PERRY RHODAN Infotransmitter
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Kann das denn schon der neue Infotransmitter sein …?

































Rainer Nagel


In der Tat! Der Infotransmitter-Alltag hat mich wieder, es sind schon zwei Wochen vorbei. Und da sich einiges getan hat, können wir auch darüber berichten.

Für meine Kleinen endet heute mit der Zeugnisausgabe das erste Halbjahr der zehnten Klasse. Erwartungsgemäß haben sich zwei von ihnen auf Andrabasch verlaufen, und bei Michelle sind wir uns nicht sicher, ob sie nicht doch noch der dys-chronen Drift zum Opfer fällt. Deshalb war Michelle (wie auch Mirjana) am Dienstag im von mir sorgsam überwachten Gespräch mit dem Siegbert-Pensor; sie haben es beide gut überstanden (und beide bei einer mündlichen Dialogprüfung in Englisch zweistellige Punktzahlen geholt; sie haben zwar jeweils davon profitiert, dass ihre sprachlich besseren Partnerinnen – Annika bzw. Johanna – sie gut eingebunden und ein wenig mitgezogen haben, aber manchmal muss man auch Glück haben). Sonst geht es aber voran, wie auch mit Atlan im »wahren« Andrabasch (mehr dazu weiter unten).

In den Exposés geht es mit Hintergrundinformationen weiter – ab Heft 2850 kommt es wirklich Schlag auf Schlag. Nachdem wir erfahren haben, wer oder was und wann/wo Thez ist, kommen wir nun dem Ursprung des Hauses Addaru (und damit des gleichnamigen Richters) auf die Spur. So weit sind wir in den fertigen Romanen natürlich noch nicht. Da ist der in der Vergangenheit spielende »Dreierblock« um die RAS TSCHUBAI akut. Der ist aber in einem künftigen Infotransmitter eine eigene Meldung wert.

In diesem IT hingegen geht es erst einmal um den aktuellen Doppelband von Michelle Stern. Natürlich gibt es Neues zu PERRY RHODAN-Arkon, und für die Planetenromane bei Zaubermond habe ich auch wieder etwas gearbeitet. Ebenso darf es keinen Infotransmitter ohne NEO geben. Der Kollege Thurner veranstaltet wieder Schreibcamps. »Hinter den Materiequellen« schließlich geht aus aktuellem Anlass noch einmal auf die Kinder der Unsterblichen ein.


Kurz vor den Jenzeitigen Landen















































Cover Band 2841 von Swen Papenbrock
Vierblöcke sind out, der letzte Schrei sind »Zweierblöcke« (na, gut, früher hat man die einfach »Doppelbände« genannt, aber die Zeit schreitet voran … oder zurück … oder daneben … oder so).

Jedenfalls führt uns ab heute Michelle Stern zurück zu Atlan, um seine abschließenden Erlebnisse auf Andrabasch zu schildern. Die beiden Bände heißen, jeweils kurz und knackig,  »Sturmland« (2841) und »Fauthenwelt« (2842). Wie einige von euch vielleicht bereits gelesen oder gehört haben (der Infotransmitter erscheint ja in der Regel nach der elektronischen Ausgabe eines Romans), ist insbesondere das Sturmland eine fantastische Szenerie. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven – es wird nicht nur aus Atlans Sicht »berichtet« – bekommt es einen eigentümlichen Charakter.

Und erinnert ihr euch noch an einen früheren Infotransmitter, in dem es um folgendes ging: »Thez denkt um«? Ja, hier seid ihr richtig.

In diesem Zusammenhang: Auf der Facebook-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion vermeldete unser Chefredakteur Klaus N. Frick am 24. Januar:

»Eine kleine Exposébesprechung hatten wir während unserer Teamtagung am Freitagabend, 22. Januar 2016: Mit Christian Montillon, einem der zwei Exposéautoren, spazierte ich vom Hotel aus durch das Dorf und ein wenig durch die Weinberge. Es war ziemlich frisch; der Nebel hatte sich übers Land gelegt. Eine Burg, die auf einem der nahen Hügel stand, leuchtete durch die Nacht – ansonsten war es reichlich dunkel.

