PERRY RHODAN Infotransmitter
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Moin!





































Rainer Nagel


Wer es nicht weiß, das ist ein Castor-Zitat. So begann Rainer immer seine Mails.

Wie doch die Zeit vergeht … Kaum habe ich Arkon 6 und die Manuskripte für den Planetenroman-Doppelband 57/58 abgegeben, steht auch schon wieder ein Infotransmitter an.

Zum Glück gibt es in der Schule gerade keine Klassenarbeiten, aber das wird sich am 3. März mit der Grundkursklausur meiner Elfer ändern (immerhin mit einem SF-Thema auf Grundlage der Kurzgeschichte »Flesh and Blood« von Simon Van Booy aus der Anthologie »Biopunk« von 2012, mit der ich den Themenschwerpunkt »Science and Technology« abdecke). Mit meinen Kleinen hingegen lese ich jetzt zwei Kurzgeschichten von Jack London, da ist eher nichts mit SF.

Aber ich habe mittlerweile auch noch »Ersatz-Kleine«, da ich mit der neunten Klasse eines Kollegen, der Ende April in Vaterschaftszeit geht, nach Berlin auf Klassenfahrt gehe. Das bringt uns hier aber leider nicht weiter, da ich über Berlin im Perryversum aus gleichem Anlass letztes Jahr schon geschrieben habe. Schule ist nicht immer förderlich für den Infotransmitter …

Bei den Exposés sind wir nach all den Aufklärungen und Enthüllungen der Bände 2850 bis 2854 wieder zurück in der Milchstraße. Wir sehen Fortschritte im Kampf gegen die Tiuphoren und greifen noch einmal ein Element aus der »falschen Welt« auf. Band 2850 ist übrigens mittlerweile im Satz. Erwähnte ich schon, dass damit die großen Enthüllungen zu den Atopen, Thez usw. beginnen …?

Hier hingegen geht es wieder einmal um Arkon und auch um NEO, wer hätt’s gedacht. Hinzu kommen die im letzten Infotransmitter versprochenen Informationen zum Planetenroman-Doppelband 49/50 sowie zum neuen Silberband. Die englische Lemuria-Ausgabe ist fertig, der Programmierer der App hat sich gemeldet, es gibt wieder eine SOL, und auch der Austria-Con berichtet Neues. Und für »Hinter den Materiequellen« haben wir uns tatsächlich in die Geschichte der Mausbiber in PERRY RHODAN eingelesen.

M 13 kommt nicht zur Ruhe



















































Arkon-Cover Band 4 von Dirk Schulz
Letzte Woche habt ihr in Ben Calvin Harys »Die Kristallzwillinge« lesen können, wie unsere neue Miniserie PERRY RHODAN-Arkon Fahrt aufnimmt. In diesem Roman steckt übrigens mehr zum Fortgang der Handlung, als man auf den ersten Blick vielleicht meinen mag … Wer es noch nicht weiß: Wir haben passend zum Erstling ein zweiteiliges Interview mit Ben Calvin Hary veröffentlicht: Teil 1, Teil 2.

Nächsten Freitag kommen wir dann zu Band 4: »Palast der Gedanken« von Michael Marcus Thurner. Nachdem uns schon in Band 3 der Gedanken gekommen sein könnte, dass mit Atlan vielleicht etwas nicht stimmt, schauen wir uns das nun etwas genauer an. Herausgekommen ist eine sehr feine Charakterstudie des unsterblichen Arkoniden, die meines Erachtens den ersten Höhepunkt von PERRY RHODAN-Arkon darstellt. Und wir erleben Atlans Extrasinn aus einer völlig neuen Perspektive.

Dass es in drei Wochen in Heft 5 (»Der Smiler und der Hund« von Gerry Haynaly) um Ronald Tekener und Shallowain geht, hat sich schon herumgesprochen – was will man bei einem solchen Titel auch anderes erwarten …?

