Der »Plejaden«-Zyklus: Die Geburt einer Hörspielserie Logbuch von Christian Montillon

2. März 2016

2. März 2015: Ich bin in Hamburg, im altehrwürdigen Planetarium ... einem tollen Gebäude. Ich besuche es nicht zum ersten Mal, aber das ist eine andere Geschichte. An diesem Tag geht‘s um eine besondere Veranstaltung: Die neuen PERRY RHODAN-Hörspiele feiern Premiere. Genauer gesagt, wird nach einem Gespräch die erste Folge der »Plejaden«-Staffel uraufgeführt – und das mit einer beeindruckend-phantastischen Lasershow in der Projektionskuppel.

2. März 2016: Kaum zu glauben, dass das schon ein Jahr zurückliegt. Seitdem habe ich nicht nur die erste Folge mehrfach gehört, sondern natürlich auch alle weiteren. Seit einigen Tagen höre ich beim Schreiben häufig den Hörspiel-Soundtrack, der auf den letzten beiden CDs als Bonus enthalten ist. Dabei fühle ich mich manchmal wie in einer Meta-Ebene gefangen: Ich lausche PERRY RHODAN-Musik, während ich neue PERRY RHODAN-Texte verfasse.

In diesem zweiteiligen Logbuch versuche ich, auf die zehnteilige »Plejaden«-Hörspielstaffel zurückzuschauen. Doch zuvor drehe ich mich kurz um, schaue mir die komplette Sammlung in meinem Regal an: Schick sind sie, die zehn CDs. Ich finde sie super.

Man mag mir nun vorwerfen: »Was soll er sonst sagen?« Nun, ich sag‘s trotzdem: Ich habe die Staffel mit Begeisterung gehört, jedes Mal aufs Neue gefangengenommen von den Sprechern, der Inszenierung, den Effekten, den Geräuschen. Über die Handlung schweige ich mal dezent, denn sie basiert auf meinen Exposés. Darüber will ich ein wenig erzählen – und gehe deshalb ein weiteres Jahr zurück, irgendwann zu Beginn 2014, wenn ich mich nicht irre.

Von diversen Mails und Vorabplanungen abgesehen, nahm die Hörspielserie in Karlsruhe ihren inhaltlichen Anfang. Wir trafen uns zu dritt: Andrea Bottlinger, die die Skripte der einzelnen Folgen schreiben sollte, reiste mit der S-Bahn an; Klaus N. Frick als Redakteur kam mit dem Fahrrad; ich kurvte verzweifelt mit dem Auto durch die Großbaustelle Karlsruhe, fand aber irgendwann das Schloss-Parkhaus und legte die letzten Meter zu Fuß zurück.

Nur eins stand bereits fest: Wir wollten zum ersten Mal in der PERRY RHODAN-Hörspielgeschichte einen gänzlich neuen Zyklus erzählen; keine Vertonung von vorhandenem Romanmaterial. Ansonsten waren wir völlig frei - und warfen Ideen und Zeitpläne hin und her. (Und ja, das Essen war auch nicht schlecht.)

Als ich nach Hause düste, nahm die Geschichte in meinem Kopf immer mehr Gestalt an. Mir kam die Aufgabe zu, knappe Exposés zu erstellen, auf deren Basis Andrea die jeweiligen Hörspielskripte schreiben konnte. Die Betonung lag auf knapp: Andrea sollte Freiraum haben, aber sich in einem gesicherten Rahmen bewegen.

Ich entschied mich, alles vom Charakter einer neu eingeführten Hauptperson her aufzuziehen ... und erfand Taisha Konta. Sie stand am Anfang der Geschichte, und sie ist der Motor, der sämtliche Dinge antreibt, auch wenn es zuerst nicht so aussieht.

(Teil zwei folgt morgen)

Christian Montillon
 


So klingt die Zukunft!

PERRY RHODAN-Hörspielstaffel »Plejaden«3.000 Jahre in der Zukunft. Eine Forschungsstation im Sternennebel Plejaden setzt einen Notruf an Perry Rhodan ab: Die Projektion einer Spiralgalaxis wurde gesichtet! Wurde das Geheimnis der Unsterblichkeit ergründet? Von der Antwort hängt nicht nur Perry Rhodans Überleben ab, sondern die Existenz einer ganzen Spezies …

Die größte Science-Fiction-Serie als 10-teilige Hörspielstaffel: packende Unterhaltung, die besten Stimmen und futuristische Soundkulissen!

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