PERRY RHODAN Infotransmitter
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Gestatten, Infotransmitter!

























Rainer Nagel


Ja, ich weiß, das klingt so ein wenig nach einem bestimmten Romantitel (Band 302, »Gestatten, Gucky und Sohn!« von Clark Darlton). Allerdings hat der Infotransmitter keinen Sohn, deshalb musste ich ein wenig kürzen.

Meine Kleinen haben das Methodentraining überlebt und wissen jetzt viel besser, wie es ihnen in der Oberstufe ergehen wird. Selbst die gefürchtete Mathearbeit ist mit einem Schnitt von 7,6 Punkten doch deutlich besser ausgefallen als allgemein erwartet. Ich sehe doch noch Chancen auf das Verlassen von Andrabasch … also der Einführungsphase. Das ist ein bisschen wie derzeit bei PERRY RHODAN: Man hängt ein wenig fest, aber dann geht es wieder weiter. Das gilt wohl auch für Atlan ...

Was noch so in den Exposés steht: Die Tiuphoren sind immer noch in der Milchstraße unterwegs, wer hätt’s gedacht. Ob Bostich daran etwas ändern kann, werden wir sehen. Und irgendwo im Hintergrund rast die RT herum. In den fertigen Manuskripten sind wir im Larhatoon der Vergangenheit, wo sich die Ereignisse langsam ihren Höhepunkt nähern. Und es sieht gar nicht gut aus für die Laren …

In diesem Infotransmitter gibt es Neues zu PERRY RHODAN-Arkon. NEO steht kurz vor dem Ende der ersten »neuen« Staffel; hinzu kommt eine kleiner Ausblick auf die Posbis. Wir haben noch ein wenig zu den ATLAN-E-Books, und eine neue SOL gibt es auch. Frank Borsch bietet ein Überlebenstraining für selbstständige Autoren an, Hartmut Kasper hat weitere Kolumnen für Heyne verfasst. Und diesmal kommen wirklich die Gedächtnislücken – wie könnte ich beim »G« auch diese Chance verpassen …

Und ein Nachtrag noch: Wir haben im Nachwort des letzten IT doch glatt ein »Finale« vergessen – das allererste sogar: Band 230, »Finale für Twin«. Dank an Andy Bruderek für die Information!

Gute Zeiten für Arkon-Fans!









































Logo PERRY RHODAN-Arkon
Es ist noch ein wenig hin bis zum 22. Januar, aber natürlich gibt es weitere Informationen zu unseren neuen Miniserie im PERRY RHODAN-Universum: PERRY RHODAN-Arkon, ausgelegt auf zwölf Romane nach Exposés von Marc A. Herren.

»Die Arkoniden faszinieren mich, seit ich vor über 25 Jahren als Leser bei PERRY RHODAN eingestiegen bin«, so Marc. Entsprechend kann (und wird) er sich austoben. Natürlich wird Atlan eine zentrale Rolle spielen, ganz ohne Zeitreise und so – auch wenn es um ein uraltes Geheimnis in M 13 geht. Doch hören wir Marc noch ein wenig weiter zu: »Aber auch Perry Rhodan, Gucky und ein anderer, schmerzlich vermisster Zellaktivatorträger werden in den Einsatz gehen, um eine Bedrohung abzuwenden, die in dem Kugelsternhaufen M 13 erwachsen ist.«

Er wird doch nicht etwa … Waringer zurückbringen? Dao? Oder gar … man wagt ja kaum, den Namen auszusprechen …

Marc hat übrigens noch mehr zu sagen – ihr findet es hier.

PERRY RHODAN-Arkon ist auf jeden Fall fest im Perryversum angesiedelt – die Handlung bleibt dabei relativ nahe an der aktuellen Handlungszeit der Erstauflage. Arkon ist zu dieser Zeit aber noch nicht von den Truppen des Atopischen Tribunals besetzt.

Marc schreibt (bzw., von unserer Warte aus, schrieb) zudem auch den ersten Band mit dem Titel »Der Impuls«, das Cover stammt von Dirk Schulz, der auch alle anderen Titelbilder der Serie gestalten wird.

Immer noch nicht zufrieden? Na gut, dann noch zwei kleine Infohäppchen, die Marc höchstselbst im PERRY RHODAN-Forum ausgestreut hat: »Bei PRAR will ich eine Geschichte erzählen, für die man nicht drei Semester Rhodanistik studiert haben muss.«
»Und in PRAR01 führe ich die Tochter von XYZ ein! Auch sie sollte eigentlich auf breite Sympathien stoßen.«

Jetzt ist aber für heute genug.

