PERRY RHODAN Infotransmitter
Herzlich willkommen beim offiziellen Newsletter der
größten Science-Fiction-Serie der Welt
PERRY RHODAN im Internet: http://www.perry-rhodan.net
Ein Service der Pabel-Moewig KG, Rastatt

Ein frohes 2017!

Rainer Nagel


Der erste Infotransmitter im neuen Jahr kommt aus den in der letzten Ausgabe genannten Gründen erst in der zweiten Monatshälfte. Ich möchte es demnach nicht versäumen, neben meinen eigenen Neujahrswünschen auch auf die der Redaktion zu verweisen. Und außerdem ist dies schon mein 55. Infotransmitter – eine hübsche Zahl.

Die Schule läuft seit zwei Wochen wieder, das Ende des ersten Halbjahres sowie die Halbjahreszeugnisse stehen an – viel Arbeit also, in die gleichsam »nebenbei« der Infotransmitter zu packen ist. Meine Kleinen haben derweil eine gar grauslige Geschichtsarbeit geschrieben, unsere erste. Da hat ihnen vor mir wohl jemand das Fach recht gründlich verleidet. Aber wir haben noch zweieinhalb Jahre Zeit, das zu lösen … So ein bisschen sind sie wie Atlan bei seinem Gespräch mit Thez: Sie stellen nicht immer die richtigen (Nach-) Fragen und merken sich nicht unbedingt das, was wichtig ist.

Thez ist mittlerweile Geschichte, und Orpleyd für euch ebenfalls so gut wie. Wir sind intern natürlich schon deutlich weiter, und in den Exposés entwickelt sich gerade die Situation in der Milchstraße nach dem Zeitsprung zu Beginn des »Genesis«-Zyklus. Und was ist denn das? Habe ich da gerade das Wort »Techno-Mahdi« gelesen …? »Oh dear«, wie Leylâ aus meiner alten Klasse sagen würde.

Und vor langer, langer Zeit hatte Ernst Vlcek eine Idee zur Fortsetzung der PR-Handlung, die man in seinem Artikel im WERKSTATTBAND findet. Ich verrate nicht, welche das ist – aber eine Abwandlung davon erwartet uns demnächst in der Milchstraße. »Genau das Gleiche ist es aber nicht«, verriet mir Christian Montillon am Dienstag. »Die Dinger sehen zwar schon richtig aus, sind es aber irgendwie doch nicht.«

In der Milchstraße wird es nicht zuletzt auch um Geheimnisse auf dem Merkur  gehen. Und um so eine Art »lemurische Terracotta-Armee«. Und was die andere Handlungsschiene angeht, die in NGZ 4622, haben wir hier ein paar Hinweise gegeben.

In den fertigen Manuskripten naht das Ende des »Sternengruft«-Zyklus auch in Romanform. Der Schnitter wird wieder aktiv, aber diesmal nicht so, wie man vielleicht erwarten mag. Und vielleicht kann Perry Rhodan für ein bisschen mehr Zusammenhalt zwischen den verfeindeten Hauptvölkern von Orpleyd sorgen …? Ihr werdet es bald sehen.

Von wegen Dienstag: Da waren Alexander Huiskes und ich mit Christian Montillon Mittagessen. Was ihr dafür tun müsst, fragt ihr? Nun, es hilft, wenn ihr an einer Schule arbeitet, die den Autor zu einer Lesung zu den »Drei ???« für ihre Fünft- und Sechsklässler einlädt. Das haben wir nämlich getan – zum zweiten Mal schon.

Viel über PERRY RHODAN geredet haben wir nicht – dafür viel darüber, wie unsere jeweilige jugendliche Sozialisation mit der phantastischen Literatur erfolgt ist. Während Christian Montillon und Alexander Huiskes von sonderbaren Gruselserien erzählten, führte ich eine nahezu komplette Liste der deutschen Heftroman-SF der späten Sechziger- und Siebzigerjahre auf. War schon spannend.

Zum PERRY-Thema war unserem Expokraten ohnehin nicht viel zu entlocken. So steckte er die Frage nach dem Wiederauftauchen von Atlan mit einem milden Lächeln weg. Er ließ allerdings anklingen, dass man vielleicht nach dem Zeitsprung seine Topfpflanzen mit neuen Augen sehen könnte.

