PERRY RHODAN Infotransmitter
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Hier kommt der neue Infotransmitter!



























Rainer Nagel


Ja, das »H«. Einfache Sache, diesmal.

Meinen Kleinen naht der Pensor, wenn man so möchte, der schreckliche. Am 9. Dezember ist die obligatorische Klassenkonferenz in der ersten Hälfte der zehnten Klasse, in der wir sehen, ob es Entwicklungen gibt, um die wir uns Sorgen machen müssen. Zwei sehe ich da schon. Aber, wie wir ja gerade gesehen haben, es ist durchaus an der Tagesordnung, dass auch mal jemand auf Andrabasch zurückbleibt. Wir wollen mal hoffen, dass niemand in den Bergen verloren geht.

Die aktuellen Exposés führen uns zur RAS TSCHUBAI zurück, noch bevor sie im Hypereis auftaucht. Mit diesen Bänden wird auch eine interessante Leseraktion verknüpft, über die wir natürlich zeitnah berichten werden. Und im PERRY RHODAN-Forum hatten wir kürzlich einen interessanten Dialog: Ein Leser, dem die Handlung zu langsam voranging, beklagte sich darüber, dass es jetzt erst nach Larhatoon ginge (im Forum gern »Larenhausen« genannt), um SVE-Raumer zu jagen, und wir dann bestimmt noch einen Handlungsblock mit Perry in der Vergangenheit verbringen würden. Ich konnte ihn dahingehend beruhigen, dass wir das alles zusammenfassen und Perry in der Vergangenheit in Larenhausen auf SVE-Raumer-Jagd geht. Diese Romane liegen auch alle schon fertig vor.

(Nebenbei bemerkt: Im letzten Infotransmitter haben wir die SOL 80 erwähnt. Das dort enthaltene Interview mit Robert Corvus gibt eine Reihe von interessanten Hintergrundinformationen, wie die Zusammenarbeit zwischen Exposéredaktion und Autor funktioniert, welche Freiräume ein Autor hat usw.)

In diesem Infotransmitter hingegen gibt es überraschenderweise Neues zu PERRY RHODAN-Arkon und PERRY RHODAN NEO. Es gibt Infos zu den Hörspielen, und wir lüften das Geheimnis um Band 50 der Planetenromane. Der fünfte Band mit STELLARIS-Kurzgeschichten liegt als E-Book vor. »Hinter den Materiequellen« schließlich befasst sich aus gegebenem Anlass mit dem »Henker von Rastatt«.

Herren legt los!










































Arkon-Cover Band 1 von Dirk Schulz
PERRY RHODAN-Arkon wirft immer größere Schatten. So hat Exposéautor Marc A. Herren, der auch bekanntlich den ersten Band der Miniserie verfasst hat, in seinem letzte Woche erschienenen Band 2832 der Erstauflage einen kleinen Hinweis gestreut, der uns die Handlungszeit der Bände verrät. Im Gespräch mit dem Ich-Erzähler Shukard Ziellos sagt ein eher leutselig gestimmter Atlan:

»›Wir haben noch etwas Zeit, bis wir zurück in der ATLANC sind. Das wäre eigentlich eine passende Gelegenheit, dir zu erzählen, was damals im Jahr 1402 NGZ in meiner alten Heimat, dem Kugelsternhaufen M 13, geschehen ist. Magst du die Geschichte hören?‹

Ich nickte dankbar.«

Da nicken wir doch einmal dankbar mit. 1402 NGZ also. Somit ist die neue Serie zwischen dem »Negasphäre«- und dem »Stardust«-Zyklus angesiedelt.

Im Jahre 1402 NGZ wird Telmach Istban, Parteivorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lokaler Friede, als Administrator von Stardust wiedergewählt (siehe Band 2510). Ein Jahr später pflanzt Mondra Diamond einen wachstumsbeschleunigten Mammutbaum an das Grab ihres Klonelefanten Norman (Band 2500). Ich sehe da aber keine Zusammenhänge.