Geheimnisvolles Achantur







































NEO-Cover Band 109 von Dirk Schulz
Ja, NEO 109. Heute im Handel. Wer schon immer wissen wollte, wie der Cliffhanger am Ende von Band 108 ausgeht, sollte jetzt zuschlagen.

Der Arbeitstitel des Bandes war »OLD MEN« – man darf also vermuten, dass deren Geschichte (und damit die von Thoras Suche nach ihrem entführten Sohn) fortgesetzt wird. Unser Perry hingegen untersucht mit der CREST den Sternhaufen Hamtar Rhag Nar Rhug. Das ist natürlich nicht so einfach, wie es hier klingt – es geht ja auch um einiges …

Überlassen wir kurz den Exposéautoren das Wort: »Dieser Roman bereitet unser großes Finale vor. Es passiert eine ganze Menge; viele Handlungsstränge werden zusammengeführt. Mit dem Tod von …« Ups. Erm. Hier gibt es nichts zu sehen, Bürger. Weitergehen. Weitergehen!

Der Roman trägt den Titel »Der Weg nach Achantur«. Autor ist wieder einmal Rainer Schorm, der damit schon seinen siebten Band zur Serie beisteuert. Und da es Band 109 ist, handelt es sich zugleich auch um Band 9 von 10 der Staffel »Die Methans«.

Und Kai Hirdt schreibt dann das Staffelende.

Auch zum Beginn der nächsten Staffel, die ja bekanntlich »Die Posbis« heißt, gibt es neue Informationen. Viele Leser fragen sich, was aus dem Arkonidenreich geworden ist. Wir werden ein wenig darauf eingehen – auch wenn das Hauptthema der Staffel die Abenteuer der CREST sind. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Band 111 den programmatischen Titel »Seid ihr wahres Leben?« trägt …?

Und noch eine kleine Information aus dem PERRY RHODAN-Forum, wieder frisch von Rüdiger Schäfer (als Antwort auf die Auflistung offener Punkte): »Die aktuelle Konzeption erstreckt sich über fünf Staffeln; alle zwar in sich geschlossen, aber natürlich auch mit den oben erwähnten übergreifenden Themen. In Deiner obigen Liste erkenne ich viele Themen wieder, die wir auf dem Zettel haben und mittelfristig behandeln werden, bevor mit NEO 151 die ›dritte Epoche‹ anbricht.«

Und auf die besorgte Anfrage eines Lesers, der fürchtet, sich bald von Thora verabschieden zu müssen, schrieb Rüdiger hier: »Deine Ahnung trügt! Mir hat Thora in NEO 107 viel zu viel Spaß gemacht, als dass wir sie einfach sterben lassen würden. Deshalb spielt sie auch in meinem nächsten Band (ich schreibe gerade an der 115) wieder eine Rolle. Und in der Posbi-Staffel wirst Du unter anderem auch hier und da eine Prise Rhodansches Familienleben bekommen.« Also haben wir Thora weiter oben wohl nicht gemeint.

Geschichte im E-Book: ATLAN-X – Kreta

















ATLAN-X Kreta-Trilogie 1
Im August 1992 waren die ATLAN-Zeitabenteuer mit dem Planetenroman 353, »Die letzte Maske« von Hans Kneifel, abgeschlossen: Atlan war in der »Seriengegenwart« von »Unternehmen STARDUST« angelangt (wenn auch serienhistorisch nicht ganz korrekt), und das war’s dann.

Aber die Leser wollten mehr Zeitabenteuer.

Und so erschien 2009 bei Fantasy Productions in Lizenz und im Rahmen der Reihe ATLAN-X die Kreta-Trilogie, geschrieben von Hans Kneifel. Sie bestand aus den Romanen »Lotse im Sandmeer« (Juni), »Insel der Winde« (August) und »Das schwarze Schiff« (Oktober). Die drei Bände spielten im zweiten Jahrtausend vor Christus, und Atlan möchte Handelsbeziehungen zwischen Ägypten und Kreta knüpfen.

