PERRY RHODAN Infotransmitter
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Galaktische (Erstkontakt-) Grüße!

Rainer Nagel


Nun sind es schon über zwei Jahre, in denen ich den Infotransmitter erstelle – und das hier ist die Nummer 50! Zeit also für den einen oder anderen Rückblick – und für ein Preisausschreiben! Und wir sind wieder an einem Freitag im elektronischen Briefkasten.

Zuerst einmal zum Gewinnspiel. Die Frage ist: Wie heißt die in diesem Infotransmitter öfter erwähnte »Katrin« mit Nachnamen? Die Lösung schickt ihr bitte bis nächsten Freitag (also den 4. November 2016) an gewinnspiel@perryrhodan.net. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 5 NEO-Hörbücher und 5 Silber Editionen.

Bei den Überschriften habe ich dieses Mal tief in die Trickkiste gegriffen: Ich habe sie aus den bislang 49 erschienenen Ausgaben unter meiner Redaktion zusammengestellt. Das war nicht immer einfach, hat aber erstaunlich gut funktioniert. So ist die Überschrift dieser Einleitung die aus meinem ersten Infotransmitter vom 5. September 2014.

Die Herbstferien gehen gerade zu Ende, nächste Woche ist dann die bereits erwähnte Projektwoche zum Thema »Das Alte Ägypten zum Anfassen« dran. Über meinen Ausflug in die Herkunft der Atlan-Zeitabenteuer berichte ich in zwei Wochen. Dann wird es auch langsam ernst für meine Zwölftklässler, über deren Erkenntnisse zu Utopien und Dystopien ich vor anderthalb Wochen berichtet habe: Ihre Kursarbeit wird über PERRY RHODAN gehen – sie wissen es nur noch nicht. Als Abiturvorbereitung wird es eine Mediationsarbeit, das heißt, sie müssen einen deutschen Text auf Englisch zusammenfassen. Und bei dem Thema bietet sich der Rhodansche Simusense förmlich an. Also habe ich einen Auszug aus dem Taschenbuch 368 (»Terra in Trance« von Robert Feldhoff, ursprünglich im November 1993 veröffentlicht und dann im Juli 2011 als Taschenheft 13 nachgedruckt) ausgewählt.

Bezüglich der neuen Exposés sind wir immer noch beim Versteck im Keller und wie man dort hinkommen mag. Und im Hintergrund lauert Col Tschubai mit seinen »Tschubai-Chroniken«, über die kürzlich auch unser Chefredakteur Klaus N. Frick kurz berichtet hat. Bei den Manuskripten ist der bereits erwähnte Doppelband von Robert Corvus aktuell.

Unser Jubiläums-Infotransmitter ist voll mit Informationen zu PR-Lesestoff: PERRY RHODAN-Trivid und PERRY RHODAN-Jupiter, Neues zu Zaubermond, Ausgabe 4 des neuen Comics, natürlich NEO – und es geht um die Fanromane des TC Eden. In »Hinter den Materiequellen« blicke ich auf meine ersten 50 Ausgaben zurück.

Davor aber ein Nachtrag noch zur letzten Ausgabe und Bastei Lübbes Buchausgabe von »Die falsche Welt«: Dazu gibt es bei Bastei ein Gewinnspiel, das noch bis zum 31. Dezember 2016 läuft.

Und noch ein Nachtrag zum Bericht zum AustriaCon aus der letzten Ausgabe: Bilder auf der Facebook-Seite!

Computerlektüre!


Diese ÜbersCover Trivid 1chrift stammt aus dem Infotransmitter 23 vom 24. September 2015. Damals ging es um diverse neue E-Books (unter anderem auch MYTHOR) – das passt ja hier gut.

Wenn ihr diesen Infotransmitter erhaltet, ist die erste Folge von PERRY RHODAN-Trivid, unsere erstmals nur in elektronischer Form verfügbare Miniserie aus sechs Kurzromanen, bei allen bekannten E-Book-Shops erhältlich und kostet 1,49 Euro. Er trägt den Titel »Kontakt« und wurde, wie alle sechs Folgen, von Christian Montillon und Oliver Fröhlich verfasst. Für Nachzügler gibt es den Prolog nach wie vor gratis.

