PERRY RHODAN Infotransmitter
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Galaktische Grüße!





Rainer Nagel


Dieser Infotransmitter steht im Zeichen des Igels. Dies liegt nur am Rande daran, dass wir im PERRY RHODAN-Forum am Beispiel von Oliver Fröhlichs Band 2768 kürzlich darüber diskutiert haben, ob es sinnvoll ist, dass die Galaktiker hilflosen Igeln (in diesem Falle Sigolatern) über die Straße helfen, statt sich ihrem Hauptziel zu widmen.

Nein, ich habe beim Aufräumen alte Fortbildungsunterlagen gefunden. Es ging unter anderem um Gedächtnisstrukturen und Merkverfahren. Wir sollten uns eine Liste von 20 Wörtern einprägen. Wir erfuhren dann, dass sie bereits nach Zahlen vorsortiert waren, das Merken also durch Kenntnis der Zahl erleichtert werde. Der Igel war Nummer 4 (man merkt, wohin das führt) – er hat ja vier Beine. Nummer 3 war übrigens »Frankenwein« (»Den trinkt man am Besten zu zweit, also eine Flasche und zwei Gläser, macht drei.«, meinte der Dozent), Nummer 2 war »Gabe« (»Man braucht immer einen, der gibt, und einen, der nimmt.«) und Nummer 1 »Dach« (»Es hat ja nur eine Spitze.«). Ihr könnt ja mal raten, was Nummer 5 war – ich verrate es im nächsten Infotransmitter.

Und wer befürchtet, nach dieser Anekdote jetzt auch noch etwas von meinen Kleinen hören zu müssen, kann ganz beruhigt sein: Sie haben Ferien. Ihr verpasst also nichts.

Exposé-Schnipsel: Zum nahenden Zyklusende besuchen wir einige bekannte Orte der Milchstraße, in denen wir teilweise in den dreistelligen Heftnummern zum letzten Mal waren – an einer Stelle sagt das Exposé: »Perry Rhodan und Atlan haben nicht die angenehmsten Erinnerungen an ...« Ach, immer diese Übertragungsstörungen. Auf jeden Fall knüpft einiges an die Bände während des und knapp nach dem »Das Konzil«-Zyklus an. Anna Patoman ist auch dabei. In den neu eingegangenen Druckversionen der Romane hingegen nimmt sich die Fürsorge der Exposé-Autoren des Planeten Halut an. Einer der Romane heißt »Haluts Weg« – oder ist damit doch eher, wie Mit-Forist »Casaloki« vorschlug, »Halut’s weg« gemeint …?

In unserer heutigen Ausgabe bieten wir eine Vorschau auf das PERRY RHODAN-Journal 153. Wegen der Platin-Edition ist der Infotransmitter recht NEO-lastig, aber auch sonstige Neuerscheinungen kommen nicht zu kurz, da neben dem aktuellen Stardust-Roman ein Silberband ansteht. Dann gibt es noch zwei interessante Internet-Links, und ich plausche darüber, wie die »Hoschpian-Prologe« der »neuen Planetenromane« entstanden sind.

Wie Harald Lesch über den PR-Report zur Astronomie kam











Cover Band 2778 von Swen Papenbrock
»Ich habe im PERRY RHODAN-Report das erste Mal von Neutronensternen und Schwarzen Löchern gelesen«, sagt Deutschlands Astro-Star Harald Lesch. Der Astrophysiker von der Universität München ist durch seine beliebten Wissenschaftssendungen im Fernsehen seit Langem einem großen Publikum bekannt.

Nicht bekannt hingegen ist, dass er in seiner Jugend leidenschaftlich gern Science Fiction gelesen hat, darunter PERRY RHODAN. Im damals auch populärwissenschaftlich ausgerichteten PR-Report ist er mit der Astronomie in Berührung gekommen – und über Schwarze Löcher und Neutronensterne forscht der Wissenschaftler nun seit über zwei Jahrzehnten. In einem großen Interview im Journal Nr. 153 erzählt Harald Lesch seine Geschichte.

Im zweiten Journal-Artikel geht es ebenfalls um die Schwarzen Löcher. Wie und wann sie zu ihrem Namen kamen, war lange ein Rätsel. Fest steht: Der wissenschaftliche Begriff für die kollabierten Sternruinen erschien gedruckt erstmals vor 50 Jahren. Aber der Name selbst ist noch älter und hat eine kuriose Geschichte ...

Mehr dazu ab dem 14. November 2014 im PERRY RHODAN-Journal 153, das im PR-Roman Nr. 2778 erscheint.

Icho Tolot tobt sich im Silberband aus










3D-Cover Band 128 von Johnny Bruck
Am 10. November 2014 erscheint der 128. Silberband der PERRY RHODAN-Serie. Wir befinden uns nach wie vor im Zyklus »Die Kosmische Hanse«, und diesmal steht unser aller Lieblingshaluter im Mittelpunkt, wenn auch ohne seine Kleinen.

