PERRY RHODAN Infotransmitter
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Rainer Nagel


Wir nähern uns dem Jahresende und den Ferien. PERRY RHODAN-Stardust ist abgeschlossen, die aktuelle NEO-Staffel wird es bald sein, Band 2800 ist auch schon so langsam in Sicht …

Ich hatte eine Erleuchtung bei meinen Kleinen (nachdem ich ein wenig drangwäschend – waschend? – tätig werden musste, da sich herausgestellt hatte, dass zwei von ihnen sich in den Online-Schul-Account eines Lehrers eingeschlichen hatten; zumindest gewisse Technik-Affinitäten sind also da): Im Lehrplan der neunten Klasse steht in Deutsch zwar nicht wirklich Trivialliteratur (das kommt in der Einführungsphase), aber doch immerhin »experimentelle Texte« unter »kreatives Schreiben«. Und ich erinnere mich vage, dass, als ich das letzte Mal eine Neunte als Klassenlehrer hatte, der Kollege mit denen »John Sinclair« gelesen hat. Wenn das geht, dann geht doch bestimmt auch … ich muss dringend mal mit dem aktuellen Deutschkollegen reden.

In den Exposés bringen wir gerade kurz vor Ende des Zyklus’ das Solsystem in Ordnung, fegen mal so richtig aus. Und es gibt weitere Informationen über die kosmische Rolle Sols, die Frage, warum ARCHETIM gerade hier begraben werden wollte und was TAFALLAS Leiche da nun in der Sonne macht. Es kam auch ein Datenblatt für die YART FULGEN, die bleibt uns also noch eine Weile erhalten. In den gerade druckfertig gewordenen Romanen tritt endlich Atlan in Aktion – und eine gewisse Richterin erzählt aus der Zukunft. In der Sache »Rhodan x 2« tut sich ebenfalls was.

In unserer heutigen Ausgabe hingegen beschäftigen wir uns brandaktuell – und exklusiv – mit den neuen Hörspielen. Genau: neue Hörspiele. Dazu kommen die üblichen Produktinfos, hauptsächlich zu NEO (es naht ja der zweite Band der Platin-Edition). Da eine neue SOL erschienen ist, gehe ich auch darauf kurz ein. Und wir schauen Hartmut Kasper ein wenig beim Fremdeln zu. Letztlich beginnen wir mit der Aufarbeitung der sehr verzwickten Geschichte der Meister der Insel, da das ja gerade in der Erstauflage wieder Thema ist.

(Und wer sich wundert: Die Merkhilfe aus der Fortbildung für die Nummer 6 war »Nadel«. Ich habe leider komplett verdrängt, warum. Und bezüglich PERRY RHODAN wäre mir da auch nur die Nadel des Chaos eingefallen, und das ist ja schon ein paar Jahre her. Die Felsennadel auf Aveda? Knapp zu spät, PERRY RHODAN-Stardust ist fertig. Also keine Nadel-Anspielungen in diesem Infotransmitter. Und Weihnachten ist auch noch nicht.)

Neue Hörspiele im Anflug!














Ganz aktuell – und exklusiv im Infotransmitter – ist dies hier: Es wird 2015 neue PERRY RHODAN-Hörspiele geben! Am Dienstag sind die entsprechenden Verhandlungen in trockene Tücher gelegt worden – sie wurden also nicht mit heißer Nadel gestrickt (ganz konnte ich mir die Nadel-Anspielungen dann doch nicht verkneifen …).

Es wird sich um eine insgesamt zehnteilige Serie handeln, deren erster Teil am 6. März 2015 erscheinen wird; die weiteren Folgen werden in monatlichem Abstand sowohl als Download als auch als CD veröffentlicht. Unser Lizenzpartner ist Zaubermond.

Weitere Infos folgen zu einem späteren Zeitpunkt – nicht vergessen, dies ist eine brandaktuelle Information! Sie ist sogar so aktuell, dass wir noch nicht einmal auf einen Link auf der PERRY RHODAN-Homepage verweisen können.

Manchmal also zahlt sich das Lesen des Infotransmitters tatsächlich aus.

Es geistert auf dem Mars












NEO-Cover Band 84 von Dirk Schulz
Während in der realen Welt alle noch über das Schicksal von Philae spekulieren (wäre das nicht ein schönes Thema … Philae 2037 …?), wendet sich im letzten Band der NEO-Staffel »Protektorat Erde« das Interesse wieder dem Mars zu. Nicht wahr – ihr hattet gedacht, da würde nach dem Ende der Halbschläfer nicht mehr viel passieren? So kann man irren.

Wir wissen ja mittlerweile, dass die »Goldenen« hinter dem Genesis-Virus stecken. Und wir wissen, dass sie auf dem Mars waren. Also muss es da eine Verbindung geben, von der wir noch nichts wissen …

Mit diesem Thema befasst sich Rainer Schorm in PERRY RHODAN NEO 84. Der Roman kommt unter dem Titel »Die Geister des Mars« am 5. Dezember 2014 in den Handel. Mehr dazu findet ihr hier.