In unserer letzten Ausgabe von 2016 hatten wir das Preisausschreiben »Wie stark ist die Macht in deiner Familie?« erwähnt. Da zwischenzeitlich ein Monat vergangen ist, ist dieses mittlerweile beendet. Die Namen der drei Gewinner findet ihr hier.

In unserem ersten Infotransmitter des Jahres geht es ein wohl letztes Mal um PERRY RHODAN-Trivid. Wir berichten über Hörbücher von Andreas Eschbachs PR-Romanen, dazu kommen Neuigkeiten zu den Silberbänden, zum Comic und den Zaubermond-Nachdrucken.

Bei NEO endet eine Staffel. In »Hinter den Materiequellen« müssen wir uns noch einmal auf mit der Scherung und ihren Auswirkungen auf die zukünftige Handlung befassen. Da können wir auch den Herrn Montillon zitieren, dem wir diesen Infotransmitter widmen. Ihm und den Topfpflanzen.

Trivid gibt es nun komplett!




PERRY RHODAN-Trivid, unsere nur in elektronischer Form verfügbare Miniserie aus sechs Kurzromanen, ist zu Ende, das ist nun nichts wirklich Neues.

tl_files/comic/images/cover/ebooks/ebooks_trivid/PR_Trivid_Paket_Cover.jpgAber für all jene, denen es zu mühsam war, die doch recht kurzen Romane in einzelnen Häppchen zu lesen, haben wir jetzt ein E-Book-Paket erstellt, das gerade einmal 7,99 Euro kostet – man spart also gegenüber den Einzelbänden etwas Geld. Im Prinzip erhält man also, wie schon manche Leser festgestellt haben, einen Bonus dafür, dass man sich die Produkte erst später zulegt.

Den erkauft man sich halt damit, dass man die Romane erst später lesen kann, die Aktualität leidet also etwas, und man muss damit leben, dass Andere mehr wissen. Da es sowohl Leser gibt, die ganz aktuell alles lesen möchten, was herauskommt, und solche, die geduldig warten, wenn sie dabei Geld sparen können, machen sich die beiden verschiedenen Arten der Publikation nicht gegenseitig Konkurrenz, sondern ergänzen einander gut.

Das »Komplettpaket« von PERRY RHODAN-Trivid ist bei allen bekannten E-Book-Shops erhältlich wie Science-Fiction eBooks, eBook.de, iTunes und Amazon.

Und vielleicht weckt dieses Komplettpaket jetzt bei dem einen oder der anderen unter den bisherigen »Elektro-Abstinenzlern« Interesse an dieser Publikationsform? Der Techno-Mahdi würde es mit Freuden sehen!

Rückkehr nach Terra – aber nur mit Andreas Eschbach!




Andreas Eschbach ist sicherlich einer unserer prominentesten (und beliebtesten) »Stammgastautoren«. Angefangen mit seinem PR-Erstling »Der Gesang der Stille« (PR 1935 aus dem September 1998), über den Auftaktband für den Zyklus »Das Atopische Tribunal« (Band 2700, »Der Techno-Mond«, Mai 2013) und endend im Juli 2015 mit »An Rhodans Grab« (2813), schrieb er einige der beliebtesten Romane der jüngeren Seriengeschichte.

tl_files/comic/images/news/news/Hörbuch_Eschbach.jpgZwei dieser insgesamt sechs Romane haben wir kürzlich im Bastei-Sammelband »Die falsche Welt« nachgedruckt. Die anderen vier sind gerade als Hörbuch erschienen, versehen mit einer komplett neuen Rahmenhandlung, die Christian Montillon verfasst hat.

Enthalten sind die Romane »Der Gesang der Stille« (gelesen von Tom Jacobs), »Die Rückkehr« (gelesen von Renier Baaken – das ist PR 2295 vom August 2005), »Die Falle von Dhogar« (gelesen von Michael-Che Koch – 2503, August 2009) und »Der Techno-Mond« (gelesen von Andreas Laurenz Maier). Die Rahmenhandlung las Josef Tratnik.

