PERRY RHODAN Infotransmitter
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Perry Rhodan lässt grüßen!

Rainer Nagel

Okay, dieser Infotransmitter steht im Zeichen des »P«, wer hätt’s gedacht. Also gibt es auch alle Überschriften mit »P«. Und welches Wort mit »P« bietet sich da für einen Infotransmitter ganz ausgezeichnet an …? Na also.

Nichts Neues von meinen Kleinen, immer noch Ferien. Nächstes Mal wieder. Den Urlaub in London habe ich gut überstanden, und wie ich bei einem Blick in den Terminplan entzückt feststellte, sind wir immer noch im »üblichen« Plan, dass der IT zwischen zwei Ausgaben von PR-Arkon und am gleichen Tag wie NEO erscheint.

Im Redaktionsblog schrieb unser Chefredakteur Klaus N. Frick am 3. April von einer »Flut von Exposés«: »Die Exposéautoren haben mich viel ›Material‹ versorgt; damit kann ich mir den Sonntag verschönern. Vor allem in der Erstauflage habe ich mit phantasievollen Ideen zu tun: Es geht um die Jenzeitigen Lande, es gibt Ideenfutter in Hülle und Fülle – die Leser können sich dann darauf im Verlauf des Jahres ebenfalls freuen.« Zumindest diese Exposés sind mittlerweile auch bei mir eingetroffen – und Klaus hat Recht: Da kommen sehr stimmungsvolle Sachen auf euch zu. Und ein paar handfeste Informationen - zum Beispiel, warum ES … oh. Sind wir wirklich schon am Ende der Zeit?

Und heute im Infotransmitter: Kommunismus bei PERRY RHODAN? Was treibt Sahira auf Aralon? Was verbindet Michael Marcus Thurner mit den Space-Thrillern? Wie ist der Abschlussband der Comics? Was haben die NEO-Posbis vor? Was gibt es Neues im Internet? Und wie ist das mit PERRY RHIODAN und Musik (hinter den Materiequellen)? Fragen über Fragen, die wir jetzt der Reihe nach abarbeiten.

PERRY RHODAN ist kommunistisch?

»Ein Tag in Terrania City« von Wim Vandemaan
Einen gewissen Aufruhr gab es im PERRY RHODAN-Forum um die Kurzgeschichte »Ein Tag in Terrania City« von Wim Vandemaan, die letzte Woche unseren Jubiläumsband 2850 (»Die Jenzeitigen Lande«) ergänzte.

Forist »Rainer1803«
verstieg sich zu der Behauptung: »Eine Geschichte wie aus einem Lehrbuch für Kommunismus der positiven Art.« Und bekam gleich die volle Kommunismusfurcht des Forums zu spüren.

Aber warum?

So falsch ist das doch gar nicht: Die Geschichte beschreibt eine Gesellschaft, die die Notwendigkeit für Privatkapital abgeschafft hat und in der das Lebensnotwendige vom Staat nach den Bedürfnissen seiner Bürger gestellt wird. Geld ist nur noch für Luxusgüter beziehungsweise den Handel mit anderen Welten notwendig. Und da sind wir durchaus bei einer idealkommunistischen Gesellschaft – wie man sie bei einem Volk, das dreitausend Jahre weiter entwickelt ist als wir (und das bei der Aktivisierung des Chronofossils Terra einen Evolutionssprung vollzogen hat) auch erwarten darf. Man muss sich halt von den Zuständen in den Ländern unserer Erde, in denen die »proletarische Revolution« stattgefunden haben soll, trennen und sich damit beschäftigen, wie es eigentlich gemeint ist. Kommunismus muss nicht böse sein, wenn er ordentlich ausgeführt wird.

Nicht umsonst sagt Claudius Heroun ja: »Wir sind nicht einfach Bürger der Liga. Wir sind die Liga.«

Und so sollte das doch sein in einer positiven Utopie der Zukunft?

