PERRY RHODAN Infotransmitter
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Alles Gute zum Neuen Jahr!






Rainer Nagel


… wenn auch etwas verspätet. Aber ich bin erst am 10. Januar aus dem Urlaub zurück gekommen, und ein wenig Vorlaufzeit brauchte der neue Infotransmitter schon. Zumal ich letzte Woche dringend drei Klassenarbeiten schreiben musste, da am 19. Januar Notenschluss war. Ironischerweise um 16 Uhr – dem gleichen Termin, den mir die Redaktion für die Abgabe dieses Infotransmitters gesetzt hatte …

Der Ägyptenurlaub war sehr schön, erbrachte aber wenig, das sich hier konkret niederschlagen könnte – sieht man davon ab, dass ich mir fast zwangsweise Gedanken darüber gemacht habe, was wir denn in fünfzig Jahren PERRY RHODAN so alles über das Land am Nil ausgesagt haben. Das Ergebnis findet sich unten in »Hinter den Materiequellen«.

Das Gespräch mit dem Deutschlehrer wegen PERRY RHODAN muss immer noch warten – die Woche war dann doch eher kurz und hektisch, und jetzt sind meine Kleinen zwei Wochen lang im Praktikum. Danach kann man weitersehen.

Die letzten Exposés habe ich in Ägypten gelesen. Es waren die Abschlussexposés des Zyklus’. Und wie ich bereits im PERRY RHODAN-Forum als auch auf Facebook schrieb, geht der alte Zyklus fast direkt in den neuen über. Es gibt zwar eine klare inhaltliche Zäsur, aber keinen Zeitsprung, und es werden auch nicht alle der laufenden Probleme aufgelöst – dazu ist die Konzeption zu weitgreifend. Aber es geht deutlich voran im Kampf gegen die Atopen.

Und während wir in den veröffentlichten Romanen gerade wieder die Milchstraße erreicht haben und Perry Rhodan sich an die Aufdeckung der wahren Hintergründe der Lareninvasion zu Zeiten der Bände um 650 macht, kam Anfang der Woche die Satzversion des Manuskriptes, das die Handlung im Arkonsystem dramatisch voranbringt – und auch schon das Zyklusende mit vorbereitet. Und als nächstes steht der vor einigen Wochen im Infotransmitter erwähnte Roman an (na gut, einer von zweien …), der im Solsystem mal so richtig aufräumt.

Davon abgesehen, bietet dieser Infotransmitter eine Korrektur sowie einen Nachtrag zur letzten Ausgabe. Hinzu kommen Informationen zu NEO, dem neuen PERRY RHODAN-Kompakt, dem »Kindle-Deal der Woche« sowie den Hörspielen.

(Die Merkhilfe aus der Fortbildung für die Nummer 8 war die Birne, der Form wegen. Das ist aber als Motiv dermaßen ausgelutscht, dass wir es hier ignorieren.)

Es stand im Infotransmitter …















»Schmied der Unsterblichkeit« von Peter Terrid
In unsere Publikationsgeschichte zu den Meistern der Insel hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es schrieb Forumsmitglied »Lumpazie«: »Ein kleiner Fehler ist Rainer aber unterlaufen. Bei der Planung der MdI-Romane war es Ernst Vlcek durchaus bewusst, dass das Taschenbuch Nr. 288 ›Schmied der Unsterblichkeit‹ von Peter Terrid bereits eine Geschichte darüber brachte, wie die MdI zu ihren lebensverlängernden Geräten kamen. Er ignorierte es bewusst – anscheinend war ihm der Kanon der Taschenbücher seinerzeit nicht wirklich wichtig.« Dies kann man im Forum auch nachlesen, in einem Beitrag von Andreas Möhn vom 5. September 2013:

»Während der ersten Hälfte des Linguidenzyklus unterhielt ich mich auf der Frankfurter Buchmesse mit Ernst Vlcek über die Erstauflage, und er kündigte mir beiläufig an, in diesem Zyklus würde auch noch die Frage beantwortet, woher die MdI ihre Zellaktivatoren bekommen hätten. Ich wandte verwundert ein, dass Peter Terrid das im ›Schmied der Unsterblichkeit‹ doch längst abgehandelt habe. Darauf erwiderte Vlcek wörtlich: ›Dieses Taschenbuch tut mir in der Seele weh! Wir haben uns das nämlich ganz anders gedacht.‹ Das war also kein unglücklicher Zufall, die damalige Exposé-Redaktion war sich völlig bewusst, dass sie in Widerspruch zu TB 288 treten würde, und sie war auch willens dazu.«

