PERRY RHODAN Infotransmitter
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Jahreswechsel auch im Infotransmitter …































Rainer Nagel


… wenn auch etwas verspätet. Ich war ja wieder in Ägypten in Urlaub (diesmal zum ersten Mal im eigenen Haus, das wir gebaut haben bzw. haben bauen lassen) und kam nur dann wieder, weil die Ferien sich gefährlich dem Ende entgegenneigten. Außerdem gibt es mittlerweile ein Bild von mir, das mich am Schreibtisch von Howard Carter und mit dem Hut von Howard Carter zeigt, wo ich mit einem Fliegenwedel in der Hand wichtig auszusehen versuche. Sieht man auf Facebook, wenn man mit mir befreundet ist. (Ich frage mich ja, was Howard Carter zu der ganzen Sache mit dem Auge in der Pyramide von Giseh gesagt hätte … nicht, dass er sich groß in den Pyramiden herumgetrieben hätte …)

Meine Kleinen sind noch nicht ganz wieder aus den Ferien zurück und im neuen Jahr angekommen, das in drei Wochen in die zweite Hälfte des Schuljahres übergehen wird – ab dann wird es spannend mit den Noten. Zumindest für jene, die Andrabasch verlassen wollen. Bei den Tests in Englisch und Geschichte haben sie jedenfalls ganz schön gemurrt, obgleich sie sich selbst ausgesucht haben, sie direkt nach den Ferien zu schreiben (»Das haben wir nieeeeeee gesagt!«). Aber die Mathearbeit, die sie nachschreiben mussten, war dann doch ganz ordentlich.

In Ägypten habe ich einiges gelesen, darunter auch Exposés – für PERRY RHODAN ebenso wie für PERRY RHODAN-Arkon. Ich weiß jetzt, wie es in den Jenzeitigen Landen aussieht, wer oder was (und/oder wann) Thez ist und was Atlan und Co. so alles erleben werden. Und das wird kosmisch, im Sinne des Wortes. Und kosmologisch. In den fertigen Romanen habe ich gerade gelesen, was passiert, wenn sich Bostich des Problems der Tiuphoren annimmt. Dabei erfahren wir auch mehr über die Veränderungen, die derzeit mit dem Imperator vorgehen.

In diesem Infotransmitter befassen wir uns mit PERRY RHODAN-Arkon. Wir plauschen zudem über Neuigkeiten bei Zaubermond sowie die neue Spiele-App. NEO steht auch wieder an. Noch »übrig« aus dem letzten Infotransmitter sind die Informationen zum Abschluss der elektronischen Veröffentlichung von MYTHOR. In der Fan-Ecke berichten wir ein erstes Mal über den diesjährigen ColoniaCon. »Hinter den Materiequellen« befasst sich mit den Einflüssen von James Bond auf PERRY RHODAN – ja, das geht.

Jetzt geht’s nach Arkon!













































Arkon-Cover Band 1 von Dirk Schulz
Erst einmal geht es aber nach Zalit. Die Leseprobe kennt ihr mittlerweile alle, die gab es schon vor Wochen in PR 2838.

Band 1, 2 und 3 habe ich mittlerweile in Manuskriptform gelesen – da kommt einiges auf die Leserschaft zu. Gerade am Anfang widmen wir der mysteriösen Sahira sehr viel Aufmerksamkeit. Für alle, die glauben, es handele sich um eine weitere Tochter Perry Rhodans: Nein, ein bisschen fantasievoller waren wir schon. Und sie passt sehr gut in den Serienkanon.

Also, nicht vergessen: Am 22. Januar (also in einer Woche) ist es soweit: Mit »Der Impuls«, geschrieben von Marc A. Herren, beginnt unsere erste Miniserie für das Jahr 2016. Merkt euch das Datum – es wird vor Erscheinen des Bandes keinen weiteren Infotransmitter mehr geben, der euch daran erinnert!

Oh, und weil ich ein netter Mensch bin – hier der letzte Satz von Band 1: »Gaumarol da Bostich gestattete sich ein Lächeln. ›Das ist gut‹, sagte er. ›Das ist sehr gut.‹«

Jeder findet etwas bei Zaubermond!












































PERRY RHODAN-Planetenromane 45/46 – Cover von Arndt Drechsler
Seien es die neuen Planetenromane …

… da ist gerade bereits der Doppelband 45/46 erschienen – die beiden LANCET-Romane von H.G. Ewers, erstmals veröffentlicht als die Bände 26 und 27 der ursprünglichen Planetenromane, damals im Jahr 1966. Es handelt sich nicht um die ersten Beiträge des beliebten Autors für die PR-Taschenbücher (sein Erstling war bereits 1964 »Die verhängnisvolle Expedition« als Band 5 – zu dem kommen wir auch noch), aber hier sehen wir in einem Doppelband seine überschäumende Fantasie in Reinkultur. Bestellen kann man den Band hier.

