PERRY RHODAN Infotransmitter
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größten Science-Fiction-Serie der Welt
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Ziffern statt Buchstaben?

Rainer Nagel


Oh ja, das »Z«. Und ach je, damit sind wir am Ende des Alphabets – und mir ist immer noch keine spannende Idee gekommen, was ich als nächstes machen könnte. Allerdings kam eine Mail von Bernd Gentzen: »die Buchstaben Y, Z, Ä, Ö, Ü und die Ziffern 0 bis 9 dürften ja ›relativ‹ einfach werden. Allerdings bin ich auf den ›deutschen‹ Buchstaben ›ß‹ gespannt.«

An die Umlaute hatte ich noch gar nicht gedacht – das ginge natürlich. Die Zahlen indes – ich weiß nicht. Die hatte ich schon des Öfteren bei »ihren« Buchstaben eingebaut. Vom »ß« werde ich auf jeden Fall Abstand nehmen müssen – es gibt im Deutschen kein Wort, das mit diesem Buchstaben anfängt.

Meine neuen Kleinen waren etwas überrascht, als ich reinkam (die Gerüchteküche hatte mich in einer anderen achten Klasse verortet), waren dann aber doch angemessen erfreut. Sie machen bislang einen netten, wenn auch etwas geschwätzigen Eindruck.

Es kamen neue Exposés, sie spielen überraschenderweise immer noch in Orpleyd. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Ich kann keine Vorschau darauf geben, bis wir euch ab 2875 in die vereiste Galaxis »mitgenommen« haben – sonst verrate ich einfach zu viel. Fertig sind derzeit die ersten Romane des neuen Zyklus. Und in nur drei Wochen wird sich auch endgültig das mit dem »einsamsten Menschen« klären. Die Spekulationen sind ja immer noch recht wild. Besonders schön fand ich eine Spekulation, dass Perry Rhodan, da er ja laut der Leseprobe zu Band 2874 der einzige Mensch auf Terra ist, zusammen mit dem Solsystem nach Orpleyd versetzt wird. Hat was …

In diesem Infotransmitter geht es um die Festwochen unter dem Motto »55 Jahre PERRY RHODAN«. Wir weisen auf den Wechsel in der Redaktion des PERRY RHODAN-Reports hin, Jupiter nähert sich seiner Halbzeit, und es gibt Neuigkeiten zu den Comics. Auch bei NEO tut sich etwas – das Ende der aktuellen Staffel ist im Anflug. Wir erwähnen noch einmal kurz den Austria-Con in Wien. »Hinter den Materiequellen« befasst sich mit PERRY RHODAN-Jupiter, von der Konzeption des »Ziegelsteins« Ende 2009 bis zu seiner Metamorphose zu einer Miniserie 2016.

Und noch ein kleiner Nachtrag zum neuen Silberband, der auch demnächst erscheint (am 14. September): Hubert Haensel hat hier einen eher allgemeinen Werkstattbericht veröffentlicht, der sich mit der Entstehung dieser Bücher beschäftigt. Das ist interessante Lektüre. Zum Silberband an sich (erscheint ja am 14. September) findet ihr hier noch ein paar neue Informationen.

Zeitlose Romanserie

Wir feiern 55 Jahre PERRY RHODAN

Der September steht ganz im Zeichen des 55. Seriengeburtstags. In den kommenden vier Wochen gibt es einige lohnenswerte Preisaktionen rund um die PERRY RHODAN-E-Books -Hörspiele sowie -Hörbücher, dazu interessante Hintergrundberichte, und ein Gewinnspiel darf natürlich auch nicht fehlen. Natürlich weisen wir auf die einzelnen Aktionen auch im Infotransmitter hin.

Also:

Im Rahmen des Geburtstags ist Band 2844 der Heftromanserie, »Der Verschwiegene Bote« von Michael Marcus Thurner, vom 1. bis 7. September 2016 bei allen bekannten E-Book-Shops  wie zum Beispiel Amazon, Science-Fiction eBooks und eBook.de gratis downloadbar. Danach kostet das E-Book wieder 1,99 €.