Und in Band 6, gerade frisch im Satz, wenden wir uns nicht zuletzt dem anderen »großen« Arkoniden der Serie zu, also Gaumarol da Bostich. Der Imperator des Kristallimperiums ist auch nicht untätig, wenn es um die Ziele der Verschwörer gegen Arkon geht. Und Tekener muss sich die Beleidigung »Lachgesicht« anhören. Aber nicht von Bostich. Arkoniden sind schon sonderbar …

Der Roman trägt den Titel »Unternehmen Archetz«. Er stammt zur Hälfte von unserem Exposéautor Marc A. Herren und zur anderen Hälfte von einem Autoren, den ich eigentlich hier nur verklausuliert ankündigen wollte. Aber da es mittlerweile in der Perrypedia, im Forum und vermutlich auch schon in der BILD-Zeitung steht, verraten wir es hier halt auch: Es ist Dennis Mathiak, den wir bereits von PERRY RHODAN-Stardust, NEO und einigen ATLAN-Taschenbüchern kennen. Er selbst sagt dazu im PERRY RHODAN-Forum: »Marc wollte mich dabei haben. Ich wollte dabei sein. Aber mein Fernstudium neben dem Vollzeitjob ließ mir nicht genug Zeit für einen ganzen Roman. Außerdem arbeiten wir sehr gern zusammen.«

Teil 7 trägt den Arbeitstitel »Aralon sehen und sterben«. Das kann ich hier getrost verraten, da er im Endprodukt nicht so heißen wird. Aber das ist ja auch noch ein bisschen hin.

Die Arkon-Edition ist übrigens nach wie vor bestellbar. Weitere Informationen findet ihr hier.


Multiversale Verstrickungen in Silber

3D-Cover Silberband 134 von Johnny Bruck
Am 14. März erscheint der neue Silberband mit weiteren überarbeiteten Nachdrucken alter Heftromane. Das ist mittlerweile schon Band 133, und er trägt den Titel »Die Ewigen Diener«.

Nach wie vor stehen die Bemühungen der abtrünnigen Kosmokratin Vishna, die Erde »in Scheiben zu schneiden«, ebenso im Mittelpunkt wie Perry Rhodans Auseinandersetzung mit den Armadaschmieden im Kampf um die Kontrolle über die Endlose Armada. Der Silberband steckt voller »großer Ideen« und intergalaktischer Verwicklungen.

In der behutsamen Überarbeitung von Hubert Haensel (die auch die gelegentliche Zusammenfassung von Dopplungen und nur bedingt relevanten Nebenhandlungen mit einschließt) entfaltet sich hier wieder ein Stück der »Spätphase« der Kosmologie von William Voltz – klassische Romane aus den frühen Achtzigern, voller »Sense of Wonder«.

März heißt Zaubermond-Jubiläum!



























PERRY RHODAN-Planetenromane 49/50 – Cover von Arndt Drechsler


Ebenfalls Anfang März erscheint mit Band 49/50 der »Jubiläumsband« der Planetenromane bei Zaubermond. Und dafür haben wir uns bekanntlich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Während Band 49 eher ein »klassischer« Nachdruck ist (Uwe Antons »Der programmierte Attentäter«, ursprünglich Taschenbuch 407 vom Juli 1997), besteht Band 50 aus Kurzgeschichten des gleichen Autors, die mit einer Ausnahme zwar schon alle irgendwo veröffentlicht worden sind, trotzdem aber bei weitem nicht allen Lesern bekannt sein dürften.

Interessant ist zudem, dass Uwe jede Geschichte einem anderen verstorbenen Kollegen gewidmet hat. In meinem (diesmal etwas länger ausgefallenen) Nachwort gehe ich nicht zuletzt auch darauf ein, woran man das jeweils sieht und was Uwe zu der jeweiligen Widmung bewogen hat (ich habe ihn dazu natürlich befragt).