Wir sprachen über aktuelle PERRY RHODAN-Romane und die Termin-Situation. Ich informierte ihn über den Stand der Dinge bei PERRY RHODAN NEO und PERRY RHODAN-Arkon. Und dann machten wir uns noch Gedanken über ein Projekt, das – wenn alles gut geht – im Sommer 2016 in die Veröffentlichungsphase gehen könnte ... Ein spannender Spaziergang also, und das nicht nur wegen des Schnees, der den Spaziergang zwischen den Weinreben hindurch ein wenig anstrengend gestaltete.«

Kollektives Arbeiten für Arkon














































Arkon-Cover Band 2 von Dirk Schulz
Mittlerweile ist mit Marc A. Herrens »Der Impuls« der Startschuss zu PERRY RHODAN-Arkon gefallen, unserer ersten Miniserie für das Jahr 2016. Ersten Reaktionen im PERRY RHODAN-Forum nach zu schließen, kam der Roman recht gut an – und das ist erst der Anfang!

Die nächsten beiden Bände und ihre Autoren sind bereits bekannt: Susan Schwartz schrieb den nächste Woche erscheinenden Band 2, »Aufstand in Thantur-Lok«, während mit Band 3 (»Die Kristallzwillinge«) Ben Calvin Hary sein Debüt bei PERRY RHODAN gibt.

Band 4 ist dann von Michael Marcus Thurner; er trägt den Titel »Der Palast der Gedanken«. Ich habe ihn am vergangenen Sonntag lektoriert – es ist ein sehr schöner Roman geworden.

Generell geben wir uns bei PERRY RHODAN-Arkon Mühe, eine ausgewogene Mischung aus »alten« und »neuen« Autoren zu finden – einen »Autorenmix«, wie Sabine Kropp als zuständige Redakteurin das nennt. Und so können wir mit mindestens noch einem weiteren Debütautoren rechnen – oder zweien, je nachdem, ob man den Autor von Band 5 (»Der Smiler und der Hund« – ja, richtig, diese beiden agieren zum ersten Mal zusammen), der bislang nur für NEO geschrieben hat, mitzählen möchte …

Also, jedenfalls gibt es ab dem 5. Februar den zweiten Band im Handel. Er befasst sich auf einer seiner beiden Handlungsschienen ausführlich mit der Lebensgeschichte von Sahira Saedelaere.

(Wisst ihr eigentlich, dass Arkon 1 nicht die erste Erwähnung Sahiras ist? Nein? Na, dann lest mal weiter in »Hinter den Materiequellen«.)

Hilfreich ist da auch das zweiteilige Interview mit Marc A. Herren zur neuen Miniserie: Teil 1 sowie Teil 2. Besonders schön finde in diesen Satz in Teil 2: »Ich hatte schon von klein auf eine lebhafte und manchmal auch etwas seltsame, sprunghafte Fantasie.« Ja. Nun.


Klaus Fischer naht!























PERRY RHODAN-Planetenromane 47/48 – Cover von Arndt Drechsler

Am 5. Februar veröffentlicht der Zaubermond Verlag den Doppelband 47/48 der PERRY RHODAN-Planetenromane. Es handelt sich um die beiden einzigen Beiträge von Klaus Fischer zum Perryversum (von seinen ATLAN-Romanen einmal abgesehen): »Gucky und das Zeitraumschiff« sowie »Die schwarze Macht«. Das sind zwei kleine Juwelen in der Geschichte von PERRY RHODAN, die – zum Glück für unsere Reihe – seit ihrem ersten Erscheinen nie wieder veröffentlicht wurden.

Klaus Fischer befasste sich nicht nur gern mit Zeitreisen, sondern auch mit der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Intelligenzwesen. Und gerade hier legt »Die schwarze Macht« eine der besten Schilderungen vor, die ich jemals gelesen habe. Man kann den Band bereits vorbestellen.

