PERRY RHODAN Infotransmitter
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Hallo!









Rainer Nagel


Nach den ganzen Ankündigungen im letzten Infotransmitter wird dieser ein wenig ruhiger – Zeit also, ein wenig in die Breite zu gehen und Licht auf die »Peripherie« der Serie zu werfen. »Licht« ist auch das Merkwort aus meiner Fortbildung für die Zahl 15. Ein normales Auto, so der Dozent, habe eine Lichtstärke von 15 Lux, das könne man sich ja ganz einfach merken. Da warte ich aber erst auf das Datenblatt von Rainer Castor.

Gar nicht ruhig sind meine Kleinen – wir stehen kurz vor der Klassenfahrt nach Berlin. Wenn ihr diesen Infotransmitter vorliegen habt, sind es noch vier Tage – und wegen Feiertag und Brückentag sehe ich sie heute das letzte Mal vor der Abreise. Entsprechend groß ist die Aufregung. Vielleicht sollte ich noch einmal NEO 76 lesen … zumal wir ja auch auf dem Fernsehturm sein werden. Irgendwie bezweifele ich aber, dass wir dann einem arkonidischen Kugelraumer Auge in Auge gegenüberstehen werden.

Nachdem am Ende von Band 2803 die große Überraschung, die ich zuvor nicht preisgeben durfte, endlich aus dem Sack ist (Medusa!), überrascht es wohl wenig, dass wir dieses Thema vertiefen werden. Die aktuellen Exposés beschäftigen sich mit ebendiesem Planeten. So langsam kommen wir den Geschehnissen näher, die ihn aus dem Solsys… Entschuldigung: dem Mitraiasystem vertrieben haben könnten. Und die derzeit aktuellen Romandateien sehen uns zurück in der Milchstraße der Handlungsgegenwart, die ihren Spaß mit dem Zeitriss hat. Erster Satz des ersten Romans dort: »Im Nachhinein wusste Anna Patoman nicht mehr, weshalb sie an diesem Abend das Labor in der Akademie Terrania aufsuchte.« Ja, es gibt sie noch.

In diesem Infotransmitter befassen wir uns kurz mit den Hörspielen und gehen auf einige Hintergründe zum neuen Silberband ein. NEO darf natürlich nicht fehlen. Aus gegebenem Anlass weisen wir auf zwei Aktivitäten der PERRY RHODAN FanZentrale hin; zudem wurde schon vor einiger Zeit die William-Voltz-Seite aktualisiert. Und in »Hinter den Materiequellen« beschäftigen wir uns mit dem sogenannten Kanef-Syndrom und seinen Auswirkungen auf die PERRY RHODAN-Serie.

Wie klingt der Planet der Lkandoner?





















Plejaden 03: Das Volk der Schläfer
Über die Verzögerung in der Auslieferung der dritten Folge der Hörspielreihe haben wir ja schon vor zwei Wochen berichtet.

»Das Volk der Schläfer« wird auf dem geheimnisvollen Planeten der Lkandoner spielen – von denen laut PR 2796 ja auch etwas in Richter Chuv steckt. Oder besser, steckte.

Als ganz kleinen »Teaser« hat Zaubermond nun bei YouTube einen kurzen Auszug vorgestellt, wie wir uns diesen Planeten akustisch vorzustellen haben.

Die dritte Folge der  von Andrea Bottlinger nach Exposés von Christian Montillon geschriebenen 10-teiligen Hörspielstaffel erscheint am 5. Juni 2015 und kann bereits im Zaubermond-Shop bestellt werden.

Die Endlose Armada im Blick




















Silberbände Band 130: Der Frostrubin
Auch auf den Silberband 130 haben wir bereits hingewiesen – mehrfach sogar. Und wenn ihr diese Zeilen lest, ist er bereits im Handel erhältlich.

Klaus N. Frick hat nun einen älteren Artikel ausgegraben, den Willi Voltz, seinerzeit der Exposéautor der Serie, zur Einführung des neuen Zyklus’ verfasst hat. Dieser nahm damals die gesamte Leserkontaktseite von Heft 1099 ein. (Und der PERRY RHDOAN-Computer des Heftes forderte passenderweise »Zeit für eine nachdenkliche Pause« ein.)

