PERRY RHODAN Infotransmitter
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Willkommen im Zweiten Imperium!

Rainer Nagel


Nachdem ihr diesmal aus Urlaubsgründen eine Woche länger warten musstet, geht es diesmal mit nur moderaten Änderungen weiter: Wir führen eine Rubrik zur Orientierung von Neulesern im doch recht großen Perryversum ein. (Und ich meine mit der Überschrift natürlich das Zweite Solare Imperium aus der aktuellen Handlung der Erstauflage.)

Darüber hinaus enthält der 65. Infotransmitter unter meiner Redaktion Hinweise zur Gesamtausgabe der Tschubai-Chroniken und zu PERRY RHODAN-Terminus. Wie in jeder zweiten Ausgabe steht ein Überblick über die PERRY RHODAN-Planetenromane von Zaubermond an, hinzu kommt die Ankündigung des neuen Bandes der Comic-Serie. Natürlich gibt es Neues zu PERRY RHODAN NEO. Und da die Erstauflage sich gerade dem Schwarmzyklus zugewendet hat, schauen wir uns den in »Hinter den Materiequellen« ein wenig genauer an.

Die speziell für Neuleser geeigneten (aber natürlich auch für »Altleser« relevanten) Informationen werden durch ein fettes »GK« eingeleitet, die weiterführenden Informationen (die man zwar nicht dringend benötigt, die aber natürlich trotzdem interessant sind) mit »LK«.

Ausflug in die Unendlichkeit – Teil 1




GK: An dieser Stelle versuche ich, Neulesern den Einstieg in das komplexe Universum von PERRY RHODAN etwas zu erleichtern. Ich nummeriere die einzelnen Teile separat durch – das macht es später einfacher, frühere Folgen zu finden.

Für den Titel der Kolumne habe ich den von Clark Darltons PERRY-RHODAN-Roman 32 vom 13. April 1962 gewählt. Er passt nicht nur thematisch gut – der Roman hat seinerzeit das »Perryversum«, das Universum der PR-Serie, zum ersten Mal um eine groß angelegte kosmologische Facette erweitert.

Heute geht es um den grundlegenden Unterschied zwischen der PERRY RHODAN-Erstauflage und PERRY RHODAN NEO.

Die PERRY RHODAN-Erstauflage steht für die Heftromanserie, die seit 1961 ohne Unterbrechung auf dem Markt ist und von Karl Herbert Scheer und Clark Darlton entworfen wurde. Die Serie ist in sogenannte Zyklen unterteilt, die in der Regel zwischen 50 und 100 Bänden umfassen. Diese Zyklen erzählen eine zeitlich und thematisch zusammenhängende Geschichte. Der Wechsel von einem Zyklus zum nächsten bringt häufig einen Zeitsprung innerhalb der Handlung sowie einen Themenwechsel mit sich. Insofern ist es am sinnvollsten, zu Beginn eines neuen Zyklus in die Handlung einzusteigen. (Man muss das aber nicht so machen. Ich bin 1975 mit Band 734 eines Zyklus, der die Hefte 700 bis 799 umfasste, eingestiegen und war nach einigen Bänden voll drin in der Handlung.)

Der derzeit aktuelle Zyklus heißt »Genesis« und läuft seit Band 2900 (Verena Themsens Roman »Das kosmische Erbe« vom 17. März 2017). Da ist es einfach, einzusteigen und »aufzuholen«.

PERRY RHODAN NEO hingegen ist eine seit 2011 laufende und in den ersten hundert Bänden von Frank Borsch betreute »Neuinterpretation« der Serie, die zum Teil auch von Autoren geschrieben wird, die nicht für die Heftromanserie aktiv sind. Dies hält beide Serien frisch und unabhängig voneinander.

PERRY RHODAN NEO erscheint zweiwöchentlich als Taschenbuch, also Taschenbuch-Paperbacks mit einem Umfang von 160 Seiten.

tl_files/comic/images/cover/neo/neo150.jpgGerade letzte Woche hat die Serie mit Band 150, Rüdiger Schäfers »Sprung nach Andromeda«, einen ganz aktuellen Dreh- und Wendepunkt erreicht, der geradezu zum Einsteigen einlädt. Es werden praktisch keine Vorkenntnisse benötigt, die Lektüre von Band 150 ist vollkommen ausreichend, um das spannende Geschehen in unserer Nachbargalaxis Andromeda zu verstehen.