Soviel zu meiner Ansicht, die aktuelle Exposé-Redaktion hätte den Terrid-Roman nur vergessen …

Es hätte beinahe im Infotransmitter gestanden …














»Die Telepathin« von Christina Hacker
Die Erwähnung der beiden Cons in der letzten Ausgabe hatte ich eigentlich noch abrunden wollen durch die Erwähnung zweier Fan-Romane. Unter dem Titel »Die Telepathin« war gerade das bereits fünfzehnte Heft der PERRY RHODAN-Fan-Edition erschienen. Geschrieben wurde der Roman von Christina Hacker.

Zum Inhalt: Seit einiger Zeit geht die USO Berichten nach, die auf Entführungen schließen lassen, deren Opfer stets Frauen sind. Man vermutet dahinter eine Springersippe, die sich auf Sklavenhandel spezialisiert hat. Das Schiff mit den entführten Frauen an Bord wird von der USO und dem Flaggschiff der Solaren Flotte aufgegriffen. Unter den befreiten Frauen befindet sich auch eine schöne Außerirdische. Was keiner ahnt: Sie gehört einem alten Volk an, dessen Paragaben verheerende Wirkung auf normale Menschen haben ...

»Die Telepathin« ist als Paperback im Format DIN A5 erschienen und hat einen Umfang von 96 Seiten. Der reguläre Verkaufspreis beträgt 7,90 Euro, Mitglieder der PR-FanZentrale bezahlen einen ermäßigten Preis von nur fünf Euro. Bestellungen sind an den SpaceShop der PR-FanZentrale zu richten, oder postalisch an: c/o Herbert Keßel, Postfach 10 05 19, 41489 Grevenbroich.

Auch das Autorenduo Michael Pfrommer und Kurt Kobler hat einen Fan-Roman verfasst, der beim Terranischen Club Eden erschienen ist. Die Rede ist von »Andromeda Dungeon«, einem Roman aus einer Serie, die direkt an den Handlungszyklus um die »Meister der Insel« anschließt – und das passt ja nicht zuletzt auch zu den MdI, die in der Erstauflage aktuell wieder eine Rolle spielen, wenn man daran denkt, dass einer der nächsten Romane »Faktor IV« heißen wird.

Der Roman umfasst 182 Seiten und erschien als Paperback im A5-Format. Er kostet 7,50 Euro, für Mitglieder des Terranischen Clubs Eden kostet der Roman nur sechs Euro. Hinzu kommen jeweils die Versandkosten. Raimund Peter konzipierte dazu übrigens einen eigenen Kurzfilm, der als Trailer bei Youtube angeschaut werden kann.

Über die Bestellmöglichkeiten sowie eine kurze Inhaltsangabe informiert die Internet-Seite des Clubs. Man kann das Werk aber auch per E-Mail anfordern.

(Und ja, diese Information ist mittlerweile sieben Wochen alt. Nicht zuletzt deshalb hätte sie ja auch in jenem Infotransmitter erscheinen sollen, der unter dem Motto »Garten Eden« stand und der herausgebende Club sich »Eden« nennt … aber es war halt einfach kein Platz mehr.)

Neues von den Hörspielen

















Plejaden 01:  Die 144 Kammern
Auch hier geht es planmäßig voran. Das Sprecherraten auf der Facebook-Seite ist seit Freitag abgeschlossen, die Ergebnisse sieht man ebendort. Die aktuellen Informationen (einschließlich der kompletten Sprecherliste der ersten Folge) lest ihr am besten direkt bei Zaubermond nach.

Der Erscheinungstermin von »Die 144 Kammern« ist der 6. März 2015. Die erste Folge ist bereits vorbestellbar.

 

 

PERRY RHODAN als »Kindle-Deal der Woche« bei Amazon!