Wir möchten den Artikel hier nicht in aller epischen Breite zusammenfassen – man kann ihn in zwei Teilen (nennen wir sie Teil 1 und Teil 2) ja direkt nachlesen. Es gelingt Willi Voltz sehr gut, das bisherige kosmische Flair der Handlung zusammenzufassen und auf den Zyklus neugierig zu machen:

»Im Umfeld der fremden Galaxis entscheidet sich das Schicksal nicht nur der Menschheit, sondern auch der Endlosen Armada, von TRIICLE-9, auch von STAC und seinen Anhängern und von Seth-Apophis. Bei diesen Auseinandersetzungen trifft man unerwartet auf gute alte Bekannte. Mit denen man hier auf keinen Fall gerechnet hat.«

Das STAC (und damit Eric Weidenburn) ist ein Thema, an dem sich noch einmal auf die Besonderheiten der Bearbeitung der Heftromane für die Buchausgabe hinweisen lässt. Als Leser der Hefte erfährt man bereits in Band 1094 (also noch im vorhergehenden Zyklus) die Lebensgeschichte Weidenburns. Insofern hätte diese sich also schon im Silberband 129 finden müssen – Weidenburn ist zu wichtig, um ihn zu streichen. Dies hat Silberband-Bearbeiter Hubert Haensel auch nicht getan – sondern er hat Heft 1094 (»Der Mann aus Tahiti« von H.G. Ewers) aus seinem angestammten Zyklusumfeld gerissen und in den neuen Zyklus verschoben. Mutig.

Warum er so verfahren ist, verrät er uns hier.



Höhepunkte und Abgänge bei NEO
























NEO-Cover Band 96 von Dirk Schulz
Bei PERRY RHODAN NEO geht es ja mittlerweile Schlag auf Schlag. Hintergründe und Geheimnisse offenbaren sich schneller, als sie einst aufgebaut worden sind (na, gut, das mag jetzt ein klein wenig übertrieben sein …).

Vermutlich knabbert ihr noch an den tragischen Geschehnisse auf und um New Earth (Band 95, »Im Fluss der Flammen« von Rainer Schorm, ist ja erst letzten Freitag erschienen), aber das Leben geht auch bei NEO weiter.

Und nachdem es bereits in Band 93 »kosmisch« wurde, führt Band 96 die Handlung um das »Ringen« weiter. An sich wäre dies der zwölfte und letzte Band der Staffel »Kampfzone Erde« – wenn nicht, wie im letzten Infotransmitter verraten, noch drei »Extrabände« angehängt würden, damit NEO 100 zum krönenden Abschluss der ersten Epoche der Serie werden kann.

Na, jedenfalls erreichen Perry Rhodan und seine Gefährten in »Kampf um Derogwanien« von Michelle Stern endlich die Heimatwelt des geheimnisvollen Puppenspielers Callibso. Dieser hat mit großem Einsatz versucht, Perry Rhodans Mondflug (und damit den Kontakt zu den Arkoniden) zu verhindern. Warum er dies tat, erfahrt ihr in diesem Roman. Er erscheint am 22. Mai 2015.

Mittlerweile hat sich Frank Borsch vom Schreiben seiner letzten Exposés und dem Auflösen fast aller Handlungsfäden (die »Neuen« sollen ja nicht ganz »ohne« dastehen …) so weit erholt, dass er ein Statement zu seiner Tätigkeit als erster NEO-Exposé-Autor abgeben konnte:

»Die letzten vier Jahre waren mit Sicherheit die aufregendsten meines Schriftstellerlebens – und die anstrengendsten. Die Gelegenheit, einen Mythos wie PERRY RHODAN neu zu interpretieren und daraus einen ganz neuen, eigenständigen Kosmos zu erschaffen, bietet sich wahrscheinlich nur einmal.

In hundert Bänden NEO habe ich unheimlich viel gelernt, haben sich mir ganz neue Facetten des Erzählens erschlossen. Doch jetzt ist es Zeit, neue Kräfte zu schöpfen – und zu sehen, wohin mich das Leben als Nächstes führt.«

Mehr dazu findet ihr hier. Ich möchte Frank hier für seine tolle Arbeit bei NEO danken und hoffe, bald wieder etwas von ihm zu lesen (bei PERRY RHODAN natürlich …) – vielleicht sogar in der Erstauflage?