Jetzt ist es ja so, dass wir in letzter Zeit die komplette ATLAN-Produktpalette digitalisiert haben. Auch die ATLAN-Blaubände sind nun fertig, nachdem die Bände 44 und 45 erschienen sind. Das ist der Teilzyklus »Orbanaschols Ende«. Die klassischen Romane, die für die Blaubände 44 und 45 verwendet wurden, entstanden im Jahr  1977. In Band 45 sind zudem Ausschnitte aus dem PERRY RHODAN-Planetenroman 396, »Für Arkons Ehre« von Rainer Castor von 1996, enthalten.

Nun ziehen  wir mit ATLAN-X nach. Seit Anfang des Monats ist die Kreta-Trilogie als E-Books erhältlich.

Es gab Ende 2010/Anfang 2011 noch eine zweite »Staffel« von ATLAN-X, die Tamaran-Trilogie, exposétechnisch gestaltet von Marc A. Herren, mit Romanen von Hans Kneifel, Christian Montillon und Marc A. Herren/Dennis Mathiak. Das waren »Die Prophezeiung von Saïs« (Kneifel, September 2010); »Sternenfall der Goldenen« (Montillon, November 2010); und »Das Urteil des Drachenbaumes« (Herren/Mathiak, Januar 2011) Auch diese drei Romane werden wir bis Ende des Jahres digitalisiert haben.




Gefällige Jubiläumsnummer


















SOL 80
Nun gut, das Jubiläum hat die PERRY RHODAN-FanZentrale, die es mittlerweile schon seit zwanzig (!) Jahren gibt. Entsprechend ist aber die neue Ausgabe der SOL (auch schon die Nummer 80) als Jubiläumsausgabe mit dem Schwerpunkt »20 Jahre SOL« ausgelegt. Wie André Boyens im Vorwort schreibt: »ein Thema, dessen Umsetzung ursprünglich anders gedacht war, aufgrund des ebenfalls plötzlichen Todes von Werner Fleischer, der dieses Heft geplant hatte, allerdings neu improvisiert werden musste.« (Das »ebenfalls« bezieht sich auf den Tod von Rainer Castor, dessen Schaffen die SOL im nächsten Jahr rückblickend beleuchten wird.)

Trotz der nötigen Improvisation kann sich das Ergebnis aber wieder sehen lassen. Natürlich gibt es einen unfassenden Rückblick- und Glückwunschteil zum Jubiläum, in dem viele bewährte PRFZ-Mitglieder zu Wort kommen. Rainer Stache ist mit seinen kritischen Anmerkungen zu den aktuellen Romanen vertreten, und Peter Wayand bespricht ausführlich die Milleniumshörspiele von Universal. Fans der aktuellen Romane können sich über ein sechsseitiges Interview mit Robert Corvus freuen. Dann haben wir auch noch Teil 4 der von mir zusammengestellten Diskussion im PERRY RHODAN-Forum zu den frühen Bänden der Serie, diesmal zu dem Bänden 28 bis 37 – und illustriert mit zeitgenössischen Bildern der seinerzeitigen Autoren, das ist sehr hübsch. Und wir wollen mal die STELLARIS-Geschichte von Roman Schleifer nicht vergessen.

PRFZ-Mitglieder erhalten die SOL im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrages, Nichtmitglieder zahlen im Space Shop 9 Euro.

Gefährdete Autoren finden Hilfe!




















Frank Borsch
Es gibt Neues von PERRY RHODAN-Autor und Ex-NEO-Expokrat Frank Borsch: ein »Überlebenstraining für Autoren«. Der Infotransmitter hat nachgefragt, was sich dahinter verbirgt.

Infotransmitter: Frank, du veranstaltet ein »Überlebenstraining für Autoren«. Was habe ich darunter zu verstehen?

Frank Borsch: Einen Wochenendworkshop für Leute, die professionell schreiben.

Infotransmitter: Wie kommst du darauf? Das klingt weit weg von NEO und PERRY RHODAN?

Frank Borsch: Auf den ersten Blick schon. Aber tatsächlich ist das Überlebenstraining eine direkte Nachwirkung meiner Arbeit als Expo-Autor. NEO war für mich mit Abstand die bisher aufregendste Zeit als Autor – und die anstrengendste. Alle zwei Wochen ein Exposé, selbst Romane schreiben, das Neoversum entwickeln, die Autoren und Manuskripte betreuen, die allzeit bereite Feuerwehr sein und und und …

Infotransmitter: … also hast du die Wochenenden drangehängt?

