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Yalla, yalla!

Rainer Nagel


»Yalla!« ist arabisch und bedeutet »Schnell!« Und schnell muss es auch gehen – denn kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, steht auch schon der nächste Infotransmitter an. Da eine Woche mehr zwischen ihm und seinem Vorgänger liegt als sonst, sind wir jetzt in der Woche zwischen zwei Ausgaben von PERRY RHODAN NEO. Aber dafür kommen wir am Erscheinungstag der jeweils aktuellen Ausgabe von PERRY RHODAN-Jupiter heraus. Ist doch auch was.

Der Urlaub war schön und erholsam – neun Tage Cardiff, acht Tage London. Er war vergleichsweise PERRY RHODAN-frei, sieht man davon ab, dass ich die ersten beiden Jupiter-Romane gelesen und mir zwei Taschenbücher zwecks Veröffentlichung als Planetenromane bei Zaubermond angesehen habe. Und gerade am Montag im Flugzeug das redigierte Manuskript von Band 2874. Wegen der Ferien gibt es nichts von meinen (ohnehin noch unbekannten) Kleinen zu berichten.

Dafür berichten wir von den aktuellen Exposés. Die spielen, wer hätte es gedacht, immer noch in Orpleyd. Langsam lernen wir die dortigen Strukturen kennen und erfahren dabei ganz ungeahnte Dinge über die Tiuphoren. Den ersten Roman des »Sternengruft«-Zyklus kenne ich noch nicht, aber dafür eben das Ende von »Die Jenzeitigen Lande«. Und da geht es ganz gut ab. Wir erfahren noch mehr über Thez, und die Geschehnisse um das Atopische Tribunal finden ihr (in sich durchaus stimmiges) Ende. Mehr verrate ich nicht.

Wir widmen in diesem Infotransmitter dem neuen Zyklus noch einmal einen eigenen Programmpunkt. Hinzu kommen die aktuellen Jupiter-Informationen, und der nächste Silberband ist ebenfalls nicht mehr weit. Natürlich dürfen die Planetenromane und NEO nicht fehlen. Und gerade kam vom Kollegen Bollhöfener eine Mail zum SF-Treffen in Speyer Ende September. »Hinter den Materiequellen« schließlich stimmt ein wenig auf das nahende Zyklusende ein.

Yolloc und die Sternengruft

Cover Band 2875 von Arndt Drechsler
Wer ist Yolloc, werdet ihr fragen? Ihr erfahrt es noch in diesem Zyklus (sagen wir, so gegen Band 2871) – angekündigt hat er sich auf jeden Fall schon. Sein Name fängt halt mit »Y« an, das ist für diesen Infotransmitter schon hilfreich. Und er verbindet sozusagen den alten Zyklus mit dem neuen.

»Die Serie bricht zu neuen Ufern auf« hat unser Chefredakteur Klaus N. Frick seine Mitteilung dazu betitelt – die kennt ihr mittlerweile bestimmt. Dort erfahrt ihr auch alles über den aktuellen Zusammenfluss zwischen PERRY RHODAN und astronomischer Realität.

Schon früher hatten wir angedeutet: »Die wichtigste Hauptfigur des Romans ist ein Terraner. Er wurde auf der Erde geboren, aber es verschlägt ihn in eine weit entfernte Sterneninsel.« Wer das ist, verrate ich hier natürlich noch nicht. Und warum auch? Die Spekulationen im PERRY RHODAN-Forum, wer gemeint sein könnte, sind doch einfach zu schön.

So schreibt »nanograinger«: »Atlan und Kantiran sind also definitiv raus. Ich glaube, dass das eine neue Person ist.«

Das sieht auch »Axo« so: »Es wird sich um irgendeinen Terraner handeln, den ein gar schröckliches Schicksal nach Orpleyd verschlagen hat – und davon dürfen wir dann in Band 2875 lesen. Wie sich Orpleyd mit der Milchstraße / der RAS TSCHUBAI verknüpft, erfahren wir vielleicht bereits in 2874.«

»Trevor Casalle 839« zählt durch: »Von all den Terranern sind viele auch durch Zusammenhänge aussortierbar. Auch Alaska Saedelaere, der von der Strahlung seines Schiffes abhängt.
Nicht raus sind (mit Wegen, um nach Orpleyd zu gelangen):