PERRY RHODAN NEO ist nicht in Zyklen unterteilt, sondern in »Staffeln« von jeweils zehn Romanen. Es gibt weniger (und wenn, dann kürzere) Zeitsprünge zwischen den Staffeln als zwischen den Zyklen der Heftromanserie, und es kann auch eher sein, dass Handlungsstränge von einer Staffel in die nächste übernommen werden.

Damit sich Neuleser dort besser zurechtfinden, haben wir die Broschüre »Die Welt von PERRY RHDOAN NEO« erstellt. Auf zwölf Seiten gibt dort Rüdiger Schäfer, der zusammen mit Rainer Schorm die Serie steuert, einen einführenden Überblick über den Serienkosmos.

In der nächsten Ausgabe des Infotransmitters schauen wir uns zusammen die Buchausgaben zu beiden Serien an.

Die Tschubai-Chroniken


GK: Am 7. Juli veröffentlichen wir drei PERRY-RHODAN-Romane aus dem letzten Zyklus (»Sternengruft«) noch einmal in einer Sammelausgabe. Die Handlung der drei Bände hängt zusammen und bildet eine Einheit, was sie ideal auch für »Gelegenheitsleser« macht. Es handelt sich um die Heftromane 2886 bis 2888 vom Dezember 2016, das ist also noch gar nicht so lange her, wenn man vom derzeitigen Stand der Erstauflage ausgeht.

Der Sammelband trägt den Titel »Die Tschubai-Chroniken« und ist zum Preis von gerade einmal 3,80 Euro für über 200 Seiten Text am Kiosk erhältlich.

tl_files/comic/images/news/news/PR_Sonderband_2.jpgLK: Aus Vollständigkeitsgründen: Die enthaltenen Romane sind »Der Schwarze Sternensturm« von Michael Marcus Thurner, »Tagebuch des Widerstands« von Susan Schwartz und »Garde der Gerechten«, den Hubert Haensel und Susan Schwartz gemeinsam verfasst haben.

Entsprechend stand im Exposés von Band 2886: »Der Roman bildet mit den beiden Nachfolgern eine Trilogie, die Tschubai-Chroniken. Nach dem Vorbild des Methankrieg-Sammelbands werden diese drei Bände mit einigem Abstand als Sammelband ein zweites Mal an den Kiosk gebracht. Deshalb ist es wichtig, dass die Autoren von 2886-2888 der Vorgabe folgen, dass eine dominierende Perspektive in allen Romanen diejenige der neu eingeführten Figur Col Tschubai sein muss; diese Figur bildet den roten Faden durch die gesamte Trilogie. Die Bände sollen besonders einsteigerfreundlich sein.«

Das Ding heißt also »PERRY RHODAN-Sonderband 2«, weil wir das letztes Jahr im Sommer ja schon einmal gemacht haben, damals mit den drei Romanen aus dem Zyklus »Die Jenzeitigen Lande«.

Das waren damals die Heftromane 2844 bis 2846, die den »Abstecher« der RAS TSCHUBAI in die Zeit der Methankriege während ihres Heimfluges aus der fernen Vergangenheit schildern. Wir reden hier von Marcus Michael Thurners »Der Verschwiegene Bote« sowie »Die Methan-Apokalypse« und »Karawane nach Andromeda«, beide von Hubert Haensel, erschienen im Februar/März 2016.

Auch damals wurden gleich einige tausend Innenteile mehr gedruckt, für den »Sonderband 1« zu gleichem Preis.

Der Weg zu Terminus führt in die Weiten der Galaxis


GK: PERRY RHODAN-Terminus ist unsere aktuelle Miniserie, die weit vor der aktuellen Handlung der Heftromanserie angesiedelt ist  Die von Uwe Anton konzipierten zwölf Bände spielen im Jahr 3430 n. Chr., das ist 1708 Jahre vor der Zeit des Genesis-Zyklus. Das führt uns zurück in eine Zeit, in der die Serie noch ganz andere Themen hatte und anders erzählt wurde … was sicherlich einen großen Teil des Reizes dieser Miniserie ausmacht. Es geht nicht zuletzt um zwei Agenten des Imperiums Dabrifa, das ich im letzten Infotransmitter in seinen Serienkontext eingeordnet habe.