Seine Abenteuer nehmen eine zentrale Stellung im Kampf mit der negativen Superintelligenz Seth-Apophis ein. Chefredakteur Klaus N. Frick, der tatsächlich ein Leben vor PERRY RHODAN hatte, schreibt dazu: »›Das rotierende Nichts‹ führt mich zumindest zurück in meine frühe PERRY RHODAN-Leserphase. Die Abenteuer von Icho Tolot, dem Haluter, den es in die Tiefen des Universums verschlägt, habe ich anfangs der 80er-Jahre mit großer Faszination gelesen – ich denke, dass der Silberband auch die heutigen Leser packen wird.«

Nähere Informationen gibt es hier.

Dieses Buch ist zugleich der erste Silberband, bei dem der Preis leider um einen Euro erhöht werden musste, also auf jetzt 18,95 Euro (Österreich 19,50 Euro, Schweiz 27,50 SFR ).

NEO zum Ersten: Neues zur Platin-Edition













NEO Platin-Edition 1: Cover von Dirk SchulzDie Frankfurter Buchmesse sah ja den Start der Hardcover-Buchausgabe von PERRY RHODAN NEO, kurz »Platin-Edition« genannt. Mit den ersten vier Bänden der Taschenhefte liegt auf Anhieb die erste Hälfte der ersten Staffel des »Neustarts« der PERRY RHODAN-Serie vor, ergänzt um eine brandneue Kurzgeschichte von Marc A. Herren. Darüber haben wir aber schon berichtet und die Überraschung hält sich sicherlich in Grenzen.

Neu ist in diesem Zusammenhang allenfalls, dass »Die Frau im Mond«, Marcs Kurzgeschichte, mittlerweile auch separat in elektronischer Version verfügbar ist, damit auch jene Leser, die sich das Buch nicht kaufen möchten, für gerade einmal 49 Cent in den Genuss der Story kommen können. Weiteres dazu erfahrt ihr hier.

Natürlich ist die Platin-Edition auch eine gute Gelegenheit für neue Leser, NEO (in leicht bearbeiteter Form) von Anfang an zu lesen – die ersten Bände sind ja schon über drei Jahre alt! Wie im obigen Link zu lesen ist, wird noch in diesem Jahr die erste Staffel komplett vorliegen. Der zweite Band der Platin-Edition heißt »Angriffsziel Terrania«.

Auch dieses Buch wird wieder eine eigens dafür geschriebene Kurzgeschichte enthalten. Sie stammt von Oliver Plaschka und trägt den Titel »Das Juwel im Lotus«. Zwei Wochen nach Veröffentlichung des Buches wird auch sie in elektronischer Form vorliegen. Darauf werden wir natürlich noch einmal hinweisen, wenn es soweit ist.

NEO zum Zweiten: Jetzt wird gerungen!











NEO-Cover Band 83 von Dirk SchulzDie aktuelle Staffel von PERRY RHODAN NEO, »Protektorat Erde«, neigt sich so langsam ihrem Ende entgegen – nicht, dass ein Staffelende bei NEO heutzutage noch viel zu sagen hätte, aber immerhin kommt jetzt Band 10 von 12. In seinem zweiten Roman für die Serie konfrontiert uns Rainer Schorm am 7. November 2014 in NEO 82 mit den »Scherben der Vergangenheit«.

Der Band wird sowohl eine Vergangenheits- als auch eine Gegenwartsschiene aufweisen, die sich beide mit dem »Ringen« beschäftigen, das den kosmologischen Hintergrund der Serie bildet.

Aktuelle astronomische Erkenntnisse fließen auch ein: Die Geschichte spielt zum Teil auf Dysnomia, dem 2005 entdeckten Mond des Zwergplaneten Eris am Rande unseres Sonnensystems. In der aktuellen Astronomie ist man sich noch nicht sicher, welchen Durchmesser der Mond hat – mal sehen, was man im Jahre 2037 dazu weiß …

Weitere Informationen gibt es hier.

Erbarmen! Die Amöbenschiffe sind da!









Stardust-Cover Band 11 von Arndt DrechslerAuch PERRY RHODAN-Stardust steht kurz vor dem Ende – und das im Sinne des Wortes: Die Stardust-Menschheit steht im verzweifelten Abwehrkampf gegen die unheimlichen Amöbenschiffe des Generex – und drei sehr unterschiedliche Menschen gehen in einen gefährlichen Einsatz.

Mehr dazu erzählt uns Roman Schleifer in Band 11 unter dem Titel »Verwehendes Leben«; der Band kommt am 7. November 2014 in den Handel. Unter anderem befassen wir uns diesmal mit der Textsorte »Tagebuch«, in der Geschichtswissenschaft eine nützliche, aber nicht immer objektive Quelle. Mehr dazu gibt es hier.

Aus dem Internet










Zwei vollkommen unterschiedliche Internet-Links fanden in den letzten Tagen mein Interesse.


Der eine stammt von Lesen.net  und befasst sich wohlwollend mit der digitalen Veröffentlichungsstrategie von PERRY RHODAN.