Einige von euch wissen also sicherlich schon, was passiert, nachdem die Wand explodiert und der Kampfroboter hindurchgebrochen ist. Und über die Hauptfigur Lian Taupin haben wir bereits vor anderthalb Wochen berichtet (»Naja, nettes Comic-Mädel mit Wumme!«, schreibt »WePe« im PERRY RHODAN-Forum).

Auch Mitautor Christian Montillion hat etwas zu unserer neuen Heldin zu sagen. Und hier stimmt er euch ein wenig auf das neue Publikationsformat ein.

Und wen es interessiert: Mit Dr. Olaf Brill haben wir für PR-Trivid einen neuen Lektor am Start, der auch kein ganz Unbekannter ist.

Riesenplanet im Fokus


So habe ich imCover PR-Jupiter 9 Infotransmitter 35 (21. März 2016) die erste Meldung zu PERRY RHODAN-Jupiter übertitelt.

Jupiter also. Läuft ja immer noch.

Seit zwei Wochen kennen wir nun die Hintergründe der Bedrohung, der das Sonnensystem in dieser Miniserie ausgesetzt ist. Wim Vandemaan hat das in »Wie man Sterne programmiert« gut zusammengefasst durch den Untertitel »Krieg um den Psionen-Born – die lange Flucht der Schiqalaya« sehr eindrucksvoll geschildert.

Wem das zu kosmisch war, kann sich ab heute auf etwas »bodenständigere« SF freuen: In »DANAE« führen uns Kai Hirdt und Christian Montillon zu Chayton Rhodan sowie Mondra Diamond und ihren Gefährten zurück, damit wir endlich erfahren, wie es nach der »Halbzeit« (dem Titel des letzten Kapitels von Band 7) weitergeht. Perry Rhodans entfernter Verwandter war zuletzt mit seiner Situation gar nicht glücklich, nachdem er in die Gefangenschaft dieser »Widerstandskämpfer« geraten war. Wie kommt er da wieder raus, und welche Folgen wird es für ihn haben? Wer nur den Ziegelstein kennt, wird es nicht wissen!

Über die Entstehungsgeschichte der Miniserie sowie speziell die Zusammenarbeit mit Kai Hirdt, hat sich Christian Montillon übrigens hier geäußert.

Mondra und ihre Kolleginnen und Kollegen hingegen haben den zweiten Teil des Parcours vor sich, mit dem Oread Quantrill sie gleichsam »spielerisch« ausschalten möchte. Natürlich wissen wir alle, dass Mondra Diamond im Jahre 1470 NGZ in Delorians Neuroversum aufging, also wohl kaum 1461 NGZ auf MERLIN gestorben sein kann, Aber was wartet noch alles auf sie? Wie überlebt sie? Und – wer stirbt noch? Ganz so ohne ist das alles nicht. (Und wenn ich jetzt neben dem bereits erwähnten Wo? und dem Wann? noch das Warum? – weil Quantrill es kann – abgehandelt hätte, hätte ich auch brav alle »W-Fragen« abgedeckt, die ich meinen Kleinen zum Erstellen einer guten Zusammenfassung beibringe.)

Ach ja, der Untertitel: »Kampf um MERLINS Casino – Chayton Rhodan muss einen Toten erwecken«.

Weiter geht es in zwei Wochen mit Band 10, in dem uns Hubert Haensel unter dem nicht sehr verheißungsvollen Titel »Ganymed fällt« wieder zu Reginald Bull zurückführt, der den bevorstehenden Sturz des Jupitermonds auf dessen Mutterplaneten zu verhindern sucht. Wie uns der Personenkasten verrät: »Der Verteidigungsminister stemmt sich gegen eine kosmische Katastrophe.« Chayton spielt auch wieder mit, weshalb Kai Hirdt also erneut Ko-Autor aufgeführt wird.

Die neuen neuen Planetenromane


Cover Planetenromane 65/66Dies war im Infotransmitter 14 vom 30. April 2015 die Überschrift der ersten Erwähnung der Planetenromane bei Zaubermond, die die eingestellten Taschenhefte von (hauptsächlich) Nachdrucken der Planetenromane mit der Nummer 31 fortsetzten. Und wie ich damals schon befürchtete: Niemand außer mir möchte von den »neuen neuen Planetenromanen« sprechen.