  • Perry Rhodan – könnte über die Sphragis nach Orpleyd versetzt werden (Band 2874).
  • Roi Danton – war mit der SOL gescheitert (Band 2779), könnte in Orpleyd Schiffbruch erlitten haben und ist nun alleine.
  • Toufec – war auf der Suche nach Aures (Band 2748) und könnte von dort aus versetzt worden sein.
  • Troy Nesser / Sato Ambush – siehe Band 2808 – könnte noch vor 2874 wieder eine Rolle spielen.

Was für eine hübsche Auflistung … von der »Alexandra« hingegen zumindest Perry Rhodan ausschließen möchte: »Rhodan ist der Mittelpunkt, um den herum sich alles entwickelt, auch wenn die Gespinste mittlerweile so weit sind, dass er oft nicht als solcher erkennbar ist. Er als ›einsamster Mensch‹, also isoliert, würde die Serie entkernen.«

Oder ist es gar, wie »nanograinger« später noch einmal sinniert, »Attilar Leccore in Gestalt von Perry, der mit den Tiuphoren dorthin fliegt?«

Ist das aufregend … Es kann nicht allzu schlecht um die Serie stehen, wenn noch so über ihren Fortgang spekuliert werden kann! Und da mich das so freut, gebe ich einen kleinen Tipp: Alaska ist es in der Tat nicht.

Und damit ihr das alles auch optisch genießen könnt, wird das Titelbild mit der Zusatzfarbe Silber veredelt. Wie das aussehen wird, seht ihr hier.

Ihr könnt aber auch jetzt schon die E-Books vorbestellen, falls ihr lieber elektronisch lest.

Yaba Daba Duh – PERRY RHODAN-Jupiter Band 4 kommt heute!

Jupiter-Cover Band 4 von Arndt Drechsler
Vorletzte Woche haben wir gesehen, wie in Band 3 unserer aktuellen Miniserie, »Galileo City« von Hubert Haensel und Kai Hirdt, Reginald Bull eher unliebsame Bekanntschaft (außer für ihn, natürlich) mit dem aus dem Eis gebrochenen Artefakt macht.

Mit Band 4 schließen wir an das Ende dieses Romans an, bleiben also bei Perry und seinen Gefährten. Christian Montillon berichtet über »Das Syndikat der  Kristallfischer«. Der Band bedient fast ausschließlich diese Schiene – es gibt nur eine einzige Szene, die den für die Miniserie neu geschaffenen Handlungsstrang um seinen entfernten Verwandten Chayton in die Handlung einbindet. Davon abgesehen, sieht es ganz schön düster aus für unsere Helden …

Hier hat unser Chefredakteur übrigens etwas zu Mondra Diamond zu sagen, die das Titelbild von Heft 4 ziert.

Von der Planung her stehen bereits die Bände 5 bis 9. In zwei Wochen geht es weiter mit einer Geschichte von Wim Vandemaan, der auch die Exposés für das Gesamtwerk verfasst hat: »Jupiters Herz«. Der Roman schließt praktisch direkt an seinen Vorgänger an und ist gegenüber dem Ziegelstein nahezu unverändert – »da gab es nur winzige Anpassungen«, schrieb mir Kai Hirdt. Ihr müsst also gerade einmal zwei Wochen warten, bis ihr wisst, wie es dem armen Perry ergeht.

Ich muss übrigens zugeben, dass ich die Jupiter-Romane selbst mit großem Interesse lese – und das, obwohl ich den ursprünglichen »Ziegelstein« seinerzeit lektoriert habe. Oder genauer gesagt – gerade deshalb. Für mich ist es spannend, zu sehen, wie die Umsetzung auf zwölf Heftromane gelungen ist, wie sich die ganz neuen Teile lesen und wie diese mit den älteren Texten verknüpft sind. Da steckt deutlich mehr an Arbeit drin als einfach zwei Romane neu zu schreiben und den Rest ein bisschen umzusortieren. Ich halte das für ein wirklich spannendes Unterfangen. Da werden auch jene, die den Ziegelstein schon gelesen haben, noch ihre Freude haben.

