endlich an den Lektor abschickte."Das tat dem Werk offenbar gut: "Das Pendel der Zeit", ein packend geschriebenes Zeitreise-Abenteuer, kam 1970 in der bei Pabel erscheinenden Heftromanreihe "Terra Nova" heraus. Rasch folgten weitere Romane, die dem Autor bei Kritikern wie Lesern einen sehr guten Ruf verschafften. Terrid gewann sogar alten Science Fiction-Ideen neue Aspekte ab und glänzte bereits zu dieser Zeit durch eine ausgefeilte Charakterisierung seiner Hauptpersonen.Grund genug für ihn, das ungeliebte Studium zu beenden und sich vollends auf das Wagnis der freien Schriftstellerei einzulassen. Für die Heftromanreihe "Terra Astra" entwickelte Terrid das Epos um die "Time Squad", ein actiongeladenes Abenteuer, das verschiedene Zeitepochen verband. Der Einstieg zuerst bei der ATLAN- und später bei der PERRY RHODAN-Serie war für den profilierten Autor daher eine logische Folge.Terrid schätzte die Science Fiction als wichtigen Bestandteil der modernen Unterhaltungsliteratur: "Nur hier hat der Autor noch die Möglichkeit, sich etwas völlig neues einfallen zu lassen."Das hat ihn aber nicht davor bewahrt, auch in ganz anderen literarischen Sparten tätig zu werden. So hat er beispielsweise an beiden Versuchen, deutschsprachige Fantasy-Reihen zu publizieren, aktiv mitgewirkt: Romane aus seiner Feder erschienen in den 70er Jahren bei "Dragon" und in den 80er Jahren bei "Mythor". Unter dem Pseudonym John Catlin schrieb er darüber hinaus Western, unter Pierre Lykoff arbeitete er an der Horror-Reihe "Dämonenkiller" mit, und als Patrick Wynes publizierte er in den Krimi-Reihen "Kommissar X" und "Die Katze".Für den Bereich des Frauenromans besorgte sich der Schriftsteller übrigens konsequenterweise ein weibliches Pseudonym: "Gaslicht"-Romane erschienen unter Patricia Wynes.Überraschend verstarb Peter Terrid am 8. Dezember 1998, in Köln-Porz mit nur 49 Jahren an Herzversagen.
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