PERRY RHODAN Infotransmitter
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größten Science-Fiction-Serie der Welt
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Galaktische (Abschieds-)Grüße!



Rainer Nagel

Während ich mit Wim Vandemaan die Planungen bis PERRY RHODAN 2799 im Detail festlege, habe ich gleichzeitig die Stapel auf meinem Schreibtisch abgearbeitet. Denn morgen geht’s erst einmal in Urlaub. Dieser Infotransmitter ist das letzte Stückchen Arbeit, das ich vorher noch erledigen will ...

... und er ist für mich ohnehin etwas Besonderes. Denn nach wohl rund hundert Infotransmittern in den letzten Jahren übergebe ich diese Info-Rundmail für alle PERRY RHODAN-Freunde in die treuen Hände meines Nachfolgers! Wer es ist, das sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Er wird sich euch in Kürze selbst vorstellen, wenn er seinen ersten Transmitter verschickt.

Mir hat es immer Spaß gemacht, euch über ausgewählte Informationen auf dem Laufenden zu halten und euch dabei das Neueste »von meinem Schreibtisch« zu erzählen. Wer das nicht missen will, findet mich auch weiterhin auf meinem Blog www.christianmontillon.blogspot.com oder auf Facebook.

Warum ich nun trotz dieser Freude mit der Arbeit am Infotransmitter aufhöre? Es wird ganz einfach ein wenig zu viel, seit ich mit Wim die Exposés der Erstauflage erstelle und natürlich nach wie vor als Autor tätig bin. Aber man geht ja gerne, wenn man weiß, dass es einen guten Nachfolger gibt, und da bin ich ganz beruhigt.

Nun aber los: Heute geht’s um Exposébesprechungen und Autorenkonferenzen, um den leider viel zu früh verstorbenen Kollegen Robert Feldhoff, um Stardust, ATLAN und NEO.

Autorenkonferenz und Exposétagung 2014







Zum ersten Mal bei der Autorenkonferenz: Oliver FröhlichFür die Planung der nächsten Romane der PERRY RHODAN-Serie gab es zuletzt zwei wichtige Treffen.

Zum einen die jährliche Autorenkonferenz, bei der wir (neben vielen anderen Punkten) auch den Kollegen Oliver Fröhlich neu im Autorenteam begrüßen durften. Hier gibt’s einen Rückblick von Klaus N. Frick zur Konferenz.

»Seit der Autorenkonferenz im Juli diesen Jahres sind bereits einige Wochen vergangen – ein guter Zeitpunkt, auf diese Tage zurückzublicken. Immerhin wurden einige grundlegende Entscheidungen gefällt, die für die PERRY RHODAN-Handlung der nächsten hundert Bände wichtig sind.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass eine solche Konferenz auch einen ›sozialen Aspekt‹ hat: Nur zu diesem Termin treffen sich alle Autorinnen und Autoren für zwei Tage, um in aller Ruhe über die Arbeit zu sprechen, ihre Gedanken auszutauschen und sich näher kennenzulernen.


[...] Ich stellte die Entwicklung bei den gedruckten Romanen sowie bei den E-Books vor, wies darauf hin, dass wir einerseits mit den Planetenromanen eine Reihe eingestellt hatten und andererseits mit einer neue Serie – PERRY RHODAN-Stardust – versuchten, im Zeitschriftenhandel neue Akzente zu setzen. Wichtig war und ist allerdings stets die laufende Erstauflage, die ich als ›unser Flaggschiff‹ bezeichnete. In der Folge diskutierten wir durchaus kontrovers über Leserkritiken und Terminschwierigkeiten, Exposédetails und die Inhalte der Romane. Unter dem Titel ›Leos kleiner Wunschzettel‹ hatte Leo Lukas eine Reihe von Vorschlägen skizziert, die als Gesprächsgrundlage dienten. Nach dem Essen ging es an die inhaltliche Arbeit.«

Mehr erfährt, wer den obigen Link anklickt! Nach der Konferenz sind wir nicht untätig geblieben. Vor einer Woche haben sich Wim Vandemaan, Klaus Frick und meine Wenigkeit bei mir zuhause getroffen, um die Details für die letzten Bände des laufenden Zyklus’ zu besprechen. Eine Menge Karteikarten wurden hin und her geschoben, um den Ablauf und die Reihenfolge der Romane zu fixieren, mit vielen Stichworten, Ideen und möglicherweise jeweils perfekt passenden Autoren.