Am 5.  Februar geht es dann weiter mit den beiden einzigen Beiträgen von Klaus Fischer zum Perryversum (von seinen ATLAN-Romanen einmal abgesehen): »Gucky und das Zeitraumschiff« sowie »Die schwarze Macht«. Das sind zwei kleine Juwelen in der Geschichte von PERRY RHODAN, die seit ihrem ersten Erscheinen nie wieder veröffentlicht wurden. Man kann den Band bereits vorbestellen.

Dann ist auch schon Zeit für das Jubiläum, den Doppelband 49/50. Wie bereits berichtet, stammt dieser von Uwe Anton – er enthält zum einen der Nachdruck von Taschenbuch 407 (»Der programmierte Attentäter« vom Juli 1997) sowie eine Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel »Tempus fugit«, von denen eine noch gar nicht und andere bislang nur in eher … obskuren Quellen veröffentlicht wurden. Vorbestellen kann man diesen Band noch nicht – aber es ist ohnehin viel einfacher, wenn ihr einfach ein Abonnement abschließt, dann bekommt ihr die Bücher einfach automatisch und versandkostenfrei.

(Für Statistiker: Zum Thema »Der programmierte …« gab es übrigens auch noch einen »Mann« – PR-Heftroman 1012 von H.G. Francis vom Januar 1981 – sowie einen »Untergang« – ATLAN 725 von Peter Griese vom August 1985).


Plejaden 9: »Weg zur Unsterblichkeit«
… oder seien es die Hörbücher …

... »Weg zur Unsterblichkeit«, die neunte (also vorletzte) Folge der »Plejaden«-Hörspiele gibt es mittlerweile als CD und als Download. Das Finale der PERRY RHODAN-Hörspiele steht somit kurz bevor. 

Packende Unterhaltung und futuristische Soundkulissen sind auch in dieser Folge garantiert: Neben dem eigentlichen Hörspiel gibt es dieses Mal zusätzlich über dreißig Minuten Bonus-Soundtrack.

Wir zitieren mal kurz aus der Inhaltsangabe: »Gucky befindet sich mit den Vitalenergiesplittern im Gepäck auf dem Weg zum tiefblauen Planeten der Lkandoner, als seine Space-Jet den Zusammenstoß mit einer Rettungskapsel meldet. Der Mausbiber weiß um den Wert, den seine Fracht hat – aber er ist nicht vorbereitet auf das Ding, das sich kurz darauf gewaltsam Zugang zum Frachtraum der Space-Jet verschafft …«

Die Hörspiel-CD ist im Zaubermond-Shop erhältlich und kostet 9,95 Euro. Außerdem kann man dort die insgesamt zehn Folgen der »Plejaden«-Staffel abonnieren bzw. Folge 10 (»Die Vital-Maschine«) vorbestellen.

Die Download-Version ist ebenfalls auf derZaubermond-Website erhältlich, aber auch bei allen bekannten Shops wie Amazon und iTunes. Wer den Download direkt im Zaubermond-Shop bestellt, profitiert gleich doppelt. Hier ist der MP3-Download nämlich etwas günstiger als bei den übrigen Shops: Jede Folge kostet 5,99 Euro.

Jahrmillionen-Feinde nahen





















»PERRY RHODAN: Der Jahrmillionen-Feind«
Seit einigen Tagen ist das neue Spiel »PERRY RHODAN: Der Jahrmillionen-Feind« auch im Apple App Store verfügbar. Die Android-Version ist bereits seit Dezember 2015 im Google Play Store und bei Amazon herunterladbar (auch hierzu haben wir schon berichtet). Das Ganze kostet gerade einmal 2,99 Euro.

Das sogenannte Real Time Text Adventure (wie meine Kleinen mir gesagt haben, dass so etwas heißt) ist zeitlich in der aktuellen Serienhandlung angesiedelt, stellt aber eine eigenständige Geschichte dar.

In Echtzeit erlebt man, wie der Geheimagent Verlo versucht, die Erde vor einer Invasion der Tiuphoren zu retten. Und natürlich ist es die Aufgabe des Spielers (oder der Spielerin), ihm dabei zu helfen.

