PERRY RHODAN Infotransmitter
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Ferien!














Rainer Nagel


Genau. Meine Kleinen sind schon in alle Winde verstreut (am verstreutesten davon Chiara, die geht ein halbes Jahr nach Indien), und ich bin es auch schon, wenn ihr diesen Infotransmitter lest.

Es ist der zwanzigste aus meiner Tastatur. Das Schlüsselwort für die 20 aus meiner Fortbildung war »Adipositas«. Keine Ahnung, warum – vielleicht, weil die 20 so eine fette Zahl ist? Na, es ist ja auch ein fetter Transmitter geworden. Den Beitrag zu »Wie entsteht ein Infotransmitter?« habe ich auf die Ausgabe 25 verschoben, das ist das schönere Jubiläum. Und ein neues Ordnungssystem zum »Durchzählen« gibt es ab der nächsten Ausgabe auch – unsere Elternsprecherin hat mich mit ihrer Rede auf dem Abiball auf eine Idee gebracht …

Die aktuellen Exposés sehen Atlan und die ATLANC in der Synchronie (aber noch nicht in den Jenzeitigen Landen). Sie machen Station auf einer Art »Zwischenwelt« und stoßen dabei auf ein Richterschiff. Viermal. Oder vier Richterschiffe.

Bei den fertigen Romandateien ist der Roman nach dem Roman mit dem Herreach gerade aktuell. Der führt dann zu einer Zäsur in der Vergangenheitshandlung. Mit dem Herreach. Aber in der Nacht (nicht aber der NACHT).

Wir beginnen diesen Infotransmitter mit einer exklusiven Meldung zu einem neuen Autor in der Erstauflage. Und da alle Welt über NEO 101 redet, wollen wir uns da nicht ausschließen. Ein paar neue Infos zu den Zaubermond-Planetenromanen liefern wir auch. In der Fandom-Ecke gibt es eine kurze, aber eilige Info zum GarchingCon. Letztlich befassen wir uns in »Hinter den Materiequellen« mit dem Einfluss der sogenannten »Prä-Astronautik« auf die frühe PERRY RHODAN-Serie.

Der Rabe und die KRUSENSTERN


























PERRY RHODAN-Logo
Im letzten Infotransmitter habe ich erwähnt, dass demnächst der Handlungsstrang um die KRUSENSTERN wieder aufgenommen wird. »Demnächst« heißt Oktober 2015 (so viel zum Thema »Produktionsvorlauf«). Und die ersten beiden Bände sind von einem Autoren geschrieben, den man (neben NEO) im Perryversum bisher nur aus der Miniserie PR-Stardust kennt.

Das engt die Auswahl der möglichen Kandidaten ein wenig ein.

Rüdiger Schäfer ist es nicht. Der hat genug mit NEO zu tun.

Andreas Suchanek und Dennis Mathiak sind es auch nicht.

Roman Schleifer auch nicht.

Also bleibt nur noch …

Richtig:

Die Bände 2824 und 2825 werden von Robert Corvus geschrieben. Unter dem Titel »Ein Stern in der Dunkelheit« erscheint am 2. Oktober 2015 der Roman mit der Bandnummer 2824. Ihm folgt am 9. Oktober 2015 »Unter dem Sternenbaldachin«, der die Bandnummer 2825 trägt.

Man darf sich freuen!



NEO wird immer noch 100!
























NEO-Cover Band 100 von Dirk Schulz
Ja, ich weiß: Heute kommt schon Band 101 heraus. Dazu gleich, keine Sorge.

Zuerst aber bringen wir die Links zu den Statements der NEO-Autoren zu Band 100, die seit dem letzten Infotransmitter erschienen sind, in gesammelter Form:

Kai Hirdt
Bernd Perplies
Robert Corvus
Hubert Haensel
Alexander Huiskes
Marc A. Herren
Gerry Haynaly
Verena Themsen
Michelle Stern


Und es geht weiter: Die NEO-Methans kommen!

























NEO-Cover Band 101 von Dirk Schulz
Denn das ist ja der Titel der ersten (zehnbändigen) Staffel des neuen Exposéteams, dessen erster Band heute erscheint und der somit in mehrfacher Hinsicht eine neue Epoche der Serie einleitet. Ihr habt sicherlich alle die Leseprobe in PR 2814 gelesen (wenn nicht: dann aber auf!), also muss ich zumindest dazu eher wenig erzählen.

