PERRY RHODAN Infotransmitter
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Galaktische Grüße!





Rainer Nagel


Der Igel ist kaum zwei Wochen über die Straße, da naht schon ein … Elefant. Der war nämlich das auf Position 5 stehende Merkwort aus meiner Fortbildung (siehe den letzten Infotransmitter), denn, so der Dozent, »der Elefant hat nicht nur vier Beine, sondern auch einen Rüssel, und da kommen wir schon auf fünf.«

Meine Kleinen haben keine Ferien mehr. Vielleicht sprechen sie ja auf NEO 76 an, »Berlin 2037« von Frank Böhmert. Wir fahren nächstes Jahr im Mai auf Klassenfahrt nach Berlin, und der Roman war ja schon gut. Nutzbarer Lokalkolorit, nicht so dick aufgetragen, dass er die Handlung verstellt, verbunden mit einer spannenden Geschichte … und Mia steht gerade den Schülerinnen bestimmt näher als mir. Obwohl … was den Lokalkolorit angeht, kann ich auch mit ihnen »Nacht über Berlin« anschauen oder auszugsweise »Berlin – die steinerne Stadt« lesen, da bekomme ich das auch, und es passt besser in den Geschichtslehrplan der Klasse 9. Ist nicht einfach, das mit PERRY RHODAN.

Einfacher geht ein Blick in die Exposés: Elefanten erinnern uns ja an Kelosker – denn wie steht es im entsprechenden Datenblatt: »Die durchschnittlich 3,30 Meter großen Körper sind plump und von einer zähen, lederartigen Haut überzogen – Farbe graubraun bis graugelb.« Gholdorodyn und Eldhoverd bleiben uns auch in der Milchstraße erhalten, selbst wenn sie ab und an eher wie Naats aussehen. Die druckfertigen Romane hingegen führen uns unter anderem (nicht nur) wieder nach Larhatoon zurück, wo es zu einem lang erwarteten Zusammentreffen kommt. Eine Elefantenrunde, sozusagen.

In unserer heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns zuerst mit der aktuellen Lesung im Nürnberger Planetarium. Die üblichen Produktinfos gibt’s auch, unter anderem recht ausführlich zum (leider) letzten Band von PERRY RHODAN-Stardust. Die Sammelkartenspieler veranstalten ein Turnier in Dreieich. Und ich biete den »Hoschpian-Prolog« aus dem nicht mehr erschienenen Planetenroman 31.

Kino im Kopf: Der »Sternenozean« im Nürnberger Planetarium












Hörspiel: Sternenozean 10 »Überfahrt nach Curhafe«
Mit seiner 18-Meter-Kuppel gehört das Nürnberger Nicolaus-Copernicus-Planetarium zu den größten Planetarien Deutschlands. Mehr als 60.000 Besucherinnen und Besucher lassen sich pro Jahr in die faszinierende Welt der Galaxien, Sterne, Planeten und Monde entführen. Das Themenspektrum der Veranstaltungen reicht dabei von allgemeinverständlichen Veranstaltungen bis hin zu wissenschaftlichen Themen sowie Hörspiel-Präsentationen unter der Sternenkuppel.

Schon seit längerer Zeit werden auch die beliebten Hörspiele zum PERRY RHODAN-Zyklus »Der Sternenozean« im Nürnberger Planetarium präsentiert. Fortgesetzt wird die Reihe am 28. November 2014 ab 20 Uhr mit der Folge »Überfahrt nach Curhafe« nach dem gleichnamigen Roman von Arndt Ellmer. Als Sprecher dieser Folge sind Volker Lechtenbrink, Volker Brandt, Joachim Höppner und Ulrike Stürzbecher zu hören.

Die Veranstalter schreiben dazu: »Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ›Kino im Kopf‹ unter dem künstlichen Sternenzelt. Zur Einstimmung auf das Hörspiel präsentieren wir Ihnen den aktuellen Sternenhimmel.«

Karten sind für 6,50 Euro im Vorverkauf beim Bildungszentrum Nürnberg unter Angabe der Kursnummer 04032 sowie an der Abendkasse im Planetarium erhältlich. Die Adresse ist: Am Plärrer 41, 90429 Nürnberg

Jetzt geht’s los – TALIN erwacht!











Stardust-Cover Band 12 von Arndt Drechsler
Die Mini-Serie PERRY RHODAN-Stardust findet in diesen Tagen ihren Abschluss – am 21. November 2014 erscheint mit Uwe Antons »TALIN erwacht« der abschließende Roman. Für den Leser ist das gut (und für die Leserin auch) – immerhin kommt hier die dramatische Auflösung der Geschichte, das große Duell zwischen Perry Rhodan und dem Generex. Für den Verfasser des Infotransmitters ist das hingegen schlecht, denn ein »Stammkunde«, der mich seit meiner Übernahme des Transmitters begleitet hat, geht vom Platz. Mal sehen, wie wir die Lücke füllen können …