Hier geht’s zum Youtube-Video, in dem Klaus Frick ein wenig über diesen Tag erzählt. (Dass so ein Tag in meinem Arbeitszimmer immer ein perfekter Antrieb für mich ist, endlich mal wieder den Schreibtisch aufzuräumen, erzählt er nicht. Zum Glück.)

PERRY RHODAN-Kompakt: Robert Feldhoff im Rückblick






Cover PERRY RHODAN-Kompakt 4Vor fünf Jahren ist Robert Feldhoff gestorben; der Tod des damaligen Exposéautors hat Kollegen wie Leser gleichermaßen traurig gemacht. Zum fünften Todestag erinnert nun eine Spezialausgabe von PERRY RHODAN-Kompakt an den beliebten Autor und an den Menschen Robert Feldhoff.

Enthalten sind fünf Heftromane, die sein Werk besonders repräsentieren, eine Bildergalerie und ergänzende Texte, sowie zwei Planetenromane von Robert. Mehr Infos findet ihr hier, ich will nur etwas zu den beiden enthaltenen Taschenbüchern zitieren:

»Darüber hinaus präsentiert dieses PERRY RHODAN-Kompakt zwei Planetenromane. ›Die Show der Sterne‹ (PERRY RHODAN-Planetenroman 2) dreht sich um eine Strip-Show, die mit einem Raumschiff von Planet zu Planet zieht. ›Die Ferrol-Dolche‹ (PERRY RHODAN-Planetenroman 31) war ein klassischer Action- und Krimi-Roman, mit dem der Autor einen besonderen Schauplatz der Serie in neuem Licht präsentierte. Dieser Band war als Nummer 31 der Planetenromane eingeplant – wir präsentieren ihn an dieser Stelle erstmals inklusive der Bearbeitung durch und des Nachworts von Dr. Rainer Nagel.«

Ich selbst erinnere mich gerne an Robert und bedauere, ihn nur so kurz kennengelernt zu haben. Vor allem, seit ich selbst an den Exposés der Serie arbeite, weiß ich, mit welcher Souveränität und welcher Brillanz er die Serie gesteuert hat

Die Rückkehr des Arkoniden: Die ATLAN-Offensive








ATLAN Obsidian-Zyklus
»Wie bereits vermeldet, startet im Herbst eine ATLAN-Offensive. Der unsterbliche Arkonide kehrt in die Handlung der PERRY RHODAN-Serie zurück – begleitet von einer E-Book-Aktion, die sich vor allem auf ATLAN konzentriert. Jetzt wird bereits im August 2014 der ATLAN-Schwerpunkt eingeläutet.«

So steht’s hier. Ich bin sehr gespannt, wie euch Atlans Rückkehr in die laufende Handlung der Serie gefällt. Die Exposés für diese Romane zu erstellen, war zum einen eine echte Freude, zum anderen aber auch anstrengend: Die Rückkehr musste ein Knaller sein, das war uns allen klar. Sie musste zudem aus der Handlung heraus zwingend logisch und notwendig sein; kein zufälliges »Hallo, ich bin wieder da.«

Nun zeigt sich in den aktuellen Romanen, dass Perry Rhodans Pläne ohne Atlan von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind ... und dass es einen Weg geben könnte, den alten Freund zu finden.

Aber ich will noch einmal zur oben zitierten Meldung zurückkehren.

»Nacheinander werden die einzelnen ATLAN-Minizyklen in digitaler Form veröffentlicht. Der Traversan-Zyklus ist bereits seit dem 31. Juli 2014 als E-Book-Paket erhältlich, es folgen im wöchentlichen Rhythmus die folgenden Zyklen: Centauri, Obsidian, Die Lordrichter, Der Dunkelstern, Intrawelt und Flammenstaub. Danach werden im Herbst die sogenannten Blaubände digitalisiert: zuerst die Zeitabenteuer, danach die Arkon-Trilogie sowie die Jugendabenteuer.« 



Da werden für mich Erinnerungen wach: Im Lordrichter-Zyklus habe ich meinen ersten Roman im Perryversum veröffentlicht. Vor fast zehn Jahren. Seitdem ist eine Menge passiert. Dass unter anderem mein Perryversums-Erstling ›Der Zorn des Erzherzogs‹  wieder erhältlich ist, freut mich natürlich sehr. Ich weiß noch, wie Sabine Kropp als zuständige Redakteurin mir damals die ersten Manuskriptseiten mit 1000 Anmerkungen zurückschickte; ich dachte: »Ups, nicht gut.« Drei ATLAN-Romane später sagte sie zu Chefredakteur Klaus Frick sinngemäß: »Schau dir die Montillon-Sachen mal an ... der wär vielleicht was für die Erstauflage.«

Stardust-Halbzeit






Stardust-Cover Band 6 von Arndt DrechslerDie aktuelle Miniserie PERRY RHODAN-Stardust geht demnächst schon in die Halbzeit. Irgendwie rast die Zeit; mir kommt es vor, als wäre der spannende Band 1 von Uwe Anton gerade erst erschienen. Band 6, »Whistlers Weg«, ist der erste Teil eines Doppelbands von Rüdiger Schäfer. Es geht um ... ja klar, bei dem Titel muss es Timber F. Whistler sein! Schaut mal hier!