Es wird anders als vorher, aber das ist ja immer so, wenn Exposéautoren wechseln. Und es gibt einen Zeitsprung, was bei NEO bislang in dieser Form noch nicht vorkam. Die Hauptserie hat das viele Male er- und überlebt, und NEO wird es auch. Als ich die neuen Exposés las, dachte ich mir: »Wow, der MdI-Zyklus hält Einzug bei NEO! (Und M87 gleich mit dazu!)«

Was Arnaul Somotrovs Wunsch nach einem neuen Schiff für den Protektor angeht – der wird in Band 102 erfüllt werden, und ab dann hat die BAIKONUR wieder Ruhe. Den Namen gibt es dann in zwei Wochen.

Band 101 stammt von Michael H. Buchholz und trägt den Titel »Er kam aus dem Nichts«. Informationen dazu gibt es auch im Börsenblatt

»Er« ist ein sonderbarer Fremder namens Tuire Sitareh, der sich erst einmal in Terrania orientieren muss. Nicht alles davon erleben wir direkt im Roman. Technisch versiert wie er ist, hat der Aulore sich der Möglichkeiten der terranischen Online-Kommunikation bedient und einen Teil seiner Erlebnisse getwittert. Sein Twitter-Account ist @Tuire_Sitareh. Aufmerksamen Beobachtern im PERRY RHODAN-Forum zufolge regt er sich bevorzugt vormittags.

Als geplagter Lehrer finde ich besonders diesen Beitrag schön: »Die Wesen dieser Welt ähneln mir äußerlich, doch ihre Bräuche sind primitiv. Sie kauen aromatisierten Kunststoff.« Ich mag ihn jetzt schon.

Noch einmal zu den Planetenromanen bei Zaubermond




PERRY RHODAN-Planetenromane
Es ist schon zwei Wochen her, da haben wir auf der Website ein Interview unseres Chefredakteurs Klaus N. Frick mit Jan Werner vom Zaubermond-Verlag veröffentlicht.

Die Planungen sind mittlerweile ein wenig konkreter geworden: Die »zweite Staffel« ist fertig (siehe letzter Infotransmitter). Aus den »humoristischen Romanen« von Horst Hoffmann sind zwei nicht ganz so humoristische geworden, statt Walty Klackton kommen von Ernst Vlcek erst einmal »Albatros« und »Die größte Schau des Universums«. Aber die Reihe läuft hoffentlich noch lange, da bleibt viel Raum für Abwechslung.

Die dritte Staffel werden wir mit den beiden Chromund-Bänden von Hans Kneifel eröffnen: »Am Rand des blauen Nebels« (das alte Taschenbuch 8 von 1965) sowie »Die Goldenen Menschen« (Band 10, ebenfalls 1965). Das sind zwei Klassiker der Serie, die ihre Handlung sehr stimmig in das seinerzeitige Perryversum um Band 150 der Heftromanserie eingebettet haben. Viele kleine Details (Wo sonst als bei Hans Kneifel könnte man ein Musikstück namens »Pavane für einen Hohen Lord von Tuglan« finden?) machen die Romane zu einem wahren Lesevergnügen.

Diese Veröffentlichung hat zudem den Vorteil, dass, sollte es zu einem weiteren Band mit Hoffmann-Romanen kommen, wir seine »Fortsetzung« der Geschichte der Goldenen Menschen (»Rückkehr der Toten«, Taschenbuch 186 von 1978) auswählen könnten – ohne die beiden Kneifel-Romane hätte ein Neuleser wenig verstanden.

(Und die Idee mit den Agentenromanen von Kurt Mahr ist gut. Ich mochte Stoke Derringer schon immer.)


Auf, auf nach Garching!
















GarchingCon 10Vom 4. bis 6. September 2015 findet im Bürgerhaus in Garching bei München nun schon zum zehnten Mal der GarchingCon statt. Neben einem interessanten Programm rund um die PERRY RHODAN-Serie und vielen weiteren Themen bietet der Con auch die Gelegenheit, die ganze Bandbreite des Fandoms kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre kann man mit den zahlreich anwesenden Autoren, Künstlern und Redakteuren ins Gespräch kommen.