Das Ganze ist bei Lübbe-Audio erschienen. Die zwei MP3-CDs umfassen eine Länge von 833 Minuten – also fast 14 Stunden –; als Preis wird 14,90 Euro empfohlen. Weitere Details findet ihr hier.

In den Silberbänden wird es kosmisch!


Na, gut, das ist es schon die ganze Zeit: Wir beschäftigen uns mit der Überarbeitung des Zyklus um die Endlose Armada sowie die Angriffe der abtrünnigen Kosmokratin Vishna auf die Erde – die sie ja, wie ich immer wieder gern zitiere, »in Scheiben schneiden« möchte.
tl_files/comic/images/cover/silberbaende/PRHC137.jpg
Daran geht sie jetzt auch in den vier Büchern, die im Laufe des Jahres 2017 erscheinen werden.

Den Anfang macht im März 2017 Band 137; er trägt den Titel »Kampf um Terra«. Weiter geht es im Mai 2017 mit Band 138, »Seth-Apophis« – hier erfahren wir die Hintergrundgeschichte dieser Superintelligenz. Im September 2017 erscheint Band 139 mit dem Titel »Einsteins Tränen«, und der elfte Band des Zyklus wird im November 2017 als Silberband 140 mit dem Titel »Abgrund unter schwarzer Sonne« veröffentlicht.

Alle Silberbände für das Jahr 2017 können schon jetzt als E-Book bei allen bekannten Plattformen vorbestellt werden. Weitere Details sowie Bestelllinks findet ihr hier.

Kampf um die (ursprüngliche) SOL


Dass der von Kai Hirdt geschriebene und bei Cross Cult erschienene PERRY RHODAN-Comic mit einer zweiten Staffel aus dreiBänden unter dem Titel »Kampf um die »SOL« weitergeht, haben wir schon berichtet. Mittlerweile können wir auch genau sagen, wann dies der Fall sein wird: Band 4 erscheint am 27. Januar 2017 – das ist nächste Woche.

Kai Hirdts Geschichte wird erntl_files/comic/images/news/news/comic_04.jpgeut von Marco Castiello illustriert. Zudem werden die drei Hefte durch ein durchgehendes Covermotiv verbunden, welches von Marco Castiello und Michael Atiyeh gestaltet wurde.

Die Handlung setzt da ein, wo die erste Trilogie endete: Die Mannschaft der SOL sucht eine neue Heimat für das Volk der Skra’Bji. Aber je länger die Mission dauert, desto stärker wachsen die Spannungen an Bord: Viele Menschen wollen schnellstmöglich in die Milchstraße fliegen – sie können ja nicht wissen, dass es noch vierzig Jahre dauern wird … Perry Rhodan hingegen kann nicht eingreifen: Ein alter Bekannter aus der fernen Heimatgalaxis zwingt ihn, für einen früheren Fehler geradezustehen ...

Hier haben wir noch etwas mehr dazu geschrieben. Und auch bei Cross Cult gibt es aktuelle Informationen zu diesem Heft.

Der Untergang des Solaren Imperiums?


Seit dem 6. Januar ist der aktuelle Zaubermond-Planetenromane-Band mit zwei sehr frühen Taschenbüchern von Ernst Vlcek auf dem Markt: »Der Untergang des Solaren Imperiums« und »Drei Stufen zur Ewigkeit«, in denen wir uns noch im Solaren Imperium bewegen, aber dabei abenteuerliche Handlungen mit Perry Rhodan im Mittelpunkt erhalten.

tl_files/comic/images/cover/planetenromane/PRTH_71_72cover.jpgIn zwei Wochen geht es mit zwei der drei Tyll-Leyden-Romane von W.K. Giesa weiter (»Eine Sonne entartet« und »Weltraumfalle Sternenland«). Diese Romane erinnern die Älteren unter uns doch sehr stark an die seinerzeitigen Werke von Kurt Brand (Leyden ist ja eine Brand-Figur), das fand ich bei der Bearbeitung hochinteressant (und es schlägt sich deshalb auch in einem der Nachwörter nieder).