Frank Bosch: Wenn es gar nicht anders ging, ja. Aber das war nicht oft der Fall. Ich habe mich viel mit Selbstmanagement beschäftigt, habe versucht, besser zu arbeiten.

Infotransmitter: Und da kam dir die Idee für das Überlebenstraining?

Frank Borsch: Sobald ich NEO 100 geschrieben und wieder Luft hatte für andere Gedanken als das Neoversum. Ich glaube, da klafft eine Lücke. Es gibt unzählige Workshops darüber, wie man einen Roman schreibt. Aber keinen, wie man es schafft, seine Kreativität, seine Gesundheit, seine Freude zu erhalten, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg zu schreiben. Mein Überlebenstraining  setzt genau da an. Ich glaube, ich habe durch NEO eine Menge gelernt. Und das will ich jetzt weitergeben.

Alle nötigen Infos gibt es hier. Bei Anmeldung bis zum 15. Dezember 2015 zum Frühbucherpreis!

Gefunden im Internet



Wim Vandemaan
Es ist mal wieder an der Zeit, auf Hartmut Kaspers Kolumnen auf Heynes SF-Seite »Die Zukunft« hinzuweisen. Seit unserer letzten Erwähnung sind nämlich zwei neue Kolumnen erschienen:

Am 28. September schrieb unser Exposéautor unter dem Titel »Wir Mars-Männer« über … erm … den Mars. Gekonnt verbindet Hartmut das Interesse am Roten Planeten mit der Erotik (damit hatten wir uns vor einiger Zeit auch schon beschäftigt) – und widerlegt zudem das Gerücht, der Schokoriegel wäre nach dem Planeten benannt. Oder gar umgekehrt.

Am 2. November kam dann der neue »Star Wars«-Film dran. Hartmut beklagt sich über den Zerfall der Kernfamilie, wie er in den bisherigen Filmen gezeigt wird, und macht dabei auch vor Tarzan, Superman, Batman, Spiderman, Schneewittchen, Harry Potter, Justus Jonas und James Bond nicht halt. Da muss man erst einmal Luft holen.

Gedächtnislöschungen hinter den Materiequellen
















Die Idee zu dieser Abhandlung kam mir, als ich das zweite Nachwort für den Kneifel-Doppelband für die Planetenromane schrieb, also den zu »Die goldenen Menschen« (vormals Planetenroman 10 von 1965). Es ging um die diversen Fortsetzungen, die die »Grundgeschichte« erfahren hat.

Zum einen ist da das Taschenbuch 42 (»Die Schatten des kristallenen Todes« von Hans Kneifel, 1967). Ich zitiere mich mal selbst: »Axhalaisom bringt Alcolaya und seine Freunde nach einigem Hin und Her wieder nach Terra zurück, nimmt ihnen aber die Erinnerung, da sie zu viel in Erfahrung gebracht haben, mit dem die Terraner erst ab dem Jahr 2400, also dem Beginn des MdI-Zyklus’, in Kontakt kommen sollten.«

1978 haben wir im Planetenroman 186 (»Rückkehr der Toten« von Horst Hoffmann) eine weitere Begegnung mit den Goldenen Menschen. Um mich noch einmal zu zitieren: »Rushbrook bittet nun Bull, dass er und seine Kameraden, bevor sie mit einem eroberten Hulkoo-Schiff in die Milchstraße zurückkehren, sich bereiterklären zu … na, was wohl? Zu einer Gedächtnislöschung natürlich. Ebenso natürlich sind sie einverstanden.«

Warum tun Autoren das? Warum erfinden sie eine spannende und in das Perryversum eingebundene Handlung, nur um sie an deren Ende wieder von den Protagonisten vergessen zu lassen?

Die Planetenromane waren/sind »Sekundärprodukte«, die die Handlung der Heftromanserie ergänzen und oft auch deren Lücken schließen – ich habe mich sowohl hier im Infotransmitter als auch in den Nachwörtern zu den Nachdrucken schon oft genug darüber ausgelassen. Das Problem ist dabei natürlich, dass Lückenschließungen bzw. das Einbringen beliebter alter Konzepte in der Regel deutlich nach deren Ersteinführung erfolgen, während die Handlung der Romane in der Erstauflage sich längst fortbewegt hat: Während der Autor noch an den alten Figuren hängt, ist der Leser längst weiter.

