PERRY RHODAN Infotransmitter
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größten Science-Fiction-Serie der Welt
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Galaktische Grüße!





Rainer Nagel


Mit meinem dritten Infotransmitter können wir sicherlich von der Tradition des Erwähnens der aktuellen Ausgabennummer in der Einleitung abgehen. Zumindest so lange, bis mir im nächsten Vorwort nichts Originelles mehr einfällt.

Den Kolonialismus und den Imperialismus habe ich bei meinen Kleinen mittlerweile ganz ohne PERRY RHODAN NEO gelöst. Und ich habe den Verdacht, als sie erst einmal über die in Gruppenarbeit erschlossenen Texte zur Imperialismusdefinition hinweg waren, hat ihnen das Rollenspiel, in dem sie als Angehörige der europäischen Großmächte Afrika unter sich aufgeteilt haben, dann doch besser gefallen hat, als es die Auseinandersetzungen zwischen Satrak und Chetzkel wohl getan hätte (obwohl die Briten beinahe halb Ägypten aus der Hand gegeben hätten, weil sie ihre Rollenkarte nicht richtig gelesen hatten). Dann wiederum … »Verfasse ein Streitgespräch (ohne Waffeneinsatz!) zwischen dem Fürsorger und dem Reekha zur Behandlung des Protektorats Erde und setze die Situation in Bezug zur Lage in Afrika Ende des neunzehnten Jahrhunderts.« Das hätte doch was …

PERRY RHODAN-intern: Es gab wieder neue Exposés. Darunter ein Doppelband: Atlan! Ein Richterschiff! Und ein Kran! (Sogar Perry Rhodan spielt mit.) Und unter den neu eingegangenen Satzversionen war auch die jenes Romans, in dem Bully zwangsweise seinen A…. Oh, hallo Klaus. Ja, der Infotransmitter macht mir Spaß, danke der Nachfrage. Wie? Ob ich ihn gern noch länger machen möchte? Oh. Äh … wie wäre es, wenn ich den Satz einfach wieder lösche?

Also beschäftigen wir uns in unserer heutigen Ausgabe rückblickend mit der Buchmesse und weisen auf neue Fantreffen hin. Hinzu gibt es vollkommen überraschend ein paar Produktankündigungen. Und eine Korrektur zu Ausgabe 2. Letztlich verrate ich, wie wir die Beiträge für die »neuen Planetenromane« ausgewählt haben.

Nachlese zur Frankfurter Buchmesse










Frankfurter Buchmesse
Anstelle eines umfangreichen Berichtes zu vier Tagen Messe soll eine kleine Auswahl an Links zu Ausführungen der dort Anwesenden genügen:

Klaus N. Frick im PERRY RHODAN-Forum

Die PERRY RHODAN-Redaktion auf Facebook

Christian Humbergs Facebook-Bericht mit Bildern

Christian Humbergs Homepage

Achim Mehnerts Blog

Andrea Bottlingers Blog

Meine eigenen Ausführungen beschränken sich auf das »Galaktische Forum«, den »Branchentreff für Science Fiction und Fantasy«, wie es auf der Einladung hieß, fernab der Messehallen im EuroDeli.

Zusammen mit Lektorkollege Alexander Huiskes machte ich mich am Freitagabend auf den Weg. Schon bald waren wir mit Helmut Ehls, dem Lektor von PERRY RHODAN NEO, im Gespräch, wie es bei NEO weitergeht und was genau die Methans an der Erde finden. Wir besprachen auch, wie gerade an der Terra-Schiene langsam die größeren kosmologischen Zusammenhänge der Handlung deutlich werden. Und es fiel das Wort »Lemurer« …

Kurz danach sah man die Herren Huiskes und Nagel mit Michael Thiesen, ebenfalls in Sachen PR-Lektorat tätig, zusammenstehen und bei Pizza (alle), Coke Zero (Huiskes), Weizenbier (Nagel) und Rotwein (Thiesen) darüber sinnieren, wie sich unter den bislang vier Exposé-Autoren, die die drei Herren erlebt haben, die Lektoratsarbeit angefühlt und verändert hat. Als es um das Thema »rasante Veränderungen in der Serie« ging, entfleuchte dem Herrn Nagel: »Also sind wir doch mal ehrlich, wenn wir den Umbruch nach Band 1200 als Lektoren miterlebt hätten, wären wir heute noch am Weinen.« Darauf noch ein Weizenbier.

Aber die Bandbreite der Gespräche war noch deutlich größer. Ich plauschte längere Zeit mit Robert Vogel und seiner Frau Martina, mit denen ich seit vielen Jahren befreundet bin, und mit Gerhart Renner lernte ich den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Hansrudi-Wäscher-Fanclubs Bayern kennen, der auch die Kölner Intercomic ausrichtet. Da gab es einiges zu besprechen zu den Anfängen der deutschen SF-Szene und der PERRY RHODAN-Serie: »Im Weltall PERRY RHODAN, im Wilden Westen die Gebrüder Kane.« Ja, so war das 1967.