PERRY RHODAN-Arkon geht nach Aralon

Arkon-Cover Band 7 von Dirk Schulz
Als ich aus London zurückkam, lag Band 6 von PERRY RHODAN-Arkon in meinem Briefkasten: »Unternehmen Archetz« von Marc A. Herren und Dennis Mathiak. Hier befassen wir uns nicht zuletzt mit Bostich, der auch in den nächsten beiden Bänden eine Rolle spielen wird. »Trevor Casalle 839« schriebt dazu im Forum (wie passend): »Die Miniserie fühlt sich an wie eine Urlaubsreise.«

Ich weiß ja, dass vielen Lesern das Wort »Viererblock« ein Gräuel ist, aber irgendwie besteht PERRY RHODAN-Arkon schon aus drei dieser … Viererblocks: der erste stellt das Setting vor und baut die Gefahr auf; der zweite macht die Bedrohung in ihrer ganzen Dimension greifbar; und der dritte löst dann alles auf. Viererblocks müssen nicht böse sein, wenn sie ordentlich ausgeführt werden.

Mit Band 7 sind wir nun also in der Mitte des zweiten Blocks. Wie schon vor zweieinhalb Wochen erwähnt, führt »Welt der Mediker« von Björn Berenz euch an der Seite von Sahira Saedelaere nach Aralon. Auf die Frage, ob es dort ein Wiedersehen mit Zheobitt gäbe, antwortete ich: »Ein Wiedersehen gibt's, aber nur sehr indirekt mit Zheobitt.« Wem das jetzt zu kryptisch ist, wird sich am 15. April wohl schon den Roman kaufen müssen.

Auch Band 8 (»Die Stunde des Smilers« von Michael Marcus Thurner) spielt auf Aralon, allerdings weitgehend ohne Sahira. Dafür aber ganz offensichtlich mit Tekener. Und Bostich. Und da geht es rund. Aber erst am 29. April.

Dass Band 9 von Kai Hirdt stammt und »Flotte der Verräter« heißt, ist mittlerweile auch bekannt. Ich habe den Roman noch vor meiner eigenen Urlaubsreise lektoriert, und er hat mir ausnehmend gut gefallen.

Und das Exposé zu Band 12 gehörte auch zu jenen, die Klaus am Sonntag las – es traf vorgestern hier ein ...

PERRY RHODAN-Autor mag Space-Thriller!

E-Book-Cover Space-Thriller 1 von Lothar Bauer
Wir haben vor zweieinhalb Wochen bereits darüber berichtet, dass wir die vier 1997 erschienenen Space-Thriller (Kriminalromane im Perryversum) in einer digitalisierten Ausgabe mit neuen Titelbildern (von Lothar Bauer) ein weiteres Mal herausbringen.

Nun hat sich Michael Marcus Thurner zu diesen Romanen geäußert, die erschienen sind, als er selbst noch gar nicht für PERRY RHODAN schrieb. Gerade zum ersten, Robert Feldhoffs »Grüße vom Sternenbiest«, hat er eine ganz besondere Beziehung:

»Wie ich bereits andeutete, ist ›Grüße vom Sternenbiest‹ für mich auch von persönlicher Bedeutung. Ich übernahm die Figur des Sholter Roog für eine Nebenrolle meines Fan-Romans ›Mit den Augen des Mörders‹ (der später in einer erweiterten Fassung auch als PERRY RHODAN-Planetenroman 14 erscheinen sollte). Ich kümmerte mich um Gia de Moleon, diese kaltherzige Agenten-Chefin, die im geheimnisumwitterten TLD-Tower wie eine Spinne ihre Fäden zog. Ich versuchte auch, ein wenig von der Düsternis einzufangen, die Robert in ›Grüße vom Sternenbiest‹ vermittelt hatte. Der Fan-Roman stand beinahe am Anfang meiner Karriere als Berufsschriftsteller – und mit ihm also auch der Space-Thriller mit der Nummer 1.«

Michael hat noch weitaus mehr zu diesen Romanen zu sagen – seinen Beitrag findet ihr hier.

»Grüße vom Sternenbiest« ist ab dem 13. April 2016 bei allen bekannten E-Book-Shops erhältlich, unter bei Amazon, eBook.de und Science-Fiction eBooks.