»Die Dritte Macht« ist »Kindle-Deal der Woche«
Ebenfalls seit Freitag (und noch bis zum 22. Januar – also hurtig jetzt!) gibt es den allerersten PERRY RHODAN-Silberband als »Kindle-Deal der Woche« zum halben Preis, also für nur 4,99 Euro statt 9,99 Euro! Das ist doch mal ein Angebot! Für alle anderen E-Book-Shops gilt der gesenkte Preis im genannten Zeitraum natürlich ebenso.

Wer wirklich so rein gar keine Ahnung haben sollte, welchen Inhalt dieser Band haben könnte, darf sich gerne hier schlau machen.

Eine elektronische Würdigung für Clark Darlton







Cover PERRY RHODAN-Kompakt 5
Seit letzter Woche ist eine weitere Ausgabe der Reihe »PERRY RHODAN-Kompakt« als E-Book erhältlich. Sie befasst sich mit Leben und Werk von Walter Ernsting alias Clark Darlton, einem der beiden Gründerväter der Serie.

Enthalten sind drei seiner Klassiker aus der Serie der PERRY RHODAN-Planetenromane: Band 1, »Planet der Mock«, ursprünglich veröffentlicht 1964 und aufgrund seiner zutiefst humanistischen Botschaft immer noch eines der unbestrittenen Highlights der Serie; hinzu kommen die inhaltlich zusammenhängenden Romane »Sturz in die Ewigkeit« (Nummer 4) und »Die Zeitmauer« (seinerzeit Band 94), die die Grundlagen für die Weiterentwicklung von Ernst Ellert nach dessen frühem Ausscheiden aus der Erstauflage in Band 7 bilden.

Abgerundet wird der Band durch den Nachdruck von »SOS aus dem Weltall« (vormals neue Planetenromane, Band 30, von 2014), sowie einigen Artikeln und Bildern. Alles Weitere könnt ihr hier nachlesen.

Das ist nicht tot, was ewig ruht …








NEO-Cover Band 88 von Dirk Schulz
Oh, falscher Zusammenhang. Aber auch in PERRY RHODAN NEO gibt es Wesen, die ganz schön lange schlafen. Und nachdem gerade erst die Fantan wieder auf der Erde waren (bzw. es seit Freitag sind), bekommen es Perry Rhodan und seine Begleiter nun mit den »Schläfern der Ewigkeit« zu tun.

Dabei handelt es sich um Band 88 von NEO, also dem vierten Band der aktuellen Staffel. Geschrieben hat ihn Oliver Fröhlich, in den Handel kommt er am 30. Januar 2015.

Wieder erfahren wir etwas mehr über bislang unbekannte Regionen unseres Sonnensystems und stoßen auf neue Völker – und alte Konflikte, mit denen unser Held sich herumschlagen muss. Das Rätsel um die Wichtigkeit der Erde im »Ringen« erhält damit wieder neue Nahrung.

Hinter den Materiequellen






 
Was passiert denn im Perryversum mit Ägypten?


Als ich mich während meines Urlaubs fragte, wie denn Ägypten in der PERRY RHODAN-Serie dargestellt wurde – nicht in den Atlan-Zeitabenteuer, sondern in der Heftromanserie –, fiel mir einzig die Sache mit Boyt Margor und Laires Auge in Band 883 ein, damals, 1978 Realzeit. Vor langer Zeit hatten die Loower das Auge gestohlen und auf der Erde versteckt. Die Ägypter fanden es um 2540 v. Chr. beim Fundamentaushub für die Cheopspyramide und bauten es in die Pyramide ein. Was wohl Atlan dazu gesagt hat?

Dann habe ich ein wenig recherchiert. »Ägypten« in PERRY RHODAN heißt in der Regel »Kairo«. Diese Stadt spielt schon in Band 2 eine Rolle – nach dem nicht stattgefunden habenden Dritten Weltkrieg findet dort eine hastig einberufene Konferenz der Präsidenten der Weltmächte statt, die Perry Rhodan zum Staatsfeind Nummer 1 erklären. Über Kairo erfahren wir da aber nichts.