Also denkt sich der Autor, er könne jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Er möchte zwecks Leserbindung in seinem Roman gern bekannte/beliebte Figuren aus der Vergangenheit mit der aktuellen Handlung der Hauptserie verknüpfen. Dabei weiß er aber genau, dass er seinen Protagonisten dieses Wissen nicht belassen darf, da es den bisherigen Verlauf von PERRY RHODAN auf den Kopf stellen würde. Wenn, sagen wir, die Goldenen Menschen schon im Jahre 2385 von den Hulkoos als Hilfsvolk von Bardioc erfahren, kann es schlecht sein, dass ziemlich genau eintausend Handlungsjahre später dieses Volk und »seine« Superintelligenz den Terranern als völlig neue Information verkauft werden.

Da gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Der Autor bringt seine Helden entweder am Ende alle um. (Aber wer möchte das schon? – Obwohl Peter Griese es Anfang 1983 mit »Paladin«, seinem »Abschiedsroman« für das THUNDERBOLT-Team im Kampf gegen die in der Handlungszeit des Planetenromans noch unbekannte Seth-Apophis, tatsächlich getan hat.) Oder er nimmt ihnen eben das Gedächtnis, dann kann er (oder ein anderer Autor) die Figuren später erneut in einem anderen Kontext einsetzen. Zum Beispiel kann Rainer Castor im November 2000 in Band 2048 (»Inseln des Friedens«) die Goldenen Menschen erneut auftauchen und in einen größeren Zusammenhang stellen – und die Gedächtnisblockade von Reginald Bull, dem Anführer der Expedition des Hoffmann-Romans, zumindest teilweise bröckeln lassen.

Das Perryversum kann ein durchaus komplizierter Ort sein. Aber wem sage ich das.

Aber nicht nur dort sind Gedächtnislöschungen oft der einzige Weg aus der selbsterzeugten Plotfalle.

Auch Horst Hoffmann ist dies nicht fremd – siehe die »Jugendabenteuer« der ORION-Crew, wie sie von 1978 bis 1983  in TERRA ASTRA veröffentlicht wurden, in deren letztem Band, Nummer 578, »Der Fünferrat«, gleich die ganze Menschheit dem »Großen Vergessen« anheimfallen musste. Die Romane schildern den aus der Fernsehserie bekannten Zweiten Stellaren Krieg. Hoffmann hat hier das Dilemma, dass er die Menschheit der ORION-Zukunft positiv darstellen möchte, aber nicht an der Tatsache vorbeikommt, dass es da wohl einen intra-menschlichen Bruderkrieg gegeben hat. Was tut der Autor also? Er tut das, was Autoren in solchen Situationen (zu) häufig tun, nämlich die Schuld der Kriege des Menschen auf andere schieben. In diesem Fall sind die Außerirdischen schuld.

Auch bei PERRY RHODAN hat dies Tradition, angefangen beim Overhead in den Bänden 25 bis 27, der für viele der Übel der Menschheit verantwortlich war – es ist halt immer angenehmer, anderen die Schuld für die Probleme der Welt zu geben, als sich damit zu beschäftigen, dass wir letztlich selbst daran Schuld sind. Das gab es erst kürzlich als »Captain America 2: The Winter Soldier« im Kino.

Und dann war da noch (um weiter zu diversifizieren) der nachträglich von Hugh Walker verfasste »Prolog« zur Fantasy-Serie MYTHOR mit dem Titel »Fluch der Schattenzone«, der vor Band 1 der Serie spielt und im Oktober 2000 veröffentlicht wurde (Band 1 der Heftromanserie erschien 1980). Dort werden richtig viele Hintergründe verraten, wirklich gut gemacht, und Hugh Walker kann den frühen Charakter des Serienhelden schön entwickeln – aber es wird so viel über die zukünftige Handlung verraten, dass am Ende das Gedächtnis des Helden gelöscht werden muss. Wer sich also jetzt im Rahmen der schon laufenden Neuauflage als E-Books zum ersten Mal mit den Abenteuern von Mythor befasst, sollte aus Spannungsgründen von diesem Band zunächst einmal die Finger lassen und später lesen


Good-bye!




Der nächste Infotransmitter folgt in zwei Wochen. Wir erfahren dann wieder ein Stück mehr über PERRY RHODAN-Arkon. Und NEO 110 wirft seine Schatten voraus. Bei »Hinter den Materiequellen« ist alles offen, da in zwei Wochen ja das »H« dran ist.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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