Jedenfalls stehen nach dem Ziegler-Doppelband nun zwei Werke von Arndt Ellmer (»Die Verschwundenen von Arkona« und »Kometenjäger«) an. Mehr zu deren Inhalt findet ihr hier. Der erste Roman spielt kurz nach Band 999 (»Heimkehr« von H.G. Francis, Oktober 1980) und zeigt uns nicht zuletzt Perry Rhodans Zweifel bezüglich der Gründung der Kosmischen Hanse – ein eher ungewöhnliches Bild unseres Helden. Der zweite führt uns ganz weit zurück in der PR-Historie, in die Zeit der Dritten Macht, im Sinne des Wortes an den Anfang des terranischen Weltraumzeitalters.

Danach kommen die beiden Wollonggong-Romane von Hans Kneifel, die im Zaubermond-»Doppelformat« erst so richtig zur Geltung kommen, und dann gibt es zwei sehr frühe Taschenbücher von Ernst Vlcek: »Der Untergang des Solaren Imperiums« und »Drei Stufen zur Ewigkeit«.

Das letzte Manuskript, das ich abgegeben habe, beinhaltet zwei der drei Tyll-Leyden-Romane von W.K. Giesa. Fast schon ein Kurt-Brand-Gedächtnisband! (Brand hat leider nur einen Planetenroman veröffentlicht! Da überlege ich noch, wie wir den am besten unters Lesevolk bringen!) Erst einmal sollte ich mich auch an die beiden Omar-Hawk-Romane von H.G. Ewers begeben …

Der übliche Abschlussabsatz: Wer nicht dauernd nachsehen möchte, wann welcher Roman erscheint, kann ein Abonnement abschließen.  Oder man bestellt sie einfach in der nächstgelegenen Buchhandlung.

Und auch wenn der Kollege Klaus N. Frick sich im PERRY RHODAN-Forum über meine »süddeutsche« Verwendung von »Nachwörter« statt »Nachworte« lustig macht – mein Artikel zur Entstehung dieser Zusatztexte ist durchaus interessant, jawohl!

Die Unendlichkeit kartografieren …


Comic Band 4… so habe ich in meiner 24. Ausgabe (9. Oktober 2015) zum ersten Mal auf die neuen PERRY RHODAN-Comics von Cross Cult  verwiesen.

Der erste Zyklus ist beendet (für Spätentschlossene: hier noch einmal eine recht aktuelle Besprechung), der Sammelband dazu erschienen – es kann also weitergehen!

Und das wird es auch.

Bei der Fortsetzung handelt es sich um eine weitere Trilogie, die den Titel »Kampf um die SOL« trägt. Autor ist wieder Kai Hirdt, Zeichner erneut Marco Castiello. Zudem werden die drei Hefte durch ein durchgehendes Covermotiv verbunden sein, welches von Marco Castiello und Michael Atiyeh illustriert wird. Cross Cult peilt den 24. Januar 2017 als Erscheinungstermin an. Band 4 wird einen Umfang von 36 Seiten haben und zum Preis von 5,99 Euro erhältlich sein.

Es dürfte sich einstweilen lohnen, die Entwicklung auf der entsprechenden Seite des Herausgebers  zu verfolgen.

Ist die NEO-Erde noch zu retten?


Cover PR-NEO 134Wie die Faust aufs Auge passt meine allererste NEO-Überschrift aus dem Infotransmitter 1. Dort ging es zwar um Band 78 (»Der Mutantenjäger« von Bernd Perplies), aber die aktuelle Staffel »Meister der Sonne« deckt das auch gut ab.

Die »Raumzeit-Rochade« von Michael H. Buchholz habt ihr  mittlerweile sicherlich gelesen – und somit Einblicke in die kosmischen Hintergründe des Neoversums erhalten, in die sich auch Atlans Zeit auf der Erde einpasst.

Zu diesen ganzen Zeitgeschichten hat sich übrigens Mit-Exposéautor Michael H. Buchholz  ausführlich geäußert – so ausführlich, dass wir drei Teile daraus machen mussten: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Nächste Woche dann, am 4. November, wenden wir uns wieder der »Haupthandlung« zu: Madeleine Puljic und Kai Hirdt haben »Das Cortico-Syndrom« verfasst, Band 134 unserer Serie. Erstaunlicherweise hatte dieser Roman laut Exposé nur zwei Arbeitstitel, nämlich »Menschensammler« und »Die Fibonacci-Spur«.


