Christian Montillon: Das vierte Logbuch der Expokraten Exposétreffen im Juni 2013

24. Juni 2013

Es war schon ein verrückter Termin, an dem sich Sabine Kropp und Klaus N. Frick von der Redaktion sowie Wim Vandemaan und ich als Exposéautoren zusammensetzten: ein Sonntag. Das kam so, weil Wim Vandemaan in seinem Beruf als Lehrer momentan an einem »normalen Werktag« völlig eingebunden ist. Aber damit konnten wir alle gut leben, weil es nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß bedeutet, zu so einer Exposébesprechung zusammenzukommen.

Zentrum des Perryversums wurde somit an (v.l.n.r.) Wim Vandemaan, Christian Montillon, Sabine Kropp und Klaus N. Frick bei der Exposébesprechungdiesem Tag mein Arbeitszimmer ... was zugleich einen riesigen Vorteil bedeutete: Ich war sozusagen gezwungen, es mal wieder aufzuräumen. Ha! (Und ich konnte die Unterschrift von Sabine Kropp auf meinem PERRY RHODAN-Kunstdruck verewigen, auf dem nur unterschreiben darf, wer als Perryversums-Macher mal bei mir zuhause vorbeikommt ... die Unterschriftensammlung wächst!)

Themen standen genug auf der Agenda. Aktuelle Romane und Expo-Planungen. Wie sieht es mit dem aktuellen Autorenteam aus und steht da eventuell eine Veränderungan? Was passiert genau bis Band 2750 und darüber hinaus bis 2799 (vielleicht nicht ganz so genau)?

Was funktioniert gut bei den bisherigen Exposés des neuen Zyklus, was weniger gut? Wo kann man Inhalte und Abläufe verbessern? Wie sehen die ersten Leserreaktionen aus, und was kann man dadurch lernen? Wer schreibt die nächsten Romane? Was kann man eventuell modernisieren und umstrukturieren im Umfeld der eigentlichen Romane? Wie sieht’s mit Verkaufszahlen und -trends aus? Was machen die E-Books? Und, und, und ...

(v.l.n.r.) Wim Vandemaan, Christian Montillon, Sabine Kropp und Klaus N. Frick bei der ExposébesprechungNein, langweilig wird es einem ganz sicher nicht, wenn ohnehin nur wenige Stunden zur Verfügung stehen. Von denen eine natürlich für ein leckeres Restaurant-Mittagessen geopfert werden muss, wobei wir währenddessen einfach munter weiterdiskutierten. Falls uns da jemand zugehört hat im Restaurant, wird er sich schon gewundert haben, welche Begriffe er da so zu hören bekam – das Rhodan-Vokabular ist ja schon sehr speziell. Da saßen doch tatsächlich vier erwachsene Menschen und sprachen über Atopen, tt-Progenitoren, den Techno-Mond, das Arkon-System, Mental-Dilatationshauben oder Zellaktivatoren.

Ich glaube, wir gingen alle zufrieden nach Hause. Genauer gesagt, ich selbst nicht, denn ich war ja schon zu Hause. Auch ganz praktisch. Wir haben viele Details festgeklopft, unter anderem den Band 2750, der traditionell natürlich einen Wendepunkt darstellen wird.

Wie übrigens auch der Band, der das erste Viertel des »Tribunal-Zyklus« beendet, also die Nummer 2724, dessen Exposé in diesen Tagen beendet worden ist. Wobei mir etwas Verrücktes aufgefallen ist: 25 Exposés ...

... ein Dutzend mal so viel, also 25 mal 12 – und wir sind bei PERRY RHODAN Band 3000 angelangt. Das klingt gar nicht mehr so fern. Ein wenig mulmig wird’s mir da schon, aber wir gehen mit Volldampf in die Zukunft, die noch keiner gesehen hat. Da steht noch so einiges an.

Ganz sicher.

Christian Montillon