Die Platin-Edition macht Druck!















NEO Platin-Edition 2: Cover von Dirk Schulz
Der Nachdruck der ersten vier Bände von PERRY RHODAN NEO in einer edlen Hardcover-Ausgabe hat großen Anklang gefunden. So verwundert es nicht, dass schon am 8. Dezember Band 2 erscheint, der die erste Staffel der Serie mit weiteren vier Romanen abschließt.

»Angriffsziel Terrania« enthält Romane von Michael Marcus Thurner, Frank Borsch, Arndt Ellmer und Hubert Haensel. In ihnen geht es um das weitere Schicksal von Perry Rhodan und seinen Gefährten, die sich in der Wüste Gobi häuslich eingerichtet haben und ihre eigene Stadt aufbauen. Aber das chinesische Militär gibt sich große Mühe, Rhodans Traum zu verhindern …. Auch mit den Mutanten geht es weiter – nicht zuletzt mit einem mysteriösen Gegenspieler, der großes Interesse an Rhodans »Geheimwaffe« hat.

Dieser Band enthält ebenfalls eine exklusive NEO-Kurzgeschichte. Sie stammt von Oliver Plaschka und trägt den Titel »Das Juwel im Lotus«. Etwa zwei Wochen nach Erscheinen des Buches machen wir die Geschichte wieder auf elektronischem Wege verfügbar.

Und nachdem der erste Band der Platin-Edition so gut angelaufen ist, hat Edel Germany auch schon den dritten Band in Auftrag gegeben: Im März 2015 soll er unter dem Titel »Vorstoß zur Wega« erscheinen. Wir werden rechtzeitig berichten.

Im Fokus: Karl-Herbert Scheer













SOL 76
In der Serienhandlung mag die SOL noch ein wenig auf sich warten lassen (obwohl da ja ein kleiner Hinweis in Heft 2779 war …), aber die nach dem Hantelraumer benannte Zeitschrift wächst und gedeiht: Von der Mitgliederzeitschrift der PERRY RHODAN-Fanzentrale ist gerade die 76. Ausgabe erschienen.

Einen thematischen Schwerpunkt bildet Karl-Herbert Scheer; es gibt Teil 1 eines Interviews mit dem PR-Gründervater von Rüdiger Schäfer und Matthias Hofmann aus dem Jahr 1990, dazu einen Artikel über Scheers »ZbV«-Serie.

Auch darüber hinaus ist das Heft recht »retrospektiv«: Gleich zwei Beiträge befassen sich mit dem Schwarmzyklus (passt ja gut zu »Hinter den Materiequellen« im letzten Infotransmitter), dazu werden die ersten neun Romane der Heftserie analysiert. Auf der »modernen« Seite berichtet Tanja Kinkel über ihren Gastroman, während Dr. Rainer Stache wie immer die aktuellen Romane bespricht.

Alles in allem findet sich auf den 64 Seiten eine bunte und lesenswerte Mischung für den PERRY RHODAN-Fan. Man kann die SOL unter dem obigen Link kaufen – oder gleich der gerade zwanzig Jahre alt gewordenen Fanzentrale beitreten, dann wird es billiger.

Der Doktor ist da!











Schon seit einiger Zeit »fremdelt« Hartmut Kasper (ihr werdet ihn besser kennen als Wim Vandemaan) im Portal »Die Zukunft« des Heyne-Verlags als Kolumnist »Doctor When«. Alle ein bis zwei Monate erscheint eine Kolumne, die aktuelle stammt vom 7. November 2014 und befasst sich mit … erm … der Zeitschrift »Hörzu«. Aber durchaus (wie alle seine Kolumnen) in einem Kontext, der sich auf die Zukunft beziehen lässt. Einen PERRY RHODAN-Bezug sollte man allerdings nicht zwingend erwarten.


Hinter den Materiequellen






 
Wie war das eigentlich mit den Meistern der Insel …? – Teil 1

In der Erstauflage spuken derzeit immer wieder geheimnisvolle Statuen einer Person namens Zeno Kortin durch die Handlung. Dieser war, so wissen wir mittlerweile, einer der legendären Meister der Insel, die Jahrtausende lang über Andromeda geherrscht haben, bis sie im Jahre 2406 n.Chr. von den Terranern besiegt wurden – im gleichnamigen Zyklus (Band 200 bis Band 299), der von Juli 1965 bis Mai 1967 lief und in den Silberbänden 21 bis 32 enthalten ist.

Seitdem haben die Meister (oder kurz MdI) einen geradezu mythischen Ruf entwickelt und sind immer wieder in der Serie aufgetaucht (nicht zuletzt auch in den Bänden ab 2500, als die Handlung sich nach Andromeda verlagerte und Altes aufarbeitete). Und nun also Zeno Kortin. Und ein Tefroder, der sich als Maghan bezeichnet, was eher einem Meister der Insel zustünde.