(Die Überschrift verdanken wir übrigens dem Autor selbst. Er schrieb mir: »Für deinen Y-Transmitter: Bei einer guten Meldung kannst du sie mit ›Yaba-Daba-Duh!‹ einleiten :-)«. Und was könnte da besser sein als die Ankündigung eines Romans von ihm selbst?)

Yrtonhülle mit verderblichem Inhalt

3D-Cover Silberband 135 von Johnny Bruck
Bereits am 17. Juli haben wir auf der Homepage den neuen Silberband angekündigt – schon die Nummer 135 der überarbeiteten Neuausgabe der alten Heftromane. Im Moment sind wir bei den Klassikern aus dem Jahr 1983 nach Exposés von William Voltz, in denen es um die Gefahren geht, die der im »Grauen Korridor« gefangenen Erde von der abtrünnigen Kosmokratin Vishna drohen. Enthalten sind Romane von Kurt Mahr, Marianne Sydow, Ernst Vlcek und William Voltz.

Der Titel des Bandes ist »Einer gegen Terra«. Und dieser »Eine« ist ein durchaus ungewöhnlicher Gegner, der in diesem Sinne eigentlich gar keiner ist: ein Maahk namens Grek-336. Er kommt aus der Zukunft, in der sich Vergeistigungstendenzen durchgesetzt haben, die ihm überhaupt nicht zusagen – und die gleichen Tendenzen glaubt er nun bei den Terranern zu erkennen. Grek selbst steckt in der in der Überschrift erwähnten Yrtonhülle, die die Reste seiner biologischen Altkörpersubstanz schützt. Leider ist seine Sicht der Dinge durch den Einfluss Vishnas geprägt, und so kommt es zum Konflikt.

Das Buch erscheint zwar erst am 16. September, die Erwähnung hätte also noch einen Infotransmitter Zeit gehabt – aber Hubert Haensel hat einen sehr interessanten Werkstattbericht dazu verfasst, den ich euch jetzt schon zugänglich machen möchte. Hier beschreibt er sehr anschaulich das Dilemma, in dem sich Grek-336 befindet, und setzt es in einen größeren ethischen Kontext. Das ist eine durchaus nachdenklich stimmende Lektüre.

Y-Chromosom hat NEO-Pause

NEO-Cover Band 129 von Dirk Schulz
Okay, ihr habt Kai Hirdts »Der Verräter« natürlich alle schon gelesen und wisst jetzt, wer besagter Verräter ist. Das war eine Überraschung, oder? Ihr wisst auch, dass es die MAYA mit Thora, Orome Tschato usw. an Bord zerlegt hat. Und ja, das Schiff ist kaputt – es wird nicht zu Beginn des nächsten Bandes durch einen Handlungskniff wieder auftauchen. Es wird auch kein Huang-Wei mit einem mystischen Trick die Besatzung retten. Wie wird der NEO-Perry mit diesem Verlust umgehen?

Das zeigt uns der nächste Band, der vorletzte der Staffel »Arkons Ende«, den Oliver Plaschka verfasst hat. Unter dem Titel »Im Tal der Zeit« erscheint er am 26. August.

Der Roman hatte laut Exposé nicht weniger als drei Titelvorschläge, von denen sich der dritte durchgesetzt hat. Die anderen beiden waren: »Vier gegen Thoton« und »Jäger der Macht«. Insbesondere der erste davon ist sehr treffend – und bei den vieren handelt es sich allesamt um Frauen. Das Exposé verkündet: »In diesem Roman haben wir es in der Rhodan-Schiene mit geballter Frauenpower zu tun. Vier Damen gegen den aktuellen Obermotz auf der dunklen Seite der Macht! Das ist die Gelegenheit, mit dem Vorurteil aufzuräumen, bei PR gäbe es keine starken Frauen.« Na, wer bekommt die vier zusammen …? (Das erklärt auch die etwas … schwerfällige Überschrift.)

Zwei Wochen später, also am 9. September, wird die Staffel mit Rüdiger Schäfers »Welt ohne Himmel« enden. Mehr dazu im nächsten Infotransmitter.