Stardust-Exposéautor Uwe Anton schreibt in einem Beitrag im PERRY RHODAN Forum vom 2. November 2014: »Ich hänge derzeit in einem seltsamen Limbus: Für mich ist Stardust gelaufen, ich habe Band 12 abgeliefert und die Lektoratsfassung kommentiert, die Endfassung genehmigt, das Titelbild ist da, der Roman ist in Produktion. … Für euch sieht das anders aus: Ihr kennt die Bände 11 und 12 noch nicht, wisst nicht, wie Stardust aufhört. Dass Rhodan überlebt, ist klar, aber Eritrea Kush und die Stardust-Terraner ...? Wir haben diesmal einen besonderen Zufall/Glücksfall: Was in Stardust 12 nur kurz angerissen wird, wird im PR-Roman der Erstauflage, der in derselben Woche erscheint, in ähnlicher Form ausführlich geschildert. Stardust 12 ist trotzdem für jeden, der die Erstauflage nicht liest, uneingeschränkt verständlich.«

Mittlerweile kennt ihr zwar Band 11, aber ihr wisst immer noch nicht, wie es ausgeht. »Verwehendes Leben« hatte ja schon einen ziemlichen Cliffhanger … trotz (oder gerade wegen?) des Kurzauftritts eines Klonelefanten. Darüber hinaus präsentiert »TALIN erwacht« eine »kosmische Ebene« für die Miniserie. Damit wird sie in das komplexe Gesamtgefüge des Perryversums eingefügt. Auch Posimon spielt eine Rolle – hoffentlich nicht die des Elefanten im Porzellanladen …

Und durch die Tür kommt Allerorten …














Cover Band 2778 von Swen Papenbrock
Atlan. Genau. Wanderer und Atlan sind ja derzeit die aktuellen Themen in der PERRY RHODAN-Erstauflage, beschrieben in den Bänden 2777 bis 2779. Michael Marcus Thurner, der Autor des Dreifachbandes, hat in seinem Blog einen Werkstattbericht zu seiner Trilogie verfasst. Aber Vorsicht – enthält leichte Spoiler!

Endlich geht’s dem NEO-Callibso an den Kragen!












NEO-Cover Band 83 von Dirk Schulz
In »Callibsos Fährte« heftet sich nun auch der beliebte NEO-Autor Alexander Huiskes an die Spuren des fiesen Callibso und seiner Puppen. Diesmal besuchen wir nicht zuletzt Sibirien, wo nach 1908 ein ganz bestimmter Meteorit niedergegangen ist … wie ich mein NEO so kenne, war das bestimmt ein Raumschiff. Und während Perry Rhodan hinter den Puppen her ist, sind die Arkoniden hinter Perry Rhodan her. So geht das.

PERRY RHODAN NEO 83 erscheint als elfter Teil der Staffel »Protektorat Erde« und kommt am 21. November 2014 in den Handel. Mehr dazu findet ihr hier.

Wenn aus dem Protektorat eine Kampfzone wird …










PERRY RHODAN NEO
Mittlerweile haben wir auch erste Informationen zur nächsten NEO-Staffel. Mit Band 85 beginnt ein neuer Handlungsabschnitt, der direkt an »Protektorat Erde« anschließt (dessen letzter Band von Rainer Schorm geschrieben wurde und »Der Geist des Mars« heißt – warum, kann man nach dem Ende von NEO 82 erahnen) und den Titel »Kampfzone Erde« tragen wird. Wer da genau gegen wen kämpft, wird sich dann schon noch ergeben – da wird es die eine oder andere Überraschung geben. Nur ein Tipp für jene, die auf die Druuf warten: Nein.

»Kampfzone Erde« wird wieder zwölf Romane umfassen, will meinen, das Ende der Staffel arbeitet schon ganz stark auf Band 100 zu. Neben der Situation auf der Erde geht es auch weiterhin um das Ringen – und wir sehen uns an, was zwischenzeitlich auf Arkon passiert ist.

Einen ersten »Teaser« findet ihr hier. Wir werden natürlich ausführlicher berichten, wenn das Thema akut wird.

Das Sammelkartenspiel ruft!










Sammelkartenspiel
Schon seit einiger Zeit hat sich das PERRY RHODAN-Sammelkartenspiel seine Nische in der PR-Landschaft erkämpft. Im Jahre 1996 von Robert Simon mit Unterstützung von mir auf die Welt losgelassen, liegt es längst in den Händen der Firma Between the Stars um Lothar Rämer und Helmut Anger.

Auf dem diesjährigen Dreieich-Con am 22./23. November 2014 bei Frankfurt/Main findet wieder ein so genanntes »Sealed Deck«-Turnier statt. Hierbei erhält jeder Teilnehmer direkt vor dem Turnier fünf originalverpackte Starter-Packs der Phase V (die den Beginn des zweiten Zyklus’ der PERRY RHODAN-Serie abdeckt) und muss sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit aus den darin enthaltenen Karten ein funktionierendes Spieldeck zusammenstellen, mit dem er gegen seine Mitspieler antritt. Das erfordert eine hohe Flexibilität in der Spielweise, weshalb dieses Turnierformat für jeden Spieler eine besondere Herausforderung darstellt. Alle in den fünf Startern enthaltenen Karten können die Spieler nach dem Turnier natürlich mit nach Hause nehmen.