Und Tyll Leyden ist natürlich die Inspiration für Eric Leyden, der ganz aktuell PERRY RHODAN NEO unsicher macht. Wobei Tyll natürlich keine Katze hatte (oder umgekehrt).

Danach, also im März, gibt es die beiden frühen Omar-Hawk-Romane von H. G. Ewers, den, wenn man so sagen möchte, »Jugendromanen« aus dem Jahr 1967: Taschenbuch 34, »Die Festung der Raumfahrer«, sowie 36, »Die Katakomben der Besessenen«. Mit denen hat es etwa die gleiche Bewandtnis wie mit den »frühen« Tekener-Abenteuern von H. G. Francis, deren erste vier wir bei Zaubermond als Bände 41/42 bzw. 61/62 nachgedruckt haben: Sie schildern die Vorgeschichte einer voll ausgeformt in der Heftromanserie aufgetauchten Figur.

Und in diesem Fall lernen wir den Planeten Oxtorne kennen, von dem wir bis dahin zwar gehört, aber noch nie etwas gesehen hatten. Vieles von dem, was wir heute über Oxtorne wissen, hat hier seine Grundlagen.

Für den April stehen zwei Romane von Peter Griese auf dem Programm, die im Konzilszyklus angesiedelt sind: »Findelkinder der Galaxis« (vormals Planetenroman 221, 1981) und »Geheimprojekt der Hyptons« (Band 256, 1984). Dazu habe ich für die Nachwörter intensiv die Geschichte des Konzils der Sieben recherchiert (einschließlich Einsicht in die Originalexposés 650 und 651) – das war durchaus spannend und wird sich demnächst auch in »Hinter den Materiequellen« niederschlagen. Und wir erfahren viel über die Xisrapen.

Am Wochenende vor meinem Urlaub habe ich die beiden Taschenbücher von Robert Feldhoff, die im Imperium Dabrifa angesiedelt sind, mit ihrem »Beiwerk« (Vorworte, Nachwörter, Rückentext usw.) abgeliefert. Bis zum 1. Februar stehen schon die nächsten Texte an – wieder einmal etwas von Hans Kneifel

Der übliche monatliche Abschlussabsatz: Wer nicht dauernd nachsehen möchte, wann welcher Roman erscheint, kann ein Abonnement abschließen. Oder man bestellt sie einfach in der nächstgelegenen Buchhandlung.

Finale für die Sonne …


… oder doch zumindest für die (selbsternannten) Meister der Sonne. Lange kann diese Staffel sowieso nicht mehr anhalten, sonst rafft das Cortico-Syndrom noch alle Menschen auf der Erde dahin …

tl_files/comic/images/cover/neo/neo140.jpgLetzte Woche habt ihr in Kai Hirdts NEO 139 (»Schicksalswaage«) nicht nur erfahren (müssen), dass es für Perry Rhodans Dilemma auf Lahun keinen einfachen Ausweg gab, sondern ihr habt auch gesehen, wie unbeeindruckt die Sitarakh von der Raumflotte des Arkonidischen Imperiums waren. Aber nun ist ja Perry Rhodan mit der LESLY POUNDER zurückgekehrt, und der wird schon alles wieder ins Lot bringen … oder?

Im Nachgang noch: Der Arbeitstitel von Band 139 (ganz richtig – es gab nur einen) war gemäß Exposé »Zuflucht der Liduuri«.
Und nun also kommt nächste Woche der Abschluss dieser Staffel. Er wurde von Rüdiger Schäfer verfasst und trägt den Titel »Der längste Tag der Erde«. Arbeitstitel waren »Der längste Tag« und »Menschheit am Abgrund« (wer hätt’s gedacht).

Es spricht das Exposé: »Finale im Sonnensystem!« Und dort »gibt es am Ende eine große Portion ›sense of wonder‹ und diverse Enthüllungen zu den Liduuri, den Memetern und ES. Ein echter Staffelabschlussband also. Was will man mehr …?

Oh, man will natürlich am Ende wissen, wie es weitergeht. Ganz sicher möchte man das. Denn es geht fast direkt mit der nächsten Staffel weiter, die ja bekanntlich »METEORA« heißt, von Band 141 bis Band 150 läuft und somit die »zweite Epoche« von NEO zu einem Abschluss bringt. Ein paar Informationen zu den ersten Romanen gibt es hier.

