PERRY RHODAN Infotransmitter
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Huch? Sind schon wieder zwei Wochen vorbei?

Rainer Nagel


So schaut’s aus. Also können wir auch wieder einen neuen Infotransmitter verschicken.

Meine Kleinen leiden unter der Wärme. Und verstehen nicht, warum ich nicht in kurzen Hosen und mit kurzen Ärmeln herumlaufe. Man hat ja auch seinen Stil. Als ich sie fragte, was  sie denn machen, wenn es wirklich heiß wird, antworteten sie nach kurzer Beratung: »Sterben!«

Als Kolonisten auf einem eher wärmeren Planeten (wie, sagen wir, Chephren Nova im anstehenden Kneifel-Doppelband bei Zaubermond, von dem wir weiter unten berichten) wären sie wohl vollkommen ungeeignet. Ich bin mir sicher, jemand wie Hans Kneifel, der ja sehr gern die Epoche, in der er lebte, in die Zukunft projizierte, hätte in meiner Klasse dankbares Charaktermaterial für mindestens eine Trilogie gefunden.

Gab’s auch wieder neue Exposés, wollt ihr wissen? Ja, klar doch. Die Herstellung von PERRY RHODAN steht nie still. Aktuell geht es um die Gäonen. Wartet .. kennt ihr die überhaupt schon …? Ach, die tauchen erst in zwei Wochen auf. Aber das ist ja nicht mehr lange – auch wenn auf euch jetzt erst einmal Adam von Aures wartet.

Und irgendwie recken sich auf die Häupter eines nicht ganz unbekannten Doppelkopfmutanten in der Serie. Wenn auch nicht direkt. Und was will uns der Chefredakteur Klaus N. Frick hier sagen mit »Reginald Bulls Rückkehr« …?

In den aktuell hier eingegangenen Satzdateien sind wir immer noch in Sevcooris. Es geht in erster Linie um die Hintergründe der großen Überraschung, die ich vor zwei Wochen erwähnt habe. Hatte ich schon geschrieben, dass diese in den bisherigen Heften schon ganz zaghaft angedeutet worden ist …?

Der heutige Infotransmitter wendet sich aus gegebenem Ansatz erst einmal an unsere Neuleser. Dann beschäftigen wir uns mit Terminus und geben den monatlichen Überblick über den Stand der Dinge bei den Zaubermond-Planetenromanen. Wir reden natürlich auch über PERRY RHODAN NEO und dessen nahendes Staffelende.

Da es auf der diesjährigen FedCon wieder eine PR-Schiene gibt, verweise ich kurz darauf. Martin Ingenhoven veranstaltet in seinem Blog ein Preisausschreiben. Und in »Hinter den Materiequellen« gebe ich ein paar Hintergrundinformationen zum Anfang des Cappin-Zyklus, die für PERRY RHODAN-Terminus ganz nützlich sein könnten.

Was tun als Neuleser?




tl_files/comic/images/news/news/Die_Welt_des_PR.jpgPERRY RHODAN 2900, Verena Themsens »Kosmisches Erbe«, hat uns eine Reihe von Neulesern beschert. Einerseits folgen diese nun der spannenden Handlung, andererseits wundern sich viele aber schon: 2900 Bände PERRY RHODAN – ist das nicht ziemlich kompliziert? Wo fange ich an, wenn ich weitere Informationen möchte?

Hier bieten wir einen dreiminütigen Infotrailer, eine ganz aktuelle einführende Broschüre in PDF-Form sowie zehn verschiedene Anknüpfpunkte an verschiedene Epochen der Serie. Zur aktuellen Broschüre gibt es auch ein Preisausschreiben, das wir gerade bis zum 30. Juni verlängert haben. Dann mal auf!


Man kann sich natürlich auch das Video von Jennifer Jäger auf YouTube anschauen. Die war am Anfang auch ganz schön eingeschüchtert … Aber sie hat es geschafft! Und der Vergleich mit »Doctor Who« ist sehr schmeichelhaft – das ist doch schön! Perry Rhodan ist zwar nicht ganz so sprunghaft wie der Doktor – aber eine vergleichbare Lebenserfahrung hat er auch. Und statt des zweiten Herzens einen Zellaktivator. Passt irgendwie wirklich ganz gut.