Für Interessierte werden auf dem Con außerdem Einführungsrunden in die Phase I des Spiels angeboten, Einführungsdecks stehen dafür zur Verfügung. Für das Spiel sind keinerlei Kenntnisse über den entsprechenden Abschnitt der PERRY RHODAN-Serie erforderlich, da die Handlungsabläufe vollständig in die Karteneffekte eingearbeitet sind. Weiterhin kann man auf dem Dreieich-Con viele Informationen über das Spiel und über die zukünftigen Planungen erhalten.

Hinter den Materiequellen






Logo PERRY RHODAN-Planetenromane
Der »Hoschpian-Prolog« von Planetenroman 31


Die Reihe wurde ja leider eingestellt, ohne dass dieser Roman (»Die Ferrol-Dolche« des unvergessenen Robert Feldhoff) erscheinen konnte. Das bearbeitete Manuskript, einschließlich »Hoschpian-Vorwort« und Nachwort, liegt bislang einzig als Teil von PERRY RHODAN-Kompakt 4 vor.

Aufgrund eines Leserwunsches mache ich den Hoschpian-Text auch hier verfügbar; große Teile des Nachwortes sind für einen Artikel zum ersten Zyklus der Heftromanserie eingeplant, der in absehbarer Zeit im Magazin SOL erscheinen wird.


»Die erste Begegnung der Menschheit mit den größeren Zusammenhängen innerhalb des Universums verläuft überraschend – und bringt die Völker der Galaxis an den Rand des Untergangs. Noch bevor die Galaktiker wissen, dass sie eine wichtige Rolle im Kosmos zu spielen haben, werden sie beinahe im kosmischen Kräftespiel zerrieben.

Ende des Jahres 3440 alter Zeitrechnung erreicht ein fehlgeleiteter Sternenschwarm die Milchstraße. Nichts und niemand hat die Bewohner der Milchstraße darauf vorbereitet, was auf sie zukommt: eine in einen undurchdringlichen Schutzschirm gehüllte Kleingalaxie von 10.896 Lichtjahren Länge, einer maximalen Breite von 1885 Lichtjahren und einer maximale Höhe von 1932 Lichtjahren. Dieses riesige Konstrukt bewegt sich im Normalraum mit halber Lichtgeschwindigkeit fort, längere Strecken bewältigt es mithilfe von Transitionen.

Normalerweise verheißt die Ankunft eines Schwarmes Gutes – die Verbreitung bzw. Förderung der Intelligenz in den Gebieten, die er durchzieht. Dieser Sternenschwarm hingegen ist pervertiert, seine ursprünglichen Herrscher durch Eroberer ersetzt, die die durchzogenen Galaxien als Brutstätte für ihre Nachkommen nutzen. Hierzu kehren sie die Wirkung der die Intelligenz fördernden Maschinen um und führen eine Verdummung der Lebewesen im Wirkungsbereich herbei.

Zweieinhalb Jahre lang durchzieht der Schwarm die Milchstraße. Von einer Million oder gar von zehn Millionen Galaktikern ist vielleicht einer gegen die Verdummungsstrahlung immun. Angesichts einer geschätzten Bevölkerungszahl der raumfahrenden Völker Galaxis von 500 Billionen gibt es in diesem Zeitraum schätzungsweise nur 50 bis 500 Millionen stark voneinander isolierter Immuner.

Als es den Terranern um Perry Rhodan schließlich gelingt, die rechtmäßigen Herrscher des Schwarms wieder einzusetzen und dafür zu sorgen, dass die Kleingalaxis wieder ihrer ursprünglichen Tätigkeit nachgeht, liegt die Milchstraße in Trümmern. Es dauert Jahrzehnte, bis die gröbsten Schäden beseitigt sind, bis sich das Leben wieder normalisiert hat.

Viele Welten erholen sich nie wieder von den Auswirkungen dessen, was später lapidar als »Schwarm-Krise« in die Annalen der Milchstraße eingehen wird, andere leiden noch lange Zeit darunter.

Es gibt keine gesicherten Zahlen zu den Opfern und Schäden dieser Katastrophe. Und kein Historiker wird jemals erfassen können, was während und nach dieser Zeit alles passiert ist …

(Aus: Hoschpians unautorisierte Chronik des 13. Jahrhunderts NGZ; Kapitel 1.0.2, Frühe und früheste Begegnungen mit dem kosmologischen Überbau des Multiversums)«

Tschüss!


Habt ihr gemerkt, dass ich mir trotz des Elefanten-Motivs jede Norman-Anspielung verkniffen habe? (Der Klonelefant taucht aber wirklich in PERRY RHODAN-Stardust 11 auf!) Wir sehen uns in zwei Wochen – ohne Elefanten (aber sicher wieder mit Keloskern). Und die Welt hinter den Materiequellen wird nicht mehr aus den Planetenromanen bestehen.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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