Das ist der Auftaktroman zur »Methankrieg«-Trilogie. Die zwei weiteren Romane der Trilogie stammen von Hubert Haensel: »Die Methan-Apokalypse« (PR 2845) und »Karawane nach Andromeda« (PR 2846). Und es gibt alle drei Romane ja auch mittlerweile auch als Gesamtausgabe.

Außerdem gibt es »Der Verschwiegene Bote« bis zum 7. September 2016 auch als Gratis-Hörbuch.

Wir bieten aber noch mehr. Hörspiele zum Beispiel. Im September 2016 hat Zaubermond für alle Hörspiel-Fans ein besonderes Angebot: Die komplette »Plejaden«-Hörspiele gibt es bis einschließlich 30. September 2016 zum Sonderpreis: Die CD-Variante kostet 79 Euro (statt 99,50 Euro), die Download-Variante kostet 49 Euro (statt 59,90 Euro). Die Hörspielstaffel überzeugt mit einer spannenden Geschichte, hervorragenden Stimmen und einem futuristischen Sounddesign. Nicht ohne Grund wurden die »Plejaden«-Hörspiele von »Hoerspielsachen« als »Bestes Hörspiel 2015« ausgezeichnet.

Weiter geht es mit dem Auftaktroman der dritten NEO-Staffel unter der Regie von Rüdiger Schäfer und Michael H. Buchholz. Wir bieten NEO 121, »Schlacht um Arkon« von Michael H. Buchholz, vom 8.  bis zum 14. September 2016 bei allen bekannten E-Book-Shops als kostenlosen Download an. Danach kostet der Roman wieder 2,99 Euro. Einen Link dazu gibt es noch nicht, das erscheint als Meldung erst am 8. September auf der Website.

Und dann haben wir noch … das erwähnen wir dann im nächsten Newsletter.

Und apropos … Am 23. September beginnt zudem mit Band 2875 – »Die vereiste Galaxis« von Christian Montillon – der »Sternengruft«-Zyklus. Außerdem startet an diesem Tag die neue NEO-Staffel »Meister der Sonne« – das sehen wir ja weiter unten. Man könnte meinen, wir hätten das alles so geplant. Erm … haben wir das vielleicht auch …? Nicht nur ES kann Langzeitpläne!

Zuwachs beim Report

Gerry Haynaly
Im PERRY RHODAN-Report 501 (erschienen in PR 2868) war es schon angekündigt: Der Report erhält einen neuen Redakteur: Gerry Haynaly, bekannt aus NEO und PERRY RHODAN-Arkon, wird ab Ausgabe 502 (die heute in Heft 2872 erscheint) den Report übernehmen.

Damit ist er der vierte Redakteur in vergleichsweise kurzer Zeit, nachdem Rüdiger Schäfer aufgrund der NEO-Belastung die Redaktion abgeben musste und nach dem plötzlichen und tragischen Tod von Rainer Castor im September 2015 Klaus Bollhöfener den PERRY RHODAN-Report übergangsweise übernommen hatte.

Gerry schreibt über sich selbst: »Schon früh faszinierten mich Weltraumfahrt und Science Fiction. Die ruckelnden Schwarz-Weiß- Bilder der ersten Mondlandung hinterließen ebenso bleibende Eindrücke wie mein erstes TERRA EXTRA-Heft, ›Raum ohne Zeit‹ von Clark Darlton. Als mich dann Schulkollegen zu PERRY RHODAN brachten, gründete ich mit ihnen den PRC Sirius. Damals schrieb ich die ersten SF-Kurzgeschichten für unser Club-Fanzine.«

Für Anregungen und Kritik ist Gerry per Mail unter der Reportadresse oder aber im offiziellen Forum der PR-Erstauflage  (der Report-Bereich wurde noch von Rüdiger Schäfer ins Leben gerufen - nicht daran stören!) erreichbar.

Zeit und Jupiter

Jupiter-Cover Band 5 von Arndt Drechsler
Vorletzte Woche hat das Ende von Band 4 (»Syndikat der Kristallfischer« von Christian Montillon) Perry Rhodan gleichsam von einer Gefangenschaft in die nächste geführt.