Die Story zum Spiel stammt vom PERRY RHODAN NEO-Autor Kai Hirdt. In einem Statement gibt er Einblicke in die Entstehung der Geschichte: »›PERRY RHODAN: Der Jahrmillionen-Feind‹ war für mich als Schriftsteller eine komplett neue Erfahrung. Beim Romanschreiben bin ich ja immer happy, wenn ich eine einzige plausible Handlung hinbekomme. Bei der App musste ich in mehreren Handlungssträngen denken, je nachdem, was der Held im Vorfeld schon gemacht hat. Und die Textproduktion muss zu allem Überfluss so laufen, dass die geschriebenen Abschnitte in möglichst vielen Handlungsvarianten Sinn geben. Das ist nicht ohne!«

Da hat er Recht. Mehr von Kai zu diesem Thema gibt es hier.


Jetzt kommen die Leerfischer!
























NEO-Cover Band 113 von Dirk Schulz
Aufgrund meines Urlaubs haben wir die Ankündigung für NEO 112 verpasst, den zweiten Band der Staffel »Die Posbis« (»Ozean der Dunkelheit« von Susan Schwartz; Perry Rhodan schlägt sich weiterhin mit den Posbis herum, und Eric Leyden trifft mit seinem Team nach den Abenteuern im Physiotron auf Taui auf geheimnisvolle Fremde – der Arbeitstitel war übrigens »In ewiger Nacht«, aus nachvollziehbaren Gründen).

Glücklicherweise war ich aber genau so lange in Ägypten, dass weiterhin die neuen NEOs am Tag des Versands des aktuellen Infotransmitters erscheinen.

Und so können wir uns hier ganz aktuell mit Band 113 beschäftigen, dem dritten Teil der Staffel: »Fischer des Leerraums« von Rainer Schorm (was auch der Arbeitstitel war) erscheint heute.

Perry Rhodan muss sich im Leerraum mit den seltsam veränderten Überlebenden der BRONCO befassen und gerät in die Gefangenschaft der Posbis. Er erhält zudem erste Informationen über die Verbindung der positronisch-biologischen Roboter zu den Menschen. Währenddessen machen Eric Leyden und seine Begleiter auf Taui unliebsame Bekanntschaft mit Submatriarchin Empona und ihrer Mehandorsippe der Leerfischer, die eigene, höchst suspekte Pläne haben …

Der Roman spricht nicht zuletzt ein sehr sensibles Thema an: medizinische Experimente an Häftlingen. Das gibt einigen Stoff zum Nachdenken … Und auch Crest geht es gar nicht so gut.

NEO-Exposéautor Rüdiger Schäfer ist auch im neuen Jahr sehr aktiv im PERRY RHODAN-Forum. So schrieb er am 7. Januar zum Thema Thomas Cardif: »Ich glaube, ich hatte es schon mehrfach erwähnt, aber noch ein letztes Mal zur Klarstellung: Unser Thomas hat NICHTS mit dem Thomas Cardif der Erstauflage zu tun! Auch Thora wird der Serie zunächst erhalten bleiben. Und um Reginald Bull werden wir uns in der Staffel ab NEO 121 intensiver kümmern.«

In einem Interview, das wir bereits am 28. Dezember 2015 veröffentlicht haben, stellt er zudem seine und Michael H. Buchholz’ Strategie beim Aufbau der Handlung vor: »Geheimnisse zu 95 Prozent zeitnah beantworten«.

Und zum Thema »die Situation auf der Erde« ließ sich Autor Kai Hirdt dieses kleine Informationshäppchen entlocken: »Nur so viel: Ein Roman der laufenden Staffel wird dramatische politische Entscheidungen auf der guten alten Erde und die dazugehörigen Konflikte in der Führungsspitze thematisieren.«


Jenseits unserer Welt (und des Perryversums) …


























MYTHOR-Band 193 E-Book-Cover
Schon im letzten Infotransmitter wollte ich mich mit der elektronischen Neuauflage der MYTHOR-Heftromane befassen – aber da war kein Platz mehr, da es dringendere Themen gab.

