PERRY RHODAN Infotransmitter
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Und da sind wir wieder!







Rainer Nagel


Diesmal mit drei Wochen Abstand zum Vorläufer, was aus redaktionellen Gründen nicht anders ging. (Irgendwann schreibe ich in »Hinter den Materiequellen« vielleicht einmal etwas dazu, wie eigentlich ein Infotransmitter entsteht. Das ist in sich teilweise durchaus spannend.)

Dem Anlass angemessen (wenn dieser IT erscheint, ist Ostern nicht mehr weit), wollte ich eigentlich etwas bringen zum Thema »Ostern bei PERRY RHODAN«. Beim Recherchieren stellte ich aber fest, dass es dazu in den Romanen vergleichsweise wenig gibt. Eigentlich bin ich auf nur eine Sache gestoßen, und die auch nur in Zusammenhang mit Weihnachten: In den KOSMOS-CHRONIKEN 2 muss Reginald Bull den Weihnachtsmann geben, und er verteilt … Schoko-Ilts. Dabei sinnt er dann darüber nach, ob er jetzt befürchten muss, diese jedes Jahr an Weihnachten und Ostern zu sehen. Das Rätsel wird nie gelöst.

Auch das Merkwort für die 12 aus meiner Fortbildung ist wenig für Ostern geeignet: »Dock«. Leider habe ich verdrängt, warum das für die 12 steht.

Da Ostern ist, sind meine Kleinen seit heute in den Ferien. Und ich bin bis zum 5. April in London. Da böte es sich ja an, demnächst etwas zur Darstellung von London in PERRY RHODAN zu schreiben. Das wäre dann etwas ergiebiger als Ägypten …

Dieser Infotransmitter berichtet von der Leipziger Buchmesse und verweist auf noch mehr Einblicke Christian Montillons in die Exposé-Arbeit. Nach einer Vorschau auf den nächsten Silberband-Zyklus reden wir ein wenig über NEO. Danach gehen wir auf ein sehr nettes Fanprojekt ein. Und »Hinter den Materiequellen« befasst sich mangels belastbarer Informationen zu Ostern mit der Darstellung des Christentums in der Serie, das passt ja schon so halbwegs.

PERRY RHODAN war in Leipzig!



















Frauenpower am PERRY RHODAN-Stand
Die Leipziger Buchmesse ist vorüber. Sieht man davon ab, dass tatsächlich Band 3 der NEO Platin Edition verfügbar war, ließ sich der im letzten Infotransmitter angekündigte Plan leider nicht wie gedacht durchziehen. Dies lag daran, dass sowohl Chefredakteur Klaus N. Frick als auch Autor Michael Marcus Thurner mit Grippe das Bett hüten mussten. Im PERRY RHODAN-Forum schrieb Klaus am 13. März:

»Ich bitte um Entschuldigung: Ich bin ausgefallen – seit Freitagabend letzter Woche halte ich mich im Bett auf. Mir geht's wieder deutlich besser, und ich bin optimistisch, am Montag wieder zur Arbeit zu können; aber nach Leipzig sind Katrin Lienhard und Madlen Bihr dann ohne mich gefahren. «

Dies führte dazu, dass die beiden mehr oder minder allein die Stellung am Stand halten mussten. Dies soll ihnen dem Vernehmen nach aber gut gelungen sein.

Hier könnt ihr ein Bild der Messe-Crew sehen (ganz links ist Katrin, rechts hinter Perry Madlen), wie sie gerade von Michelle Stern (vor Madlen) und Susan Schwartz unterstützt wird. Und hier ist ein Bild des Messestandes (außerhalb der Öffnungszeiten, sonst hätte man nichts erkennen können). Auf der Facebook-Seite der Redaktion gibt es noch mehr Bilder.

Zum Blogeintrag von Uschi Zietsch geht es hier.

Das Titelbild zu Band 2800 kommt in zwei Versionen

















PR 2800 - Variant-Cover 2 von Arndt DrechslerPR 2800 - Variant-Cover 1 von Arndt Drechsler
In drei Wochen ist es endlich soweit! Mit »Zeitriss« von Michelle Stern  beginnt der neue PERRY RHODAN-Zyklus »Die Jenzeitigen Lande«.

Besonders Sammler dürfte diese Nachricht freuen: Für Band 2800 hat Arndt Drechsler gleich zwei Titelbilder gestaltet.