Und danach folgt das Jubiläum, der Doppelband 49/50. Wie bereits berichtet, stammt dieser von Uwe Anton – er enthält zum einen den Nachdruck von Taschenbuch 407 (»Der programmierte Attentäter« vom Juli 1997) sowie eine Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel »Tempus Fugit«, von denen eine (sie heißt »Kriegstanz«) noch gar nicht und andere bislang nur in eher … obskuren Quellen veröffentlicht wurden. Selbst ich kannte sie noch nicht alle. Die einzelnen Beiträge decken die ganze Bandbreite der PR-Chronologie ab.

Auch diesen Band kann man schon vorbestellen – obgleich es einfacher ist, wenn ihr einfach ein Abonnement abschließt. Ich nenne mal drei gute Gründe für die Romane nach Band 49/50: Kurt Mahr, Peter Terrid und William Voltz.

Am Montag habe ich die Dateien für den Doppelband 55/56 abgegeben. Mit »Ins Weltall entführt« und »Tunnel in die Unendlichkeit« legen wir zwei Romane von William Voltz vor, die sich mit Oberstleutnant Nome Tschato befassen, einer Figur, die 1965 in Band 191 der Heftromanserie eingeführt wurde. Für die Nachwörter durfte ich in einigen der seinerzeitigen Original-Exposés nachlesen – das war schon spannend. Die beiden Romane hatte ich mir eigens nach Ägypten mitgenommen, um sie noch einmal in Ruhe lesen zu können.

Dabei fiel mir auf, dass Voltz sich große Mühe gibt, die Machtmittel der LION immer mehr einzuschränken, so dass es am Ende zu einer völlig anderen Lösung kommen kann, als man sie beim Einsatz eines Schlachtkreuzers, der von einem terranischen Spitzenkönner befehligt wird, erwarten sollte. Das brachte mich zu der Frage: Wie hätte einer der anderen Autoren, die um diese Zeit für die Serie schrieben (Scheer, Darlton, Mahr, Ewers – und als Bonus der bereits ausgeschiedene Brand) dieses Problem gelöst? Das Ergebnis meiner Spekulationen wird sich Ende Mai im Con-Heft des ColoniaCons finden – noch ein Grund mehr, diese Veranstaltung zu besuchen!

Demnächst geht es dann an den nächsten Band – zwei frühe Ewers-Romane.

Katzen kommen rum!


























NEO-Cover Band 114 von Dirk Schulz
Wieder einmal fällt das Erscheinen eines Infotransmitters mit dem des aktuellen Bandes von PERRY RHODAN NEO zusammen, dem vierten Band der Staffel »Die Posbis«: »Die Geister der CREST« von Kai Hirdt.

Es ist ja nichts Neues, dass die aktuellen NEO-Romane von Katzenliebhabern für Katzenliebhaber geschrieben werden (ob wohl viele der Autoren und Leser von NEO Neko Atsume spielen …?). Hier sieht man sogar eine auf dem Titelbild. Aber ist das Hermes? Wohl eher nicht! (Der kleine Junge ist natürlich Thomas.)

Der Roman setzt die spannende Geschichte um die Odyssee der CREST sowie den Kampf um das Leben ihres Namensgebers fort. Und man mag es glauben oder nicht, aber der Arbeitstitel des Romans war … »Katzenjammer«. Hermes spielt natürlich auch mit – wenngleich irgendwie nur indirekt. Wie heißt es doch so schön in »Star Wars – Die dunkle Bedrohung«: »Nun gibt es zwei davon!« Aber das werdet ihr ja sehen. Jedenfalls lautet die Kernstelle des Exposés: »Noch vor dem Aufbruch platzt es aus Eric heraus: ›Hat jemand Hermes gesehen?‹«  Um herauszufinden, was mit Hermes passiert und wer die andere Katze ist, werdet ihr schon den Roman lesen müssen. Aber wie das mit Katzen so ist – sie sind unberechenbar und doch total nützlich …

