Uwe Voehl


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Foto: Lippische Landeszeitung 


 

»In erster Linie bin ich Schriftsteller.«


Uwe Voehl wurde 1959 in Hagen geboren und kam bereits früh in Kontakt zur phantastischen Szene. Die aktuell erscheinenden Romane las er begeistert, eigene Geschichten schrieb er früh – und noch während der Schulzeit knüpfte er intensive Kontakte zu den Verlagen.

Bereits 1979 erschien die von ihm herausgegebene Anthologie »Die Galgenpuppe« in der Reihe der »Vampir«-Taschenbücher im Pabel-Verlag. Mit dabei waren unter anderem der PERRY RHODAN-Autor Ernst Vlcek sowie der bekannte Fantasy-Autor Hugh Walker.

Nach dem Abitur auf dem Hagener Fichte-Gymnasium und der Bundeswehrzeit in Stade folgten ein BWL- und Jura-Studium, später die Anstellung als Werbetexter in Agenturen und Versandhäusern. Der phantastischen Literatur blieb Voehl erhalten – er veröffentlichte Artikel und Kurzgeschichten. Ab den 90er-Jahren kamen Romane für aktuelle Phantastik-Serien wie »Vampira« oder »Die UFO-Akten«  hinzu.

Als freiberuflicher Lektor betreute er Science-Fiction-Romane von Autoren wie Isaac Asimov, David Weber oder Peter F. Hamilton. Besonders faszinierend war es für ihn, mitzuerleben, wie Peter F. Hamilton mit seinem »Armageddon«-Zyklus das Genre der Space Opera auf atemberaubende Weise reanimierte.

Nach dem Horror und der SF beschäftigt sich Uwe Voehl seit zehn Jahren intensiv mit dem Krimi-Genre, in dem er heute hauptsächlich tätig ist. Zusammen mit Jörg Kleudgen gründete Uwe Voehl 2012 die Murder Press. Dabei handelt es sich um eine Krimireihe, deren einzelne Titel als handwerklich hochwertige Privatdrucke erscheinen.

Außerdem ist er als Dozent für Creative Writing tätig (unter anderem für die Bastei Lübbe Academy). Seit 2013 ist Uwe Voehl als Herausgeber für die Reihe Horror Factory verantwortlich, die bei Bastei Entertainment erscheint, dem digitalen Imprint von Bastei Lübbe. Dennoch: »In erster Linie bin ich Schriftsteller«, betont Uwe Voehl. »Allerdings gebe ich meine Erfahrung gern weiter.«

Nach über zwanzig Jahren leitender Texttätigkeit lebt er heute als freiberuflicher Autor und Lektor in Bad Salzuflen.
Den Kontakt zu PERRY RHODAN schloss der Autor, Lektor und Dozent übrigens schon in den 70er-Jahren: Als die vierte Auflage der Serie an den Start ging, las er begeistert mit. Mit dem damaligen ATLAN-Illustrator Dirk Geiling, der ebenfalls in Hagen wohnte, verbanden ihn eine langjährige Freundschaft sowie die Leidenschaft für klassische Horror-Comics und obskure Filme.

Das Verfassen eines PERRY RHODAN NEO-Romans war für den Autor wie die Rückkehr in eine »alte Heimat«: »Du warst seit Jahren nicht mehr dort, aber kennst noch die alten Gassen. Und dann gibt es da auch ein paar neue Schnellstraßen, die du unbedingt ausprobieren musst. Manches ist noch wie früher, anderes neu – das ist NEO.«

Voehl selbst gefällt an der Serie aber noch etwas anderes: »Der pazifistische Grundgedanke trifft genau meine innere Einstellung. Dazu gesellen sich bei Perry Rhodan und in meinem Fall Atlan die nötige Durchsetzungskraft. Die Welt zu retten erfordert nun mal Helden, denn die Schurken sterben nicht aus. Ein Blick in die tägliche Morgenzeitung genügt – leider.«