Und hier setzt die Handlung des fünften Teils unserer aktuellen Miniserie PERRY RHODAN-Jupiter ein, der genau heute in den Handel kommt: »Jupiters Herz« von Wim Vandemaan. Der Roman ist gegenüber dem Ziegelstein nahezu unverändert – »da gab es nur winzige Anpassungen«, schrieb mir Kai Hirdt. Aber warum Perry Rhodan wohl »verwirrt« sein mag …? Tun wir da unserem Helden finstere Dinge an …?

Wer es noch nicht weiß: Hier könnt ihr nachsehen, wie weit wir derzeit mit der Planung sind, wie die Folgeromane heißen und wer sie verfasst hat. Die Liste ist noch nicht ganz vollständig, aber wer möchte denn auch schon alles im Voraus wissen …?

In Band 6 wurde auch wenig neu hinzugeschrieben; sogar der Titel des Romans ist identisch mit dem Kapitel damals im »Ziegelstein«. Wir kehren damit zur Handlungsebene um Bully zurück, dem ja plötzlich dieses neu aufgetauchte Artefakt so gut gefallen hat – ihr wisst schon: »Ich bin glücklich, dass ich hier sein kann.« So ganz gesund klang das nicht …

Die »neue« Schiene um Chayton Rhodan wird dann mit Band 7 wieder aufgenommen.

Die Jupiter-Edition ist übrigens nach wie vor bestellbar, weitere Informationen gibt es hier.

Zeitgeist im Comic Strip

Perry Comic
Wer heutzutage an PR-Comics denkt, denkt in erster Linie an »Die Kartografen der Unendlichkeit« von Cross Cult. Die ersten drei Bände mit ihrer abgeschlossen Geschichte sind erschienen, der Sammelband ist draußen, weitere Abenteuer sind in Arbeit: Band 4 wird gerade gezeichnet, der Veröffentlichungstermin steht indes noch nicht fest. Immerhin liegen der Redaktion schon die Coverskizzen der Bände 4 bis 6 vor …

Aber da gibt es noch einen anderen Lizenznehmer für PR-Comics, um den es in letzter Zeit etwas stiller geworden war: die Alligator Farm. Die Jungs aus Hamburg hatten es sich zum Ziel gesetzt, den »Pop-Perry« der Siebzigerjahre neu zu beleben.

Da es kürzlich einige Verwirrungen gab, wer denn jetzt warum welchen Comic macht, hier noch einmal die Erläuterung von der Homepage der Alligator Farm vom September 2015:

»Cross Cult verlegt zukünftig das PERRY RHODAN-Comic, basierend auf das Perryversum, wie es die Romanleser der Erstauflage kennen. Die Alligator Farm verlegt weiterhin Perry - unser Mann im All. Wir bleiben also in unserer Schmuddelecke mit Nackedeis und bunten Farben, aber als ALBUM! Wir arbeiten bereits an der ersten Ausgabe! Das Skript ist von Olaf Brill, die Zeichnungen von Frank Freund (Gestrandet! aus Perry #139), Kolorierung und Redaktion von Maikel Das. Wann erscheint es, hören wir jetzt die PR-Fans aus tausenden von Kehlen schreien – ab Mitte 2016, so uns die Superintelligenzen wohlgesonnen sind. Es gibt zu viele Unwägbarkeiten, als dass wir uns jetzt schon auf einen genauen EVT einlassen werden.

Kai Hirdt ist weiterhin an Bord der Alligator Farm und hat zudem die Ehre, die PERRY RHODAN-Serie von Cross Cult zu schreiben. Als ausgewiesener PR-Fachmann, frisch gebackener PR NEO-Autor und Jemand der auch Comic-Skripte verfassen kann, war er die logische Wahl, die neuen PR-Comics zu schreiben.«

Und damit zum neuen Album der Alligatoren. Auch hier zitieren wir von der Startseite der Homepage:

»Perry – unser Mann im All geht in die nächste Runde. Die Arbeiten am ersten Album sind fast abgeschlossen! Ende September wird das Album auf der Austria Con in Wien präsentiert. EVT soll Anfang Oktober sein. Weit entfernt von ihrem Heimatplaneten, der Erde, folgt die CREST einem Notruf und wird gefangen im Fesselfeld eines geheimnisvollen würfelförmigen Objekts im Weltraum.