Bürstenhaarschnitt, stiernackig, muskulös und mit entsicherten Strahlern


Ah, PERRY RHODAN-Terminus. Die Zeit des Solaren Imperiums. So war das damals. Und heute besuchen wir diese Zeit, das Jahr 3430 n. Chr., noch einmal in Form dieser zwölfbändigen Miniserie.

tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus03.jpgDie Überschrift dieses Absatzes ist Teil des ersten Satzes des dritten Bandes, Roman Schleifers »Konfrontation auf Mimas«, der heute erscheint. So langsam nimmt die Geschichte Fahrt auf. Ob es auf dem Saturnmond gelingt, eine Lösung für die Probleme der beiden dabrifanischen Agenten zu finden? Oder tun sich wieder nur neue Komplikationen auf? Womöglich gibt es da noch eine andere Macht, die am Geschehen beteiligt ist … Ein bisschen Action gibt es auch mal wieder, aber doch auch deutlich mehr.

Wir erfahren zudem vieles über die Sicht des Solaren Imperiums aus der Perspektive seiner Gegner. Wie schrieb Forist »Trevor Casalle 839« im PERRY RHODAN-Forum nach Lektüre der Leseprobe des Bandes: »Interessant, wie ›Outsider‹ den lieben, netten, fetten Sonderoffizier Guck sehen ...« Da muss er durch, der größte Ilt der Galaxis.

Was immer auch auf Mimas passiert, es führt uns zum sonnennächsten Planeten des Solsystems, auf dem Band 4 angesiedelt ist: »Kampf um Merkur« von Susan Schwartz. Auf Merkur steht die Hauptschaltzentrale des Antitemporalen Gezeitenfeldes, das verheißt nichts Gutes …

Schon am Ende von PR 400 (mit dem wir uns weiter unten .näher beschäftigen werden) erfahren wir: »Über Merkur aber stand der hypertronische Zapfstrahl. Er brachte die Energie, die man zur Erhaltung des Antitemporalen Zeitfeldes benötigte.«

Und der titelgebende »Sonnenpalast«, zu dem uns Dietmar Schmidt in seinem Band 5 führt, wo mag der sein? Verrate ich nicht. Aber er enthält den Satz »DINO Zwo in Sichtkontakt, recht voraus«, was aus Gründen alter Ortbeschreibungstradition genau richtig ist und nichts mit »rechts« zu tun hat (sondern eher mit »genau«). Lernen mit dem Infotransmitter.

Davon abgesehen, hat Exposéautor Uwe Anton einen Werkstattbericht zu Terminus verfasst. Einen sehr umfangreichen Werkstattbericht – so umfangreich, dass wir ihn für die Homepage in fünf Teile zerlegen mussten. Also: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Die nächsten Planetenromane


Parallel zu PERRY RHODAN-Terminus könnt ihr ja seit dem 5. Mai 2017 bei Zaubermond zwei Taschenbücher von Robert Feldhoff  lesen, die im Imperium Dabrifa angesiedelt sind: »Scitt, der Zwerg« (ursprünglich TB 316, Juli 1989) und »Die Toleranz-Revolution« (376, Juli 1994) – und deren Handlungen aus der Perspektive von Dabrifanern geschildert sind. Das passt ja ganz gut, da solche Personen auch in Terminus eine wichtige Rolle spielen. Hier steht noch etwas mehr zu diesem Band.

tl_files/comic/images/cover/planetenromane/PRTH_79_80cover.jpgAm 2. Juni folgen zwei frühe Planetenromane von Hans Kneifel mit dem dazugehörigen redaktionellen Beiwerk: »Der stumme Robot« (ursprünglich TB 35) und »Die Grenze des Imperiums« (TB 38), beide von 1967. In diesen Kolonistenabenteuern erfahren wir viel über die Alltagswelt der Terraner, wie man sie sich 1967 so vorstellte. Das ist durchaus spannend – und hat mir natürlich in den Nachwörtern viel Platz gegeben, die Art und Weise zu beleuchten, wie in den späten Sechzigern PERRY RHODAN geschrieben wurde.

