Der Curt-Siodmak-Preis für 2014 wurde verliehen Deutsche Produktionen landeten auf den vorderen Plätzen

31. Juli 2014

Der Science-Fiction-Club Deutschland e.V. (SFCD) hat auf seinem diesjährigen Con in Schwerin die Gewinner des Curt-Siodmak-Preises 2014 bekannt gegeben. Bei der diesjährigen Entscheidung gab es in den beiden Kategorien »Film« und »Fernsehserie« jeweils ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze.

Mit 20,3 Prozent wurde das Weltraum-Epos »Gravity« zum besten Film gekürt. Der SFCD schreibt dazu: »Mit bemerkenswerten Trickeffekten entführt das Werk von Alfonso Cuarón den Betrachter derart überzeugend in die Erdumlaufbahn, dass man tatsächlich das Gefühl hat, zur Besatzung eines havarierten Space Shuttles zu gehören. Wenn Sandra Bullock am Ende nach einer Notwasserung aus ihrer Kapsel steigt, sind die Zuschauer selbst darüber erleichtert, in den Schoß der titelgebenden Schwerkraft zurückgekehrt zu sein.«

Wichtigster Rivale um den Curt-Siodmak-Preis war die neueste Fortführung der »Star Trek«-Saga »Into Darkness«, die mit Schwung, Humor, aktueller Thematik und einem hervorragenden Benedict Cumberbatch als Gegenspieler schließlich auf 19,8 Prozent kam. Platz 3 belegte mit 8,5 Prozent der zweite Teil der Trilogie um die menschlichen »Tribute von Panem«: »Catching Fire«.

Auch bei den Fernsehserien musste sich der Sieger quasi auf den letzten Metern durchsetzen. Der Klassiker »Dr. Who« gewann mit 15,6 Prozent den Curt-Siodmak-Preis.

Bemerkenswert ist die starke Zustimmung zum Zweitplatzierten, der schwedischen Serie »Real Humans«, die 11,8 Prozent erhalten hat. Das Drama um menschenähnliche Roboter hat es mit zum Teil ganz einfachen darstellerischen Mitteln vermocht, viele Zuschauer zu faszinieren. Man darf gespannt sein, wie sich die zweite Staffel dieser nordeuropäischen Produktion bei der nächsten Abstimmung schlagen wird.

Näheres zu dem Preis und den Ergebnissen gibt es auf www.curt-siodmak-preis.de.