»Die Erstauflage als E-Book! Was für ein beeindruckendes Werk.« Die PERRY RHODAN-Teamautorin Michelle Stern liest auf dem iPad

29. April 2014

Die Erstauflage als E-Book! Was für ein beeindruckendes Werk. Ich lese zwar viel am Monitor, auch auf dem iPad, bin jedoch eher ein Hörbuch-Fan, was mit meinem Beruf – oder besser meiner Berufung – zu tun hat.

Oft stehe ich morgens auf, höre schon zum Frühstück »Lemuria« oder einen Schatz aus der Perry-Vergangenheit, steige auf meinen Hometrainer und lese dort dann auf dem iPad oder im Heft, was meine Kollegen so verfasst haben. Wenn ich dann nach getaner Romanarbeit am PC im Wohnzimmer lese, verwende ich lieber einen anderen Wahrnehmungskanal, um die Augen zu entlasten. Von daher muss ich wohl noch einige Jahrzehnte warten, bis das E-Book von einem intelligenten Programm tatsächlich so gut vorgelesen wird wie von einem Sprecher – falls das überhaupt möglich ist. Ich denke, diese Grenze können wir nicht überwinden, was auch seine Vorteile hat.

Der Entwicklung im E-Book stehe ich staunend gegenüber, freue mich und höre gern zu, wenn mir Leser davon berichten – auch von den Schwierigkeiten, die zum Teil noch in der Ablage und Verwaltung stecken. Man gewinnt ein wenig den Eindruck, die Hersteller gewisser Endgeräte hätten nicht mit Mammutprojekten wie PERRY RHODAN gerechnet.

Ich sehe im E-Book auf jeden Fall eine steigende Tendenz, gerade wenn sich die Programme weiterentwickeln und die Ablage verbessert wird. Besonders in der Science Fiction sind viele Leser aufgeschlossen – und sie kaufen diese Literatur trotz der großen Konkurrenz, die im Internet herrscht, ebenso wie ihren King oder Eschbach. Und natürlich ist es ein super Gefühl, bei den Amazonrängen ganz oben zu sein. Hier ein Dank an die Redaktion und die Covergestalter, die wirklich tolle Arbeit leisten.


Michelle Stern