Bereits letzte Woche ist Band 5 von PERRY RHODAN-Terminus erschienen. Der Roman trägt den Titel »Im Sonnenpalast« und wurde von Dietmar Schmidt verfasst, der damit seinen ersten Beitrag zum erweiterten Universum von PERRY RHODAN beisteuert.

Wir befinden uns auf Nosmo, der Hauptwelt des Imperiums Dabrifa, verlassen also zum ersten Mal seit Beginn der Miniserie das Solsystem und werfen einen Blick hinter die Kulissen der gegen die Menschen arbeitenden Kräfte.

tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus06.jpgNächste Woche erreichen wir dann schon die »Halbzeit« dieser Miniserie, wenn uns Susan Schwartz in ihrem zweiten Beitrag für Terminus über »Carusos Maske« berichtet. Wer ist Caruso, wollt ihr wissen? Na, dazu müsst ihr den Roman schon lesen. Aber sein Vorname ist Klemens. Ihr werdet herausfinden, dass das Geschehen deutlich komplizierter ist, als das bislang den Anschein hat, und dass neben der Antiterranischen Koalition auch noch andere Mächte ihre Finger im Spiel haben. Und wir werfen einen Blick auf die »einfachen« Menschen hinter dem Zeitschirm.

E-Book-Leser könnten übrigens Interesse an unserer E-Book-Preisaktion des Zaubermond-Taschenbuchs 77/78 in elektronischer Form haben – es liefert Hintergründe zum Imperium Dabrifa.

LK: Der Roman der nächsten Woche führt uns nach Olymp. Diese Welt ist für das hinter dem Antitemporalen Gezeitenfeld verborgene Solsystem ungemein wichtig, da von hier aus die Menschen mit Gütern versorgt werden, die sie in ihrer Abgeschiedenheit nicht selbst herstellen können. Wer also Olymp angreift, schadet damit direkt den Terranern.


Ich zitiere ja gern den ersten Satz eines Terminus-Romans. In »Carusos Maske« lautet er: »Doktor Prepton? Hören Sie mir zu?« Zugegeben, das sagt nicht viel (und zwei Sätze sind es auch). Aber das Kapitel hat zugleich die Überschrift »Dr. Preptons Trauma«. Klingt nicht sehr angenehm, wenn ihr mich fragt. Zugleich aber geht Perry Rhodan auf einen Maskenball, und Gucky plündert das Buffet. Also doch alles in Ordnung? Ich weiß ja nicht …

Was gibt es ansonsten Neues von hinter den Terminusquellen?

Dietmar Schmidt hat Michael Marcus Thurner ein Interview zu seinem ersten Beitrag für PERRY RHODAN-Terminus gegeben. Wir haben es in zwei Teilen auf der Homepage untergebracht: Teil 1 und Teil 2. Und ja, er darf es wieder tun – siehe Band 10 (auch wenn das noch ein Weilchen hin ist). Und schau mal an, hier ist noch ein Interview mit dem Autoren.

Dann sagt Uwe Anton in diesem Interview: »Und die Verkäufe sind nach den bislang vorliegenden Zahlen auch sehr, sehr erfreulich.« Das ist doch schön.

Wer sich generell für gesammelte Reaktionen zu PERRY RHODAN-Terminus interessiert: Im PERRY RHODAN-Forum gibt es einen Sammelstrang dazu.

Und habe ich schon erwähnt, dass auch Bernhard Kempen und Olaf Brill mit Romanen bei PERRY RHODAN-Terminus vertreten sein werden? Das könnt ihr hier nachlesen, wo es um die Bände 6 bis 8 geht. Bernhard Kempen ist ein alter Bekannter im Perryversum, dessen PERRY RHODAN-EXTRAS habe ich damals lektoriert. Hinzu kommen vier ATLAN-Heftromane und ein ATLAN-Taschenbuch. Olaf Brill hingegen wird seinen ersten Heftroman vorlegen.