Perrys Comic-Abenteuer sind zu Ende – aber nur vorläufig!

Die Kartografen der Unendlichkeit 3
Am 30. März ist der dritte und vorläufig abschließende Band der neuen PERRY RHODAN-Comic-Serie »Die Kartografen der Unendlichkeit« aus dem Hause Cross Cult erschienen, am 4. April tauchte er auf meinem Kindle auf. Die Geschehnisse haben sich mit einer Überraschung aufgelöst, die Kartografen sind im Sinne des Wortes Geschichte.

Aber, wie schon angekündigt, war es das noch nicht mit den Comics. Wie sagt schon Perry Rhodan selbst im letzten Panel: »Ich habe ein gutes Team, ein großes Schiff und jede Menge Zeit.« Deshalb steht auch direkt darunter: »Fortsetzung folgt …«

Details zur neuen Handlung kennen wir noch nicht – aber Kai Hirdt gibt auf der Leserkontaktseite des dritten Bandes immerhin bekannt: »Mich selbst juckt es beispielsweise, mal was mit Alaska Saedelaere zu schreiben ….«

Im Cross Cult-Forum hört man von den Cross Cult-Leuten: »Der nächste Drei-Hefte-Zyklus wird erst terminlich fix eingeplant, wenn die Story komplett steht. Und dann sind 2 1/2 Monate als Rhythmus geplant. Zwei Monate war doch ein zu strammer Zeitplan, wie sich herausgestellt hat ... « Und: »Schneller geht es nun mal nicht. Der Zeichner ist quasi Vollzeit nur mit Perry Rhodan beschäftigt. Immer noch schneller als ein normales frankobelgisches Album. Da sind 6 Monate das Minimum. Das sind 48 Seiten. Wir haben 32 Seiten, also wären es vier Monate.«

Gut zu diesem Thema passt ein von Mathias Hoffman geführtes Interview mit Marco Castiello, dem Zeichner der Hefte. Kurzer Auszug: »Mein liebster Charakter ist natürlich Perry. Er ist anders als alle anderen Charaktere, die ich bisher gezeichnet habe. Er ist so charismatisch und er hat einen tollen Sinn für Humor. Er ist außerdem ein cleveres Beispiel dafür, andere zu verstehen und Unterschiedlichkeiten zu respektieren.«

Wir verweisen noch einmal auf die für Mai 2016 angekündigte Veröffentlichung des Hardcover-Sammelbandes mit der kompletten ersten Geschichte. Als Extra werden bekannte deutsche Comiczeichner ihre Versionen von Perry Rhodan & Co. als Pin-Up-Zeichnungen beisteuern.

Perry Rhodan und die NEO-Posbis

NEO-Cover Band 119 von Dirk Schulz
Ach, die Welt ist doch schön – der Infotransmitter erscheint immer noch parallel zum aktuellen NEO-Roman, da muss ich nicht groß umdenken.

Heute also könnt ihr die neunte (und somit vorletzte) Folge der »Posbis«-Staffel kaufen. Und besagte Posbis sind, wie man dem Titel des Romans von Rainer Schorm (»Die Wut der Roboter«) entnehmen kann, moderat übel gelaunt. Ob das mal gut geht? Der sicherlich nicht ohne Bedacht gewählte Arbeitstitel (»Paranoia«) lässt mich da stutzig werden …

Jedenfalls ist die CREST immer noch in der Hand von Aashra und seinen Nabedu, und das Leben von »Team Leyden« wird auch nicht gerade einfacher. Anich ging es aber auch schon besser. Und da hängt dieser große Krieg als Drohung gar nicht mehr so weit im Hintergrund. Aus dem Exposé verrate ich diesmal nur eines: »Mit dieser Dramatik gehen wir ins Finale …«

Es gibt auch schon erste Informationen zu besagtem Finale. Sinnig-passend zum Staffelauftakt (»Seid ihr wahres Leben?«) trägt es den Titel: »Wir sind wahres Leben«. Geschrieben hat ihn Rüdiger Schäfer. Aber das hat noch Zeit bis zum nächsten Infotransmitter.