Beide Titelbilder zeigen Perry Rhodan – aber es gibt zwei Varianten für seinen »Begleiter«. Version 1 des Titelbildes zeigt Sichu Dorksteiger, bei Version 2 ist einer der geheimnisvollen Tiuphoren zu sehen.

Die Variante mit Sichu Dorksteiger ist das »Haupt-Cover« und wird überall im Zeitschriftenhandel erhältlich sein. Die Version mit dem Tiuphoren wird nicht bei allen Zeitschriftenhändlern zu haben sein; der Vertrieb liefert dieses Titelbild nur an ausgewählte Händler. Beide Varianten werden auch hier erhältlich sein.

Weitere Informationen gibt es hier.


Und er erzählt und erzählt und erzählt …





















Christian Montillon
Der nahende Beginn des neuen Zyklus hat Christian Montillon, die eine Hälfte unseres »Exposé-Duals«, richtiggehend gesprächig gemacht. Auf seine insgesamt zehnteilige Serie »Logbuch-Countdown« haben wir ja nun schon mehrfach hingewiesen.

Zeitgleich mit diesem Infotransmitter erscheint nun Teil 7. Er befasst sich mit einem Autorentausch innerhalb der aktuellen Romane und erwähnt am Ende ein sehr interessantes Spezialprojekt ...

Das ist aber noch nicht alles. Michael Marcus Thurner hat ein Interview mit unserem rührigen Expokraten geführt, das lang genug wurde, das wir es in zwei Folgen aufteilen mussten. Teil 1 ist seit vorgestern online, Teil 2 seit gestern – das ist also ebenfalls alles noch sehr aktuell.

Vom steinernen Boten zum Frostrubin



















PERRY RHODAN-Silberband 130: »Der Frostrubin«
Es ist zwar noch ein wenig hin bis zum zweiten PERRY RHODAN-Silberband dieses Jahres, aber im Frühjahr kommen die ja relativ dicht gedrängt – Band 130 steht schon im Mai an. Wir verweisen deshalb schon jetzt darauf (sicherlich nicht zum letzten Mal) – zumal ja auch der Beginn eines neuen Zyklus’ ansteht.

Die Porleyter-Gefahr ist gebannt (was jetzt auch für jene, die Silberband 129 noch nicht gelesen haben, keine allzu große Überraschung sein dürfte), aber die Situation um die Endlose Armada und den Frostrubin harrt noch der Auflösung.

Und genau da setzt Band 130 an: Die Terraner erfahren die Geschichte der Armada und müssen den Konflikt mit den Silberschmieden ausfechten, während die Geschehnisse um den Frostrubin ihrem Höhepunkt zusteuern. Im Verlauf der Handlung wird die bisherige Kosmologie zu einem vorläufigen Abschluss geführt, Perry Rhodan steht vor der Erfüllung des Auftrags der Kosmokraten, die Ultimaten Fragen rücken noch stärker in den Blickpunkt … und mit dem Boten aus Estartu naht neues Ungemach.

Da kommt einiges auf den Leser zu – und auf den Bearbeiter Hubert Haensel, denn die Handlung der Heftromane ist schon teilweise recht verschachtelt. Das ist alles auch schon wieder 33 Jahre her, man mag es kaum glauben.

Eine erste Verlagsankündigung gibt es hier .

NEO im Doppelpack











NEO-Cover Band 92 von Dirk Schulz
Zeitgleich mit diesem Infotransmitter erscheint Band 92 von PERRY RHODAN NEO, das bereits erwähnte Erstlingswerk von Kai Hirdt. »Auroras Vermächtnis« bildet den achten von insgesamt zwölf Teilen der aktuellen Staffel »Kampfzone Erde«, und das Tempo zieht noch stärker an, die vertrackte Lage zwischen den Arkoniden, die die Erde besetzt halten, und dem terranischen Widerstand spitzt sich immer mehr zu. Aber auch auf New Earth, wohin sich die Terranische Flotte zurückgezogen hat, ist nicht alles gut …

In zwei Wochen geht es dann wieder kosmisch weiter – der Titel »WELTENSAAT« verrät es ja schon: Christian Montillon führt die Erlebnisse John Marshalls, Gucky und ihrer Gefährten fort. Dabei greifen wir zahlreiche offene Stränge auf und enthüllen mehr vom kosmologischen Hintergrund der Serie. Unsere Helden sind auf den Spuren des Goldenen Pranav Ketar, den sie für den Auslöser der Genesis-Krise halten – aber ob ihnen gefällt, was sie dabei herausfinden, muss man sehen … Gerade Gucky hat hier eher wenig Spaß.