Marc veröffentlichte am 25. November im Forum einen kurzen Arbeitsbericht, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

»Derzeit sind drei Autoren mit Hochdruck damit beschäftigt, euch einen spannenden Einstieg in die dramatische Ausgangslage von PRAR zu geben. Ich schreibe am ersten Roman mit den Schauplätzen Tahun und Zalit. Zwischendurch maile ich mit der Autorin von Roman 2, um eine wichtige Frage zu klären. Dabei stellen wir amüsiert fest, dass wir je einen Mediker eingeführt haben, deren Namen auf eine süße Art und Weise zusammenpassen. Zwei Mails tausche ich mit Sabine Kropp aus, die in der Redaktion für PRAR die Fäden zieht. Es geht um Verträge und einen super Autoren, der einen Roman aus dem letzten Drittel übernehmen soll. Das wäre echt genial, wenn er dabei wäre! Bevor ich wieder in meinen Roman eintauche, antworte ich noch dem Autor von Roman 3, der mir gestern Abend eine Wasserstandsmeldung geschickt hat. Sobald ich meinen ersten Roman fertiggestellt habe, geht es weiter mit der Arbeit an den Expos 4 und 5. Beide Romane werden ein paar besondere Überraschungen für euch bereit halten!«

Für die gedruckte Variante kann man sich bequem zurücklehnen, nachdem man die Arkon-Edition bestellt hat: Die komplette Miniserie (Band 1 bis 12) kostet 29,90 Euro (Lieferung innerhalb Deutschlands, inklusive Porto, Verpackung und MwSt.).

Wer dies jetzt schon tut, hat jede Menge Vorteile: Alle zwölf Ausgaben werden unmittelbar zum Erscheinungstermin bequem per Post zugestellt; es ist keine Kündigung notwendig, die Belieferung endet automatisch mit Band 12; und exklusiv für die Besteller der Arkon-Edition wurde ein Poster des Titelbilds von Band 1 im Format DIN A3 gedruckt, das es sonst nirgendwo im Handel gibt und das mit Band 1 mitgeliefert wird.

Die Arkon-Edition liefern wir auch an Leser in Österreich und der Schweiz. Um die Versandkosten möglichst gering zu halten, erfolgt immer zum jeweiligen Monatsende eine Sammellieferung der erschienenen Ausgaben. Die Arkon-Editon kostet in Österreich somit 34,70 Euro. Schweizer Kunden werden die 12 Romane für insgesamt 56,50 Schweizer Franken direkt nach Hause geliefert.

Das klingt doch wie ein schönes Weihnachtsgeschenk für den Perry-Fan, der sonst schon alles hat!

Die Romane gibt es natürlich nicht nur in gedruckter Form, sondern auch elektronisch sowie als Hörbücher. Unser Hörbuch-Partner Eins A Medien bietet das Hörbuch – wie gewohnt – zeitgleich mit dem jeweiligen Heft als Download an. Und wer bis zum 15. Januar 2016 die MP3-CD-Ausgabe bestellt und bezahlt, erhält die insgesamt sechs CDs für nur 49,90 Euro. Danach gilt der reguläre Preis von 59,90 Euro. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Einzelfolgen sofort nach Erscheinen herunterladen kann; die CD-Gesamtausgabe gibt es dann nach Ende der Miniserie im Sommer 2016.  Man kann sich also vor Sonderangeboten praktisch kaum retten!

Das steht übrigens auch alles noch einmal hier.


Hirdt schließt ab!









































NEO-Cover Band 110 von Dirk Schulz
Und zwar den ersten Handlungsstrang (im Volksmund gern auch »Staffel« genannt) von PERRY RHODAN NEO nach dem Wechsel der Exposéredaktion. Mit Band 110, »Der Kopf der Schlange«. Der Roman von Kai Hirdt ist ab heute im Handel.

»Die ›Methans‹-Staffel bei PERRY RHODAN NEO endet mit einem Knall«, teilt uns der verlinkte Werbetext mit. Und das ist gar nicht einmal so falsch. Es sind eigentlich mehrere, wenn wir mal ehrlich sind.

Mal schauen, was das Exposé so sagt …»Der Roman schließt die Methan-Staffel ab und verknüpft diverse lose Handlungsfäden.« Echt jetzt. »Letztere finden dabei den Tod.« Hmmm. »Der ein oder andere Leser wird das sicher nicht so toll finden …« Oh dear, wie Leylâ sagen würde.

Der Roman trug übrigens den Arbeitstitel »Die letzte Bastion«, der sehr gut passt, da er im Laufe der Handlung eine doppeldeutige Funktion erfüllt. Und ich denke, die Anspielung auf den gleichlautenden Titel von Band 198 der Erstauflage (dem Debütroman von H.G. Ewers) ist kein Zufall.

Und in zwei Wochen geht es schon mit den Posbis weiter , das ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Dass der von Oliver Fröhlich geschriebene Band 111 den Titel »Seid ihr wahres Leben?« trägt, ist auch schon länger klar.