Im Juli befassen wir uns dann mit zwei Romanen von Horst Hoffmann. Wir haben sie unter den Oberbegriff »Terranische Explorerflotte« gestellt, da es sich um zwei Explorerabenteuer handelt. Ausgewählt haben wir das frühere Taschenbuch 331, »Kreuzzug des Bösen« (Oktober 1990), sowie »Luminia ruft«, PRTB 371 vom Februar 1994.

Im August (und nicht im Juli, wie fälschlicherweise im letzten Infotransmitter vermeldet) geht es wieder in das frühe Solare Imperium zurück, allerdings mit einem kleinen Twist: Zum ersten Mal veröffentlichen wir nicht zwei Romane eines Autors, sondern Werke zweier unserer Favoriten. Die »Klammer«, die die beiden Romane zusammenhält, ist ihr Handlungsort: der Planet Zirkon, erfunden von Kurt Mahr für den Planetenroman 21 (»Das tödliche Paradies«, 1966) und weiterentwickelt von Hans Kneifel in Taschenbuch 47 (»Höllentanz der Marionetten«, 1968). Mal schauen, wie dieses Experiment ankommt …  

Ich sehe da ja nach wie vor Chancen, das einzige PR-Taschenbuch von Kurt Brand (der am 10. Mai 100 Jahre alt geworden wäre) zusammen mit dem dritten Tyll-Leyden-Roman von W. K. Giesa zu veröffentlichen, das wünsche ich mir schon seit Jahren.

Danach gibt es Hubert Haensel mit zwei Romanen, die Lücken aus den Heften schließen, einmal aus dem M 87-Zyklus und einmal aus der Zeit der Cantaro …

Der übliche monatliche Abschlussabsatz: Wer nicht dauernd nachsehen möchte, wann welcher Roman erscheint, kann ein Abonnement abschließen. Oder man bestellt sie einfach in der nächstgelegenen Buchhandlung.

Die Pilgerfahrt endet!


Wie schrieb ich schon vor zwei Wochen: Amphabal! Rainer Schorm! Drei Arbeitstitel!
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Genau: Wir reden von Band 148, »Schatten über Amphabal«. Wo ein alter Bekannter auftaucht.  Wer das wohl sein mag … Kennen wir METEORA etwa von früher …?

Jedenfalls nähern wir uns hier mit großen Schritten der Auflösung der Staffel. Das Exposé ist da von Anfang an ganz deutlich: »Rhodan enthüllt die Identität METEORAS«. Dummerweise hat er aber Tuire Sitareh dabei, denn »der Aulore macht einen verhängnisvollen Fehler und ….« Ach ne, lieber doch nicht. Die drei Arbeitstitel waren übrigens: »Die Pilgerwelt« (was nicht falsch, aber doch eher unspektakulär ist), »Schatten über Ambaphal« (der es ja dann auch geschafft hat) und »METEORA erwacht« (was stimmt).

Springen wir zwei Wochen in die Zukunft. Dann löst Madeleine Puljic mit »Preis der Freiheit« soweit alles auf, und wir können daran gehen, die Ereignisse in Sagittarius mit denen im Solsystem zu verknüpfen, damit alles bereit ist für den großen Jubiläumsband 150. »Das war kein einfaches Thema«, schreibt unser Chefredakteur Klaus N. Frick – der hier über die damit beginnenden Ereignisse schon einiges verraten hat.

In diesem Monat wartet (und das schon seit dem 5. Mai …) zudem der zwölfte Band der NEO PLATIN Edition auf euch. In »Die Mutanten-Krise« geht es um erster Linie um einen großen Umbruch, der sich mit den terranischen Mutanten vollzieht. Sie erkranken auf mysteriöse Art und Weise, und die Dinge scheinen aus dem Ruder zu laufen … Das Buch enthält die Bände 45 bis 48 der Serie, als da wären: »Mutanten in Not« von Leo Lukas; Verena Themsens »Am Rand des Abgrunds«; »Die Genesis-Krise« von Christian Montillon; und Michelle Sterns »Der Glanz des Imperiums«. Hinzu kommt die exklusiv für diese Ausgabe geschriebene Geschichte »Jaspers Traum« von Christian Montillon.

Und schau mal an … PERRY RHODAN NEO geht nach Japan

Was hat Perry Rhodan mit David Hasselhoff zu tun?


Nicht viel – aber es ist eine schöne Überschrift.