Wir haben eine Auflistung der Geschichten, ihrer Widmungen und ihrer Quellen hier eingestellt. Von daher möchte ich das nicht alles noch einmal wiederholen, aber doch einen Schwerpunkt auf die Quellen setzen. Wen es interessiert, mag sich anhand der folgenden Liste Gedanken machen, ob er/sie/es tatsächlich über alle Publikationen verfügt:

  • »Im Zentrum der Macht«, die ergänzende Kurzgeschichtensammlung zu ATLAN-Traversan aus dem Jahr 2000
  • Con-Buch zum achten sowie dem zehnten Garching-Con
  • PERRY RHODAN 2000
  • PERRY RHODAN-Internetseite (Uwes Geschichte ist dort aber sehr gut versteckt … die müsst ihr schon selbst finden …)
  • PERRY RHODAN-Kompakt 6 aus dem Jahr 2015
  • SOL 25 sowie 72

Und selbst für jene, die tatsächlich alles davon haben und kennen (das war ja noch nicht einmal bei mir der Fall … mir fehlten die beiden Garching-Bücher), gibt es immer noch die wirklich neue Geschichte »Kriegstanz«, die sich mit Don Redhorse beschäftigt (und auch der längste Beitrag des Bandes ist).

Bestellen könnt ihr den Band auf jeden Fall hier. Oder habt ihr gar schon ein Abonnement?



Michaels Posbi-Rebellen






























NEO-Cover Band 116 von Dirk Schulz
Es geht natürlich nach wie vor weiter mit den NEO-Posbis, heute mit Band sechs der aktuellen Staffel. Wir reden von Band 116, »Sprungsteine der Zeit« von Michael H. Buchholz (erstaunlicherweise war das auch der Arbeitstitel, das ist nicht so häufig bei NEO).

Was wohl die besagten »Sprungsteine« sind …? Hm ... Kann es sein, dass da ein bestimmter Arkonide aus seinem Leben plaudert …? Und dass der arme Tuire sich das alles anhören muss? Nebenbei taucht die wahre Gefahr für das Leben in der Milchstraße auf … und wird dann noch vier Bände Zeit haben, Unruhe zu stiften.

Es geht also wieder rund – was das Exposé ebenso sieht: »In diesem (handlungstechnisch erneut sehr dichten) Band werden abermals viele Puzzlesteine zusammengeführt, weshalb auch dies ein Roman eines Exposéautoren ist. Damit ist der Boden für das Finale der Staffel bereitet.«

Erwähnen wollte ich noch, dass ich einen kurzen Mailaustausch mit Rüdiger Schäfer hatte. Ich hatte ihn gefragt, ob er mir etwas schreiben möchte zur NEO-Kosmologie. Seine Antwort war aber eher knapp und lässt vermuten, dass wir uns über einen spürbaren kosmologischen Überbau, wie er bei PERRY RHODAN nicht mehr wegzudenken ist, keine Sorgen machen müssen: Die Autoren konzentrieren sich hauptsächlich auf das Erzählen spannender, »geerdeter« Geschichten.

Ich zitiere mal ein wenig: »Richtig, wir haben die Kosmologie in NEO stark zurückgefahren. SIs, Kosmokraten, Materiequellen etc. gibt es dort nicht. Die Geschichte von ES werden wir bis Band [Transmissionsfehler] klären. Wir wollen bei NEO gewissermaßen bodenständig bleiben. Zwar gibt es die größeren Zusammenhänge, aber das Überwesen-Aufkommen wie in der Erstauflage lassen wir weg.«

In diesem Zusammenhang können wir auch schon erste Informationen zu NEO 117 bieten: Susan Schwartz beschäftigt sich in ihrem dritten NEO-Roman mit den Liduuri. Hermes kommt aber auch vor. Wenngleich erst in zwei Wochen.

NEO Platin-Edition Band 7 »Im Meer der Sterne«Und wenn wir gerade bei NEO sind: Am 14. März kommt auch Band sieben der Platin-Edition heraus. Da ist zwar noch ein Infotransmitter dazwischen, aber ein wenig Vorfreude kann ja nicht schaden.

Das Buch trägt den Titel »Im Meer der Sterne« und befasst sich mit der ersten Hälfte der vierten Staffel von NEO, also dem Vorstoß der Menschen nach Arkon, ins Zentrum des Großen Imperiums.

Enthalten sind Romane von Leo Lukas, Bernd Perplies, Michelle Stern und Christian Humberg; hinzu kommt ein sachkundiges Nachwort von Michael Thiesen.