Worum geht es? Nun, unsere Widerstandskämpfer begeben sich von Peking nach Straßburg (Städtereisen 2051 mit NEO …) – und machen dabei eine erschütternde Entdeckung. Und damit meine ich noch nicht einmal die terranischen Schlafprobleme, die wohl etwas mit der manipulierten Sonne zu tun haben. Die LESLY POUNDER hingegen erreicht die erste der fünf Weißen Welten – aber natürlich gibt es auch hier unerwartete Schwierigkeiten …

Und was sagt das Exposé? »In diesem Roman haben wir wieder mal das Leyden-Team im Rätselmodus. Das erfordert viel Dialog und Erklärungen. Für die Action ist dann eher die Erdschiene zuständig.«

Und wir zitieren noch ein wenig Hintergrund: »Erdöl ist bereits in den Jahren um 2040 herum immer knapper geworden. Autos, die mit Benzin fahren, sind inzwischen eher die Ausnahme. Wir werden dieses Thema später noch in der Dubai-Handlung vertiefen. Es darf hier aber gerne schon mal angerissen werden.«

Noch einen Infotransmitter ist Zeit bis zum Erscheinen des zehnten Bandes der NEO Platin Edition – also noch ein Jubiläum. Was der Band enthalten wird, habe ich vor anderthalb Wochen schon berichtet; ihr könnt es zudem hier nachlesen.

Mittlerweile kann ich euch aber mehr über die für diesen Band neu geschriebene Geschichte verraten. Sie heißt »Der Traum von Chittagong« und stammt von Michael Marcus Thurner. Da sehe ich doch Anknüpfpunkte an seinen Roman »Der König von Chittagong«, der in diesem Band enthalten sein wird.

Und apropos: Nach einiger Zeit veröffentlichen wir die neuen Geschichten aus NEO Platin auch separat, als E-Book für 49 Cent. Und so ist es aktuell auch mit der Erzählung aus Band 9, Hermann Ritters »Allein und verlassen«.

Aus dem PERRY RHODAN-Fandom


Cover AndromedaZum ersten Mal habe ich im Infotransmitter 8 vom 20. Januar 2015 über die Fanromane des Terranischen Clubs Eden von Michael Pfrommer und Kurt Kobler berichtet; damals ging es um Teil III einer Romanserie um die Machenschaften von »Faktor XIV« – nicht ganz serienkanonisch also, aber das muss es ja auch nicht sein als Fanroman. Der Zyklus begann mit »Das Andromeda-Backup« (»Die Toten kehren zurück – die Vergangenheit greift nach der Zukunft«.

Die Ausgangslage sieht so aus:

»Die Handlung des Romans führt den Leser in das Jahr 2406 und zurück zu Schauplätzen des legendären Meister der Insel-Zyklus. Die Terraner und ihre Verbündeten stürmen die Superfestung TAMANIUM, den Zentralplaneten der Meister. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Macht der MdI endgültig gebrochen werden kann. Auf dem Höhepunkt der Schlacht erwacht während des Amoklaufs der Schläfer in den Katakomben des Festungsplaneten ein Mann ohne Gedächtnis.

Ron Fox, ein Terraner aus dem 20 Jahrhundert, wird in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Und Dinge nehmen ihren Lauf, welche die bevorstehende Niederlage der MdI für die Allianz zu einem Pyrrhussieg werden lassen könnten. Ein uralter Plan läuft an und ein alter Bekannter der Terraner spielt wieder mal sein eigenes rätselhaftes Spiel.

Zwischen allen Fronten steht Ron Fox, und nur er ist in der Lage, das Andromeda-Backup zu verhindern ... wobei seine Vergangenheit zu seinem größten Feind wird.«

Man sieht schon ganz gut, wo die beiden Autoren hier von der »etablierten« PR-Geschichte abweichen …

Ganz aktuell ist der Zyklus bei Band V angelangt. Dieser heißt »Andromeda-Prequel« und trägt den Untertitel: »Faktor XIV spielt mit der Geschichte der Menschheit, denn jede Geschichte findet ihr Ende«. Im Prinzip erfahren wir hier viel über den Hintergrund von Ron Fox, den eigentlichen Helden der Serie, der das Geheimnis seiner Herkunft entschlüsseln muss.