»WELTENSAAT« erscheint am 10. April 2015 – wie immer als gedrucktes Taschenbuch, E-Book und Hörbuch.

Erfolgreiche »Utopie Terrania«












NEO-Cover Band 2 von Dirk Schulz
Um bei NEO zu bleiben:  »Utopie Terrania«, NEO-Band 2, ist schon seit dem 3. März 2015 »Kindle-Deal des Monats« – will meinen, die elektronische Version des Bandes gibt es für den Kindle zum Sonderpreis von 0,99 Euro! Man spart 2 Euro, also zwei Drittel des Preises. Eine günstigere Möglichkeit, sich mit den frühen NEO-Romanen zu befassen, wird man so schnell nicht finden. Das Angebot läuft noch bis zum 6. April 2015.

Nicht nur bei Amazon wurde der Preis gesenkt: Auch bei allen anderen E-Book-Shops kostet »Utopie Terrania« von Christian Montillon bis zum 6. April 2015 ebenfalls nur 0,99 Euro statt 2,99 Euro.

Die weiteren Details findet ihr hier.

Hinter den Materiequellen







PERRY RHODAN und das Christentum

Es gibt sicherlich einfachere Themen als dieses. Gerade SF-Fans sind sehr bemüht, sich als aufgeklärt darzustellen, und lehnen religiöse Bezüge in ihrer Lektüre ab. Wie viele andere SF-Serien auch, trägt die PR-Serie dem Rechnung. Sie geht dabei nicht ganz so weit wie, sagen wir, »Doctor Who« (das sich zum Beispiel durch einen Auftritt von Richard Dawkins in der Folge »The Stolen Earth« von 2009 recht eindeutig positioniert hat), ist aber dennoch vorsichtig-zurückhaltend. Meist.

Nichtsdestotrotz hat gerade die frühe Serie unter der Federführung von Karl-Herbert Scheer, auch dem damaligen Zeitgeist entsprechend, eine christliche Fundierung. So schreibt Scheer in der Einleitung zum Exposé von Heft 6 (»Das Mutantenkorps« von W.W. Shols) im Jahre 1961 recht eindeutig (zitiert nach »Clark Darlton: Der Mann, der die Zukunft brachte« von Heiko Langhans, Seite 101): »Der Erfolg kommt vom Können; Rhodan ist ein Könner. Dazu kommt seine tiefgreifende Ehrfurcht vor der Schöpfung, die hier und da an geeigneter Stelle (Dialoge!) durchaus erwähnenswert ist.«

Nicht minder eindeutige Worte legt er Perry Rhodan in Band 19 in den Mund, als es um die Natur von ES geht (Seite 44): »Glauben Sie aber ja nicht, dass Sie dem lieben Gott persönlich gegenüberstehen! Ganz davon abgesehen, dass solche Überlegungen eine Lästerung ersten Ranges wären, haben wir es hier mit einem Lebewesen zu tun, dessen Technik, Wissenschaft und Kultur viele Millionen Jahre alt sein muss. Er hat fast alle Geheimnisse der Natur gelöst, aber nur auf rein wissenschaftlicher Basis.«

Die direkte Einbeziehung bekennender Christen oder ihres Alltags ist in den Romanen aber trotzdem eher rar. Wir erfahren jedoch, dass wichtige christliche Feiertage wie Weihnachten, Dreikönigstag oder Ostern nach wie vor ihre Wichtigkeit haben (so in Band 296 oder 1092). Vor allem der 24. Dezember wird als »Tag des Friedens« besonders gefeiert.

Gelegentlich finden sich Textstellen, die sich kritisch mit dem organisierten Christentum auseinandersetzen. So hat im 35. Jahrhundert der Kreis das Kreuz als religiöses Symbol abgelöst (wie in Band 492 von Willi Voltz beschrieben; dies wird sich, so zumindest Band 1995, bis zum 13. Jahrhundert NGZ wieder geändert haben). In Voltz’ Roman sinniert Mathom Exloster, Missionar der Gesellschaft für Erneuerung und Körperwechsel, angesichts einer Feier der Christlichen Gemeinde Wega: »Seit die Christen sich vor etwa zweitausend Jahren entschlossen hatten, mit einem Mindestmaß an Organisation und kommerzieller Betätigung auszukommen, befand sich ihre Religion in einer Renaissance ohnegleichen.« Wobei die Angabe von zweitausend Jahren in einem Roman, der im Jahre 3438 nach Christus spielt, wohl eher eine sehr vage Schätzung ist …

Das religiöse Zentrum des Christentums ist laut Band 766 auch im 36. Jahrhundert die Stadt Rom. Sofern man in der Zeit nach der Aphilie und dem Sturz der Erde in den Schlund überhaupt noch von organisierter Religion sprechen kann.