»Gemeint ist Timber F. Whistler, und er trifft auf Perry Rhodan. Die beiden ungewöhnlichen Menschen gehen miteinander in einen riskanten Einsatz. Dabei erfährt Rhodan mehr über die kosmischen Hintergründe in der fernen Galaxis Anthuresta ... mehr über den Roman und seinen Inhalt berichten wir demnächst.«

Da müssen wir uns also noch ein wenig gedulden. Noch ist ja Band 5 aktuell, über den ihr hier einiges erfahren könnt.

Und schon mal zum Vormerken: Am 12. September gibt’s in Duisburg die Möglichkeit, einige Stardust-Autoren bei einem gemütlichen Abend zu treffen. Infos folgen!

Interview mit Frank Böhmert zu NEO 76 und »seinem« Berlin 2037




NEO-Cover Band 76 von Dirk Schulz»Am 15. August 2014 kommt ein besonderer Science-Fiction-Roman in den Handel: Er stammt von Frank Böhmert, spielt in Berlin und im Jahr 2037 und liefert einen ganz besonderen Blick auf die deutsche Hauptstadt in naher Zukunft. ›Berlin 2037‹, so der Titel des Romans, erscheint als Band 76 der Serie PERRY RHODAN NEO.«

So steht’s hier, und das schreit doch geradezu nach einem Interview mit dem Autor!

»Klaus N. Frick: Dein Roman spielt in Berlin – das ist ja ein richtiges Heimspiel für dich. Hast du autobiografische Themen verarbeitet?

Frank Böhmert: Nicht dass ich wüsste. Unbewusst vielleicht schon. Aber zum Beispiel die Subkultur, in der sich die beiden menschlichen Hauptfiguren bewegen, ist mir eigentlich sehr fremd; ich trage ja nicht einmal Piercings oder Tattoos. Aber wenn man sich als einigermaßen weltoffener Mensch tagtäglich in dieser Stadt bewegt, dann lernt man natürlich auch Leute mit noch ganz anderen Körpermodifikationen kennen …

Klaus N. Frick: Mit dem Tempelhof-Areal und einigen Gebäuden machst du ja eine echte Berlin-Science-Fiction. Wie utopisch und realistisch sind diese Ausblicke?

Frank Böhmert: Sie sind sehr utopisch, aber gleichzeitig auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Diese bionischen Hochhäuser gibt es als Entwürfe tatsächlich; einiges davon wird derzeit umgesetzt, vor allem aber im asiatischen und arabischen Raum. Und boloähnliche Strukturen gibt es zum Beispiel in Zürich; die sind sozusagen die Stadtviertel-Version eines alternativen Wohnprojekts. Beides, sowohl die teure bionische Architektur als auch die billigere Bolo-Wohnform, kann ich mir im Berlin der nahen Zukunft absolut als realisiert vorstellen.


Insgesamt stellt das Ganze meinen Beitrag zu positiven Zukunftsvisionen bei PERRY RHODAN NEO dar. Dazu zählt übrigens auch, dass der BER im Roman keine Rolle spielt – der ist da einfach bloß so ein Flughafen, der seit vielen Jahren funktioniert, und darüber verliert natürlich niemand ein Wort.«

Mehr findet jeder, der dem obigen Link folgt; ein sehr lesenswertes Interview; so »nah dran« war PERRY RHODAN NEO selten an unserer Realität.

Und tschüss!

Das macht mich schon ein wenig sentimental, nun zum letzten Mal den traditionellen Abschied »Und tschüss!« zu tippen. Ich bin gespannt, wie sich R... äh, wie sich mein noch nicht offiziell bekannter Nachfolger so schlagen wird.

Bis dahin gehe ich erst einmal in den Urlaub, mit gutem Gewissen, weil ich vor kurzem ein neues PERRY RHODAN-Manuskript abgegeben habe, das meinen Namen trägt.

Und nun kann ich dieses Mal nicht schreiben:


Bis zum nächsten Mal!

Euer
Christian Montillon

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