Der Titel des Romans ließ gar manchen Beiträger des PERRY RHODAN-Forums vermuten, hier könnten vor Kurzem verstorbene Handlungsträger wieder zurückkehren. Stellvertretend sei hier eine Spekulation von Forist »Kreggen« zitiert: »Ok, neuer Versuch. Sid, Mercant und Adams als PEW-Bewusstsein-Neuauflage.«

Darauf antwortete postwendend Mit-Exposéautor Rüdiger Schäfer: »Mal wieder was ganz Allgemeines: Ich habe es stets GEHASST, wenn man verstorbene Figuren mit irgendwelchen Tricks und Kniffen wieder in die Handlung zurückgeholt hat. Damit verwässert man sich die gesamte Serien-Spannungskurve, weil der Leser irgendwann merkt, dass NICHTS in Stein gemeißelt ist. Ich nenne das gern Zombie-Dramaturgie.

Daran hat sich als Expokrat nichts geändert. Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, werden die Toten bei NEO ruhen. Wir haben ausreichend faszinierende Protagonisten zur Verfügung, zu denen sich in den nächsten Staffeln sicher noch ein paar neue hinzugesellen werden. Insofern: Die ›Geister‹ der CREST haben nichts mit irgendwelchen toten Helden zu tun.«

NEO Platin-Edition Band 7 »Im Meer der Sterne«Nicht ganz so geisterhaft geht es im siebten Band der Platin Edition von NEO zu, der Mitte März dieses Jahres erscheinen wird. Unter dem Titel »Im Meer der Sterne« bündelt er die ersten vier Bände des seinerzeitigen Vorstoßes nach Arkon, also die Taschenhefte 25 bis 28. Darüber hinaus enthält das Buch eine abgeschlossene Erzählung von Oliver Plaschka sowie ein sachkundiges Nachwort von Michael Thiesen.

Alexander Huiskes
schrieb für die sechste Platin Edition – »Spur der Ewigkeit« ist seit November 2015 erhältlich – die Zusatzgeschichte.  »Im System des Roten Riesen« ist ein fantastisches Abenteuer mit Tatjana Michalowna. Wer die NEO-Romane schon kennt und nur an der Geschichte interessiert ist, kann diese seit einigen Tagen für 0,49 Euro als E-Book herunterladen. Sie ist bei allen bekannten E-Book-Shops wie Science-Fiction eBooks, readersplanet und Amazon erhältlich.

Kollegen und Kabarettisten geben Kurse




























Michael Marcus Thurner
Wir weisen ganz gern auf die Schreibcamps des Kollegen Michael Marcus Thurner hin. So etwas ist für angehende Autorinnen und Autoren immer nützlich, denn man lernt etwas (oder etwas mehr, je nachdem) über das Handwerk des Schreibens.

Das bereits achte Schreibcamp findet vom Mittwoch, 27. April, bis Sonntag, 1. Mai 2016, in Wiener Neustadt statt. Co-Moderator ist der PERRY RHODAN-Kollege, Regisseur und Kabarettist Leo Lukas. Das Motto dieses Kurses lautet: »Und ... Action!« Das passt ja ganz gut zu PERRY RHODAN.

Einen kurzen Hinweis zum Thema findet ihr hier, ausführlichere Informationen auf Michaels Homepage.

Dort erfahren wir auch, dass für das Jahr 2016 bereits ein zweites Seminar geplant ist, für den 29. Oktober bis 6. November – also über neun Tage. Co-Moderator dieser Veranstaltung wird Marc A. Herren sein.



Kinder der Unsterblichen – nur teilweise hinter den Materiequellen!




















Mit diesem Thema haben wir uns vor einiger Zeit schon einmal in einem Infotransmitter beschäftigt, sind dabei aber nicht über die wahren und die Möchtegern-Nachkömmlinge von Reginald Bull hinausgekommen. Die Entwicklungen in PERRY RHODAN-Arkon lassen es allerdings angeraten erscheinen, das Thema noch einmal aufzugreifen.

Wie weiter oben bereits erwähnt, taucht Sahira Saedelaere in »Der Impuls« keinesfalls zum ersten Mal auf. Ihre erste Erwähnung findet sich bereits im Oktober 2010, und das sogar in der Erstauflage. Ihr glaubt mir nicht? Dann schaut mal in Heft 2564, »Die verlorene Stimme« von … na … richtig ... Marc A. Herren nach. Seite 42.

