Über Science Fiction und rechte Populärkultur Neues Sachbuch zur Science Fiction mit PERRY RHODAN-Beteiligung

27. Juni 2016

Vier Personen sind für ein neues Sachbuch zur Science Fiction verantwortlich; einer von ihnen ist Hermann Ritter, der unter anderem bei PERRY RHODAN NEO mitschrieb und seit vielen Jahren die PERRY RHODAN-Clubnachrichten betreut. Die anderen Herausgeber sind Dierk Spreen, der 2003 eine wissenschaftliche Fachtagung zu PERRY RHODAN mit-organisierte, Johannes Rüster, einer der Referenten beim PERRY RHODAN-WeltCon 2011, und Michael Haitel, seit den 80er-Jahren in der Fan-Szene aktiv.

Ihr Sachbuch trägt den Titel »Heute die Welt – morgen das ganze Universum«. Der Untertitel macht das ganze klarer: »Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction | Science Fiction und rechte Populärkultur«. Auf 216 Seiten gehen die Autoren auf unterschiedliche politische Strömungen ein.

Ein Auszug aus der Verlags-Information:

»Einmal mehr erweist sich die fantastische Literatur als Seismograf gesamtkultureller Zusammenhänge, finden das psychologische Spiel mit Archetypen der Fantasy und die allegorische Qualität der Science Fiction als Ideenliteratur zu großer Wirkung zusammen. Deshalb gilt gerade für diesen literarischen Bereich in besonderem Maße: Ob affirmative faschistoide Allmachtsfantasie, weltanschaulich taubstumme Naziästhetik im Actionfilm oder geschliffene Satire – die Verarbeitung von totalitär-nationalsozialistischen Versatzstücken in der Popkultur bedarf dringend der Decodierung, damit der Umgang mit der Zeitgeschichte differenziert erfolgt. Das ist auch die Intention dieses Buches: Diesem tumben Raunen sollen ein paar helle Beiklänge beigemischt werden, in die braunverdunkelten Geister ein kleines Flämmchen der Aufklärung getragen werden. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.«

Mithilfe der ISBN 978-3-95765-049-8 kann das 216 Seiten starke Paperback in jeder Buchhandlung bestellt werden, auch bei Versendern wie Amazon. Es kostet 11,90 Euro. Die E-Book-Version gibt es für 5,99 Euro.