Seinerzeit hatte ich mir wenig dabei gedacht, heute erscheint mir das doch eher dubios. Im Jahre 1961, als der Roman geschrieben wurde, war Gamal Adbel Nasser ägyptischer Präsident und das Land wenig mehr als ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Sollte man eine solche Konferenz nicht besser auf neutralem Gebiet abhalten? (Wobei natürlich der Roman im Sommer 1971 spielt, und da war schon Sadat an der Macht, der das Land aus der Bindung an die Sowjetunion lösen und zum Westen hin öffnen würde. So prophetisch waren die frühen PR-Autoren dann aber wohl doch nicht.)

Kairo erhält noch einmal eine Art politische Rolle, als 3442 n.Chr. während des Scheinkriegs auf dem »Schlachtfeld Erde« in der Schwarmkrise dort das Hauptquartier der (natürlich fiktiven) afrikanischen Streitkräfte des Afro-Asiatischen Reiches unter dem Oberbefehl von General Goubar Nandese befindet (siehe PR 552). Über Kairo selbst erfahren wir da aber nichts.

Als wir Kairo nur 143 Jahre später zusammen mit Ronald Tekener wiedersehen (in Band 853 und dem Jahr 3585 n.Chr.), ist die Stadt zerstört und unbewohnt:

»›Kairo ist eine Stadt, nicht wahr?‹ fragte Partmann Gogh.

›Kairo war es‹, antwortete der Aktivatorträger. ›Jetzt ist es nur eine Ansammlung von Häusern, Ruinen und Abfall. Die Stadt ist gesperrt. Robotkolonnen und Spezialeinheiten sind dabei, sie wieder bewohnbar zu machen.‹



Die Stadt bot ein chaotisches Bild. Staub und Sand bedeckten die Straßen und die Häuser. Fast alle Fensterscheiben waren zersplittert, und viele Gebäude waren zusammengestürzt, als sei Kairo von einem Erdbeben durchgeschüttelt worden. Überall arbeiteten Roboter der verschiedensten Art daran, Gefahrenquellen zu beseitigen, Schutt abzutransportieren und die Häuser wieder bewohnbar zu machen. Sie legten vielfach die unterirdisch verlegten Versorgungsleitungen frei, um sie zu reparieren oder durch weitere Leitungen zu ergänzen. Menschen waren nicht zu sehen.

›Es wird noch lange dauern, bis Kairo wieder bewohnbar ist‹, sagte Janok Kays.

›Es wird auch noch lange dauern, bis wir wieder so viele Menschen sind, dass wir Städte wie diese mit Leben füllen können‹, entgegnete Tekener.«

Tja, die Versetzung der Erde in den Mahlstrom der Sterne im Jahre 3460 n.Chr. und die Rückführung im Rahmen des »Unternehmen Pilgervater« etwas über 120 Jahre später … da ging viel zu Bruch. (Man merkt übrigens, dass H.G. Francis, der den Roman schrieb, nie in Kairo war – es fehlt jede Art von Lokalkolorit.)

Im September 1469 NGZ ist Kairo in der Tat wieder eine wichtige Stadt. Dort nämlich (und dann noch einmal in Mumbai) muss Shamsur Routh in Band 2604 umsteigen, nachdem er in Hamburg seine Tochter Anicee Ybarn gesucht hat und nach Terrania möchte, da die Strecke über Moskau »aus unbekannten Gründen« gesperrt ist. Ja, ja, die Russen … Über Kairo erfahren wir da aber nichts.

Das ist in der Tat nicht allzu viel. Deshalb bringe ich im nächsten Infotransmitter eine durchaus interessante Ergänzung, die dem Quellenband zur Liga Freier Terraner des PERRY RHODAN-Rollenspiels entnommen ist. Heute aber wird das nichts mehr, sonst würde dieser Infotransmitter noch länger als die Weihnachtsausgabe …

Und so beginnt es …


… das neue Jahr, 2015. In diesem kommen die Infotransmitter wieder in kürzeren und regelmäßigen Abständen; der nächste Urlaub, der länger als zwei Wochen ist, steht erst wieder zum Jahreswechsel an (natürlich in Ägypten). Neben dem Ende der Kairo-Abhandlung gibt es bestimmt etwas zu NEO sowie Neues zu den Hörspielen …


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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