Und wir verweisen noch einmal auf Band 4 der Platin Edition von NEO, ebenfalls frisch im Handel. »Kampf um Ferrol« bringt die Geschehnisse im Wegasystem zu ihrem Abschluss; enthalten sind Romane von Hermann Ritter, Wim Vandemaan, Bernd Perplies und Christian Montillon.

Hinzu kommt erneut eine für das Buch neu geschriebene Story: »Gemeinsame Geschichten« von Hermann Ritter. Hermann hat zu dieser Geschichte (er selbst spricht von einer »Novelle«) mittlerweile einen Werkstattbericht verfasst. Und Klaus N. Frick äußert sich hier allgemein zum Entstehen dieser Zusatzgeschichten.

Und da die Frage gelegentlich aufkommt: Zur digitalen Verfügbarkeit der Platin Edition an sich (also den ursprünglichen Romanen, nicht der neuen Geschichten) äußerte sich Klaus N. Frick am 1. Mai 2015 im PERRY RHODAN-Forum: »Die Platin Edition werden wir sicher nicht als E-Book anbieten. Wer mag, kann NEO doch eh schon paketeweise lesen.«

Die SOL im Zeichen von Marianne Sydow und Werner Fleischer






















SOL 78
Ende letzter Woche traf die aktuelle Ausgabe der SOL, der Mitgliederzeitschrift der PERRY RHODAN FanZentrale, bei mir ein. Auf diesmal 64 Seiten ist Redakteur André Boyens wieder einmal eine ausgewogene Mischung gelungen – so gut wie derzeit war die SOL schon lange nicht mehr.

Einen Schwerpunkt bildet Marianne Sydow, den Älteren von uns hoffentlich noch durch ihre Arbeit am Volk der Linguiden bekannt. Neben einer  Bio- und einer Bibliografie sowie Reminiszenzen ihres Sohnes Ralph finden wir die Kurzgeschichte »Dank an Dianthus Belt« – sowie Teil 1 einer Reihe über Marianne Sydows Beteiligung an der ATLAN-Serie. Gerade der dortige Zyklus »König von Atlantis« hatte ja dem kürzlich verstorbenen Werner Fleischer sehr am Herzen gelegen. Seiner gedenkt man in dieser Ausgabe der SOL natürlich auch.

Zudem gibt es ein Interview mit Michelle Stern, einen historischen Rückblick zum Verhältnis zwischen PERRY RHODAN und dem Science-Fiction-Club Deutschland, und Rainer Stache darf mit seiner Analyse der Probabilität in den Romanen 2772 bis 2785 natürlich auch nicht fehlen (und siehe, mittlerweile gefällt dem »Galaktischen Beobachter« der mittlerweile abgelaufene Zyklus doch tatsächlich besser). Ebenso gibt es die Ergebnisse einer Forumsdiskussion zu den Heftromanen 20 bis 27 und ihrem zeitgenössischen Umfeld. Die Mischung ist also wirklich vielfältig – und das war noch längst nicht alles …

Für Mitglieder der PERRY RHODAN FanZentrale ist der Bezug der SOL im Jahresbeitrag von 28 Euro eingeschlossen; Nichtmitglieder erhalten das Heft für 9 Euro im Space Shop.

Auf nach Osnabrück!













PERRY RHODAN-Tag in Osnabrück
Der SOL 78 lag das Programm des ersten PERRY-RHODAN-Tages Osnabrück bei, den die FanZentrale am 16. Mai im Haus der Jugend Osnabrück veranstaltet. Der Stand des Programms ist der von Ende April und findet sich in der gleichen Form auch auf der Homepage der Veranstaltung.

Wir erwähnen hier nur die »Highlights«, die allein schon die Fahrt nach Osnabrück lohnen: Um 13.30 Uhr beginnt ein einstündiges Gespräch zwischen Michelle Stern und Arndt Ellmer zum Thema »Leserkontaktseite«. Noch interessanter wird vermutlich das Gespräch über »Aktuelles aus dem Perryversum« mit Exposéautor Wim Vandemaan (16 – 17 Uhr). Und ab 18 Uhr diskutieren Michelle Stern, Dennis Mathiak und Kai Hirdt über PERRY RHODAN NEO.