Nicht fehlen darf natürlich die eigens für dieses Buch geschriebene Zusatzgeschichte. Sie stammt diesmal aus der Tastatur von Oliver Plaschka und trägt den Titel »Das Schiff«. Sie spielt in der Vergangenheit der Erde, mit Atlan als Hauptfigur. Wenn man so möchte, könnte man sie als »NEO-Atlan-Zeitabenteuer bezeichnen« – Oliver Plaschka begibt sich bewusst in die Tradition des Altmeisters Hans Kneifel.


Medien im März
































Lemuria #6
Vor einem halben Jahr haben wir mit der Veröffentlichung der sechsbändigen Taschenbuchserie »Lemuria« als E-Book in englischer Sprache begonnen.

Am 3. März ist es nun so weit: Der sechste und letzte Band erscheint! Damit liegt diese Serie nun komplett vor und erschließt unserer Serie hoffentlich neue Leser im Ausland, die bisher von der Sprachbarriere abgeschreckt wurden.

Wird es weitere englische Romane geben? Wir hoffen es doch! Allerdings müssen wir erst einmal abwarten, wie das Angebot von den englischsprachigen Lesern angenommen worden ist.

Erhalten könnte ihr die sechs Romane bei allen bekannten E-Book-Shops.

Und wenn wir gerade bei PERRY RHODAN in andern Medien sind: Katrin Weil hat ein Interview mit Christian Gram geführt, dem Programmierer (Sagt man das? Wo sind meine Kleinen, wenn man sie braucht?) der neuen Spiel-App »PERRY RHODAN: Der Jahrmillionen-Feind«. In dem zweiteiligen Beitrag erzählt er, wie er das Spiel entwickelt hat. Wegen seiner Länge bringen wir das Interview in zwei Teilen: Gestern kam Teil eins, heute morgen haben wir Teil zwei nachgeliefert.

Ich mag besonders diesen Satz: »Das Spiel ist für jeden geeignet, der gerne liest.« Aber das sollte jetzt niemanden überraschen.


Mehrerlei aus dem Fandom























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Kurz nach dem Erscheinen des letzten Infotransmitters ist die Ausgabe 81 der SOL, der Mitgliederzeitschrift der PERRY RHODAN- FanZentrale (PRFZ) bei uns eingetroffen.

Im Mittelpunkt der diesmal 70 Seiten stehen ausführliche Berichte (mit vielen – und ich meine vielen – Bildern, darunter vier Farbseiten!) vom ersten PERRY RHODAN-Tag in Osnabrück am 16. Mai 2015. Auf insgesamt 28 (!) Seiten erfahren wir nun wirklich alles, was wir über diese Veranstaltung wissen wollen. Die Macher dürfen aber auch zu Recht stolz darauf sein. Dass es 2017 eine (dann zweitägige) Wiederholung geben soll, haben wir schon erwähnt – natürlich informieren wir zeitnah darüber.

Die restlichen 42 Seiten sind abwechslungsreich wie immer. Rainer Stache als »Galaktischer Beobachter« bespricht in gewohnter Manier die Romane 2812 bis 2825 – und ist ein klein wenig begeisterter wie noch in den Folgen davor. Unter meiner Federführung steht der vorletzte Teil der im PERRY RHODAN-Forum entstandenen Besprechung des ersten Zyklus der Serie (diesmal geht es um die Bände 38 bis 43), Alexandra Trinley setzt sich ausführlich mit der französischen Ausgabe von Band 907 (»Das Weltraumbaby« von Marianne Sydow, Januar 1979) auseinander – das ist Heft 307 der französischen Lizenzausgabe, erschienen im Dezember 2013. Und Christina Hacker führt ein sehr informatives Interview mit unserem Chefredakteur Klaus N. Frick. Es gibt diesmal nur eine Kurzgeschichte – Frank G. Gerigks »Barsoom-11«, angesiedelt im Jahr 1329 NGZ und geschildert aus der Perspektive eines Wissenschaftlers, der zum Helden wird.

Michael Marcus Thurner schrieb auf Facebook zur SOL 81: »Wenn man PERRY-Fan ist und mehr über das Fandom erfahren möchte, kommt man an der SOL und einer Mitgliedschaft bei der PERRY RHODAN-FanZentrale nicht vorbei. Die Aufmachung ist großartig für ein semiprofessionelles Magazin, die Redakteure leisten Bemerkenswertes.« Da hat er Recht.