Und im Mai naht dann auch schon Band 8 der NEO Platin Edition. Es geht um die zweite Hälfte der misslungenen ersten Expedition nach Arkon, die auf Snowman endete.

Hinzu kommt eine komplett neue Geschichte von Alexander Huiskes. Wir berichten weiter, wenn es soweit ist.

Perry Rhodan im Internet

William Voltz
Zwei Sachen fielen mir auf, als ich diesen Infotransmitter vorbereitete.
Zum einen ist da Folge 39 der William Voltz-Biografie, herausgegeben wie immer von Inge Mahn-Voltz und schon seit dem 18. März online. Es gibt den üblichen gelungenen Mix aus PR-»Dienstlichem« und Privatem.

Zu ersterem zählen die Arbeiten an »Zeitsplitter« sowie Anmerkungen zu den Exposés für ATLAN ab Band 500 (wozu wir lustigerweise im Forum gerade erst eine Leserunde des gesamten SOL-Zyklus begonnen haben, die derzeit bei Band 504 steht).

Auf der anderen Seite erfahren wir von einer Sportfahrt mit zwei Fußballmannschaften in die 1981 noch existierende DDR – und erleben die ersten (damals noch übersehenen) Anzeichen von Willis Krankheit.

Zum anderen haben in der Perrypedia wieder einmal die Abstimmungen zu den »Exzellenten Artikeln« begonnen. Dieser Beitrag im Forum erklärt das alles ganz gut – insbesondere, dass man zum Abstimmen kein aktiver Mitarbeiter der Perrypedia sein muss, sondern »nur« registriert.

Perry und die Musik


Im letzten Infotransmitter hatte ich erwähnt, dass bei meinen Kleinen gerade das Fach Musik in nicht allzu hohem Kurs steht, und darüber gemutmaßt, dass sie nicht die richtigen Stücke oder Interpreten durchnehmen, also die Cosmolodics, Sensus oder die Clark-Sisters.

Also was gibt es denn so alles an Musik, die mit dem Perryversum zu tun hat? (Wir reden hier nicht von Musik im Perryversum – da hat mich die Liste in der Perrypedia doch eher erschlagen.) Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir nicht.

Fangen wir an mit den erwähnten Cosmolodics. Hinter denen steckt natürlich PR-Autor Leo Lukas. Ihr »Ad Astra« war der Soundtrack zum WeltCon 2011 aus Anlass des 50-jährigen Serienjubiläums, alle Stücke waren live im Mannheimer Kongresszentrum Rosengarten zu hören. Leo schrieb einen Großteil der Texte, war maßgeblich an der Ausarbeitung der Musik beteiligt und singt auch bei vielen Chören mit.

Der Name Cosmolodics wurde der bekannten Musikband Cosmolodics aus dem 15. Jahrhundert NGZ nachempfunden (vergleiche die Bände 2600 bis 2603). Leadsängerin war die Tochter des Autors, Teresa Lukas, als Tres Alucc. Die Musik wird zum einen als reine CD-Version angeboten und zum anderen als Version, bei der eine Vinyl-Langspielplatte die CD als Beigabe enthält. Beide gibt es bei Transgalaxis.

Von Leo Lukas stammt auch »The Space Beausoleils’ Hall of Fame«, eine musikalische Hommage an den am 22. April 2008 verstorbenen Ernst Vlcek. Vlcek liebte Zydeco- und Cajun-Musik und führte einst die Gruppe der Beausoleils in die Handlung der Heftromanserie ein (erstes Auftreten Band 1714, letztes in Heft 1819). Leo Lukas nahm ein kurzes Stück auf, das leicht »spacig« verfremdet im Cajun-Stil gehalten ist. Der Text besteht ausschließlich aus Namen von PERRY-RHODAN-Figuren, von denen etliche Ernst Vlcek kreiert hat.

Und Sensus? Ach ja, der WeltCon 1986 in Karlsruhe… Linda Ivanus im Silberkostüm … oh dear. Na, jedenfalls war diese »WeltCon-Hymne« noch eine richtige Single, aus Vinyl, 7’’, fast vier Minuten lang, mit dem Titel»More Than A Million Lightyears From Home« (und auf der B-Seite der Single gab’s das Ganze dann noch einmal instrumental).