Mit einem kleinen Einsatzteam stößt Perry ins Innere der KRUSENSTERN vor. Dort gerät er in einen faszinierenden Kosmos voller Gefahren und Wunder. Raum und Zeit spielen verrückt. Die KRUSENSTERN ist ein IRRGARTEN DER DIMENSIONEN.«

Die Infos in Kurzform findet ihr auch hier. Wir reden übrigens von 52 Seiten für 13,90 Euro – für ein großformatiges Album gar nicht übel!

Zoff mit dem NEO-Rhodan

NEO-Cover Band 130 von Dirk Schulz
Nun gut, Oliver Plaschkas Roman »Im Tal der Zeit« hat euch verraten, dass Thora nicht tot ist. Ich habe aber auch nicht gelogen – ich habe ja nur gesagt, dass wir die Vernichtung der MAYA nicht rückgängig machen und dass Huang Wei nicht eingreift. Wer kommt denn auch auf die Idee, dass die in den Rettungsbooten fliehen könnten …

Jedenfalls ist damit die Bühne bereitet für das Finale der Staffel »Arkons Ende«, das nächsten Freitag (also am 9. September) auf den Markt kommen wird. Rüdiger Schäfer schließt mit »Welt ohne Himmel« die Ereignisse um Agaior Thoton ab. Der Endtitel war auch der Arbeitstitel.

Immerhin spielt Huang Wei hier mit – es wird generell ein bisschen »kosmisch«. Und das Exposé verrät uns: »Die Erdhandlung wurde bewusst knapp gehalten. Sie wird zwar ebenfalls zu einem Abschluss gebracht, doch der Fokus des Romans liegt auf den Geschehnissen um Rhodan, Thoton, Crest und den Ereignissen um Aarakh Ranton!«

Dann vergehen zwei Jahre, in denen sich die Menschen ein wenig erholen können, Andere dagegen sich aber gegen Terra in Stellung bringen. Das Ergebnis zeigt sich dann in »Der Kontrakt«, NEO 131 und zugleich Band 1 von 10 der Staffel »Meister der Sonne«.

Ich verrate mal zwei Dinge: Der Roman beginnt in Dortmund. Und Perry Rhodans Schiff ist jetzt nicht mehr die CREST, sondern die LESLY POUNDER. Kommt der Herr Ungleich da auch schon vor?

Hatte ich schon erwähnt, dass die E-Books bereits vorbestellbar sind?

Zu Gast in Wien

Der PERRY RHODAN-AustriaCon in Wien
Da ich gerade die Flugtickets gebucht habe, kam mir die Idee, noch einmal auf den Austria Con am 1. und 2. Oktober in Wien hinzuweisen.

Hier könnt ihr das Programm einsehen (Stand: 27. August), hier die Auflistung der Ehrengäste. Der Empfang im Rathaus ist ausgebucht, es gibt aber eine Warteliste.

Zu Recht stolz sein können die Veranstalter auch auf den Punkt »Con-Goodies«. Dahinter verbergen sich Infos zum Con-Package, zur Briefmarke und zu einigen am Con zu erwerbenden Publikationen (für das Con-Buch habe ich einen Artikel zum Thema »Wien im Perryversum« eingereicht). Alle angeführten Autoren sind vor Ort und signieren ihre Bücher natürlich gern, das heißt vor Ort kaufen lohnt sich. Die Buchhandlung Freudensprung hat am Austria Con einen Büchertisch, an dem alle Werke (und noch einige mehr) zu erwerben sind. Ansonsten helfen die Clubs und die anderen Händler.

Das wird bestimmt eine sehr schöne Veranstaltung!

Ziegelsteine vor und hinter den Materiequellen


Am 19. Januar 2010 erhielt ich nachstehende Mail von Klaus N. Frick, dem Chefredakteur von PERRY RHODAN:

»Lieber Rainer,

damit Du Bescheid weißt, was in der nächsten Heyne-Sache so drinstehen soll: anbei das Grobkonzept zum Thema Jupiter. Gegen Kommentare hab ich nix ...