Für Mitglieder der PRFZ ist die SOL im Mitgliedsbeitrag enthalten. Ansonsten ist das Heft im Space-Shop für 9 Euro erhältlich.

Neues gibt es auch zum Austria-Con, der Feier zum 20. Geburtstag des Wiener PERRY RHODAN-Stammtisches vom 30. September bis 2. Oktober 2016, zu berichten.

Am 30. September gibt es einen offiziellen Empfang beim Bürgermeister der Stadt Wien. Mitorganisator Roman Schleifer schrieb mir dazu, »dass der Empfang der Stadt Wien die erste offizielle staatliche Würdigung der PERRY RHODAN-Serie ist. Zumindest weiß ich von keiner davor ... « Das sollte man sich doch nicht nehmen lassen – zumal die Plätze begrenzt sind.

Voranmeldungen zum Con sind auf der oben genannten Seite sowie über Facebook möglich. Es gibt auch einen aktuellen Werbeflyer. Der Eintritt ist frei, anmelden sollte man sich zur besseren Vorplanung der Organisatoren aber trotzdem.

Und wer den Flyer gesehen und sich über die Sache mit dem SOL-Schlüsselanhänger gewundert hat – hier gibt es mehr Informationen!

Mausbiber vor, hinter, über und unter den Materiequellen


























Bereits im letzten Infotransmitter haben wir uns mit den Problemen beschäftigt, die Perry Rhodan zu Beginn des Jahres 2329 n.Chr. hat – und wie er von Nome Tschato mit der LION gerettet wird. Dabei haben wir allerdings eine kurze, aber bedeutsame Episode von zwei Romanen Länge ausgelassen:

Die Expedition der Mausbiber.

Als es den Verschollenen nämlich endlich gelingt, ein Lebenszeichen zu senden, ist es ausgerechnet eine gemischte Expedition von Mausbibern, Matten-Willys und Unithern (!), die unter der Regie von Clark Darlton in Band 189 (»Die Expedition der Mausbiber«) und seinem Nachfolger (»Admiral Gecko«) die Spur der Verschollenen aufnimmt. Wer auch sonst hätte so etwas schreiben können …?

Wir erinnern uns: Im Juli 1963 vernichtet Kurt Brand in Band 98, »Entfesselte Gewalten«, Guckys Heimatwelt Tramp. Vermutlich galt ein ganzer Planet voller potenziell mehrfach psi-begabter Mausbiber einfach als zu heikel, gerade mit »dem Darlton« in der Nähe (der vermutlich auch deswegen nicht an diesen Band durfte, damit ihm kein Weg einfiel, die Mausbiber doch komplett zu retten – man kannte ihn ja). Kurz vor der endgültigen Zerstörung Tramps gelingt es Gucky allerdings, zusammen mit 28 Iltkindern auf das Schiff BURMA zu fliehen – ganz ausrotten wollte man die publikumswirksamen Kleinen doch nicht. (Und beim Wort »Kleinen« dämmerte es mir … die Ilts … meine Kleinen .. oh mein Gott. Zum Glück sind meine nur 23. Was aber auch reicht.)

Die bekannte (und von mir immer wieder gern zitierte) Sekundärliteratur ist zu diesem Thema eher stumm; wenigstens von K.H. Scheer hätte man in seinem Artikel zur frühen Geschichte der Serie im Werkstattband von 1986 einen Kommentar erwartet wie: »Da haben wir den Walter vorsichtshalber mal eingebremst.« Aber nein, nichts. Einzig Michael Nagula schildert in PERRY RHODAN – Die Chronik Band 1 auf Seite 115 in lapidaren Worten den Sachverhalt, erwähnt Guckys spätere Frau Iltu und fährt dann fort: »Die anschließende Suche nach den Mördern seines Volkes schilderte Clark Darlton in einem PLANETENROMAN, der sicher nicht zufällig die überlebende Anzahl seiner Artgenossen als Titelnummer trägt, nämlich 28. Der Roman heißt ›Gucky und die Mordwespen‹.« Die Betrachtung der Darltonschen Gucky-Taschenbücher liegt aber deutlich jenseits der Spanne dieser Betrachtung.