Das Haus der Jugend  findet sich in 49074 Osnabrück, Große Gildewart 6–9, Einlass ist  ab 9 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 10 Uhr, das Ende ist offen (der letzte Programmpunkt, die Versteigerung, beginnt um 20 Uhr). Für die Kurzentschlossenen: Es gibt noch Karten an der Tageskasse. Der Eintrittspreis liegt bei 11 Euro, PRFZ-Mitglieder zahlen nur 6 Euro.

WeltCon-Reminiszenzen













Website William Voltz
Und wenn wir gerade bei Fan-Treffen sind: Bereits am 28. Dezember 2014 wurde die von Inge Mahn-Voltz geschriebene Willi-Voltz-Biografie auf www.williamvoltz.de um die Folge 38 (!) ergänzt. Wir sind mittlerweile im Jahr 1980, Hauptthema ist der WeltCon in Mannheim – ach ja, mein erster Großcon, damals mit 17 …

Einerseits ist es natürlich spannend, den Ablauf der Veranstaltung aus der Perspektive »hinter den Kulissen« mitzuerleben. Noch spannender sind allerdings die eher persönlich anmutenden Anekdoten wie jene hier: »Für die Ehefrauen der Autoren gab es ein Damenprogramm, das die Frau des damaligen Geschäftsleiters sehr liebevoll und gekonnt organisiert hatte. Wir wurden mit dem Bus in ein rustikales, gemütliches Lokal gefahren, nahmen an einer Weinprobe teil und wurden anschließend mit einem ausgezeichneten Menu verwöhnt, das mit dem jeweils passenden Wein zu den verschiedenen Gängen gekrönt wurde.« Über derlei Dinge liest man in den »offiziellen« Schilderungen eher wenig … Und Willi Voltz berichtet seiner Frau von der Autorenparty am Samstagabend: »Die Stimmung war so gut. Es war ein toller Abend. Der Klaus Mahn hat Klavier gespielt. Irgendwann kam der Kellner und bat ihn, damit aufzuhören. Er hatte Angst um das gute Stück!«

Mehr verrate ich  aber nicht, den Rest müsst ihr schon selbst hier lesen. Fünf zeitgenössische Bilder gibt es auch.

Hinter den Materiequellen







Das Kanef-Syndrom

Im »Sonder-Infotransmitter« zu Band 2800 habe ich die beiden Atopischen Richter »Veirdandi« und »Kanef« erwähnt. Dies hat zu einiger Verwirrung geführt. Im Forum schrieb jemand (er/sie/es heißt wohl Andreas oder Andrea): »Richter Veirdandi und Kanef? Ok, mal sehen was für beide das sind ....Klingt irgendwie wie: ›Feiert Andy‹ und die Initialen von Klaus N. Frick.« Ersteres ist aber nicht wahr – Veirdandi ist echt (wartet auf Band 2812).

Richter Kanef hingegen … ja, gut, das stimmt. Ich hatte schon einmal so getan, als würde mir Klaus beim Schreiben eines Spoilers über die Schulter schauen, um zu verhindern, dass ich zu viel ausplauschte, da wollte ich diesen »Trick« nicht noch einmal anwenden. Dann wiederum passte es zum völlig auf Band 2800 bezogenen IT, dies »perryversisch« zu verpacken.

Es ist nicht unbedingt neu, dass reale Personen in der Serie auftreten. Bré Tsinga sticht hier heraus, die PR-interne Verewigung von Sabine Kropp, die damals noch Bretzinger hieß. Die Kosmo- und Xenopsychologin taucht zum ersten Mal in Heft 1876 auf, ihren letzten Auftritt hat sie in Roman 2416. Während des Tradom-Zyklus wird ihr die Ehre zuteil, die erste Personen der jüngeren Seriengeschichte zu werden, die an zwei Orten zugleich ist (einmal in Tradom und einmal in der Milchstraße) – was Avan Tacrol ja kürzlich auch geschafft hat.