Der Auftaktband stammt ebenso bekanntlich aus der Tastatur von Michael Marcus Thurner und trägt den Titel »Der Rhodan-Faktor«. Man könnte daraus schließen, dass Perry Rhodan im Mittelpunkt dieses Romans steht. Und in der Tat, das tut er. Er muss in einer völlig fremden Umgebung agieren, was den Band (wie eigentlich die ganze Staffel) ideal für Neueinsteiger macht, die gern einmal in NEO hineinschnuppern möchten, ohne sich mit allzu viel Hintergrund belasten zu müssen..

Aus diesem Anlass hat unser Chefredakteur ein längliches Mail-Interview mit dem Autor geführt, das wir in zwei Teilen am Mittwoch bzw. Donnerstag veröffentlicht haben. Ist schon interessant, was der Kollege da schreibt, insbesondere, wenn es um die Unterschiede zwischen dem Perry Rhodan der Erstauflage und dem NEO-Perry geht.

Was schert uns denn jetzt hinter den Materiequellen die Scherung?


Vor den Materiequellen (also bei den Leserinnen und Lesern) ist die Scherung, mit der Thez das Dilemma um das Wirken des Atopischen Tribunals löste, immer noch ein großes Thema, wohl auf der LKS als auch im PERRY RHODAN-Forum (und ja, das sind mittlerweile 51 Seiten).

So schreibt Wolfgang von Minden auf der LKS von Heft 2888: »Es wird nicht wirklich klar, was das bedeutet, aber genau das stört mich sehr daran. Es hört sich so an, als würde das Universum gespalten in einen Teil, der zu Thez führt, und einen, der davon unabhängig ist.« Und im Forum gibt es die eine oder andere Stimme, die der Ansicht ist, die Serie habe nun jeglichen Reiz verloren, da man nun ja genau wisse, wie das Universum ende, es letztlich also keinerlei Spannungsmomente mehr gäbe.
Ist dem wirklich so?

Natürlich nicht.

Wolfgang von Minden stellt in seinem Leserbrief sehr richtig fest: »Ich finde es sehr schön, dass Ihr Euch entschlossen habt, aus den alten Mustern, besonders dem Zwiebelschalenmodell, herauszutreten.« So etwas ist wichtig. Und für die Entwicklung der PERRY RHODAN-Serie auch unumgänglich.

William Voltz hat während seiner Exposézeit die grundsätzliche Entwicklung Superintelligenz – Materiesenke/-quelle – Kosmokrat/Chaotarch geschaffen; da sind wir so um das Jahr 1980. Das war seine Vorstellung der Kosmologie.

So kam es dann aber nicht...

Seitdem sind alle Exposéautoren bemüht, dieses auf einen großen Abschluss hinauslaufende Modell, den kosmologischen Hintergrund – den sie ja schlecht komplett ignorieren können – in einer Form weiterzuentwickeln, die neue Abenteuer ermöglicht. Dazu erfolgte zuerst die Abkehr von den Hohen Mächten in Heft 1272 (»Revolte der Ritter« von Kurt Mahr, Januar 1986), ab und an schickt man ES weg (dazu habe ich ja im alten Jahr einiges im Infotransmitter geschrieben), manchmal kommen Seiten- bzw. Weiterentwicklungen wie der Dritte Weg, Si’Kitu, das Leben an sich usw.

Im Prinzip die größte und wichtigste aller Neuentwicklungen haben wir seit Band 2700: Wir sehen, dass das Multiversum weitaus mehr ist als nur Zwiebelschale, und dass das, was wir bisher zu wissen glaubten, nur ein kleiner Teil des deutlich größeren Gesamtbildes ist. Auch dazu gab es schon Vorläufer - denken wir doch einfach daran, wie viele Superintelligenzen wir schon kennengelernt haben, die sich eben nicht an die Entwicklung gemäß Zwiebelschalenmodell (Vergeistigung eines alten Volkes) gehalten haben. Es waren so viele, dass Robert Feldhoff schließlich das INSHARAM einführen musste, damit es überhaupt ein paar solche Entwicklungen gab.