Ich zitiere mal kurz daraus:

»Perry Rhodan biss die Zähne zusammen. Er spürte, dass er jetzt nicht nachgeben durfte. Der Terraner war davon überzeugt, dass das Geheimnis des Kindes etwas mit der aktuellen Lage zu tun hatte.
Auf irgendeine Weise, die mit ihm selbst verknüpft war. Und mit einem Kind, einem bestimmten Kind, das eine wichtige Rolle in Rhodans Leben gespielt hatte.
Trotz seines langen Lebens kamen dafür nicht allzu viele Namen in Frage.
Er fragte sich, weshalb es so war. Selbst mit seinen eigenen Kindern hatte er nicht immer ein enges, ein gutes Verhältnis gehabt. Eines hatte er nicht einmal kennengelernt.
Thomas, dachte er.
Suzan.
Mike.
Eirene.
Delorian.
Kantiran.
Kinder seiner Weggefährten.
Josefin Alvén-Bull.
Carl Deringhouse.
Laury Marten.
Juliane Runetra-Tifflor.
Jumpy.
Sahira Saedelaere.
Oder Tanisha. Wie könnte er Tanisha Kabir je vergessen?«

Um Perrys eigene Kinder brauchen wir uns hier nicht zu kümmern, und Tanisha Kabir aus der zweiten Staffel von PERRY RHODAN-Action war eher zeitweise adoptiert. Den Mausbibern widmen wir vielleicht irgendwann später einen eigenen Beitrag. Das könnte ganz gut zum »M« passen.

Aber Josefin Alvén-Bull? Wie konnte die mir seinerzeit entgehen (wo ich doch damals den Roman selbst lektoriert hatte)? Josefin führt uns wieder zu PERRY RHODAN-Action, und zwar zur dritten Staffel und Band 32, »Eismond Iridul«, erschienen im Juni 2009 und verfasst von … Marc A. Herren. Ich erkenne da langsam ein Muster …

Josefin mit den schönen skandinavischen Gesichtszügen ist die Pilotin einer Space-Jet, mit der Reginald Bull unterwegs ist. Erst gegen Ende des Romans erfahren wir, wer sie wirklich ist. Aus der Sicht des gerade vom Oberschurken Saquola übernommenen Perry Rhodan liest sich das so:

»Die Gesichtszüge meines alten Freundes entspannten sich.
›Perry‹, sagte er ungewohnt sanft. ›Weißt du, weshalb ich Josefin als persönliche Pilotin zu mir überstellen ließ?‹
Guter Bully! Er stellt meinem vermeintlichen Ich eine Frage, die niemand anders beantworten kann. Die Flamme der Hoffnung loderte stärker auf als je zuvor.
Eine Sekunde verging, dann eine zweite. Saquola konnte die Frage nicht beantworten!
›Na?«‹, sagte Bully lauernd und schob sein Gesicht näher an die Aufnahmeoptik.
›Weil ...‹, sagte Saquola durch meinen Mund. ›Weil sie deine Tochter ist, Dicker. Weil du sie in deiner Nähe haben willst, ohne dass jemand weiß, wer ihr berühmter Vater ist. Nicht einmal sie selbst.‹«

Über Josefins weiteres Schicksal ist nichts bekannt.

Carl Deringhouse nehmen wir hier nur kurz als Beispiel für die Kinder der Zellgeduschten; er wurde von Frank Borsch im September 2008 in Band 13 von PERRY RHODAN-Action (»Die Trümmerwelt«) eingeführt und am Ende des Romans auch gleich wieder entsorgt.

Die mögliche Nachkommensbreite der Nicht-Aktivator-Unsterblichen ist riesig. So müssten wir uns allein bezüglich Deringhouse (und seinen Kumpels Freyt und Nyssen) erst einmal durch den alten Planetenroman 212 von Peter Terrid arbeiten, den wir im März 2013 mit seinem Originaltitel »Expedition der Todgeweihten« als Band 23 unserer Reihe nachgedruckt haben.