Um uns etwas mehr dem Ziel anzunähern: Da gab es ja mal die Galaxis DaGlausch, die hauptsächlich während der zweiten Phase des Thoregon-Zyklus’ eine Rolle spielte. Ihr merkt man doch gleich an, dass hier unserer Chefredakteur namensgebend Pate gestanden hat. Um die Perrypedia zu zitieren: »Der Name ›DaGlausch‹ geht übrigens auf den Vornamen von Klaus N. Frick im schwäbischen Dialekt zurück.«

Was nun »Kanef« angeht … Wir diskutierten einst über die seit den ersten Tagen der Serie bekannten Venusrobben und ihre bemerkenswerte Ähnlichkeit mit Schota-Magathe und Solmothen. Und es ging um einen möglichen Auftritt der Robben in PERRY RHODAN-Action.

Dabei teilte uns Klaus mit, dass die Venusrobben für die Handlung keine Rolle mehr spielten, da sie bereits im 21. Jahrhundert auf die Wasserwelt Miramar umgesiedelt worden wären – Überraschung! Dies wird dann in Band 2360 kanonisiert. Pech nur, dass Uwe Anton gerade erst in Band 2020 (seinem unter Fußballfans immer noch legendären Werk »Die Lichtgestalt«) erwähnt hatte, dass es auf der Venus einen Verein namens »Maxwell Montes Robben Venus« gab ... im Jahre 1277 NGZ.

Klaus, dazu befragt, antwortete: »Warum sagt ihr mir so etwas denn nicht früher?«

Tja.

Für den Quellenband »Die Liga Freier Terraner« des PERRY RHODAN-Rollenspiels haben wir 2010 all die Kernfakten dann so aufgearbeitet (Seite 119, leicht gekürzt):

»Die Terraner kamen mit ihnen im Mai 1972 n.Chr. in Kontakt; zu diesem Zeitpunkt nutzte die Venuspositronik die als ›halbintelligent‹ eingestuften Wesen gelegentlich als Informationsquelle, da sie in der Lage waren, bis zu einem gewissen Grad abstrakte Begriffe und Ideen zu verstehen.

Reginald Bull entdeckte die Robben gleich bei seinem ersten Erkundungsausflug. … Gemeinsam mit Perry Rhodan konnte er ein Exemplar fangen und sich über einen Translator verständigen. Die Robbe vermutete in ihren Entführern Gottheiten und bat darum, wieder ins Wasser zurückkehren zu können. Der Wunsch wurde ihr erfüllt. Am nächsten Tag erschien eine große Gruppe Robben und lieferte einen Berg Fische als Opfergabe ab.



Mit zunehmender Besiedlung der Venus baten die Robben die ›Gottheiten‹ bereits Anfang des 21. Jahrhunderts, einen ›eigenen Planeten‹ erhalten zu dürfen, um ungestört leben zu können. Dem Wunsch wurde entsprochen; im Jahr 2030 n.Chr. erfolgte die Umsiedlung zur unbewohnten Wasserwelt Miramar. Dort lebten sie seither getrennt von den Menschen – von gelegentlichen Kontakten mit Xeno-Ethnologen einmal abgesehen.

Als zwischen 3440 und 3443 n.Chr. der Schwarm die Milchstraße durchzog, verdummten die Venusrobben wie alle anderen Bewohner der Milchstraße auch. Im Gegensatz zu diesen verblieben sie jedoch nach der Normalisierung der 5-D-Gravitationskonstanten auf dem geistigen Niveau von Tieren. Warum dies der Fall war, ist noch vollkommen ungeklärt; die Wissenschaft gab diesem Phänomen mit einer gewissen Ratlosigkeit den Namen Kanef-Syndrom.

Im Jahr 1344 NGZ gilt das Wissen um die Venusrobben eher als ›interessante Fußnote der Venusgeschichte‹. Ganz verschwunden ist die Erinnerung aber nicht – der 1277 NGZ gegründete venusische Fußballverein ›Maxwell Montes Robben Venus‹ führt diese Wesen als Reminiszenz in seinem Namen.«

Irgendwann hatten wir auch noch vor, das Schiff, mit dem sie die Venus verließen, als KANEF zu betiteln, aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen …

Schon wieder einen schönen Feiertag!








Diesmal ist es Christi Himmelfahrt. Der nächste Infotransmitter erscheint übernächste Woche, dann wieder an einem Freitag – also am 29. Mai.

Ich vermute, ich werde von Berlin berichten – vielleicht auch in »Hinter den Materiequellen« über die perryversische Version? Und hoffentlich einen Nachbericht über den PERRY-RHODAN-Tag in Osnabrück bieten können.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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