Und dann beginnt auch schon die nächste Staffel (mit einem Zeitsprung von zwei Jahren): »Meister der Sonne« mit einem Roman von Rainer Schorm. Hierzu ein paar Worte von Mit-Expokrat Rüdiger Schäfer aus dem PERRY RHODAN-Forum:

»Noch ein paar Worte zum Stand der Dinge. Michael und ich arbeiten derzeit an den Expos 138-140. Das Finale der Staffel ›Meister der Sonne‹ steht natürlich längst; nun gilt es, die letzten Details festzulegen.

Band 140 endet einmal mehr mit einem Paukenschlag – und führt uns direkt in die nächste Staffel (141-150) hinein, deren grober Ablauf ebenfalls schon steht. Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut – auch unter den bekannteren Figuren.

Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.«

Tja, so ist das.

Ihr könnt die E-Books übrigens schon vorbestellen.

Und es naht Band 9 der NEO Platin-Edition, der am 14. September unter dem Titel »Zerbrochene Monde «erscheinen wird. Das Buch enthält die Bände 33 bis 36 von PERRY RHODAN NEO, also Romane von Alexander Huiskes, Gerry Haynaly, Christian Humberg und Frank Borsch. Hier endet der eher misslungene erste Vorstoß der Menschen nach Arkon in zumindest einem Teilerfolg.

Zudem ist natürlich wieder eine exklusive NEO-Story enthalten. »Allein und verlassen« stammt von Hermann Ritter. Hauptfigur der Geschichte ist ein Terraner, der von einem schrecklichen Schicksal betroffen ist …

Yousphar ist nur der Anfang …

PERRY RHODAN-Planetenromane 61/62 – Cover von Arndt Drechsler
… für zwei neue, von H.G. Francis verfasste »Jugendabenteuer« von Ronald Tekener, die Zaubermond am 2. September als Doppelband 61/62 der Nachdrucke der Planetenromane veröffentlicht. Yousphar ist der Planet, auf dem die Handlung des ersten der beiden Romane beginnt; der Rest des Romans spielt auf Xexter.

Es geht um die erstmals 1981 bzw. 1982 veröffentlichten Romane »Das rote Leuchten« sowie »Der Waffenhändler«. Wer also immer noch am Tod von Ronald Tekener in Band 2722 der Erstauflage (Michal Marcus Thurners »Altin Magara« vom Oktober 2013) zu knabbern hat, sollte sich diese beiden Romane bei Zaubermond bestellen, um ein wenig in Erinnerungen an den »Smiler« zu schwelgen. Als Bonus lernen wir hier Sinclair Marout Kennon kennen, Tekeners späteren Psychopartner, als er noch keinen Roboterkörper hatte – und beobachten das erste Zusammentreffen der beiden. Wir erleben also weitere Schlüsselelemente in Tekeners Karriere, die ihn zu der Figur machten, die ab Oktober 1969 vollgeformt in der ATLAN-Serie zu bewundern war.

Und wenn wir auf die Hauptseite für die Planetenromane gehen, sehen wir auch, wie es weitergeht: zwei Romane von Thomas Ziegler (»Die Stadt der Zukunft« und »Der Narrenturm«) und noch einmal zwei von Arndt Ellmer (»Die Verschwundenen von Arkona« und »Kometenjäger«); diese sind schon vorbestellbar. Danach kommen die beiden Wollonggong-Romane von Hans Kneifel, die im Zaubermond-»Doppelformat« erst so richtig zur Geltung kommen, zudem munkelt man von einem weiteren Vlcek-Doppelband.

Unser üblicher Abschlussabsatz: Wer nicht dauernd nachsehen möchte, wann welcher Roman erscheint, kann auch gleich ein Abonnement abschließen. Das macht nach wie vor vieles einfacher.

Yin und Yang …

Verena Themsen ist beim Science-Fiction-Treffen in Speyer
… empfahl bereits unsere Schulelternbeirätin auf dem Abiball 2015. Und wo mischen sich das männliche und das weibliche Prinzip besser als auf einem PERRY RHODAN-Fantreffen?