Also gut, die überlebenden 28 Mausbiber. Wir erfahren nie alle Namen, aber die uns bekannten sind: Axo (Telekinet – dick und verfressen, Vorliebe für Trachtenanzüge, Anteilseigner einer großen Brauerei, braut dünnes Bier für Mausbiber); Biggy (Telekinetin – begehrt von Wullewull und Ooch); Bikre (was der konnte oder machte, weiß niemand); Bokom (Telekinet – vorwitzig, opportunistisch); Fippi (Telekinetin – vorsichtig); Gecko (Telepath, Telekinet, Teleporter – Entschuldigung: ADMIRAL Gecko); Hemi (Telepathin, Telekinetin); Iltu (Telepathin, Telekinetin, Teleporterin; Murks (Telekinet – bester Freund von Ulfo); Ooch (Telepath, Telekinet); Strizi (Telekinet); Ulfo (Telekinet – hat dichterische Ambitionen und veröffentlicht mindestens zwei Gedichtbändchen); und Wullewull (Telekinet – hat einen plombierten Nagezahn).

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir noch Jumpy (Telepath, Telekinet, Teleporter), den Sohn von Gucky und Iltu, der aber erst im Juli 1966 in Band 255, »Sperrzone in Andromeda«, geboren wird und seinen ersten Auftritt im Juni 1967 in Heft 302 (»Gestatten, Gucky und Sohn«) hat – den Namen des Autors der beiden Bände überlassen wir der Fantasie unserer Leser…

Gut, das klingt eher nach Ewoks als nach meinen Kleinen – obwohl … ich habe da diesen Bojan … da könnte man meinen … »Ein verspieltes Volk, das nur Unsinn im Kopf hat«, sagt Julian Tifflor in Band 189 … (Und ich sehe gerade, die Perrypedia hat einen eigenen Eintrag zu Mausbibernahrungoh dear, wie Leylâ sagen würde …)

Na, jedenfalls gehen 22 dieses Haufens mit den Unithern und den Matten-Willys (die Gerüchten zufolge nach der Haarpracht von Willi Voltz benannt worden sein sollen) unter der Leitung von ADMIRAL Gecko auf große Rettungsexpedition. Gecko lässt von Anfang an keine Zweifel an seiner Bestimmung: »Ich bin euer Kommandant!«, teilt er bereits auf Seite 6 von Heft 189 mit. Und in Heft 190 (Seite 10) teilt er dem Unither Brcl (man will gar nicht wissen, wo dieser Name herkommt …) mit: »Ich bin nicht dein Dicker, sondern Großadmiral Gecko, der Kommandant des Schlachtkreuzers TRAMP – hoffentlich kapierst du das bald.« (Die TRAMP ist übrigens eine Kaulquappe, in den Worten der Perrypedia »das bislang einzige Raumschiff der Raumkampfmarine der Ilts«.)

Man muss sie einfach mögen diese beiden Romane: »Es war die seltsamste Expedition, die jemals aus dem Solaren System gestartet war, aber die Umstände erforderten ungewöhnliche Maßnahmen.« (PR 190, Seite 5)

Und ich sehe gerade, dass dieser Artikel schon wieder ganz schön lang geworden ist. Die weitere Geschichte unserer Mausbiber wird bis in zwei Wochen warten müssen. Vielleicht haben wir da auch Platz für den armen Lowis – und vielleicht sogar Ultus-Pultus …?


März ist auch ein schöner Monat …












… denn auch dann wird es wieder zwei Infotransmitter geben. Und in einem davon vielleicht sogar etwas über Ooch und Konsorten vor, hinter, über und unter den Materiequellen (es wäre alles viel einfacher, wenn es einen Mausbiber gäbe, dessen Name mit »N« anfängt …).

Danach müssen wir aus Urlaubsgründen etwas schieben, so dass ab April wohl NEO und Infotransmitter nicht mehr auf den gleiche Tag fallen. Aber dafür Arkon und Infotransmitter. Ist doch auch was. Und irgendwann schieben wir aus Urlaubsgründen auch bestimmt wieder zurück.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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