Das Ereignis wurde groß beworben, in Band 1312 wurde die Platte offiziell angekündigt, in Heft 1313 gab’s eine Kurzbiografie der Gruppe um Eddy Hilberts mit den beiden Bühnentänzerinnen Jolanda Burger und Hilda Wolf. Anlässlich des Cons gab’s das auch noch als 12’’-Maxi-Single.

Horst Hoffmann
ist im PERRY RHODAN Werkstattband (Seite 415) ganz stolz auf die Reaktion der Fans bei der Premiere auf dem WeltCon: »… unsere Platte! ›Perry Rhodan turns me on …‹ … Dann kommen die Rufe nach Zugabe. Linda lächelt, zwinkert mir zu. SENSUS erfüllt den Wunsch gerne. Die Fans klatschen den Rhythmus mit, einige stehen, trampeln. Linda strahlt, und nicht nur sie.« Und später (Seite 422): »Klaus Frick, Peter Griese und zwei ATLAN-Fan-Club-Leute … brechen gegen 24.00 Uhr noch zu einem Zug durch Saarbrückens Discotheken auf, wo Peter die Discjockeys so lange nervt, bis sie die ›Perry Rhodan‹-Platte spielen – und die schlägt ein! Der Vertrieb der RCA dürfte sich in den nächsten Tagen über Bestellungen aus Saarbrücken sehr wundern.«

Die Clark-Sisters gab es hingegen wirklich und ganz ernsthaft als amerikanische Gruppe (ohne Bindestrich allerdings), die mit PERRY RHODAN rein gar nichts am Hut hatte. Deren Lied »I'm Forever Blowing Bubbles« erlangt in der Serie im Jahre 2436 Bedeutung, als die Kommandopositronik von OLD MAN diesen Song als Identitätsnachweis von Perry Rhodan verlangt, bevor dieser das Riesenraumschiff für die Menschheit übernehmen darf. Perry Rhodan muss der Positronik den gesamten Text vorsingen, dazu muss Gucky eine Doppelseifenblase produzieren. Man kann das Lied ganz ernsthaft kaufen , aber besser ist natürlich, man beschafft sich gleich den Soundtrack zum legendären Film »PERRY RHODAN – SOS aus dem Weltall« aus dem Jahre 2003, da ist es auch drauf, oh ja.

Da gibt es auch das nicht minder legendäre »Count Down« von Sherman Space, im Oktober 1969 wohl die erste musikalische Veröffentlichung zu PERRY RHODAN, auf der LKS von Heft 429 beworben als: »Die erste Perry-Rhodan-Schallplatte ist da! ›Count down‹ ist der Schlager für alle Perry Rhodan Fans.« Mit dem legendären Text: »Count Doooown für das Abenteuer Zukunft … unser Mann im All!«

Ebenfalls auf der Film-CD ist das Titelstück von Richard Rossbachs LP »Lonely in Time«, dem Soundtrack zu H.J. Thunacks ambitionierten Fan-Film-Projekt »Der Einsame der Zeit«, von dem es hier ein 43-minütiges »Promo Real« (soll wohl »Reel« heißen) gibt. Mehr werden wir davon wohl leider nie sehen …außer damals, 1980, auf dem WeltCon … Oder man besitzt, wie ich gerade nach einiger Suche festgestellt habe, die 1999 von ZEUS Film & TV Productions 1999 herausgegebene Videokassette »The Making of Atlan Der Einsame der Zeit«, die hat auf immerhin 112 Minuten jede Menge Hintergrundmaterial zum Film (und ein Video zu »Lonely in Time«).