Wir bieten mal wieder eines, und zwar »Fiktion trifft Realität« am 24. und 25. September 2016 im Technik-Museum Speyer; die Veranstaltung findet bereits zum neunten Mal statt!

Das Technik-Museum ist an sich schon ein hübscher Ort – er bietet die größte Raumfahrtausstellung Europas. Zitieren wir doch einmal von der Homepage: »Neben der original Spaceshuttle BURAN ist das Trainingsmodul des Raumlabors SPACELAB und ein 1:1 Modell des Forschungsmodules Columbus zu bestaunen. Wertvolle Raumfahrtanzüge, Originaldokumente, Modelle und zahlreiche weitere Raumfahrtexponate wie eine original Landekapsel der Sojus Mission TM-19 und ein hochwertiges Replik des Wostok 1 Raumschiffs runden diese einmalige Ausstellung ab.«

Aber hier geht es ja um SF. Neben einer sehr breiten »Star Wars«-Schiene, die im Zeichen des aktuellen Kinofilms »Das Erwachen der Macht« steht, präsentieren der PR-Stammtisch Mannheim und der Science-Fiction-Club Universum auch in diesem Jahr die PERRY RHODAN-Serie mit einem Stand. Besucher können dort aktuelles Informationsmaterial über PERRY RHODAN erhalten.

Außerdem ist am Sonntag, 25. September, die Teamautorin Verena Themsen am Stand zugegen. Sie wird Autogramme geben und den Besuchern Rede und Antwort stehen.

Weitere Informationen zum Technik-Museum und zum Programm finden sich hier.

YLAS Weisheiten von hinter den Materiequellen


Auch für die heutige Ausgabe von »HdMQ« habe ich mich, eingedenk des nahenden Zyklusendes, von einem Forumsbeitrag inspirieren lassen. Samkar schrieb zum Thema »offene Fragen«:

»1. Ekpyrosis: Wird es tatsächlich dazu kommen und was genau verursacht der Weltenbrand (außer, dass er eine Auswirkung auf den Moralischen Kode hat)?

2. Wer ist der Audarest? Warum wird aus einer solchen Nebensächlichkeit (?!) ein derart langes Geheimnis gemacht?

3. Atopisches Tribunal: Wird es sich aus der Milchstraße zurückziehen? Matan Addaru verfolgt zwar das Ziel, die Ekpyrosis zu verhindern, aber beabsichtigt lt. dem vorliegenden Roman sich von der Atopie sozusagen abzuwenden ...Ja, und dann?

4. Zeitriss: Wird diese Gefahr abgewendet, und wenn ja (wovon ich ausgehe), wie?

5. Welche Rolle spielt letztendlich Julian Tifflor, als (neuer) erfahrener, großer Atope?

6. Was wird aus den Tiuphoren? Wie werden diese vertrieben, vernichtet? Was hat es mit dem Ruf der Sammlung auf sich?

7. Dys-chronale Scherung: Was hat die dys-chronale Scherung ausgelöst (vielleicht habe ich es auch überlesen...)? Verändert sich die Zeit/Realität? Was passiert mit den Ordischen Stelen?

8. Atlan in den Jenzeitigen Landen: Was wird Atlan beim Kongress der Fauthen erreichen und beim ›Gespräch‹ mit Thez? Und Matan Addaru wird auch dabei sein ... wieso? Wann und wie kehrt Atlan aus den Jenzeitigen Landen zurück?

9. Polyport-System: Wird es wieder reaktiviert...? Was will die INSTANZ 5 Milliarden Jahre in der Vergangenheit? Warum wollen sie Perry Rhodan vor der Eiris-Kehre warnen? Was ist die Eiris-Kehre?«

Es gibt sicher noch ein paar mehr Fragen (z.B. die nach Veirdandi). Was wird aus ihnen? Ist der Zyklus so ungeplant-chaotisch, wie er von manchen Lesern empfunden wird?

Nein, ist er nicht.

Er ist vielleicht ein bisschen überfrachtet, gerade am Anfang war es für die Leserschaft schwer, zwischen pittoreskem Detail und für den Handlungsfortschritt wichtigem Element zu unterscheiden, und sicherlich hätten die Auflösungen mehr häppchenweise präsentiert werden können.