Allerdings sind beide Anfang Juni am gleichen Ort: in Bonn auf der FedCon 26, ursprünglich einer Veranstaltung mit »Star Trek«-Schauspielern, die später auch auf andere Sparten der SF ausgeweitet wurde.

Was jetzt … David Hasselhoff und SF? Nun, ja, er hat eine Rolle in »Guardians of the Galaxy 2«, das reicht anscheinend. Beachtenswerter ist sicherlich die fast vollständige Brückencrew der ENTERPRISE D aus »Star Trek: The Next Generation«, und da Jennifer Jäger in ihrem Video den Vergleich zu »Doctor Who« gezogen hat, sollte ich erwähnen, dass mit Matt Smith der Schauspieler des elften Doktors und mit Jenna Coleman seine letzte Gefährtin anwesend sein wird, die es auch noch in zwei Staffeln mit dem aktuellen Doktor, Peter Capaldi, geschafft hat.

tl_files/comic/images/news/news/FedCon_2017.jpgDie FedCon 26 findet vom 2. bis 5. Juni 2017 im Maritim Hotel in Bonn statt; weitere Informationen findet ihr hier.

Für PERRY RHODAN-Leser ist in erster Linie eine Veranstaltung am Freitag (2. Juni) um 14 Uhr von Interesse. Dann stellen sich die PERRY RHODAN-Teamautorin Michelle Stern und der NEO-Exposéautor Rüdiger Schäfer im Raum »Beethoven« den Fragen der Leser. Die Autoren werden allerlei Wissenswertes zu den Hintergründen der Serie berichten, aber auch die weitere Entwicklung bei PERRY RHODAN NEO beleuchten. Ein Thema wird dann auch der im Juni 2017 erscheinende  NEO-Band 150 sein. Und um 15 Uhr gibt es eine Signierstunde am Stand von CrossCult.


Der »Heftehaufen« macht ein Gewinnspiel


tl_files/comic/images/news/news/ingenhoven.jpgÜber Martin Ingenhovens Blog »Heftehaufen« haben wir ja schon das eine oder andere Mal berichtet. Martin lässt uns dort an seinen Eindrücken teilnehmen, als er die ganze PERRY RHODAN-Serie von Anfang an durchliest (als ich dies schreibe, ist er bei Band 134 angelangt). Das ist immer wieder interessant.

Derzeit veranstaltet Martin mit der Unterstützung der PR-Redaktion ein Gewinnspiel, das er »Zeitreise« genannt hat. Doch überlassen wir ihm selbst das Wort: »Wann habt ihr angefangen zu lesen? Wie war das damals? Habt ihr die Hefte heimlich lesen müssen, gab es regen Tauschverkehr auf dem Schulhof? Welche wichtigen Dinge sind euch passiert, die ihr untrennbar mit Perry Rhodan verbindet? Schreibt diese Erlebnisse auf, sucht alte Fotos, dreht einen Film, seid kreativ!

Euren Beitrag schickt Ihr mit dem Betreff ›Zeitreise‹ wie immer an gewinnspiel@perry-rhodan.net. Dort wird die freundliche Glücksfee aus Rastatt die Gewinner ermitteln ….«

Mehr findet ihr auf Martins entsprechender Blogseite. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2017.

Hinter den Materiequellen: Was ist denn los im Jahre 3430 n.Chr.?


Ich wollte ein paar Grundinformationen zum Cappins-Zyklus geben, damit ihr etwas besser im Bilde seid, worum es bei PERRY RHODAN-Terminus steht. Die grundlegenden Fakten stehen zwar alle in den Heften der Miniserie, aber das ist natürlich nur ein kleiner Auszug dessen, was damals auf die Leser zukam. Damals, das ist PR 400, »Menschheit im Zwielicht« von K. H. Scheer erschienen am 2. Mai 1969.

Die Leser sahen sich mit einem Zeitsprung von fast eintausend Jahren konfrontiert, die ihnen bekannte Welt des Solaren Imperiums hatte sich von einem Band zum anderen grundlegend geändert – und das zu einer Zeit, in der es noch kein Internet, keine Foren und auch keine Leseproben gab, Überraschungen also noch Überraschungen waren.

Schauen wir uns doch einmal an, was den seinerzeit so überraschten Leser damals als einführende Informationen vorgesetzt wurde, um sich in der neuen Welt zurechtzufinden.