Also dann jetzt:

Nicht nur ist mittlerweile die komplette Serie mit ihren 192 Bänden elektronisch verfügbar – wir haben auch noch Hubert Hansels Band 193 (»Nykerien erwacht«) mit aufgenommen, der nach der doch eher plötzlichen Einstellung der Serie 1985 nicht mehr gedruckt wurde. Er erfuhr zwar später in »Magira« 36 (dem Magazin des Ersten Deutschen Fantasy-Clubs) eine leicht verspätete Veröffentlichung, aber nun ist das geschriebene MYTHOR-Werk auch offiziell komplett. Alle 193 Romane sind bei den einschlägigen E-Book-Partnern zu erhalten. Auch »Nykerien erwacht« gibt es zum Preis von 1,49 Euro unter anderem bei Amazon, beam, readersplanet und eBook.de.

Für die Historiker unter uns erinnert sich Klaus N. Frick hier an die ersten Versuche der Nachdrucke der Serie in Buchform Ende der Neunzigerjahre, die leider nicht über den ersten Teilzyklus hinauskamen.

Mittlerweile habe ich mir übrigens auch die Druckausgabe von Hugh Walkers »Zauberei in Tainnia« von Emmerich Books angesehen, dem »ursprünglichen« Pilotroman der Serie, dessen Konzept dann zugunsten eines eher »Sword & Sorcery«-lastigen verworfen wurde und erst im Frühjahr 1987 in »Magira« 37 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. (Er war noch nicht einmal für mich – ich hatte ihn für einen meiner Kleinen besorgt. Ich hatte beim weihnachtlichen »Wichteln« Frederick gezogen, und da der gern Fantasy liest, bot sich das ja nun wirklich an.)

Auf seinen 148 Textseiten enthält das Softcover neben dem eigentlichen Roman und einem kurzen Vorwort des Autors außerdem einen Artikel über Hugh Walker (der eigentlich ja Hubert Strassl heißt) und zwei Interviews mit ebendiesem, in denen es um deutsche Fantasy im Allgemeinen und MYTHOR im Besonderen geht. Alles sehr lesenswert!

Wir haben Ende November letzten Jahres bereits über diesen Roman berichtet (das erwähnte Preisausschreiben ist natürlich längst beendet). Das Taschenbuch ist zum Preis von 8,95 Euro bei Amazon zu kaufen. Selbstverständlich gibt es auch ein E-Book, unter anderem für den Kindle; dieses kostet 1,99 Euro.


Janz Kölle ist auf den Beinen …




























Episode I der ColoniaCon-Clips online
Der Kölner PERRY RHODAN und Phantastik-Stammtisch richtet alle zwei Jahre den ColoniaCon aus – und das schon seit 32 Jahren. An der Gründung beteiligt war nicht zuletzt der auch bei PERRY RHODAN nicht ganz unbekannte Autor Achim Mehnert, der immer noch zu den Mitveranstaltern zählt. Dieses Jahr ist es wieder so weit – am 28./29. Mai 2016 findet die nächste Auflage der Veranstaltung statt. Neben Achim ist auch Robert Corvus im Organisationsteam aktiv.

Auch in diesem Jahr hört man wieder von einer Vielzahl von Programmpunkten, die für Leser von PERRY RHODAN von Interesse sind: Neben Informationen zu PERRY RHODAN NEO und einer Podiumsdiskussion mit den anwesenden PR-Autoren werden Norbert Mertens und ein gewisser Dr. Rainer Nagel Einblicke in die Planetenromane geben. Wenn das kein Grund ist, diesen Con zu besuchen …

Für dieses Jahr haben die Veranstalter eine Reihe amüsanter Videoclips gedreht, die nach und nach auf dem YouTube-Kanal des Cons erscheinen werden. Episode 1 ist bereits seit Ende letzten Jahres online. Einzelheiten zu den Dreharbeiten sind im ausführlichen Bericht nachzulesen, der in PERRY RHODAN-Report 495 (Band 2836) enthalten ist.

James Bond und das Perryversum – exklusiv hinter den Materiequellen!


















Bei der Aufbereitung des dritten Teils unserer Forums-Serie »Die gute alte Zeit« für die SOL 78 stießen wir auf Tatjana Michalowna, Agentin im Dienste des Overhead in Heft 26, »Duell der Mutanten« von Clark Darlton (März 1962), mit dem Auftrag, mit einer Bombe ein Passagierflugzeug zu zerstören.

Michalowna ist natürlich der Klassiker des Klischees der Hardcore-Agentin, die vom guten westlichen Helden geläutert wird – wie eine Bond-Gegenspielerin kippt sie recht schnell um, als sie erst einmal mit Rhodan redet, der noch nicht einmal seine damals noch vorhandene Suggestionsgabe zum Einsatz bringen musste. Ob sie jetzt Bomben in Flugzeugen legt oder (wie die unglaublich plotgenau benannte Pussy Galore in »Goldfinger«) Betäubungsgas auf Fort Knox schießt, ist da letztlich egal. Auch hier geht die Serie mit der Zeit.