Viel Spaß beim Lesen!«

Angehängt war ein vierseitiger Text  mit Datum vom 23. Dezember 2009, der einen – sehr kurzen – Überblick über das geplante Taschenbuch gab. Unter »Struktur« schrieb Klaus: »›Jupiter‹ soll ein Trade Paperback von rund 900 Seiten werden. Diese 900 Seiten gliedern sich strukturell in neun ›Novellen‹ à rund 100 Seiten, die von verschiedenen Autoren geschrieben werden; inhaltlich hängen diese Texte eng zusammen, so dass wir es im Prinzip mit einem Zyklus aus neun Kurzromanen zu tun haben. Wichtig: Die Handlung des gesamten Romans nimmt nicht mehr als zwei Tage in Anspruch – es herrscht, nachdem es ›losgegangen‹ ist, eigentlich permanenter Zeitdruck.«

Vorgesehen waren damals noch vier Autoren (Christian Montillon, Leo Lukas, Hubert Haensel und Wim Vandemaan), jeder Kurzroman hätte den Namen eines der Jupitermonde als Titel getragen. Warum wir damals von der Form der Taschenbuch-Trilogie abgewichen sind, wie wir sie zuletzt mit »Das Rote Universum« und »Die Tefroder« durchgezogen hatten, kann ich mit sieben Jahren Abstand nicht mehr nachvollziehen – ich vermute marketingtechnische Gründe seitens des Heyne-Verlages.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen begannen die konkreten Planungen dann mit dieser Mail vom 18. Februar (da waren es nur noch drei Autoren …):

»Liebe ›Jupiter‹-Kollegen,

ich habe mit den Autoren Hartmut Kasper, Hubert Haensel und Christoph Dittert am Rande der PERRY RHODAN-Konferenz ja immer mal wieder über die ›Jupiter‹-Geschichte gesprochen. Und Sascha Mamczak von Heyne hat mir gemailt. Deshalb heute die Zusammenfassung.


Sascha Mamczak hat auf meine Frage hin einen klaren Termin genannt: Damit das Paperback zum Weihnachtsgeschäft in den Buchhandlungen liegt, muss das komplett redigierte Manuskript bis spätestens 20. September 2010 bei Heyne sein. Sprich: Ich hätte es gern am 14. September 2010 spätestens von Rainer Nagel – damit wir über das Lektorat noch mal gemeinsam reden können. Das heißt auch, dass die fertigen Roman-Teile ALLE bis spätestens 16. August 2010 bei Rainer und mir sein müssen.

Bitte haltet euch an diese Terminvorgabe! Und natürlich bin ich immer dankbar für jede Zwischenlieferung an mich. Es handelt sich im Prinzip um neun einzelne Heftromane, die ihr schreibt – und da kann man ja auch einen Roman abschließen und an die Redaktion schicken, so dass dieser Teil schon mal redigiert oder zumindest bearbeitet werden kann. Verknüpfungen können und müssen nachgereicht werden, das ist ja klar.

Hartmut Kasper erstellt in den nächsten Tagen jetzt die Exposés – wichtig ist mir vor allem die genaue Aufteilung. In den ersten Planungen ging ich von vier Autoren aus. Wenn es jetzt noch drei Autoren sind, müssen die einzelnen Teile anders strukturiert werden. Ganz klar: Die Handlung aus der Bully-Sicht muss bei Hubert bleiben, die Handlung auf der Station ist für Christoph ideal, die Handlung auf der ›anderen Seite‹ ist optimal für Hartmut.


Ich wünsche viel Erfolg und freue mich über möglichst zeitnahe Exposés und Roman-Bestandteile. Und abschließend zitiere ich aus der Mamczak-Mail: ›Und nicht vergessen: Die Geschichte muss der KRACHER werden ...‹ Da hat er ja nicht unrecht ...«

Und abschließend für die Planungsphase noch ein Kommentar von Klaus zu den Figuren:

»Das Datenblatt zu den Hauptakteuren gefällt mir ebenfalls sehr gut, die Figuren sind schon mal schön charakterisiert. Am besten gefällt mir Yoshimi, wobei die auch sehr jung ist. 26 Jahre sind in einer Zeit, wo die Menschen bis zu 200 Jahre alt werden können, doch sehr jung. Aber zur Identifikation besser geeignet.