Horst Hoffmann und die Explorerflotte


GK: Von 1965 bis 1998 veröffentlichte die PERRY-RHODAN-Redaktion insgesamt 415 Romane aus dem Perryversum als Taschenbücher. Seit Juni 2009 legen wir die besten davon in Nachdrucken wieder auf, ergänzt um ausführliche Nachwörter aus meiner Tastatur, die die Romane in ihr Umfeld einordnen. Die ersten 30 davon erschienen als Taschenhefte direkt bei uns, ab Nummer 31/32 übernahm der Hamburger Zaubermond-Verlag die gedruckte Herausgabe, während gleichzeitig bei VPM die E-Book-Versionen erscheinen. Einmal im Monat berichte ich im Infotransmitter über den aktuellen Stand dieser »neuen Planetenromane«.

tl_files/comic/images/cover/planetenromane/PRTH_81_82cover.jpgDerzeit (schon seit dem 2. Juni) sind zwei frühe Planetenromane von Hans Kneifel mit dem dazugehörigen redaktionellen Beiwerk aktuell: »Der stumme Robot« (ursprünglich TB 35) und »Die Grenze des Imperiums« (TB 38), beide von 1967. In diesen Kolonistenabenteuern erfahren wir viel über die Alltagswelt der Terraner, wie man sie sich 1967 so vorstellte.

Am 7. Juli sind zwei Romane von Horst Hoffmann an der Reihe. Wir haben sie unter den Oberbegriff »Terranische Explorerflotte«  gestellt, da es sich um zwei Explorerabenteuer handelt. Ausgewählt haben wir das frühere Taschenbuch 331, »Kreuzzug des Bösen« (Oktober 1990), sowie »Luminia ruft«, PRTB 371 vom Februar 1994. In den Nachwörtern der beiden Romane arbeite ich die Geschichte der Explorerflotte im Laufe der PR-Serie auf.

Im August geht es wieder in das frühe Solare Imperium zurück, allerdings mit einem kleinen Twist: Zum ersten Mal veröffentlichen wir nicht zwei Romane eines Autors, sondern Werke zweier unserer Favoriten. Die »Klammer«, die die beiden Romane zusammenhält, ist ihr Handlungsort: der Planet Zirkon, erfunden von Kurt Mahr für den Planetenroman 21 (»Das tödliche Paradies«, 1966) und weiterentwickelt von Hans Kneifel in Taschenbuch 47 (»Höllentanz der Marionetten«, 1968).

Danach gibt es Hubert Haensel mit zwei Romanen, die Lücken aus den Heften schließen, einmal aus dem M 87-Zyklus (Band 300 bis 399) und einmal aus der Zeit der Cantaro (Band 1400 bis 1499).

Ganz aktuell habe ich letzten Freitag die Manuskripte für den Band 87/88 abgeliefert. Zum dritten Mal befassen wir uns mit den frühen Abenteuern der bei den Lesern beliebten USO-Agenten Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon, die seinerzeit H. G. Francis in Szene gesetzt hat. Diesmal geht es um das frühere Taschenbuch 258 (»Sohn der Sonne« vom September 1984) sowie 273 (»Zwischen den Wirklichkeiten«, Dezember 1985).

Der übliche monatliche Abschlussabsatz: Wer nicht dauernd nachsehen möchte, wann welcher Roman erscheint, kann ein Abonnement abschließen. Oder man bestellt sie einfach in der nächstgelegenen Buchhandlung.


Der Kampf um die SOL geht weiter!


GK: Seit 2016 gibt es eine Comic-Serie zu PERRY RHODAN, die sich mit den Abenteuern des Raumschiffes SOL in einer Zeit beschäftigt, die lange vor der aktuellen Heftromanhandlung liegt: dem »Aphilie«-Zyklus, also den Bänden 700 bis 799- Handlungszeit ist das Jahr 3540 n. Chr. Die Hefte erscheinen in Trilogien (je drei Bände bilden eine abgeschlossene Geschichte) bei unserem Lizenzpartner Cross Cult.

Für den 18. Juli 2017 ist das nächste Heft der zweiten Trilogie »Kampf um die SOL« angekündigt, also insgesamt Band 5. Die Handlung stammt wieder aus der Feder von PERRY RHODAN-Autor Kai Hirdt, die Zeichnungen steuert erneut der Italiener Marco Castiello bei.

Perry Rhodan ist mit der SOL auf einer Mission mit ungewissem Ausgang. Er befehligt das Fernraumschiff SOL mit rund 10.000 Personen Besatzung. Unter ihnen sind viele der legendären Mutanten. Irgendwo im Universum gestrandet, suchen sie gemeinsam den Weg zurück zur heimatlichen Milchstraße.

In der Galaxis Umal werden sie in einen schrecklichen Konflikt hineingezogen: Die heutigen Herrscher, der Pakt von Umal, jagen die ehemaligen Machthaber, die insektoiden Skra’Bji. Diese hatten Umal einst gegen die mörderischen Herayan verteidigt, aber danach ihre Macht missbraucht.