Der Band ist als Softcover im Format DIN A5 erschienen und hat einen Umfang von 194 Seiten. Wie die ersten vier Teile auch, kann er zum Preis von 7,50 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden. Einfach eine E-Mail an den TCE  schicken oder per Post an Kurt Kobler (Feuerwerkerstr. 44, 46238 Bottrop) wenden.

Und wenn wir gerade dabei sind: Der TCE gibt auch einen zweibändigen Rainer-Castor-Gedenkband heraus, der auf dem AustriaCon vorgestellt wurde. Zusammen mit einem Risszeichnungsposter (DIN A3) der Zentrale der JULES VERNE-1, das Georg Joergens angefertigt hat, gibt es auch noch eine Begleit-DVD mit Audios und Videos. Alles zusammen (Das sind alleine schon 658 Seiten Text!) kostet das gerade einmal 30 Euro. Wer einen Vorab-Einblick möchte, kann sich hier (Teil 1)  und hier (Teil 2)  Uwe Antons Reminiszenzen zur »Expo-Arbeit mit Rainer Castor« zu Gemüte führen. »Es war eine hektische Zeit, die durchaus zur Legendenbildung geeignet ist.«

Ein Infotransmitter entsteht hinter den Materiequellen


»Wo auch sonst?«, schrieb ich als Einleitung zu »Hinter den Materiequellen« in meiner ersten, »kleinen« Jubiläumsausgabe, der 25 vom 23. Oktober 2015. Das ist so ein wenig wie  »In eigener Sache«, die alljährliche Bestandsaufnahme im PERRY RHODAN-Computer, als es diesen noch gab.

Hier schaue ich ebenfalls in (grob) jährlichen Abständen auf meine Tätigkeit als Infotransmitter-Redakteur zurück. Und ein paar Anekdoten, die man ausgraben kann, bleiben immer …

Als ich für diesen IT in den alten Ausgaben recherchierte, stellte ich mit Erstaunen fest, wie stark sich der Umfang erweitert hat. Ich zitiere mich mal selbst aus der 25. Ausgabe: »Von ›so ein bis zwei Ausgaben im Monat mit 10.000 Anschlägen‹ sind wir gekommen zu ›wenn’s irgend geht, zwei Ausgaben im Monat, 18.000 Anschläge‹.«

Tja, das war einmal. Ich sehe heute, dass mein erster Infotransmitter gerade einmal (in meiner Manuskriptfassung, die beispielsweise auch die verschrifteten Link-Adressen mitzählt) 13.065 Anschläge umfasste. Das lag damals zwar durchaus über dem Geforderten, aber wenn wir uns die aktuellen Infotransmitter ansehen, bewegen wir uns seit etwa einem halben Jahr zwischen 24.000 und 26.000 Anschlägen.

Mein erster Infotransmitter hatte eine eher dröge Einleitung, die den Spagat zwischen Vorstellung der Person und programmatischer Ansage zu schaffen versuchte – und dabei wohl etwas trocken geriet. Auf Facebook formte sich schnell eine Protestgruppe, die darüber sinnierte, eine Initiative »Wir wollen unseren Christian Montillon wiederhaben!« zu gründen, und auf ihrem Höhepunkt drei Mitglieder hatte.

Ein bisschen unfair fand ich das schon, weil gerade der Programmpunkt, mit dem ich doch als »Reformer« punkten wollte (»Hinter den Materiequellen«) in der ersten Ausgabe gar nicht vertreten war: »Der heutige Infotransmitter ist auch so schon recht voll.«, schrieb ich damals, womit ich mich sicher nicht als Visionär outete.

Über die Arbeiten als Exposéautor kann ich nicht plauschen, da ich ja keiner bin. Bis mir dann beim Erstellen meiner zweiten Ausgabe einfiel, dass ich gar keiner zu sein brauche – die Exposés und die satzfertigen Manuskripte bekomme ich auch so. Also fing ich damit an, in möglichst zweideutiger und verschlüsselter Art, den einen oder anderen »Kleinspoiler« zu setzen. Dabei orientierte ich mich in erster Linie an der (an sich unnachahmlichen, aber man braucht ja Ziele) Art, wie Peter Terrid einst auf Cons Details zum Fortgang der Handlung von PERRY RHODAN »verraten« hatte. Was er sagte, stimmte immer, aber nie auf die Art und Weise, wie er es sagte. Das fand ich stets sehr beeindruckend.