Und an ein, zwei Stellen während der Veranstaltung fiel der Begriff »PERRY RHODAN Steampunk« …

Autoren waren auch da: Christian Humberg, Alexander Huiskes, Arndt Ellmer, Christian Montillon, Michael Nagula, Hermann Ritter, Susan Schwartz, Michelle Stern und Verena Themsen sind die, die ich gesehen habe, aber vermutlich sind mir einige entgangen. Und da war Dirk Hess, der einst für Atlan und die PERRY RHODAN-Comics schrieb.

Wir mussten uns auch schon kurz nach 22 Uhr wieder verabschieden, da unsere Schule am Samstag ihren Tag der Offenen Tür für interessierte Viertklässlereltern veranstaltete. Aber nächstes Jahr ist ja wieder Buchmesse …

Die SpaceDays in Darmstadt










Am 25. und 26. Oktober 2014 finden die Darmstadt SpaceDays statt.Am 25. und 26. Oktober 2014 findet in Darmstadt mit den SpaceDays die deutschlandweit größte Modellbau-Ausstellung für Science Fiction, Fantasy und Raumfahrt statt. Präsentiert wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen, ein Kostümwettbewerb, der Live-Modellbauwettkampf »Iron Modeler« und vieles mehr.

Als Laudator für die Eröffnung der Darmstadt SpaceDays 2014 konnte Dr. Mike McKay, ESA Flight Director vom ESOC (Satelliten-Kontrollzentrum der ESA), gewonnen werden. Weitere Vortragende aus dem wissenschaftlichen Sektor sind Oliver Debus (Astronomie-Schule Oliver Debus) und Bettina Wurche (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Senkenberg-Museum).

Natürlich darf bei einer solchen Veranstaltung auch die größte SF-Serie der Welt nicht fehlen. Deshalb sind die PERRY RHODAN-Autorinnen Verena Themsen und Michelle Stern bei den SpaceDays zu Gast, um über Neues aus dem Perryversum zu berichten. Zudem stellt der PR-NEO-Autor Christian Humberg sein neustes Buch »Geek, Pray, Love« vor, und der SF-Experte Robert Vogel gibt Einblicke in das Phänomen »Dr. Who«.

Ein weiteres Highlight stellt sicherlich der Vortrag von Niels F. Frederiksen aus Dänemark dar. Er wird dem Publikum näher bringen, wie man »Lego StarWars«-Designer wird und was genau hinter dieser Berufsbezeichnung steckt.

Der Veranstaltungsort der SpaceDays ist das Bürgermeister-Pohl-Haus (Im Appensee 26, 64291 Darmstadt, Ortsteil Wixhausen). Tickets sind an der Tageskasse erhältlich, Kinder bis einschließlich fünf Jahre oder »bis Lichtschwertgröße« haben freien Eintritt. Die Veranstaltung ist am Samstag, den 25.10.2014, von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag, den 26.10.2014, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es hier.

Die SpaceDays sind zudem bei Facebook zu finden.

Wie kamen die NEO-Arkoniden zur Erde?












NEO-Cover Band 81 von Dirk SchulzNicht nur die Leser waren überrascht, als in PERRY RHODAN NEO drei Monate nach der Löschung der Koordinaten der Erde aus dem Epetran-Archiv plötzlich eine Flotte von Arkonidenschiffen über der Erde stand – auch die arkonidischen Handlungsträger fragen sich immer wieder, was genau sie denn nun in dieses von allen Sternengeistern verlassene System so weit weg vom Imperium verschlagen hat.

Somit würden also nicht nur die NEO-Leser, sondern auch Fürsorger Satrak und Reekha Chetzkel durchaus vom von Michelle Stern verfassten NEO-Band 81 profitieren.

In »Callibsos Schatten«, dem neunten Band von »Protektorat Erde«, geht die Autorin ab dem 24.10.2014 dieser Frage nach. Unter anderem. Weitere Informationen gibt es hier.

Erbarmen! Die Amöbenschiffe kommen!










Stardust-Cover Band 10 von Arndt DrechslerPERRY RHODAN-Stardust nähert sich langsam aber sicher seinem Finale. Mit seinem dritten Beitrag zur Miniserie, der ebenfalls am 24.10.2014 erscheint, schildert Rüdiger Schäfer unter anderem eine Raumschlacht zwischen der Stardust-Menschheit und einer großen Flotte der gefährlichen Amöbenschiffe.

Dies tut er mit einem Ansatz, den wir in der Geschichtsdidaktik als »Personifizierung« bezeichnen, das heißt er betrachtet ein großes geschichtliches Ereignis aus dem Blickwinkel des »kleinen Mannes«.