Die größte Furcht der Skra’Bji wird Wirklichkeit, als der alte Feind zurückkehrt: ein lebender Herayan. Diese Bedrohung stellt das brüchige Verhältnis zwischen Menschen und Insektoiden auf eine harte Probe. Und Perry Rhodan kann nicht vermitteln – er wurde in eine andere Galaxis entführt!

Das neue Heft hat einen Umfang von 36 Seiten und wird zum Preis von 5,99 Euro erhältlich sein. Weitere Infos folgen in den kommenden Wochen.

tl_files/comic/images/news/news/Comic_Con_2017.jpegLK: Und passend zum Thema: Wer nicht bis zum 18. Juli warten möchte, sollte sich übernächstes Wochenende auf den Weg nach Stuttgart machen. Dort findet zum zweiten Mal die Comic Con Germany statt. Am 1. und 2. Juli 2017 werden auf einer Ausstellungsfläche von über 40.000 Quadratmetern Filmkulissen und Requisiten gezeigt, in einem großen Händlerbereich können Merchandise-Artikel erstanden werden. Natürlich sind zahlreiche Comic-Verlage vor Ort, die nicht nur ihr aktuelles Programm und diverse Comic-Künstler präsentieren, sondern auch zu speziellen Aktionen einladen.

Cross Cult ist auf dieser Messe auch vertreten. Neben den hier bereits erwähnten PERR RHODAN-Autor Kai Hirdt und Marco Castiello wird auch PERRY RHODAN NEO-Autor Bernd Perplies dort am Stand zu finden sein.

Als besonderen Leckerbissen aber gibt es eine nur auf der Con erhältliche Variant-Cover-Ausgabe des fünften PERRY RHODAN-Comics! Diese erscheint in einer limitierten und nummerierten Auflage von nur 333 Stück.

Das also ist Andromeda …


GK: PERRY RHODAN NEO ist die seit 2010 laufende »Neufassung« der PERRY-RHODAN-Serie unter dem Slogan »Die Zukunft beginnt von vorn«. Die Romane erscheinen zweiwöchentlich als Taschenbücher mit 160 Seiten Umfang. Sie bedienen sich der Motive der frühen Serie, erzählen diese allerdings nicht sklavisch nach, sondern entwickeln ihr eigenes Universum – das manchmal das »Neoversum« genannt wird (im Gegensatz zum »Perryversum«, mit dem oft die Erstauflage und ihr Umfeld bezeichnet wird).

PERRY RHODAN NEO hat letzte Woche seine 150. Folge erreicht: Rüdiger Schäfers »Sprung nach Andromeda« hat eine neue Phase der Serie eingeleitet, die auch für Neuleser ideal ist.

Und nächste Woche geht es mit Arno Endlers »Werkstatt im Weltall« weiter. Die MAGELLAN ist nun ganz ernsthaft in Andromeda angekommen und muss sich mit den dortigen Problemen herumschlagen. Und so beginnt die neue Handlungsstaffel »Die zweite Insel«.

Wer übrigens dringenden Nachholbedarf bei PERRY RHODAN NEO hat, kann sich jetzt die gesamte METEORA-Staffel (also die Bände 141 bis 150) als E-Book-Paket zulegen.tl_files/comic/images/cover/neo/neo151.jpg

LK: Ja, in Band 151 treffen wir auf die NEO-Version der Paddler. So kaputt wie die MAGELLAN ist, ist das sicherlich notwendig. Wer möchte, kann ja als Einstimmung PR 250 (»Die sechste Epoche« von K. H. Scheer, Juni 1966) auspacken – wobei es sicherlich deutlich weniger zackig-militärisch zugehen wird.

Die Arbeitstitel waren »Plattform der Paddler« (hätte wohl zu viel verraten), »Werkstatt im Weltall« (Bingo!) und »Die Weltraum-Ingenieure« (klingt nicht so schön wie der tatsächliche Titel, finde ich). »Im Prinzip ein schönes klassisches Abenteuer mit diversen Verwicklungen«, meinte das Exposé. Und: »Wir wollen dem Leser spannende Weltraum- und Planetenhandlung bieten und ein bisschen über die Verhältnisse in Andromeda erzählen.«

Und noch ein paar Hintergrundinformationen zu »Die zweite Insel«: Hier fasst unser Chefredakteur Klaus N. Frick noch einmal alles zusammen, was zum Sprung zu Band 150 geführt hat. Und dann gibt es noch einen Werkstattbericht von Rüdiger Schäfer zum Thema PERRY RHODAN NEO 150 und danach in zwei Teilen: Teil 1, Teil 2.

