Die »Globale« sorgt für Unruhe Kunst, Futurismus und Phantastik in einem – das alles in Karlsruhe

6. Juli 2015

Im Sommer 2015 feiert Karlsruhe – ganz in der Nähe des PERRY RHODAN-Verlagsstandorts Rastatt gelegen – seinen Geburtstag: Die Stadt im Südwesten von Deutschland wird 300 Jahre alt. Bei den Feierlichkeiten blicken die Verantwortlichen nicht nur auf die Vergangenheit zurück, sondern ebenso in die Zukunft.

Mit dazu trägt auch das ZKM bei, das Zentrum für Kunst und Medientechnologie. Seine Installationen und Kunstwerke verwandeln die Innenstadt in eine Mischung aus Kunst, Futurismus und Phantastik.

So laufen jeden Abend die Schlosslichtspiele, bei denen das Schloss der Stadt durch Bild und Ton in ein Gesamtkunstwerk verwandelt wird. Zigtausende haben das kostenlose Spektakel bisher betrachtet.

Skulpturen in der ganzen Stadt – etwa ein zweistöckiges Haus am Kran, das entwurzelt über dem Marktplatz schwebt – haben sich als »Selfie-Points« etabliert. Zerknautschte Autos und Kleinlastwagen stehen als Kunstwerke an Häuserwänden oder anderen Stellen.

Im ZKM selbst gibt es beeindruckende Ausstellungen auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern zu bewundern. Das Publikum durchwandert dort die phantastischen Wolkenlandschaften von Transsolar & Tetsuo Kondo oder ist von gigantischen Datenströmen des japanischen Musikers und Komponisten Ryoji Ikeda umfangen.

Die Veranstaltungen rings um die »Globale« laufen vom 30. Juni bis 31. Juli 2015. Weitere Informationen dazu auf der Internet-Seite der Veranstalter.