Laury Marten ist dann schon wieder einfacher. Die Tochter von Anne Sloane und Ralf Marten ist der chronologisch erste Nachweis für ein Kind zweier Unsterblicher – als Laury am 20. Februar 2017 (Hey! An dem Tag werde ich 54!) geboren wird, sind beide Elternteile noch zellgeduscht. Laurys erster Auftritt ist in Band 51 (»Jagd nach dem Leben« von Kurt Brand, August 1962), ihr letzter in Band 370 (»Verrat auf OLD MAN« von William Voltz, Oktober 1968).

Laury Marten ist Telepathin und Para-Desintegratorin. Im Jahre 2035 wird sie Mitglied des Mutantenkorps‘, 2044 ihr Alterungsprozess durch die erste Zelldusche gestoppt, 2326 erhält sie einen Zellaktivator. Doch bereits am 12. Oktober 2436 wird sie von Orlin Raskani an Bord von OLD MAN ermordet. Ihr zu Ehren legt man den Laury-Marten-Park in Garnaru an, benennt sogar ein Raumschiff nach ihr – ein Ultraschlachtschiff immerhin, eines der vier Teilflottenflaggschiffe der LFT ab Band 1007 (die anderen drei sind die JOHN MARSHALL, RIBALD CORELLO und RAKAL WOOLVER).

Juliane Runetra-Tifflor hat einen Auftritt in Heft 1509, »Der Dunkle und sein Schatten« von H.G. Ewers (Juli 1990). Sie ist während der Suche nach ES im Linguiden-Zyklus Beibootpilotin an Bord von Gesils Raumschiff TABATINGA und geht dabei auf dem Planeten Gropnor verloren. Sie hat noch einmal einen kurzen Auftritt in Band 1527, »Gesil und der Gesandte« des gleichen Autoren, wo sie als die »blinde Göttin« von den Machenschaften Assu-Letels berichtet (es war eine recht komplizierte Zeit damals …).

Wer in Marcs Auflistung fehlt, ist Ilyana, die gemeinsame Tochter von Betty Toufry und Iwan Iwanowitsch Goratschin, obwohl er sie doch selbst noch nicht einmal ein halbes Jahr zuvor in Band 2598 (»Tod einer Superintelligenz«, Juni 2011) retroaktiv in die Handlung eingeführt hat. Wir erfahren erst so spät von Ilyana, da ihre Mutter ihre Existenz immer streng geheimgehalten hat – selbst die Väter wussten nichts von ihr. Betty Toufry erinnert sich erst kurz vor ihrem endgültigen Tod an das Verhältnis zu ihrer Tochter, das für sie nie die typische Mutter-Tochter-Beziehung war. Insofern konnte Marc Ilyana gar nicht erwähnen,  wenn er aus Perry Rhodans Perspektive berichtet. Deshalb tun wir es jetzt für ihn.

Und letztlich nun Sahira …

Ihre Elternschaft ist seit einer Woche geklärt, ihre Lebensgeschichte folgt nächste Woche in Band 2 von PERRY RHODAN-Arkon. Und da wir ja wollen, dass ihr diesen Roman lest, verrate ich euch dazu jetzt auch gar nichts – außer, dass die Geschichte stimmig in das bislang bekannte Perryversum eingepasst ist.


 

Kann’s das denn schon wieder gewesen sein …?








Ich fürchte schon – und dafür, dass ich anfangs dachte, ich hätte kaum Material und müsse eine Notausgabe präsentieren, ist er doch noch ganz schön voll geworden. Und das Jahr 2016 läuft ja erst an.

Arkon ist gut gestartet, der PR-Serie stehen Höhepunkte und Auflösungen bevor, das »neue« NEO nähert sich dem Höhepunkt des zweiten von fünf Abschnitten der »zweiten Phase«, man munkelt von Mausbibern und vielleicht auch von Löwen hinter den Materiequellen – und ihr werdet im Infotransmitter weiterhin live dabei sein.




Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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