Die Autorin äußert sich zu »Die falsche Welt« Ein Statement von Verena Themsen über ihre Arbeit am anstehenden Vierteiler

30. Juni 2015

Ein Mini-Zyklus innerhalb der laufenden Serie – das ist »Die falsche Welt«. Die vier Romane, die ab dem 10. Juli 2015 erscheinen werden, wurden von Andreas Eschbach und Verena Themsen verfasst. Sie erzählen eine in sich abgeschlossene Geschichte.

Wie sich die Zusammenarbeit anfühlte und wie sie begann, darüber berichtet Verena Themsen. Die PERRY RHODAN-Autorin blickt auf eine spannende Arbeit zurück ...

»Ich war gerade mitten in den letzten Vorbereitungen für Band 2797, als Christian Montillon mich anrief. Er erzählte mir, dass es ein tolles neues Projekt gäbe, einen Viererblock, der völlig in sich geschlossen sein und in einer ganz eigenen Welt spielen sollte. Ich fand das interessant und dachte, er wolle mich fragen, ob ich einen der Romane schreiben wollte. Dann kam: ›Der Viererblock wird mit Andreas Eschbach zusammen entwickelt und geschrieben, und er selbst wird zwei Romane schreiben. Wir haben ihm die Wahl gelassen, wer die anderen beiden schreiben soll. Er hat dich gewählt.‹

Ich glaube, danach herrschte erst Mal ein wenig Stille. Genau weiß ich es nicht, weil in meinem Kopf zu dem Zeitpunkt eine Marschkapelle und ein Walzerorchester um die Wette spielten. Ich hatte mir ja schon einen Ast gefreut, als Andreas mich in seinem Blog lobend erwähnt hatte, aber das ... das war Weihnachten und Ostern auf einem Tag.

Natürlich kam dann als nächstes erst einmal Mr. Brain, schob Fräulein Glücklich beiseite und meinte ›Doppelroman? Das will aber gut überlegt sein. So viel Zeit hast du doch gar nicht ... und wenn du DAS in den Sand setzt, ohgottohgott ...‹

Ich erbat mir Bedenkzeit. Sprach mit Leo Lukas, ob er den 2797 übernehmen könnte, damit ich etwas mehr Kraft tanken konnte vor diesem Projekt – ich hatte mit ihm ja schon zum Zweck der Abstimmung mit seinem vorhergehenden Band über den Roman gesprochen. Sprach mit meiner Familie, die mir erzählte, ich sei ja wohl nicht ganz dicht, da überhaupt zu zögern.

Und die ganze Zeit tanzte ich innerlich den Carlton. Wer das nicht kennt, suche auf Youtube nach ›The Carlton Dance‹. Ja, so fühlte ich mich.

Ich sagte also zu. Trotzdem habe ich noch manche Tiefen des Zweifels durchlaufen, bis die Exposés endlich da waren. Dann hatte ich keine Zeit mehr für so etwas, denn die Geschichte packte mich und sog mich ein.

Der Rest ... ist Geschichte.«