Warum erwähne ich das schon jetzt? Nun, zum einen, damit ihr ein wenig im Voraus planen könnt. Und zum anderen, da nur noch bis zum 31. Juli auf der Con-Homepage eine Voranmeldung möglich ist. Voranmelder sparen im Vergleich zu den Preisen an der Tageskasse: Sie zahlen 25 Euro für das gesamte Wochenende (und sogar nur 23 Euro als Mitglieder der PERRY RHODAN-FanZentrale) im Gegensatz zu 30 Euro (28 Euro für PRFZ-Mitglieder) nach Ende der Anmeldefrist. Zudem erhalten sie vor Ort mit der Con-Tasche auch ein vorgedrucktes Namensschild.

31. Juli ... oh … das ist ja heute! Dann aber auf!

Hinter den Materiequellen







Die Prä-Astronautik und ihre Folgen

In letzter Zeit bin ich auf mehrere aktuelle Fälle von Prä-Astronautik in PERRY RHODAN gestoßen, die ich heutzutage so nicht mehr erwartet hätte. Ein Teil der Handlung von Taschenbuch 351 (»Wächter der Unsterblichkeit« von Horst Hoffmann, demnächst neu aufgelegt im Zaubermond-Verlag) spielt darauf an, ebenso die NEO-Story »Gemeinsame Geschichten« von Herrmann Ritter, und in den NEO-Exposés ab 101 spielt das Thema auch eine Rolle.

Hinzu kommen beworbene Veröffentlichungen von Reinhard Habeck sowie der Verweis auf Erich von Däniken – siehe zuletzt hier. Und nicht umsonst ist Band zwei von Michael Nagulas PR-Chronik von 2012 u.a. ein Däniken-Vorwort vorangestellt.

Der Einfluss der Prä-Astronautik auf PERRY RHODAN beginnt schon bei der Gründung der Serie, mit Clark Darlton. Über ihn flossen viele der Grundgedanken der Prä-Astronautik in die PERRY RHODAN-Serie ein – lange vor Däniken. Offensichtlich fanden sich da zwei gleiche Geister, denn wie sagt Darlton in einem Interview im PERRY RHODAN-Sonderheft 3 von 1978, »schließlich schrieb ich bereits Romane über dieses Thema, als noch niemand an E.v.D. dachte.«

Sein Kollege William Voltz sieht das gleiche Thema in einem Interview im Sonderheft 2 (ebenfalls 1978) weniger gelassen: »Ich glaube, daß Erich von Däniken irrt, wenn er alle möglichen rätselhaften archäologischen Funde mit der Existenz extraterrestrischer Raumfahrer erklären will.« Zu dieser Einschätzung gelangte er nicht zuletzt nach einer mehrwöchigen Reise nach Mittel- und Südamerika im Jahre 1974, dokumentiert in den ATLAN-Bänden 157 bis 162 (siehe Band 1 von  Michael Nagulas PERRY RHODAN – Die Chronik, S. 492f.).  Darlton ficht dies natürlich insbesondere in der Frühphase der Serie nicht an.

Und so haben wir unsere erste Begegnung mit den Ideen der Prä-Astronautik in Band 12, »Das Geheimnis der Zeitgruft« von – natürlich – Clark Darlton. Während der Erzählung des Thort über die frühen Besucher außerferronischen Lebens auf Ferrol und dessen Auswirkungen auf die Kultur stellt Bully fest: »Genau wie bei uns!« Das ist halt Fakt im Perryversum.

Auch die UFO-Thematik hält sehr früh Einzug in die Serie – natürlich sind die UFOS die Beiboote der auf dem Mond gestrandeten AETRON, die die Erde erkunden. (Darlton und Voltz waren sich übrigens auch bezüglich der Existenz von UFOS uneins: Darlton glaubte daran, Voltz hielt sie für Hirngespinste.) Wir werden aber später noch mehr »Erklärungen« für die UFO-Sichtungen erhalten.

In Band 65 (»Ein Hauch Ewigkeit« von Clark Darlton) findet sich gegen Heftende eine Stelle, aus der Clark Darlton später schließen würde, dass sich Erich von Däniken auch an PERRY RHODAN bedient hatte (zitiert nach »Clark Darlton: Der Mann, der die Zukunft brachte« von Heiko Langhans, S. 149; in exakt gleicher Form auch in Band 1 von  Michael Nagulas PERRY RHODAN – Die Chronik, S. 276):

»… [Rhodan] wusste plötzlich, dass sich der Kreis geschlossen hatte.

Er schritt weiter, und als er sechzig Minuten später in Terrania seine gewohnte Tagesbeschäftigung begann, ahnte niemand, dass Perry Rhodan noch vor eben diesen sechzig Minuten von dem Hauch der Ewigkeit gestreift worden war.