Es gibt noch ein weiteres Interview mit Rüdiger Schäfer, diesmal über die Arbeit an PERRY RHODAN NEO allgemein; auch dieses hat einen ersten und einen zweiten Teil.

Hinter den Materiequellen: Der Schwarm


Letzte Woche habt ihr in PR 2913, Michael Marcus Thurners »Das neue Imperium«, zum ersten Mal vom Zweiten Solaren Imperium erfahren, wie es sich unter der Obhut der Thoogondu in der Galaxis Sevcooris entwickelt hat. Ihr wisst, dass während der Schwarmkrise das Ultraschlachtschiff ORION aus der Milchstraße gerettet und nach Sevcooris geschafft wurde.
Was genau aber war da los?

Wenn wir uns an den letzten Infotransmitter und meine Zusammenfassung des Cappins-Zyklus (Band 400 bis 499) erinnern, stellen wir fest, dass dieser damit endet, dass Perry Rhodan mit seinem Flaggschiff, der MARCO POLO, noch nicht wieder in der Milchstraße zurück ist und als verschollen gilt.

Dies verdankt er zwei Vertretern des Homo superior, die euch dank Lisi Schiller ja auch ein Begriff sind. Die beiden beschädigen die Triebwerke der MARCO POLO, so dass Rhodan seine Heimatgalaxis mit einer Verspätung von fast drei Jahren erreicht.
Als Perry Rhodan in PR 500 (»Sie kamen aus dem Nichts« von K. H. Scheer, April 1971) am 4. Juni 3441 n. Chr. zu Erde zurückkehrt, sind die Vorboten des geheimnisvolle Schwarms bereits seit über einem halben Jahr in der Milchstraße aktiv.

Rochenförmige Schiffe (von den Terranern später »Manips« genannt, als Kurzform von »Manipulatoren«) senken die Gravitationskonstante ab, so dass alle Lebwesen, die nicht immun sind (hauptsächlich Mutanten, Zellaktivatorträger und Mentalstabilisierte) verdummen und nicht mehr in der Lage sind, ihren normalen Tätigkeiten nachzugehen. Eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes ist eingetreten. Wie ihr in PR 2913 am Beispiel von Papa Uh gesehen habt, wirkt sich diese Verdummung auch auf die Biokomponenten von Robotern aus.

Die Lage wirkt ziemlich hoffnungslos, als Perry Rhodan mit einem Beiboot der MARCO POLO; der Korvette GOOD HOPE II, den Kampf gegen den Sternenschwarm aufnimmt. Das ist wohl auch der Hintergrund des Eingreifens der Thoogoundu um Septhol.
Womit diese nicht gerechnet haben, ist, dass es Perry Rhodan nach zweieinhalb Jahren tatsächlich gelingt, den zweckentfremdeten Schwarm seinen ursprünglichen  Herren zurückzugeben und wieder einem eigentlichen Verwendungszweck zuzuführen. Dabei benötigt er nicht nur die Hilfe des »Heimlichen Imperiums« (über das ich hier wegen Terminus noch nichts verraten möchte), sondern auch die der Cappins aus dem gerade abgelaufenen Zyklus unter der Führung ihres im letzten IT erwähnten Herrschers Ovaron. Erst als dieser mit 400.000 seiner Artgenossen (die frühe PR-Serie warf gern mit großen Zahlen um sich …) in der Milchstraße auftaucht, lässt sich das Problem endgültig lösen – in PR 569, »Das Korps der Cappins« von H. G. Ewers, Juli 1972.

Was aber genau ist der »Schwarm«?

Es handelt sich um eine wahre Kleingalaxie von 10.896 Lichtjahren Länge, einer größten Breite von 1885 Lichtjahren und einer maximalen Höhe von 1932 Lichtjahren. Am vorderen Ende ist der Schwarm immer noch 820 Lichtjahre breit. Im Normalraum bewegt er sich mit halber Lichtgeschwindigkeit, längere Strecken bewältigt er mit Hilfe von Transitionen. Ein nahezu undurchdringbarer Schutzschirm schützt ihn vor Angriffen.