Aber letztlich ist alles durchdacht und passt zusammen.

Von den obigen Fragen werden sich mit Band 2874 tatsächlich die Nummern 3 bis 9 klären (jetzt mal davon abgesehen, dass ich keine Ahnung habe, warum Matan Addaru bei Atlans Gespräch mit Thez dabei sein sollte).

Die ersten beiden Fragen hingegen … können wir eigentlich jetzt noch gar nicht klären. Das geht von der Zyklusanlage her gar nicht.

Verwirrt?

Gehen wir mal für fünf Minuten (oder wie lange ihr zum Lesen dieses Beitrags braucht) davon aus, dass das Atopische Tribunal tatsächlich in der Milchstraße ist, um den Weltenbrand zu verhindern. Und dass die Atopen – und nur die Atopen – das auch können – sonst wären sie nämlich nicht hier.

Es war im Oktober 2012, während des Galaktischen Forums im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, da saßen Alexander Huiskes und ich mit Christian Montillon an einem Tisch und sprachen über den Zyklus ab Band 2700. Christian sagte sinngemäß: »Auf dem Mond findet Perry Invasoren, die eigentlich keine sind. Die wirken zwar böse, und ihre Methoden sind nicht immer richtig, aber es wird sich herausstellen, dass sie im Recht sind.« So war das also von Anfang an vorgeplant.

Also: Wenn nur die Atopen den Weltenbrand verhindern können, kann es die Lösung, dass der Weltenbrand verhindert und das Atopische Tribunal abzieht, nicht geben. Entweder zieht das Tribunal ab – dann findet die Ekpyrosis statt. Oder die Ekpyrosis findet nicht statt – dann müssen die Atopen in der Milchstraße bleiben. Eine dritte Lösung gibt es nicht.

Welche davon Band 2874 wählen wird, lest ihr in vier Wochen, wenn Atlan mit Thez genau diese Fragen – auch stellvertretend für die Leser – debattiert.

Gehen wir zur Unterstützung meiner Idee kurz zurück nach Larhatoon. Die Geschehnisse in jener Galaxis haben die Exposéautoren sicherlich nicht nur eingeführt, um die von ihnen als fehlend angesehene Begründung für die Invasion der Milchstraße durch das Konzil der Sieben nachzureichen.

Vielleicht haben sie damit auch ein Muster vorgegeben: Larhatoon wurde vernichtet, dann schritt das Tribunal ein und machte die Vernichtung rückgängig – nachzuerleben im »Kontrafaktischen Museum« auf Axxallia-Annor (siehe Band 2735 von Leo Lukas).

Wurde also die Milchstraße durch den Weltenbrand vernichtet, und das Tribunal rückte »nachträglich« ein, um diese Vernichtung rückwirkend zu verhindern, also gleichsam »kontrafaktisch« eine »neue« Milchstraße einzurichten (was die »falsche Welt« der Bände 2812 bis 2815 erklären würde)? Und würde der Abzug des Tribunals die Aufhebung der Vernichtung wieder rückgängig machen?

So oder so wird uns der Weltenbrand auch nach Band 2874 noch beschäftigen müssen, da er in einem größeren Zusammenhang steht. Erste »Pflöcke« der Handlung bis Band 3000 wurden ja bereits »eingeschlagen«.

Was sagt ES dazu, wollt ihr wissen? Band 2874 wird es euch sagen – ein ganzes Kapitel dort trägt den Titel »Und ES?«

Und Veirdandi? Der kommt zwar nicht vorbei und erklärt uns seine Lebensgeschichte, aber wer das Ende von Heft 2873 aufmerksam liest, wird wissen, wer er ist/war/sein wird.

Ypsilon ade …


… scheiden tut irgendwie gar nicht weh. Das war gar nicht einfach mit diesem Buchstaben.

Nächste Woche kommt das »Z«. Danach werde ich mir wohl etwas Neues einfallen lassen müssen – obwohl Leser Bernd Gentzen da eine Idee hatte, über die ich in der nächsten Ausgabe etwas erzähle.

Auf jeden Fall schreit das »Z« geradezu nach »Ziegelstein« bei »Hinter den Materiequellen«. Oder nach »Zyklusende« …


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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