Den Film »Goldfinger« kannte man damals natürlich noch nicht, der kam erst zwei Jahre später in die Kinos. Generell ist das gesamte Phänomen der Bond-Filme neuer als dieser Roman – »James Bond jagt Dr. No« wurde am 5. Oktober 1962 uraufgeführt. Die Bond-Romane von Ian Fleming gab es natürlich schon länger, und Pussy Galore taucht auch im gleichnamigen Buch von 1959 auf. Dieser spezielle Typ Frau war also auch in der Literatur durchaus bekannt. Viele der filmischen Grundlagen des Genres des Spionagefilms waren zudem bereits 1959 in Alfred Hitchcocks Film »North by Northwest« gelegt worden, dessen bildnerischer Darstellungsmittel sich die Macher der Bond-Filme insbesondere in ihrem zweiten Werk, »Liebesgrüße aus Moskau«, umfassend bedienten.

Die thematische Grundlage für eine solche Figur war also aus Literatur und Film vorgegeben. Dies passt auch gut in die Ära des kalten Krieges. Eine weitere Parallele ist, dass der Overhead eine Mutantin engagiert, die er nicht kontrollieren kann. Hiermit schafft sich die Handlung eine Achillesferse, damit Rhodan Zugang zum Chefgegner erhält. Eine derart eklatante Schwäche hätte man dem klar kalkulierenden Monterney eigentlich nicht zugetraut. Insofern ergeht es ihm auch nicht besser als dem nächstbesten James-Bond-Schurken, das bekannte Muster wiederholt sich.

Meine zweite »rhodanoide« Begegnung mit James Bond hatte ich bei der Bearbeitung des früheren Planetenromans 39, »Bomben auf Karson« von Kurt Mahr. Dessen Held, SolAb-Agent Stoke Derringer, denkt über sich: »Es gehörte zu Stokes charakteristischen Eigenschaften, dass er sich über sich selbst nie im Unklaren war. Er gehörte zu Mercants besten Leuten, das wusste er. Er war ziemlich alt, aber er hatte bei Mercant immer noch einen gewichtigen Stein im Brett. Sein Alter war ihm eher dienlich als hinderlich, weil es den Gegner über seine wahren Fähigkeiten hinwegtäuschte. Stoke Derringer war einer der Star-Agenten des Solaren Sicherheitsdienstes. Man schickte ihn nicht fünftausend Lichtjahre weit fort, um ihn nach grünen Elefanten jagen zu lassen.«

Ein wenig klingt das wie der James Bond des Solaren Imperiums, ein bisschen in die Jahre gekommen, aber noch voll fit. Und getarnte Ausrüstungsgegenstände hat er auch dabei. Am 13. Juni 1967 kam in den USA die englischsprachige Originalversion von »Man lebt nur zweimal« in die Kinos, dem fünften Bond-Film mit Sean Connery, in dem man dem Hauptdarsteller schon anmerkt, dass er langsam für die Rolle zu alt wird (Derringers Alter – 48 – würde da auch passen, die äußerliche Beschreibung natürlich nicht). Der Roman stammt aus dem September des gleichen Jahres – der zu diesem Zeitpunkt in den USA lebende Klaus Mahn könnte den Film also gekannt haben. Derringer mixt sich ja direkt nach der Auftragserteilung auch einen Drink, selbst wenn es kein Wodka Martini ist.

Gleichsam als »Nachklapp« passt hierzu ganz gut folgendes: Christian Humberg und Jens Schumacher haben Ende 2015 mit »Bondify Your Life« eine ironische Annäherung an das Phänomen James Bond verfasst, die bei Cross Cult, dem Verlag, der auch die neuen PERRY RHOAN-Comics veröffentlicht, erschienen ist. Das Buch ist 270 Seiten stark und reichhaltig illustriert. Zum Preis von 15 Euro ist es überall im Buchhandel erhältlich.

 

Jahresbeginn geschafft – weiter geht’s






Auch im Jahr 2016 erwarten euch wieder viele umfangreiche Infotransmitter in bewährter Form. Dabei werden wir uns komplett durch PERRY RHODAN-Arkon hangeln und auch das Alphabet abarbeiten (und bei Q, X und Y unsere Schulelternbeirätin verfluchen). Die eine oder andere Neuigkeit wird es natürlich auch geben …


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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