Da war zuerst einmal der übliche Vorspann. Er lautete:

» ALARM FÜR DIE GALAXIS, der vorangegangene Roman, schloss in den Oktobertagen des Jahres 2437.
Seit dieser Zeit, die einen bitteren, teuer erkauften Sieg der Menschheit Aber ihren bisher mächtigsten Gegner brachte, sind fast bis auf den Tag genau 993 Jahre allgemeiner Zeit vergangen.

Man schreibt jetzt auf Terra und den Welten des Solaren Imperiums den Monat Oktober des Jahres 3430, und durch die galaktische Expansion der Menschheit ist eine kritische Situation entstanden, die Perry Rhodan – immer wieder in demokratischer Wahl im Amt des Großadministrators bestätigt – und seine Fachwissenschaftler schon fünfhundert oder sechshundert Jahre zuvor mit großer Sorge betrachteten, als sie sich abzuzeichnen begann.

Terra, die Mutterwelt, hat keine Möglichkeit mehr, die 5813 Sonnensysteme, die bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt besiedelt wurden, zu kontrollieren oder politisch zum Besten der galaktischen Menschheit zu lenken. Neue Machtkonstellationen entstehen, neue galaktische Großmächte, die das Solare Imperium bekämpfen, von dem die Mehrzahl ihrer Bewohner stammt.
Schließlich verbünden sich drei neue Sternenmächte, um dem Solaren Imperium den Todesstoß zu versetzen. Doch Lordadmiral Atlans USO-Agenten sind wachsam. Sie schlagen Alarm, und die solaren Wissenschaftler leiten das ›Projekt Laurin‹ ein. Projekt Laurin soll verhindern, dass Menschen gegen Menschen kämpfen müssen ...«

Zu Beginn des Romans gibt uns der Chefautor selbst noch einen Einblick in die Lage:

»Im Jahre 3430 nach Christi, neunhundertdreiundneunzig Jahre nach der Überwindung der Gefahr, die durch die Erstkonditionierten und Schwingungswächter drohte, erhob sich die außersolare Menschheit gegen die Mutterwelt Terra.
Die terranischen Altkolonisten, in den Jahren zwischen 2000 und 2300 ausgewandert, bildeten autarke Staatenbünde und Interessengemeinschaften, deren Autarkiebestrebungen allein durch den Vorhalt der Vernunft nicht mehr zu verhindern waren.
Perry Rhodan, Großadministrator und Regierungschef des Solaren Imperiums, sah sich vor die Wahl gestellt, die Freiheitsbestrebungen der neuen Menschheitsvölker entweder mit Waffengewalt zu unterdrücken, oder dem Gesetz der Einsicht und Toleranz zu folgen.

Das Solare Parlament, an seiner Spitze der demokratisch gewählte und von der Regierung bevollmächtigte Großadministrator, fasste den Entschluss, den Autarkiewünschen zuzustimmen und den neuen Völkern die politische, wirtschaftliche und militärische Selbstständigkeit zu gewähren. Ein galaktischer Krieg wurde somit verhindert. Bereits zu dieser Zeit, fünfhundert Jahre nach den Erlebnissen in den Magellanschen Wolken, zeichneten sich jedoch jene Ereignisse ab, die für das Krisenjahr 3430 bestimmend wurden.

Drei große Sternenreiche, von Kolonistennachkommen gegründet, aufgebaut und zu unübersehbaren Machtfaktoren erhoben, wendeten sich gegen Terra. Die nach wie vor bestehende Überlegenheit der Mutterwelt aller Menschen wurde zum Anlass eines tief greifenden Zerwürfnisses, und schließlich sah sich die Solare Menschheit gezwungen, für den Fall einer ernsthaften Auseinandersetzung Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Ende Oktober des Jahres 3430 sah sich Perry Rhodan erneut mit der Gewissensfrage konfrontiert, entweder die geballte Macht der Solaren Flotte auf angreifende Neuvölker menschlicher Abstammung zu richten, oder ein zweites Mal den Rückzug anzutreten. Der Großadministrator verzichtete auf einen Waffengang.