Und von einer Erinnerung, die längst der Vergangenheit angehörte. Oder gab es auch eine Erinnerung an die Zukunft …?«

Laut Nagula  schrieb Darlton darauf Däniken an, und es kam zum Kontakt. Heiko Langhans geht in seiner Darlton-Biografie auf den Seiten 149 bis 154 recht ausführlich auf die Beziehung zu Erich von Däniken (und Peter Krassa) ein. Behandelt wird dabei auch die 1969 stattfindende Kampagne Darltons auf den Leserbriefseiten von PERRY RHODAN, ATLAN und TERRA NOVA, mit denen der Autor versuchte, dem wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis sitzenden von Däniken zu helfen (dazu hat auch Nagula auf S. 277–280 einiges).

Worin sich Darlton und Voltz (zumindest nach diesen beiden Interviews zu schließen) allerdings einig waren, ist die Existenz einer früheren Hochzivilisation auf der Erde, die (so Darlton) »mit einem gewaltigen Knall« untergegangen ist. Laut eigenem Bekunden meinte er damit nicht unbedingt eine atomare Katastrophe, sondern schloss auch Naturkatastrophen oder Umweltverschmutzung nicht aus. Und so erhalten wir 1967 im MdI-Zyklus die Lemurer, die auch gleich die Aufnahme des »Lemuria«-Komplexes in die Serie ermöglichen. Und der »Knall« waren die Haluter – das war wirklich »gewaltig«.

Als dann 1969 der Cappin-Zyklus beginnt, erfahren wir bereits im ersten Band (400, »Menschheit im Zwielicht« von K.H. Scheer), dass jemand wohl die Entwicklung der Menschen beeinflusst haben muss: Bei der Erforschung einer unterseeischen Anlage im Tonga-Graben stoßen die Terraner auf Lord Zwiebus, einen Neandertaler, der seit rund 200.000 Jahren im Tiefschlaf liegt. Später (in Band 421, »Report eines Neandertalers« von H.G. Ewers) stellt sich heraus, dass Zwiebus das Ergebnis eines genetischen Experimentes der Cappins ist, die zu diesem Zeitpunkt auf der Erde sind. (Nebenbei erhalten wir mit den Energieschiffen der Accalauries eine weitere Erklärung für die UFO-Sichtungen – in Band 402 mit dem bezeichnenden Titel »UFOs in der Galaxis«, natürlich von Clark Darlton.)

Die beiden Reisen mit dem Nullzeitdeformator einmal in die Zeit um 50.000 v.Chr. und einmal in jene um 200.000 v. Chr. (424–429 sowie 436–443) legen nahezu das komplette prä-astronautische Fundament der PERRY RHODAN-Serie: Vor 200.000 Jahren erhielt die Erde Besuch von den menschenähnlichen Cappins. Um die Eignung der damaligen Menschen als Opfer für geistige Übernahmen zu verbessern, führten diese Experimente durch und installierten dazu einen Sonnensatelliten, um Mutationen unter den Frühmenschen auszulösen.

In seinem Vorwort zum Silberband 47 (»Die Cappins« von 1994) schreibt Bearbeiter Horst Hoffmann: »Um den Romanstoff zu straffen und den Leser nicht mit unhaltbaren, in sich widersprüchlichen und außerdem völlig überflüssigen Handlungen zu verärgern, wurden die Hefte 424 bis 429 nicht berücksichtigt. Was dort an Wissenswertem geschah, ist in Form einer Rückblende festgehalten.«

In Band 512 (»Der Flug der GATOS BAY« von Clark Darlton) erweitert sich die Zahl der historischen Besucher der Erde durch den Auftritt der Cheborparner. Diese waren bereits im 10. und 11. Jahrhundert auf Terra gelandet. Den abergläubischen Menschen dieser Zeit kamen sie wie Dämonen vor, möglicherweise hat ihr Erscheinungsbild zur typischen Darstellung des Teufels in Gemälden aus dieser Zeit geführt. Als »liebe« Außerirdische verließen die Cheborparner die Erde deshalb wieder, um erst zurückzukehren, wenn der alte Aberglaube als überwunden betrachtet werden konnte. Und so treffen wir den ersten von ihnen im Jahre 3440 n.Chr.