Die andere Seite ist einzig und allein dem seit anderthalb Jahren abgeschlossenen Zyklus »Das Neuroversum« gewidmet. Viele Leser fanden diesen Zyklus aufgrund seiner … verschachtelten Handlungsebenen als zu kompliziert. Diese Seite gibt sich große Mühe, die Romane nach Handlungsorten zu sortieren. Das ist richtig gut gemacht.

Hinter den Materiequellen






Logo PERRY RHODAN-Planetenromane Wie entstanden die Einleitungen zu den »neuen« Planetenromanen?


Als wir 2009 diese Reihe ins Leben riefen, war klar, dass es sich aufgrund der Auswahl (siehe letzter Infotransmitter) um eine bunt gemischte Zusammenschau aus allen Epochen der PERRY RHODAN-Serie handeln würde. Der Leser benötigte also eine Orientierung, wo er den Roman zu verorten hatte.

Aus Leserkreisen kam die Frage, wer auf diese Idee kam und ob die Vorwörter miteinander zusammenhingen. Ein Leser vermutete gar einen »Meisterplan« von Rainer Castor. Nun, ganz so war es nicht …

Die Einleitungen zu den ersten drei Bänden schrieb Klaus N. Frick. Er entschied sich dafür, Robert Feldhoffs »Hoschpian-Auszüge« wieder aufzunehmen, die dieser ab Band 1800 in den Romanen verwendet hatte. Damit konnte Klaus zugleich diesem großen Autor einen weiteren kleinen Tribut zollen. Wer oder was Hoschpian war/ist/sein wird, wurde in der Serie nie festgelegt: Sein erster Auftritt war mit »Hoschpians unautorisierte Chronik des 13. Jahrhunderts NGZ«.

Jedenfalls gibt es ein »Haus Hoschpian«, eine Vereinigung von Historikern, die zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt am Werk war/ist/sein wird. Somit handelt es sich um einen Markennamen, wie in der heutigen Geschichtswissenschaft der »Ploetz« das Synonym für ein historisches Nachschlagewerk ist und der »Putzger« stellvertretend für die führende Sammlung historischer Landkarten steht – egal wer nun die Texte schreibt oder die Karten zeichnet.

Nun spielte Band 1 (»Agent für Terra« von Hubert Haensel) im 24. Jahrhundert – da nutzte uns eine »Chronik des 13. Jahrhunderts NGZ« gar nichts. Also kam als Teil der »Marke« Hoschpian die »unautorisierte Chronik des 24. Jahrhunderts n. Chr.« hinzu. Und so weiter.

Als ich mit Band 4 die Betreuung der Reihe und damit auch die Gestaltung des Vorwortes übernahm, behielt ich diese Tradition bei. So entstanden dann auch die anderen Texte, zum Beispiel »Hoschpians unautorisierte Chronik des Solaren Imperiums«.

Ich bemühte mich dabei um eine gewisse Systematik. Und so finden wir zum Beispiel in »Hoschpians unautorisierte Chronik des 14. Jahrhunderts NGZ« folgende Kapitel: 2.0.2.: Kosmische Vorgeschichte: Die Querionen und ihre Abkömmlinge (Band 17); 2.0.17: Kosmische Vorgeschichte: Die Dunkelziffer (Band 18); 3.0.1.: Die Lemurer und ihre Bedeutung für die terranische Menschheit (Band 15); 3.0.4.: Voraussetzungen: Die relative Unsterblichkeit (Band 23); und 3.3.1: Die Fernen Stätten: Vorwissen der Galaktiker (Band 6).

Es gibt nur drei Ausnahmen von der »Hoschpian-Regel«, nämlich immer dann, wenn der Autor selbst seinem Roman eine fiktive Einleitung vorangestellt hat. Diese habe ich manchmal etwas ausgebaut, um die Mindestlänge zu erreichen. Dies betrifft zum einen die beiden Kneifel-Romane (Band 21 »Atlans Mörder« und Band 27 »Deserteur der USO«), wo Hans bereits selbst das Werk »Zahlen, Zenturien, Ziele und Zeugnisse – aus der Arbeit des USO-Historischen Korps« von Meeca Netreok eingeführt hatte; und Band 22 (»Duell in Terrania« von Konrad Schaef), dessen Autor mit »Abriss der Ökonomie und Politik in der Milchstraße« von Ryder Shephard ebenfalls vorgearbeitet hatte.

Man kann übrigens die vollständigen Angaben zu allen von Klaus und mir eingeführten Hoschpian-Kapiteln in der Perrypedia nachlesen; das ist mir aber erst aufgefallen, als ich diesen Beitrag schon geschrieben und mir dazu alle Taschenhefte noch einmal angesehen hatte.

Tschüss!


Und so endet ein weiterer Infotransmitter – der Igel schlurft auf seinen vier Beinen von dannen und über die Straße. Im Hintergrund sehe ich schon den Begriff für die Nummer 5 auftauchen, aber das ist eine andere Geschichte. Diese wird unter anderem für die Komplettisten das »Hoschpian-Vorwort« zu Planetenroman 31 bieten, das bislang nur  als Teil des PERRY RHODAN-Kompakt 4 verfügbar ist. Und im Nürnberger Planetarium wird wieder gelesen.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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