So geschah es, dass achtzigtausend Großraumschiffe der Antiterranischen Koalition ins Leere stießen. Der Mann, dem die neue Menschheit ihre ursprüngliche Einigung und bevorzugte galaktische Stellung verdankte, hatte mit gewohnter Genialität einen anderen Weg gefunden. Sein Name war Perry Rhodan.

Die Machthaber des Carsualschen Bundes, des Imperiums Dabrifa und der Zentralgalaktischen Union hatten den größten Terraner der Menschheitsgeschichte ebenso unterschätzt, wie lange vor ihnen die Kommandeure nichtirdischer Völker.
Die Krise begann am 1. Oktober 3430 nach Christi Geburt ... «

Und am Ende des Romans heißt es schließlich in der Vorschau auf den Folgeband:

»Projekt Laurin war erfolgreich. Der Gegner stieß ins Leere, denn das Solsystem, das angegriffen werden sollte, schien kurz zuvor in einer gigantischen Katastrophe vergangen zu sein.

Doch der Schein hat getrogen. Das Solare Imperium ist nach wie vor existent. Die Bewohner eines Mondes erfahren dies als erste, als sie den AUFBRUCH INS ALL einleiten …«

Doch das führt uns schon weg von der Erde und hinein in den Zyklus. Dazu kommt nächstes Mal mehr.
Mit diesen Informationen jedenfalls mussten die verwirrten Fans seinerzeit Vorlieb nehmen. Und ich denke mir, wenn es 1969 als Hintergrund ausreichte, kommen wir damit auch 2017 relativ weit.

Bleibt die Identität der »drei neue Sternenmächte« aus dem Vorspann, die die Antiterranische Koalition bilden. Sie werden am Ende von Scheers Einleitung benannt. Zu besagter Antiterranischer Koalition gehören neben dem in Terminus im Mittelpunkt stehenden Imperium Dabrifa noch die Zentralgalaktische Union sowie der Carsualsche Bund unter den drei Ertrusern Nos Vigeland, Runeme Shilter und Terser Frascati. Das Bündnis der drei Sternenreiche ist eher brüchig: Es gibt Intrigen und Gegenintrigen, Spionage und Gegenspionage. Nur die gefühlte Bedrohung durch die Terraner hält die Koalition halbwegs zusammen.

Während alle drei gegnerische Sternenimperien sicherlich nicht von Waisenknaben regiert werden (und der Carsualsche Bund unsere besondere Verachtung verdient, da hier mit Nos Vigeland ein abtrünniger USO-Spezialist am Werk ist), wird doch von Anfang an klar, dass der gefährlichste Gegner das von Shalmon Kirte Dabrifa diktatorisch geführte Imperium Dabrifa ist. Der Imperator ist hochintelligent, kalt, gerissen, rücksichtslos und denkt stets logisch – also im Prinzip eine ins Negative gespiegelte Ausgabe von Perry Rhodan, Zellaktivator inklusive. Ein bisschen ist das so wie heutzutage Vetris-Molaud, nur dass jener deutlich besser charakterisiert ist.

Und mit dessen Leuten bekommt es Perry Rhodan nun in PERRY RHODAN-Terminus zu tun.

Einstweilen.

Jetzt lassen wir das Solsystem aber zwei Wochen ruhen …




… und sehen uns am 2. Juni wieder. Da fasse ich den Cappins-Zyklus zusammen (sofern man den in 5000 Anschlägen zusammenfassen kann – eine interessante Herausforderung …). Und kümmere mich in einer neuen Rubrik ein wenig mehr um unsere Neuleser. Vielleicht nenne ich sie eingedenk Verenas Roman ja »Kosmisches Erbe«. Vielleicht auch nicht. Und nicht minder vielleicht verrate ich ein bisschen mehr über die Gäonen. Aber wirklich nur ein bisschen. Sehr vielleicht.

Ich setze mich derweil an meine mündlichen Abiturprüfungen. Da gibt es zwar keinen PERRY RHODAN, aber mit Philip K. Dicks »The Man in the High Castle« (deutsch als »Das Orakel vom Berge«, manchmal auch »Eine andere Welt«) immerhin etwas aus der SF-Ecke. Und da Uwe Anton sich gut mit Dick auskennt und sekundärliterarisch über ihn geschrieben hat, haben wir schon fast wieder einen PR-Bezug.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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