Der Einfluss der Prä-Astronautik hält aber deutlich über die Heftromane hinaus an. Michael Nagula schreibt in PERRY RHODAN – Die Chronik Band 2 (S. 151): »Der Hintergrund war der, dass die Zusammenarbeit des Verlags mit Däniken immer enger wurde.« Bereits Mitte 1975 (da sind wir im Aphilie-Zyklus) darf der einschlägig bekannte Peter Krassa im PERRY RHODAN-Jahrbuch 1976 schreiben: »Die UFOs sind kein Hirngespinst«. Garniert wird dies durch die Risszeichnung eines UFOs, das stark nach einer Space-Jet aussieht, die sich verflogen hat – was womöglich daran liegt, dass eine Space-Jet an sich aussieht wie ein UFO, das sich verflogen hat. Der im Oktober 1978 eingeführte PERRY RHODAN-Report ist in den ersten Jahren unter Leitung von Clark Darlton hier ebenfalls extrem vorbelastet.

Wie stark der Trend die PR-Publikationen der Zeit prägte, fällt auch beim Durchblättern der PERRY RHODAN-Sonderhefte bzw. Magazine der Siebziger und Achtziger auf, einem Prestigeobjekt des Verlags, in denen die Prä-Astronautik ein wichtiges Thema ist – Erich von Däniken hat seine eigene Kolumne, Peter Krassa ist Stammautor, Däniken-kritische Bücher werden negativ rezensiert (so »Beweisnot« von Emil-Heinz Schmitz durch Wolfgang J. Fuchs in Heft 1/79), ins Thema passende Bücher (zum Beispiel »Die Manna-Maschine« von George Sassoon und Rodney Dale in Heft 4/79) oder Veranstaltungen (beispielsweise der 6. Weltkongress der Ancient Astronaut Society in Heft 5/79, auf dem Titelbild und im Inhaltsverzeichnis einfach nur »Däniken-Kongress« genannt) umfassend beworben.

Clark Darlton tritt um diese Zeit nicht nur als Redner auf Kongressen wie dem oben erwähnten auf, sondern veröffentlicht 1979 mit »Der Tag, an dem die Götter starben« einen vom Verlag seinerzeit glühend beworbenen »Dokumentarroman«. Dieser ist als eine Art »Autobiografie« angelegt, der ein »Brief« von Erich von Däniken vorangestellt ist. Der Roman verknüpft die Erlebnisse von Clark Darlton mit der Entstehungsgeschichte der Bücher von Dänikens, die auf gemeinsamen Erlebnissen beruhen, aber »so« nicht veröffentlicht werden können, da die Welt noch nicht reif genug dafür ist.

An dieser Stelle beenden wir unseren kurzen Streifzug durch die Prä-Astronautik in der (frühen) PERRY RHODAN-Serie. Natürlich kam da noch mehr, Ende der Siebziger- und Anfang der Achtzigerjahre – ab Band 922 erhalten wir mit den von den Kosmokraten beauftragten UFOnauten oder auch Tentonen genannten Volk eine weitere Erklärung für die UFOs, und der Geschichtenkomplex um Demeter, die Loower, Laires Auge in der Cheopspyramide und so weiter in den Bänden ab etwa Band 850 verkomplizieren das Ganze noch weiter.

Und nicht vergessen wollen wir die ATLAN-Zeitabenteuer, die letztlich auch darstellen, wie ein Außerirdischer den Menschen hilft – und dabei auf andere Außerirdische trifft, die den Menschen schaden wollen, insbesondere die Cynos Nahith Nonfarmale, Sardaengar alias Cagliostro und Imago II alias Nostradamus. Auf jeden Fall stellt Johannes Fiebag (in der Prä-Astronautik-Szene auch kein Unbekannter) in Heft 1/79 des PERRY RHODAN-Sonderhefts (»Magazin« hieß es erst ab Ausgabe 2/79) den Arkoniden nach einer Analyse der Zeitabenteuer in eine Reihe  mit solch illustren Gestalten wie Oannes, Nommo, Imhotep, Merlin, Quetzalcoatl und Saint-Germain.

Wie formulierte es während meiner Studienzeit einer unserer Amerikanistik-Professoren: »Abgründe türmen sich auf!«


Ferien!






Wenn ihr diesen Infotransmitter lest, bin auch ich bereits in Urlaub: neun Tage Cardiff, acht Tage London. So langsam wäre es vielleicht doch Zeit für den Artikel über London im Perryversum. Da hat es Absonderlichkeiten wie ein auf dem kontinentalen Festland gelegenes »Neu-London« …

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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