Und was jetzt in »unserer« Zeitlinie, der Zeitlinie der aktuellen Serie, geschehen wird, ist – man darf wohl nicht müde werden, es zu betonen – wieder vollkommen offen. Alles, was wir über die Zukunft erfahren haben, das Entstehen der Richter, der letzte Mensch, die Kreuzgalaxis, der Brei am Ende der Zeit usw. usf., ist mit der Scherung in der »Thez-Zeitlinie« gelandet und damit für uns nicht mehr relevant, da wir nicht mehr dorthin zurückkehren werden. Das Exposé zu Band 2874 ist da sehr eindeutig: »Achtung: Auch den letzten Punkt für die Leser bitte ganz klarstellen – durch diesen Zyklus ist nichts, aber auch gar nichts über die Zukunft bzw. die zukünftige Serienhandlung der PERRY RHODAN-Serie festgelegt!«

Es mag durchaus sein, dass dies im veröffentlichten Roman nicht ganz so deutlich herüberkam; aber für solche Details habt ihr ja mich. Aber auch Christian Montillon schlägt auf der LKS von PR 2887 in diese Kerbe: »Über die Zukunft ›unseres‹ Universums wissen wir gar nichts. Alles ist offen. … Die ›falsche Welt‹ besteht fort und existiert …in einer Zeitlinie, zu der wir keinen Zugriff haben.«

Somit ist die Gefahr des Weltenbrandes wieder akut, da dieser nur in der Thez-Zeitlinie als abgewehrt gelten kann – »bei uns« wird er zwangsweise auf uns zukommen (sofern man den Atopen und ES Glauben schenken möchte), da die Atopen ihn ja nicht verhindert haben werden. Nur dass es diesmal an den Galaktikern allein liegt, die Gefahr abzuwehren. Das ist zwar in der Thez-Zeitlinie nur durch das Eingreifen der Atopen gelungen, aber nun herrschen neue Voraussetzungen, da »unsere« Galaktiker mittlerweile viel mehr Wissen um die Problematik haben und somit eine reale Chance besteht, dass sie selbst damit zurechtkommen.

Und das ermöglicht es uns, wieder spannende, neue Handlungen zu erzählen, ohne uns mit der bis zum Ende des Universums determinierten Zeitlinie beschäftigen zu müssen. Gerade die Abwesenheit von ES eröffnet viele interessante neue Entwicklungen, wie wir ab Band 2900 erleben werden.

Das walte PERRY RHODAN! (Na? Wo habe ich das geklaut?)

Schon in zwei Wochen geht es weiter


Im neuen Jahr und erst einmal ohne Urlaub schaffen wir auch wieder den Zwei-Wochen-Rhythmus. Ich bin zwar fast den gesamten April mit dem USA-Austausch unserer Schule in Tennessee, aber da werde ich den Laptop mitnehmen und einen Infotransmitter aus USA erstellen.

Am 3. Februar aber steht unsere nächste Ausgabe ganz im Zeichen der Fan-Szene (da ist Ende letzten bzw. Anfang diesen Jahres wirklich einiges passiert), und wenn wir gerade dabei sind, weisen wir auch auf den PERRY RHODAN-Auftritt im Rahmen der Leipziger Buchmesse hin. Wer schon einmal planen möchte: Die findet vom 23. bis 26. März 2017 statt.

Bis dann,
Euer
Rainer Nagel

Impressum
Der PERRY RHODAN-Infotransmitter ist eine kostenlose E-Mail- und
Internet-Publikation der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Postanschrift:
Pabel-Moewig Verlag KG
PERRY RHODAN-Kommunikation
Postfach 23 52,
D-76413 Rastatt

E-Mail:
infotransmitter@perryrhodan.net
Internet:
http://www.perry-rhodan.net

Verantwortlich: Philine-Marie Rühmann (v.i.S.d.P)

Wir haben keinen Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte fremder
Seiten. Gemäß eines Urteils des Landgerichts Hamburg vom 12. Mai
1998 distanzieren wir uns von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten.

Falls Sie zukünftig keinen PERRY RHODAN-Infotransmitter mehr erhalten
möchten, können Sie ihn hier abbestellen.