Mehr dazu gibt es hier.

Ach ja – der Roman trägt den Titel »Allianz der Verlorenen«.

Es stand im Infotransmitter …








William Voltz WebsiteBezüglich meiner Erwähnung der Willi-Voltz-Seite bittet Werner Fleischer um folgende Korrektur bezüglich der Serie zu Willis Leben:

»Die Beiträge erschienen stets zuerst im Internet und später in der SOL. Als das Material in der SOL aufgebraucht war entschlossen wir uns zu einer Pause, damit wir nicht nur einmal im Jahr einen Artikel abdrucken können.«

Ich habe das nicht im Detail überprüft, aber wenn Werner sich die Mühe macht, mir deshalb eine Mail zu schreiben, wird er wohl recht haben.

Hinter den Materiequellen: Wie wurden die »neuen« Planetenromane ausgewählt?






Logo PERRY RHODAN-PlanetenromaneSinn und Zweck der mittlerweile leider eingestellten »neuen« Planetenromane war es, durch Wiederveröffentlichung in sich abgeschlossener Höhepunkte aus den früheren Taschenbüchern dem Nicht-PR-Leser einen modernen Eindruck von PERRY RHODAN zu geben. Dadurch sollte ein möglichst einfacher »Quereinstieg« in die Erstauflage ermöglicht werden. Insofern wurden die Romane inhaltlich leicht bearbeitet. Das ist aber bereits auf der PERRY RHODAN-Homepage dokumentiert.

Hier soll es um die Auswahl der Texte gehen. Ab dem zweiten Jahr erfolgte diese durch mich (vorbehaltlich der Absegnung durch die Redaktion natürlich) in Form einer jeweils sechsbändigen Vorschlagsliste für ein Publikationsjahr. Aus den obigen Gründen schieden Teile einer Reihe, die vom Leser verlangen, mehr als einen Band am Stück zu lesen, aus – zum Beispiel Rainer Castors Arkon-Trilogie.

Die Handlung durfte zudem nicht zu stark in der Vergangenheit der Serie verhaftet sein, also zum Beispiel keine umfassenden kosmologischen Hintergründe »nachliefern« (in einem meiner Nachworte habe ich solche Bände als »Lückenschließer« bezeichnet), die zwar die Hauptserie sinnvoll ergänzen, aber vom angestrebten »Gelegenheitsleser« nicht verstanden worden wären. Das betrifft dann beispielsweise Arndt Ellmers Bände um die Kaiserin von Therm oder die Ewers-Trilogie zu Last Hope.

Manchmal gab es Ausnahmen. Die prominenteste davon war Taschenheft 15, »Schmied der Unsterblichkeit« von Peter Terrid. Das ist ein »Lückenschließer« im Sinne des Wortes, aber da gab es spürbaren Bedarf auch von »Altleserseite«. Und deshalb erhielt dieses Heft ein Nachwort, damit klar wurde, was da auf den Leser zukam. Da das Nachwort beim Leser gut ankam, wurde es zu einem festen Bestandteil der Reihe. Peter Terrid verfasste auch die zweite Ausnahme: Band 9, »Die andere Seite des Todes«. Das war Band 2 eines (losen) Zweiteilers; die Handlung von Teil 1 war allerdings bereits gut zusammengefasst, und was fehlte, ließ sich mühelos im Lektorat ergänzen.

Die Reihe wurde eingestellt, bevor der Jahresplan abgeschlossen war. Aus der Vorschau lässt sich entnehmen, dass Band 31 Robert Feldhoffs »Die Ferrol-Dolche« gewesen wäre – der Roman ist dann als Teil des PERRY RHODAN-Kompakt 4 erschienen. Aufgrund eines redaktionellen Missgeschicks wurde auch schon früh offenbar, dass Band 33 (der letzte der aktuellen »Staffel«) H.G. Francis’ »Die Einmann-Operation« gewesen wäre – der Start einer Reihe zwar, aber als chronologisch »erster« Tekener-Roman in sich abgeschlossen (und in Zeiten, in denen uns der Smiler gerade in der Erstauflage verlassen hatte, bei den Fans sicherlich beliebt).

An dieser Stelle lüften wir das Geheimnis, was denn nun Band 32 geworden wäre. Dies wäre der »Terrid des Jahres« gewesen: »Geheimkommando IPRASA«, das ehemalige PERRY RHODAN-Taschenbuch 409. Erschienen wäre der Band am 19. September 2014, er wäre jetzt also noch recht aktuell.

Tschüss!


Damit haben wir den Infotransmitter auch schon wieder hinter uns. Die Mischung aus Fantreffen, Produkthinweisen und Hintergrundinformationen scheint sich langsam einzupendeln. Und irgendwas ist ja immer … zum Beispiel ein paar Informationen zu den »Hoschpian-Texten« der Planetenromane im nächsten Transmitter.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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