Schön sind immer die Angaben zu charakteristischen Sprichwörtern und so. Dion Matthau passt sehr gut zu den anderen. Bingo.

Dass der Bösewicht ausgerechnet Quantrill heißt, finde ich natürlich amüsant; mal schauen, wer das sonst noch merkt. Sein Motiv ist nachvollziehbar, er handelt nicht wie ein Idiot – völlig einverstanden.

Dass Du Frau Lieplich, die Namensgeberin der Station aus Deinem Heftroman, in die Handlung einführst, gefällt mir ebenfalls.

DANAE: eine Positronik unter Tau-Einfluss ist eine gelungene Idee.

Alles in allem bin ich mit den Hauptpersonen extrem zufrieden und freue mich schon auf die weiteren Exposés.«

(Wer’s nicht weiß: William Clarke Quantrill war ein Partisanenführer im Amerikanischen Bürgerkrieg.)

Am 29. April wies der Kollege Frick zum ersten Mal die Leserschaft auf den in Arbeit befindlichen Band hin: »Die Autoren stecken noch in einer recht frühen Phase der Arbeit, aber bereits jetzt gibt es eine Ankündigung: Als nächstes gemeinsames Projekt des PERRY RHODAN-Teams mit dem Heyne-Verlag wird Ende 2010 ein Paperback mit dem Titel ›Jupiter‹ erscheinen.

Nach einem Exposé von Wim Vandemaan schreiben Hubert Haensel, Christian Montillon und Wim Vandemaan selbst gemeinsam an einem Roman. Dabei wird zwar jeder Autor eigene Handlungsstränge vorantreiben, die aber eine gemeinsame Geschichte bilden. Der Planet Jupiter spielt selbstverständlich eine wichtige Rolle, als Handlungsträger sind unter anderem Perry Rhodan und Reginald Bull beteiligt.«

Wir springen ein paar Tage weiter und zu einer Mail von Klaus vom 22. Oktober 2010:

»Ich fühle mich erschöpft und erschlagen, aber: Der JUPITER-Band ist unterwegs zu Heyne. Ich habe die Datei rausgeschickt und einen Manuskript-Ausdruck angefertigt, jetzt geht das Ding in die Setzerei, und dann wird es halt leider nicht im Dezember, aber zumindest im Januar erscheinen.


Ich bin dennoch sicher, dass wir einen großen (!) PERRY RHODAN-Roman publizieren werden, der in gewisser Weise Maßstäbe setzen wird. Und ich warte sehnsüchtig auf die Kritik der Fans.«

Davor allerdings kam die Reaktion von Heyne. In Erinnerung ist mir in erster Linie geblieben, dass die ursprünglich vorgesehenen zwei Wochen für die Durchsicht des gesetzten Manuskriptes ganz urplötzlich auf eine gekürzt wurden. Das war bei 1008 Seiten schon … sportlich.

Aber es hat alles geklappt, der Band kam als »Originalausgabe 02/11«, aber mit Copyright-Angabe von 2010, in den Buchhandel. »›Öffne die Augen‹, sagte die Stimme.« Ein schöner Anfang.

Am 7. Januar 2011 teilte Klaus Frick, der damals zwischen WeltCon-Vorbereitung und Autorenkonferenz gefangen war, der Öffentlichkeit mit: »Seit heute liegt das dickste PERRY RHODAN-Buch aller Zeiten – als Original-Roman, nicht als Zusammenstellung – auf meinem Schreibtisch: Die Kollegen von Heyne haben die Belegexemplare von ›Jupiter‹ geschickt. Ich bewundere das wunderschöne Titelbild von Oliver Scholl und freue mich über 1008 Seiten.

Lesen werde ich das Buch sicher nicht noch einmal. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Spaß dabei hatte, es mit den Autoren zusammen zu erarbeiten.«

(Gelesen habe ich es dann auch nicht noch einmal. Aber ich hatte ja auch gerade erst die Druckfahnen durchgesehen. Im Moment schaue ich zu Vergleichszwecken ab und an wieder rein.)

