Zwischen den Romanen – Teil 3 Ein Werkstattbericht zu PERRY RHODAN NEO-Band 74 von Rüdiger Schäfer

16. Juli 2014

(Vorbemerkung der Redaktion: Am 18. Juli 2014 erscheint der PERRY RHODAN NEO-Band 74, den Rüdiger Schäfer geschrieben hat. Der Autor verfasste freundlicherweise einen Werkstattbericht dazu, den wir wegen seiner Länge in drei Teilen bringen. Heute kommt der abschließende Teil drei, die Teile eins und zwei erschienen vorgestern und gestern.)

Es begann das übliche Warten auf die Reaktionen der obersten Gralshüter, das ich mir immerhin mit dem Studium der umfangreichen Unterlagen zu den ersten PERRY RHODAN Stardust-Romanen verkürzen konnte. Frank, der gerade an einigen neuen NEO-Exposés saß und inzwischen weiß, wie nervös ich immer bin, meldete sich schon am Tag darauf und versicherte mir, dass ihm die ersten 22 Seiten meines Manuskripts gefallen hätten. Das half tatsächlich.

Drei Tage später bekam ich mein Manuskript mit den Kommentaren des Chefautors zurück – und freute mich riesig über ein sehr gutes Urteil. Ganz ohne Überarbeitung ging es natürlich nicht, aber die meisten Dinge waren Kleinigkeiten. Trotz aller Sorgfalt übersieht man das eine oder andere Detail – und natürlich steckt Frank, der seit drei Jahren nichts anderes als NEO macht, um einiges tiefer in der Materie, als man selbst. Auf jeden Fall schaffte ich die notwendigen Änderungen an einem Abend.

Am 6. Mai – ich wartete noch auf das abschließende Urteil von Klaus N. Frick – klingelte das Telefon und Sabine Kropp war in der Leitung. Sie fragte mich, ob ich eventuell Lust hätte, die Zusammenstellung des PR-Reports und die Koordination der Risszeichnungen zu übernehmen. Man wolle Hubert Haensel, der ja unter anderem mit der Bearbeitung der Silberbände stark eingespannt sei, entlasten. Ich musste – ehrlich gesagt – nicht lange nachdenken und sagte zu, doch das ist ein Thema für einen anderen Werkstattbericht.

Das abschließende Urteil des Chefredakteurs erreichte mich schließlich am Wochenende der FedCon, auf der ich gemeinsam mit Uwe Anton, Uschi Zietsch und Klaus Bollhöfener einen Programmpunkt zum Thema PERRY RHODAN hinter mich brachte – übrigens sehr locker und unterhaltsam moderiert von PR NEO-Autor Christian Humberg. Auch Klaus N. Frick hatte eine Menge Lob für meinen Roman, und da so etwas selten und kostbar ist, las ich die Mail gleich mehrmals hintereinander.

Auf der FedCon nervte ich Uwe übrigens so lange, bis er mir das Vorab-Exposé für meinen ersten Stardust-Band noch für das aktuelle Wochenende versprach; es traf am Montag, den 2. Juni in meinem elektronischen Postkorb ein – um 4:12 Uhr morgens!

Wenn also jemand in diesen Tagen einen hohlwangigen, rotäugigen, völlig übermüdeten PR-Autor in Wuppertal herumlaufen sieht: Das ist Uwe Anton, und ich bin daran schuld …