Die MARCO POLO ist anwesend, als der Schwarm die Milchstraße erreicht. Die Anzahl der Objekte bei der Rematerialisierung wird mit 380.000 (später 800.000) Objekten angegeben. Darunter sind eine Vielzahl von Sonnensystemen und Planeten, aber auch eine Wachflotte mit einer Stärke von etwa 50.000 Raumschiffen.

Mit dem Schwarm stößt die PERRY-RHODAN-Serie erstmals in wahrhaft kosmische Dimensionen vor. Es wird später klar, dass sein Hauptzweck darin liegt, durch Manipulation der Gravitationskonstante Intelligenz im Universum zu verbreiten – ein erster Hinweis auf die Tätigkeit der Kosmokraten, mit denen Perry Rhodan und seine Getreuen erst mehrere hundert Bände später konfrontiert werden sollen.

Die Usurpatoren des Schwarms, die sogenannten Schwarmgötzen, benutzen ihn allerdings, um die von ihnen angeflogenen Galaxien zu schwächen, damit sie ohne Widerstand ihrer Brut auf den dortigen Planeten aussetzen können. Insofern setzen sie die eigentlich zur Intelligenzsteigerung gedachten Anlagen der Kleingalaxis zu ihrem genauen Gegenteil ein, nämlich der Intelligenzreduzierung.

Ein pikantes Detail der Schwarmkrise ist, dass die Manipulation der Gravitationskontante auch die Superintelligenz ES beeinflusst, die von den Terranern gerettet werden muss.

Und genau hier setzen die Thoogondu der aktuellen Handlungszeit in ihrer Argumentation gegenüber Perry Rhodan an: Ist es wirklich nachvollziehbar, dass ES als kosmisches Überwesen von der Invasion des Schwarms so völlig überrascht wurde, dass »seine« Galaxis, in der sein bevorzugtes Volk lebte, ins Chaos gestürzt werden konnte? Oder hatte ES völlig andere Pläne?
Die Thoogondu, die der Superintelligenz aus den bekannten Gründen nicht gerade wohlgesonnen sind, scheinen dies zu denken. Ob dem wirklich so war, wird die weitere Handlung der Heftromanserie zeigen.

Aber über so manche Ungereimtheit in diesem Zusammenhang hat sich Perry Rhodan schon seit längerem gewundert …

Was es sonst noch so gab




Ich bin im wirklichen Leben Lehrer. Als solcher fühlt man sich seiner Klasse gegenüber oft so wie der Haluter Icho Tolot: Man ist mit einer Horde von 20 bis 25 »Kleinen« geschlagen, auf die man aufpassen muss (gelegentliche Drangwäsche inklusive). An dieser Stelle plausche ich ein wenig darüber, nach Möglichkeit in einem PERRY RHODAN-Kontext. Meine besagten Kleinen sind im Moment allerdings eher unmotiviert, da sich das Schuljahr seinem Ende zuneigt (noch eine Woche), der Zyklus also auf der Zielgeraden ist.
Das ist wie ein Abschluss-Doppelband, in dem nach der Hälfte so ziemlich alles aufgelöst ist und dann die Erklärungen folgen – mit der Zeugnisausgabe nächsten Freitag als Epilog. Nur dass ein PR-Abschluss-Doppelband spannender aufgebaut ist als unsere letzte Schulwoche.

Man erhält auch immer neue Exposés und Satzdateien fertiger Romane. Auch hierüber lasse ich gegen Ende eines Infotransmitters ein paar Worte fallen. Da gibt es ein paar kleine Spoiler – wer das nicht lesen möchte, kann es so kurz vor Ende ja ignorieren.

Die derzeitigen Exposés bieten Lebensgeschichten und Rückgriffe auf ganz alte Zeiten. Da war schon was los in der Milchstraße. Passt irgendwie auch zu PERRY RHODAN-Terminus, so ein bisschen …Und wir greifen eine offene Frage aus dem Zyklus »Die Jenzeitigen Lande« auf. In den (für mich …) aktuellen Roman hingegen treffen wir Reginald Bull wieder, wie vor zwei Wochen bereits angedeutet. Und erfahren, was bei den Arkoniden los ist. Und dann geht es nach W….

Aber davor sehen wir uns in zwei Wochen wieder zum Infotransmitter 66.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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