Die ESA existiert seit fünfzig Jahren PERRY RHODAN gratuliert der Europäischen Raumfahrtorganisation

8. September 2014

Wer sich für Raumfahrt interessiert, kennt die ESA; mit PERRY RHODAN ist die Europäische Raumfahrtorganisation spätestens seit dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 verbunden. In Mannheim trat die ESA als offizieller Partner auf, stellte Ausstellungsstücke zur Verfügung und war mit Referenten auf der großen Bühne vertreten.

Am Donnerstag, 28. August 2014, wurde in Darmstadt das Jubiläum im Rahmen eines Festakts im Satellitenkontrollzentrum gefeiert. 250 Gäste aus Wissenschaft, Industrie, Raumfahrt-Agenturen, Politik, Verwaltung und Medien nahmen daran teil.

Die beiden Vorläuferorganisationen ELDO und ESRO wurden bereits im Jahr 1964 gegründet, aus ihnen ging im Jahr 1975 die ESA hervor. Darmstadt ist eines der wichtigen Zentren der Organisation. Bei der Veranstaltung waren unter anderem der ESA-Generaldirektor Prof. Jean-Jacques Dordain sowie der ESA-Direktor Thomas Reiter vertreten.

Neben dem Blick in die Vergangenheit ging es aber auch um einen »ambitionierten Blick in die Zukunft von planetarer Wissenschaft, bemannter Raumfahrt, Robotik, Raketenprogrammen, Erd- und Umweltbeobachtung sowie täglichen Raumfahrt-Anwendungen in der Gesellschaft von übermorgen«.

Thomas Reiter, der Direktor für Bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb, formulierte es so: »Unser Ziel war es heute, durch sehr engagierte Mitarbeiter und durch konkrete Beispiele die strategische Dimension der Raumfahrt als sektorenübergreifenden Treiber für Innovation und als essentiellen Teil der vernetzten Gesellschaft der Zukunft darzustellen. Der Sinn der Kooperation von 20 ESA-Mitgliedsstaaten, die zahllosen Innovationen und Spin-offs wurden erläutert und auch kritisch diskutiert.«

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWE) und Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, sagte dazu: »ESA ist eine Erfolgsgeschichte – und das Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt hat einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg. Alle ESA-Satelliten werden von hier gesteuert – und wie wichtig eine gute, qualifizierte Arbeit dabei ist, sehen wir gerade bei der Behebung der Probleme der beiden Galileo-Satelliten. Das ist den Ingenieuren sehr gut gelungen!«

Die Aufgabe der ESA ist, das gemeinsame europäische Weltraumprogramm zu konzipieren und umzusetzen. Die Zielsetzung ihrer Projekte ist vielfältig – von der Erforschung der Erde, ihres unmittelbaren Umfelds, des Sonnensystems und des Universums über die Entwicklung satellitengestützter Technologien und Dienstleistungen bis hin zur Förderung verschiedener europäischer High-Tech-Industrien.

Das European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt ist das Satellitenkontrollzentrum der ESA. Von hier aus wurden seit 1967 mehr als 70 Satelliten gesteuert. All diese Missionen haben wesentlich dazu beigetragen, dass Raumfahrt »made in Europe« weltweit höchste Anerkennung genießt.

Das PERRY RHODAN-Team gratuliert den Wissenschaftlern und Technikern der ESA zu den fünfzig Jahren Erfolgsgeschichte und wünscht weitere erfolgreiche Missionen.