Nicht so klar ist, dass wir besagten Band 111 kostenlos als E-Book zur Verfügung stellen! Einsteigen ist also nicht nur inhaltlich an dieser Stelle gut möglich, sondern auch preislich. Wer gern einmal in NEO hineinschnuppern möchte, ohne auch noch Geld dafür bezahlen zu müssen, ist hier genau richtig. Das Angebot gilt bis Mitte Januar. Generell sind die E-Books bereits vorbestellbar.

Was den Inhalt der Staffel angeht, habt ihr sicherlich alle in Band 2832 der Erstauflage den Werkstattbericht von Rüdiger Schäfer und Michael H. Buchholz gelesen. Falls nicht – jetzt aber auf!

Alle wieder da?

Gut.

Denn jetzt kommt ein Nachtrag zum letzten Infotransmitter: Der Tote in Band 109 war natürlich – Achtung: Spoiler! – Sid. Auch das kam jetzt nicht zwingend bei allen so gut an, aber manchmal muss so etwas halt sein. Zitieren wir kurz Rüdiger Schäfer aus dem PERRY RHODAN-Forum:

»Mit Beginn unserer Expotätigkeit haben Michael und ich eine Liste mit allen damals aktuellen NEO-Charakteren angefertigt – es waren über 150 (!) Namen ...

Wir haben über jeden grob entschieden ...

NEO erscheint alle zwei Wochen ...

Wir haben also gar keine andere Möglichkeit, als uns auf eine überschaubare Menge an Figuren zu konzentrieren; andernfalls würde die Handlung in sich zusammenfallen.

Im Übrigen habe ich vor einigen Monaten bereits vorausgesagt, dass wir für unsere Entscheidungen Prügel beziehen – und wir stehen erst am Anfang. Wir wollen zwar nicht dem berühmten ›Henker von Rastatt‹ nacheifern, aber jede Figur hat ihre Fans, die traurig und enttäuscht sind, wenn sie gehen muss ...«

Und da schließt sich der Kreis zu NEO 110. Zum »Henker von Rastatt« gibt es weiter unten mehr.

Hörspiel 8 kommt!

















Plejaden 8: »Verrat«
Wir haben im Infotransmitter schon lange nichts mehr zu der aktuellen Hörspielstaffel »Plejaden« von Zaubermond berichtet – jetzt wird’s mal wieder Zeit.

Am 4. Dezember kommt bereits Folge 8, wir nähern und also schnell dem dramatischen Finale um die Suche nach der Unsterblichkeit. Die Folge hat eine Spieldauer von 30 Minuten und trägt den Titel »Verrat«.

Jetzt fehlen nur noch die Folgen 9 (»Weg zur Unsterblichkeit«) und 10 (»Die Vital-Maschine«), dann wissen wir, wie es ausgeht.

Dreißig Minuten Laufzeit sind ja eher kurz. Deshalb hat Zaubermond kürzlich eine Diskussion angestoßen, ob die Hörspiele billiger werden oder der Soundtrack als zusätzliches Material beigelegt werden soll (bei gleichbleibendem Preis). Wie man von Zaubermond hört, hat sich die Mehrzahl der Teilnehmer der Befragung für die Beigabe des Soundtracks entschieden. Weitere Informationen dazu folgen



Hier gibt’s etwas Neues!




















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Bislang haben wir bei den seit 2007 laufenden »neuen Planetenromanen« fast nur Nachdrucke veröffentlicht – teilweise bearbeitet, aber doch Nachdrucke. Natürlich mit nützlichen Nachworten von mir, das wollen wir mal nicht vergessen.

Nur einmal haben wir tatsächlich einen mehr oder minder neuen Roman veröffentlicht. Das war im September 2011 »Der Killer von Terra« von Michael Marcus Thurner, eine stark erweiterte Fassung des Heftes PR Fan-Edition 6, »Mit den Augen des Mörders«, ursprünglich erschienen im Jahre 2001.

In der Fortführung der Reihe unter der Ägide des Zaubermond Verlags erscheint nun der Doppelband 49/50, also im Prinzip eine Jubiläumsausgabe. Und Jubiläumsausgaben sind wichtig bei PERRY RHODAN, das wissen wir alle.