Was die Kritik der Fans angeht, habe ich eine alte Rezension ausgegraben, vom 7. Oktober 2012. Sie stammt von der Seite The Häxler und wurde von Andreas Schweitzer verfasst. Ihr Fazit ist neutral genug, um Neulesern der Miniserie nichts zu verraten. Auch der Rest des Textes verrät wenig, was euch nicht seit Band 5 ohnehin bekannt ist. Also:

»Auf über 1000 Seiten wird ein Stück des Perryversums entfaltet, das jedem Leser einiges zu bieten hat. Dabei kombinieren die Autoren bekannte wissenschaftliche Fakten aus unserer Realität mit jener aus dem ›Paralleluniversum‹, in dem Perry Rhodan unterwegs ist. Ein bunter Kosmos mit jeder Menge Action und einem sehr hohen Unterhaltungswert. So macht die größte Science Fiction-Serie der Welt Spaß!«

Und jetzt springen wir fünfeinhalb Jahre weiter. Am 20. April 2016 schrieb Klaus N. Frick im PERRY RHODAN-Forum (nicht verlinkt, da im nicht-öffentlichen Moderatorenteil):

»Wie es aussieht, starten wir im Juli 2016 eine neue Miniserie. Ich werde euch in diesem Kreis so schnell wie möglich über die Details informieren ... auch über die Inhalte.


Also: Es geht um den JUPITER-Klopper, der vor einigen Jahren bei Heyne erschienen ist. Wir nehmen den Stoff, ergänzen ihn durch neu geschriebene Geschichten und Teil-Romane und machen daraus eine zwölfbändige Miniserie.


Soweit als erste Information. Mehr dann demnächst.«

Am 6. Mai erwähnte ich die neue Miniserie zum ersten Mal im Infotransmitter. Auf eine Anfrage im PERRY RHODAN-Forum erklärte Bearbeiter Kai Hirdt: »Nein, man muss den 1000-Seiten-Klopper nicht gelesen haben. Die Serie *ist* der 1000-Seiten-Klopper, aufgeteilt auf Heftromane und ergänzt um einen neuen Handlungsstrang. Die neue Geschichte klärt einiges auf, was bei dem Wälzer noch mysteriös geblieben war.«

Etwas später am gleichen Tag schob Kai nach: »Einige alte Teile werden (sinnerhaltend) gekürzt, um sie auf Heftlänge zu bringen. In anderen Teilen werden (selten) Szenen ergänzt, um die Verschränkung mit dem neuen Handlungsstrang hinzukriegen. Aber im Großen und Ganzen wollen wir so wenig wie möglich in den schon fertigen Text eingreifen.«

Hinzu kommt noch ein Beitrag von ihm am 7. Mai: »Um jedes Missverständnis auszuschließen: Die Jupiter-Geschichte aus dem Ziegel ist ziemlich vollständig Teil der Miniserie, abgesehen von ein paar formatbedingten Kürzungen. Es kommt eine vierte, komplett neue Erzählebene hinzu, die die Geschichte ergänzt, weitere Hintergründe beleuchtet und zugleich Brücken baut, wo der dicke Roman etwas sprunghaft war.

Für jemanden, der das dicke Buch nicht kennt, wird nicht erkennbar, was neu ist und was Ursprungstext. Wenn wir unsere Sache gut machen, wird die Serie flüssiger zu lesen als der Ziegelstein. Und *dass* wir es gut machen, daran arbeite ich gerade heftig. :-)«

Und damit sind wir bei der aktuellen Berichterstattung in den laufenden Infotransmittern angelangt.

Zack, zack – jetzt aber weg!


Jetzt sind wir also durch mit den Buchstaben des Alphabets – von der »Ergänzungslösung« mit den drei Umlauten einmal abgesehen. Was man mit denen wohl an Überschriften erschaffen kann …? Sicherlich Sachen wie »Äh, was war das denn …?« oder »Öh … meinen die das ernst?« Na, wir werden es sehen – die Buchstaben sind bestimmt für eine Überraschung gut. Bestimmt können wir die AETRON einbauen – die wird doch bestimmt »Ätron« gesprochen?


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

Impressum
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