Nicht immer fanden meine »Kleinspoiler« den Beifall der Redaktion. Ab und zu kamen als Reaktion auf ein abgegebenes Manuskript Mails von Katrin wie die folgende (vom 6. Februar 2015): »Ich hab nach Rücksprache mit Klaus Frick bei ›Perryversische Grüße!‹ und ›In die Jenzeitigen Lande!‹ Kleinigkeiten gestrichen. Wir wollen ja nicht zu viel verraten ... «

Und gelegentlich streicht mir Katrin klammheimlich kleine Dinge, wie im letzen Infotransmitter eine launische Anmerkung zum Unterschied zwischen »Geistwesen« und »Geisteswesen«. Das hat mir in dieser Ausgabe eine Pointe versaut. Buh!

Ab und an kürzt Katrin auch Dinge, weil der Infotransmitter ansonsten viel zu lange geworden wäre. Also habe ich mich eine zeitlang bemüht, meine Manuskripte auf unter 20.000 Anschläge zurechtzustutzen und immer ein Thema anzugeben, das bei »Überlänge« gestrichen werden konnte. Und dann habe ich mich eine zeitlang entschuldigt, wenn das nicht geklappt hat und der Text doch wieder so lang wurde.

Und irgendwann scheint es egal geworden zu sein, wie lange der Infotransmitter ist, solange ich nicht mehr als neun inhaltliche Gliederungspunkte vorweist. Auch gut.

Christians lockeres Geplaudere über die Familie ersetzte ich mangels eigener Kinder durch Berichte aus der Schule. Auch das stammt aus dem IT 2: »meine Kleinen (die als Neuntklässler gar nicht mehr so klein sind, aber man entwickelt doch tolotige Gefühle für sie – die gelegentlich notwendige Drangwäsche gleich mit eingeschlossen)«. Diesen ersten Schwung davon haben wir durch, die neuen sind seit September an der Reihe – und werden uns bis zum Sommer 2018 begleiten. Sofern ich nicht über andere Klassen erzählen muss, wie aktuell meinen Zwölfer-Grundkurs wegen der Utopien und Dystopien, oder seinerzeit, im Infotransmitter 11 vom 6. März zur Illustrierung der Erotik bei PERRY RHODAN, von einer neunten Klasse.

Die Schulanekdoten mag nicht jeder – gleichwohl ich mir große Mühe gebe, sie nicht zum Selbstzweck zu erzählen (und das, wo wir Lehrer uns doch so gern reden hören …), sondern sie stets in einen PR-Kontext einzubinden. Aber da müssen wir alle durch.

Der Infotransmitter 2 hatte dann auch das erste »Hinter den Materiequellen«: »Wie entsteht ein PERRY RHODAN-Glossar?« Das war mit knapp 2.500 Anschlägen auch noch eher kurz – heute sind diese Texte mindestens mal doppelt so lang, der zu den Utopien und Dystopien in unserer letzten Ausgabe hatte sogar fast 10.000 Anschläge, was also allein schon fast so lang wie meine ersten Infotransmitter war. (Und auch dieser Beitrag hat hier schon gut 6.600 Zeichen.)

Aber so wächst man eben buchstäblich an seinen Aufgaben …

Nicht noch weiter wachsen sollen an dieser Stelle die Reminiszenzen – irgendetwas muss auch noch für nächstes Jahr übrig bleiben. Vielleicht erzähle ich dann auch etwas über jene Folge von »Hinter den Materiequellen«, die beinahe nicht veröffentlicht worden wäre …

Tschüss!


Ihr mögt jetzt denken, diese Verabschiedung wäre ebenfalls aus meinem ersten Infotransmitter – aber nein, das war Katrin. Meine ersten vier Infotransmitter hatten gar keine separaten Überschriften für diesen letzten Teil, so dass die Redaktion einen nachschieben musste. Erst ab Nummer 5 konnte ich mich im Manuskript dazu durchringen.

In zwei Wochen geht es dann wie üblich weiter – am 11.11., um genau zu sein. Helau! Ich grübele über Überschriften nach, die mit »Sz« anfangen. Kann auch nicht schwerer sein als »Ö« oder »Ü« …

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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