Also haben wir uns zum Jubiläum eine Überraschung für die Leser einfallen lassen. Band 49 ist – wie bei den bisherigen Bänden auch – der Nachdruck eines Klassikers; in diesem Fall ist es ein Roman von Uwe Anton, der in den 90er-Jahren erstmals erschienen ist: »Der programmierte Attentäter«.

Die zweite Hälfte des Doppelbandes, die Nummer 50 also, enthält eine exklusive Zusammenstellung, die man in dieser Form bisher noch nirgends zu Gesicht bekommen hat: Kurzgeschichten von Uwe Anton, die speziell für dieses Buch noch einmal durchgearbeitet und redigiert wurden, teils bereits veröffentlicht, teils brandneu. Und selbst die schon veröffentlichten sind teilweise in so ... versteckten Quellen erschienen, das selbst ich sie nicht kannte.

Wer nicht auf zwei bestimmten Garching-Cons war und die seinerzeitigen Con-Bücher sein/ihr/ Eigen nennt, wird beispielsweise keine Kenntnis von »Der Anfang« und »Verschlusszustand« haben. Andere Geschichten setzen eine ziemlich vollständige Sammlung der SOL, der Mitgliederzeitschrift der PERRY RHODAN-FanZentrale, voraus.

Weitere Informationen zu diesem außergewöhnlichen Band folgen. (Vielleicht erzähle ich auch von dem Spaß, den ich hatte, als ich das Nachwort schrieb …) Hier steht auch noch ein bisschen was.


Halbes Hundert bei STELLARIS – nun auch als E-Book!






















Das fünfte STELLARIS-E-Book-Paket ist erhältlich
Bereits seit August 2007 (Heft 2402, »Der GESETZ-Geber« von Christian Montillon) gibt es in den Heftromanen die Kurzgeschichten zum Raumschiff STELLARIS, seiner Besatzung und seinen Passagieren, die von Wim Vandemaan redaktionell betreut werden und in achtwöchentlichem Abstand (alternierend mit dem PERRY RHODAN-Journal) erscheinen. Ganz aktuell ist die Jubiläumsfolge 50, »Im Schacht« von Sophie Kasper und Wim Vandemaan (erschienen in Heft 2830).

Hinzu kommen vier Geschichten in der SOL : »Die Wette« von Roman Schleifer (SOL 66); »Der Geist« von Roman Schleifer (SOL 69); »Verweht« von Dieter Bohn (SOL 79) sowie die Ursprungsfassung von »58 Minuten« von Roman Schleifer (SOL 80).

Mit Ausnahme der SOL-Geschichten sind die STELLARIS-Folgen natürlich auch als E-Books mit jeweils zehn Folgen zu 1,99 Euro erhältlich – so auch der aktuelle Band mit den Folgen 41 bis 50. Es gibt ihn bei allen bekannten Shops wie Amazon, Science-Fiction eBooks und readersplanet. Die Autoren sind: Kai Hirdt, Sophie Kasper/Wim Vandemaan, Michael G. Rosenberg, Roman Schleifer, Dietmar Schmidt, Susan Schwartz sowie noch einmal Wim Vandemaan im Alleingang.

Die ersten vier Bände sind natürlich ebenfalls noch verfügbar.

Hinter den Materiequellen
















Der Henker von Rastatt

In seinem weiter oben zitierten Forumsbeitrag erwähnt Rüdiger Schäfer den »Henker von Rastatt«. Daran merkt man, dass auch er schon länger bei der Sache ist. Vermutlich gibt es heutzutage viele Leser, die mit diesem Begriff nichts mehr anfangen können.

Diese Wissenslücke soll heute geschlossen werden.

Der Henker von Rastatt – das ist Dr. Florian Marzin (geb. 1953), von Ende 1987 bis Sommer 1995 Chefredakteur von PERRY RHODAN – der Vorgänger unseres heutigen Klaus N. Frick, der im November 1992 bei VPM angestellt wurde.

Im Begleitbuch zum PERRY RHODAN WeltCon 1991 in Karlsruhe charakterisiert ihn Ernst Vlcek (laut Zitat von Marzin selbst) dergestalt: »Wenn Günter M. Schelwokat wegen seiner Akribie beim Lektorieren der Manuskripte mal von einem Autor als Sadist von Straubing bezeichnet wurde, so würde es schwerfallen für unseren Chefredakteur, Dr. Florian F. Marzin, noch eine Steigerung zu finden, wenn er nicht von sich selbst gesagt hätte: Ich bin der Henker von Rastatt!«

In ihrem Eintrag zu Dr. Marzin vermutet die Perrypedia in ihm zudem den Namensgeber des »Starkomikers Narofil Zarnim« und damit wohl auch die eigentliche Quelle des »besten Witzes der Welt«. Das ist der mit den beiden Pilzen und dem Hasen, der zum Auftauchen der Ennox in der Handlung ab Band 1600 führte (siehe die Romane 1599 und 1605) – wer damit nichts anfangen kann, kann es hier nachlesen.

