Per Trampolin über die Lichtmauer Johannes Fischer zeigt ein terranisches Transitionstriebwerk

31. Juli 2017

Der Schritt hinaus aus den Fesseln der Gravitation des eigenen Planeten ist einer, dessen Bedeutung kaum zu überschätzen ist. Die erste Erdumrundung, der erste Flug zum Mond, die erste Landung dort: Eine neue Grenze wurde überwunden, neuer Raum erschlossen, Horizonte verschoben.

Auch in der Zukunft des PERRY RHODAN-Universums kann sich kaum einer der Faszination dieser Bilder entziehen. In Wahrheit tauscht man doch nur eine Fessel mit der nächsten, die den Einzelnen zwar nicht mehr an einen einzigen Planeten, aber doch an ein Sonnensystem bindet: die Lichtmauer.

Es hängt am Charakter eines Volkes, ob es sich damit zufrieden gibt, die greifbare Umgebung zu erforschen und zu besiedeln, oder ob es die neue Grenze schon vom Moment des ersten Abhebens an als die nächste Herausforderung betrachtet. Die Art aber, wie diese Mauer schließlich zum ersten Mal übersprungen wird, ähnelt sich meist: Wie man sich vorher aus dem Gravitationsfeld katapultiert hat, so stößt man sich jetzt aus dem vierdimensionalen Kontinuum, in dem die Lichtmauer den Weg versperrt. Man überspringt sie quasi in der fünften Dimension, indem man sich von dort nicht an den Startpunkt, sondern an seinen Zielort zurückstoßen lässt.

Das ist am Anfang weder ein einfacher noch ein angenehmer Vorgang, denn er setzt ein gründliches theoretisches Verständnis und erhebliche Präzision in der technischen Umsetzung voraus. Doch er öffnet das Tor zur Unendlichkeit.

Ob in der Folge die Grenzen des Erreichbaren durch kontinuierliche Verbesserung der Transitionstriebwerke oder durch den Wechsel zu anderen Antriebsformen hinausgeschoben werden, ist von den jeweiligen Umständen abhängig. Es lohnt sich aber für jeden, einen genaueren Blick auf die Technologie zu werfen, die zumeist der Türöffner ist und immer wieder auftaucht.

Raumfahrtspezialist Johannes Fischer demonstriert sie Interessierten gerne am Beispiel eines auf terranischen Schlachtkreuzer üblichen Not-Transitionstriebwerks. Die Risszeichnung, die er dafür entworfen hat, machen wir samt zugehörigen Erläuterungen im PERRY RHODAN Band 2921 der Öffentlichkeit zugänglich.

Der von Michael Marcus Thurner verfasste Roman heißt »Die Gewitterschmiede« und ist ab dem 11. August 2017 im Handel erhältlich.