Immer noch auf der Soundtrack-CD ist das »Love Theme für Mondra Diamond« von keinem Geringeren als Peter Thomas, der auch für den Soundtrack der Original-»Raumpatrouille« verantwortlich zeichnete. Das gab es zum WeltCon 2000 als »Perry Rhodan 2000 (Hymne an die Zukunft)«. Das war seinerzeit eine »Maxi-CD«: drei Versionen des Haupttitels (eine hübsch mit Bildern aus den italienischen Perry-Comics unterlegte Version der »Radio Version« davon gibt es hier) sowie eben »Love Theme für Mondra Diamond«. Die »Radio Version« wurde auch zur musikalischen Untermalung der drei Universal-Hörspiele verwendet, die im Handlungszeitraum des Zyklus »Die Solare Residenz« angesiedelt sind.

Der Soundtrack selbst hat natürlich auch ohne die Beigaben seinen ganz eigenen Reiz. Neben dem funkig-fröhlich-psychedelischen »Main Title« mit dem für PERRY RHODAN wie auf den Leib geschnittenen Titel »Seli« (der gleichbedeutend mit dem ganzen Text ist) in verschiedenen Versionen hat er Zitate aus dem Film: »Nehmt das Atmungsgerät in Betrieb – und dann Frisierhauben aufsetzen.« Oder der großartige Dialog zwischen Thora und Perry Rhodan nach dem ersten Kuss: »Sie … wie primitiv von Ihnen!« – »Ich bin auf Stufe vier. Und ich kann, wenn Sie wollen, noch tiefer gehen.«

Aber gut. Weiter.

Nur kurz erwähnen wollen wir die »Perry Rhodan Space Night« von 2001 mit ihren immerhin 24 Titeln auf eine Doppel-CD. Das ist nicht so mein Musikstil, und der PR-Bezug ist meines Erachtens eher vage (trotz der ebenfalls erhältlichen DVD mit von Musik unterlegten Bruck-Motiven).

Kommen wir zu Dingen, von denen ich bis zum Recherchieren für diesen Artikel noch nichts wusste. In erster Linie meine ich damit eine Vinyl-Single von 1985, in der sich jemand namens NEMO (na, gut, zwei Jemande: Bertram Frewer und Karl Holthaus) beklagt: »Ich werd’ nie Perry Rhodan sein«. Tja, was für ein Zufall – so geht’s mir auch! (»Die B-Seite ›Politiker‹«, so weiß die Perrypedia, »hat keinen Perry-Rhodan-Bezug.«) Kommt man da noch irgendwie ran?

Noch zwei Nachträge: Da ist zum einen Singh Boncard, ein Musiker der Realwelt des 21. Jahrhunderts, der sich nach dem gleichnamigen Musiker aus dem Perryversum des 24./25. Jahrhunderts (eine Kneifel-Figur, was auch sonst) benannt hat. Das ist eine der Stellen, an denen man sehen kann, wo sich PERRY RHODAN schon überall breitgemacht hat.

Und natürlich habe ich Christopher Frankes »Pax Terra« nicht vergessen, Ende November 1996 anlässlich des 35jährigen Jubiläums der Serie erschienen. Franke war zu diesem Zeitpunkt eine der herausragenden Größen der SF-Musik, zeichnete er doch verantwortlich für den Soundtrack der fünf Staffeln von »Babylon 5«, die ihrerseits damals neue Maßstäbe für die Fernseh-SF setzte. Es klingt auch ein bisschen so wie B5, weshalb mich die CD anfangs gar nicht so beeindruckt hatte, da ich natürlich auch die CDs zur Fernsehserie in meinem Besitz hatte.

Heute ist das anders, und ich höre sie immer wieder gern. Der erste Track wurde zudem auf einer Form-CD ausgekoppelt: »Perry Rhodan − Bridge To Eternity«. Wie man da heute noch rankommt, kann ich nicht sagen. »Pax Terra« konnte man außerdem als MP3 bei readersplanet downloaden, aber da findet man leider keine Sounddateien (mehr).


Perry Rhodan hat das Gebäude verlassen …


… denn wir sind fertig mit dem »P«. Und dem aktuellen Infotransmitter. Den nächsten gibt es vermutlich in zwei Wochen. Er wird auf jeden Fall eine ganz großartige Ausgabe, da er im Zeichen des »Q« stehen wird. Was freue ich mich schon auf die Überschriftensuche …


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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