Aber wieso dann »Henker«?

Nun, zu Beginn seiner Amtszeit hatte die PERRY RHODAN-Serie ein ähnliches Problem, wie es Rüdiger Schäfer und Michael H. Buchholz wohl derzeit bei NEO sehen: zu viel Personal, ein zu stark ausuferndes Universum, ein aus den Fugen geratener kosmischer Überbau (nun gut, letztes kann man NEO sicherlich nicht vorwerfen).

Und so kam es unter Dr. Marzins Führung zum »zweiten großen Unsterblichensterben« (das erste war Teil der Zäsur zwischen Band 399 und Band 400, in großen Teilen geschildert in Heft 408 (»Amoklauf der Mutanten« von William Voltz).

Florian Marzin hatte mit seinem Ruf kein Problem, wie in einem »Zauberspiegel«-Interview deutlich wird. Auf die Frage, wie er es denn fände, der »Schlächter von Rastatt« genannt zu werden, antwortete er nicht ohne Stolz: »Man nannte mich nicht den Schlächter von Rastatt, sondern den Henker von Rastatt und damit konnte ich gut leben. Grund für diesen Ehrentitel war, dass ich unter den Figuren der Serie etwas aufgeräumt habe – besonders aber auch wegen des ZA-Zyklus.«

In Band 3 von PERRY RHODAN – Die Chronik stellt Hermann Urbanek die Geschehnisse der damaligen Zeit eher verhalten, fast schon diplomatisch, dar (Seite 395–96):

»Horst Hoffmanns Nachfolger als PR-Chefredakteur, Dr. Florian Marzin, war bis zum Zeitpunkt seiner Tätigkeit  für die PERRY RHODAN-Serie für die Leserschaft ein unbeschriebenes Blatt. Das sollte sich jedoch bald ändern, denn er ging seine Arbeit zügig und überall professionell an. Da er ein hervorragender Kenner der Serie war und auch keine Berührungsängste im Umgang mit den Autoren hatte, begann er umgehend damit, die Serie umzukrempeln und von aus seiner Sicht unnötigem Ballast zu befreien. Dabei half ihm, dass er auch umfangreiche Kenntnisse der Literatur im Allgemeinen und der phantastischen Literatur im Besonderen hatte, war doch seine universitäre Ausbildung genau in diese Richtung gegangen.

So wichtig es war, eine Bereinigung auch bei den langjährig in der Serie agierenden Figuren durchzuführen und auch so manchen Aktivatorträger, der den Lesern ans Herz gewachsen war, nicht davon auszunehmen, selbst dann nicht, wenn er seit den Zeiten der Dritten Macht, also von Beginn der Serie an Seite an Seite mit Perry Rhodan gekämpft hatte, Freunde unter den Lesern machte sich Marzin damit nicht. Deshalb hielt sich die allgemeine Trauer über seinen Fortgang auch sehr in Grenzen, als er 1995 den Verlag verließ.«

Während seiner Amtszeit wurde nicht nur das geplante Konzept des Zyklus’ ab Band 1400 komplett umgeworfen; es verließen uns auch diese Unsterblichen: Galbraith Deighton, Jen Salik, Geoffry Abel Waringer, Irmina Kotschistowa, Jennifer Thyron, Fellmer Lloyd, Ras Tschubai.

Was das nun für NEO bedeutet, könnt ihr ab heute in Band 110 nachlesen …

Huch, schon wieder ein Infotransmitter zu Ende?






Tja, so schaut’s aus. Und dieses Jahr wird es nur noch einen einzigen geben, nämlich am 18. Dezember – dann bin ich erst einmal in Ägypten.

Nachdem uns heute der Henker von Rastatt dazwischen gekommen ist, schwebt mir für die nächste Ausgabe ein Bericht zur Systematik hinter den »Hoschpian-Prologen« der neuen Planetenromane vor. Und wir werden erfahren, was Marc A. Herren wieder Neues zu PERRY RHODAN-Arkon hat verlauten lassen.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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