Erst im letzten Band des MdI-Zyklus (»Am Ende der Macht«) enthüllt uns Willi Voltz die ganze Sachlage und lässt Mirona Thetin als Faktor I die Historie der Meister zusammenfassen (Seite 22):

»›Vor zwanzigtausend Jahren rissen dreizehn Renegaten die Macht an sich‹, sagte sie, ohne auf seinen Einwand zu hören. ›Von Anfang an gelang es mir, meine wahre Identität zu verbergen. Schließlich erfuhren sechs Renegaten, wer ihr Anführer war.‹ Mirona Thetins Zähne blitzten. ›Ich habe sie alle sechs ermordet. Seit etwa zehntausend Jahren beherrschten meine sechs Untergebenen und ich ganz Andromeda. Ein unbekannter Wissenschaftler der Alt-Lemurer hatte Zellaktivatoren angefertigt, die sich beim Anlegen auf die Körperfrequenz des Trägers einstellten.‹

Atlan frage sich im stillen, ob das rätselhafte Fiktivlebewesen von Wanderer bei der Verteilung der Zellaktivatoren der MdI eine Rolle gespielt hatte. Der Verdacht lag nahe, denn es war zweifelhaft, ob ein lemurischer Wissenschaftler diese komplizierten Geräte bauen konnte, deren Technik sogar den Siganesen verborgen blieb.«

Die Namen der sieben MdI zur Handlungszeit des Zyklus’ kennen die meisten von uns wohl auswendig:
Faktor I: Mirona Thetin
Faktor II: Trinar Molat
Faktor III: Proht Meyhet
Faktor IV: Miras-Etrin
Faktor V: Nevis-Latan
Faktor VI: Toser-Ban
Faktor VII: Regnal-Orton

Da muss Zeno Kortin wohl zu den »toten sechs« gehört haben, nach deren Tod neu durchnummeriert wurde.

Das Bild der MdI wird in den späteren Romanen Stück für Stück erweitert, ergänzt – und teilweise umgeschrieben. So beschert uns die ATLAN-Serie im Sommer 1973 den Kurzzyklus »Der letzte der MdI«, der ab Band 79 in insgesamt 18 Heften die Geschichte von Comden Parten schildert, einem weiteren der »toten sechs«. Die 2842 n.Chr. spielende und von Willi Voltz entworfene Geschichte hat eine Reihe von Logiklücken, was die Art und Weise angeht, wie Parten sich vor Mirona Thetin gerettet haben soll (Er hat seinen Zellaktivator einem Freund gegeben und deshalb überlebt???), und sein serieninterner Status als MdI wackelte bedenklich. Die Perrypedia schrieb gar: »Diese Geschichte klingt vorne und hinten nach Ungereimtheiten. Also irgendwie müssen unserem Schurken einige Details entfallen sein, bevor das Sinn ergibt. Rainer Castor vertritt heute die These, dass es sich bei dem Grauen nicht um den letzten Meister gehandelt hat.« Leider steht nicht dabei, wann genau »heute« ist/war. Sicherlich nicht wirklich »heute«, wie uns Teil 2 zeigen wird.

Mit dem »unbekannten Wissenschaftler der Alt-Lemurer« beschäftigt sich 1987 Peter Terrid im PERRY RHODAN-Planetenroman 288, »Schmied der Unsterblichkeit«, gerade erst vor drei Jahren als Taschenheft 15 unter gleichem Titel mit einem erläuternden Nachwort von mir neu aufgelegt. Der Lemurer Selaron Merota entwickelt auf Grundlage der Hinterlassenschaften einer unbekannten Zivilisation die Zellaktivatoren, die seine Tochter Mirona ihm dann entwendet. Hier erfahren wir auch, das Mirona eine Halbschwester namens Ermigoa hat – was eine weitere Serienlücke schließen soll: Ermigoa hat ihren Auftritt in der PR-Serie bereits im September 1974 in PR 683, »Das Mädchen von Lemuria« von H.G. Ewers. Atlan trifft auf der Suche nach der verschollenen Erde mit ihr zusammen und fühlt sich stark an Mirona Thetin erinnert. Es blieb damals offen, ob Ermigoa eine Duplo von Faktor I war oder nicht.

Und so könnte man die Geschichte der MdI fast als erledigt betrachten – hätte es da nicht im Herbst 1991 einen grundlegenden Umbruch in der Darstellung der historischen Ereignisse gegeben. Damit (und mit unserem derzeitigen offiziellen Arbeitsstand) befassen wir uns aber erst im nächsten Infotransmitter. Wer so lange nicht warten möchte, kann im Nachwort des Taschenheftes zumindest schon einmal in die Problematik einsteigen.

Tschüss!


Das Jahr neigt sich nun wirklich rasch dem Ende entgegen: Aus Urlaubsgründen wird es dieses Jahr nur noch einen Infotransmitter geben, kurz vor Weihnachten – also in drei Wochen, nicht wie üblich in zweien. Da schauen wir uns dann unter anderem die Irrungen und Wirrungen um die MdI zu Ende an – und das in einem extralangen Beitrag, damit euch die Wartezeit bis zum nächsten Infotransmitter nicht zu lang wird.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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