Apropos Aphilie: In jener dunklen Epoche der menschlichen Geschichte leitet der Franziskanermönch Vater Ironside (ein durchaus positiv charakterisierter Handlungsträger) auf Terra die christliche Gemeinschaft der »Logik des Glaubens«, die er selbst kritisch als pseudochristliche Sekte einstufte, da sie »die Befolgung christlicher Grundsätze aus Gewinnsucht« propagiert (so in den Heften 735 und 748).

Wenn man so möchte, kann man die Einführung der Neuen Galaktischen Zeitrechnung durch Willi Voltz in Band 1000 als eine Art »teilweiser Entchristianierung« der Serie ansehen, da nun alle Menschen über eine einheitliche Zeitrechnung verfügen, die ohne einen religiös bedingten Nullpunkt auskommt – etwas, das ja auch in der heutigen Realität diskutiert wird. Man darf zumindest vermuten, dass die etablierten Religionen im kleinen Kreise an ihren angestammten Zeitrechnungen auch im Zeitalter der NGZ festhalten, auch wenn es nirgends erwähnt wird.

Für das Jahr 427 NGZ sagt Band 1155 aus, dass bekennende, praktizierende Christen auf Terra eher die Ausnahme als die Regel sind, wobei sich in ländlichen Regionen (So etwas gibt es im fünften Jahrhundert NGZ noch?) das Christentum aber nach wie vor aus Gründen der Tradition hält.

Titus Müller entführt uns im Januar 2006 in seinem Gastroman »Die Siedler von Vulgata« in die gleichnamige Siedlung (nomen est omen) auf dem Planeten Vanderbeyten, wo sich im fünften Jahrhundert NGZ eine terranische Sekte angesiedelt und jeder Technik abgeschworen hat. Als Vorlage ihrer Gesellschaft dient die Bibel, die allerdings im Lauf der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Zur Handlungszeit (1344 NGZ) verfügt nur der herrschende Patriarch über ein verstecktes Exemplar. Der Patriarch regiert diktatorisch, und aus den zehn christlichen Geboten sind 520 geworden, die jeden Aspekt des Lebens abdecken.

Michael Marcus Thurner erwähnt 2012 in Heft 2667 (»Der Diplomat von Maharani«), dass »mehr als tausend Jahre« vor dem Jahr 1470 NGZ sich die Kirche unter der auf dem Zentralen Glaubensplaneten Vaticaneo residierenden Posbi-Päpstin Martha II. im Zuge des 36. Konzils von Darbara für schwule und lesbische Priesteranwärter geöffnet habe. Im Zuge dieser Öffnung kam es zu einem innerkirchlichen Schisma, das nach Spekulationen auf der Perrypedia-Seite zum Christentum (die mir bei dieser Recherche eine große Hilfe war) zeitlich zur Abspaltung der fundamentalistischen Gemeinde von Vulgata passen könnte. Oder auch nicht.

Wir beschließen unsere Anmerkungen zu diesem Thema mit der ungemein spannenden Information, dass es bereits im 32. Jahrhundert bei den Topsidern praktizierende Christen gibt (Atlan Lepso 1), und dass einige topsidische Mönche sich im Jahre 1340 NGZ auf der Trümmerbrücke befinden (Ara-Toxin 6), der Glaube sich bei den Echsenartigen also lange hält.

Frohe Suche nach Schoko-Ilts!





Oder war immer ihr an Ostern so sucht und findet. Mich zieht es, wie erwähnt, jetzt erst einmal nach London. Immerhin war dort in der Frühzeit der Serie Homer G. Adams inhaftiert, und im Gegensatz zu Paris (bye-bye, Eiffelturm) haben die Laurins die Stadt nicht ganz so schlimm getroffen. Dafür waren die Dolans (deren letztem wir ja gerade in der Erstauflage begegnet sind) sehr gründlich. Und als wir vor Jahren für das PERRY RHODAN-Rollenspiel den Quellenband zur LFT schrieben (ich habe vor einiger Zeit daraus bereits den Eintrag zu Kairo zitiert), haben wir uns auch Gedanken über die in der Liga vertretenen Religionen gemacht. Mal sehen, ob das verwertbares Material für die nächste Folge von »Hinter den Materiequellen« ist …

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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