PERRY RHODAN Infotransmitter
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Neues aus dem Infotransmitterland





































Rainer Nagel


Wie sich doch die Wochen gleichen … Arkon 7 ist kaum fertig, da naht auch schon wieder ein Infotransmitter. Man hat ja auch sonst kaum Hobbys.

Meine Kleinen und ich erfreuen uns seit Montag an einer Langzeitpraktikantin, die uns aufgrund einer neuen Idee bestimmter hessischer Hochschulen (»Praxissemester«) vier Monate lang erhalten bleiben wird. Mal sehen, wie das so wird. Und da soll noch einmal jemand sagen, der aktuelle Zyklus wäre zu lang!

Besser aber noch ist mein Elfer-Grundkurs, da sind gleich zwei davon drin. Die müssen nämlich Lehrproben vor ihren Universitätsbetreuern ablegen. Im Team-Teaching. Da können sie auch gleich Team-Praktikantieren, das erleichtert die Abstimmung. Und da soll noch einmal jemand sagen, der aktuelle Zyklus wäre verworren!

In den ganz aktuellen Exposés geht es (wieder einmal) um die RAS TSCHUBAI und ihr Hypereis. Lange können wir uns jetzt damit aber nicht mehr beschäftigen … Ob sie vor dem Zyklusende noch einmal fliegt, die RT? Vielleicht noch ein Stichwort: ParaFrakt. In den fertigen Manuskripten hingegen sind wir mit Atlan und Julian Tifflor (und anderen) in den Jenzeitigen Landen. Und ihr bald auch. Am 1. April (ohne Scherz). Das Manuskript für 2850 ist ganz schön lang …

Es gibt also Neues zu PERRY RHODAN-Band 2850. Arkon schreitet munter voran, so auch in diesem Infotransmitter. Wir weisen zudem noch einmal auf den neuen Silberband hin und packen zwei Fundstücke zu den gerade zu Ende gegangenen Hörspielen aus. Natürlich darf auch NEO nicht fehlen. Die Buchmesse in Leipzig steht an.  Und »Hinter den Materiequellen« setzt sich die Geschichte der Mausbiber in PERRY RHODAN mit noch mehr Mausbibern in PERRY RHODAN fort.

Nur noch drei Wochen …





















































Cover Band 2850 von Arndt Drechsler
Wie schon gesagt: Band 2850 naht mit großen Schritten. Wir zitieren mal aus dem Vorspanntext (das ist relativ unverfänglich):

»Um die Herrschaft der Atopen zu brechen, hat sich der Arkonide Atlan ins vermutete Herz dieser Macht begeben. Nach einer unglaublichen Reise durch Gefilde, die sich niemand vorzustellen gewagt hätte, erreicht er sein Ziel: die Ländereien von Thez. Sie sind besser bekannt als DIE JENZEITIGEN LANDE ...«

Zu späteren Zeiten gibt es dazu sicher noch mehr.

Jetzt aber verraten wir noch, dass der Roman zusätzlich zu der von Wim Vandemaan und Christian Montillon verfassten Handlung eine zwölfseitige Kurzgeschichte aus der Tastatur von Wim enthalten wird: »Ein Tag in Terrania City«.

Wie gesagt, am 1. April ist es soweit.

Netter Herr mit Hund unterwegs in Thantur-Lok



Arkon-Cover Band 5 von Dirk Schulz
Okay, Band 4, Michael Marcus Thurners »Der Palast der Gedanken« ist seit letzter Woche draußen – und kam wohl recht gut an, wenn ich das richtig verstanden habe.

Uwe Bätz zum Beispiel schreibt: » Bislang bester Roman der Arkon-Serie und eine großartige Umsetzung der Idee mit dem Palast der Gedanken.«

Und wer es noch nicht weiß: Michael hat hier ein paar Worte zu diesem Roman geschrieben. Ich muss zugeben, dass die Hommage an E.C. Tubb an mir vorbeigegangen ist.

Weiter geht es dann heute in einer Woche mit Band 5, »Der Smiler und der Hund« von Gerry Haynaly. In diesem ruhigen Band führt ein netter älterer Herr seinen Hund auf diversen Planeten im Kugelsternhaufen M 13 aus. Ein (kleiner) Teil des letzten Satzes stimmt sogar. Mein Titelvorschlag wäre ja, ganz im Western-Stil, gewesen: »Eine Strega und eine Glock für Arkon«. Gepasst hätte es auf jeden Fall.

Über Band 6 (»Unternehmen Archetz« von Marc A. Herren und Dennis Mathiak) habe ich vor zwei Wochen schon einige Details verraten. Band 7 nun, wie erwähnt frisch aus dem Lektorat, stammt aus der Feder eines weiteren Neueinsteigers ins Perryversum. Seinen Namen werden wir exklusiv im nächsten Infotransmitter preisgeben.

Der Roman wird nicht »Aralon sehen und sterben« heißen (Western-Motive scheinen gerade out zu sein – wo doch in den Sechzigern und Siebzigern SF und Western auch in der Verlagswerbung eng verknüpft waren … das wäre doch mal was für »Hinter den Materiequellen« …). Also, auf jeden Fall heißt der Roman jetzt deutlich weniger spektakulär »Welt der Mediker«. Woraus man schließen kann, dass er immer noch auf Aralon spielt. Zumindest großteils.

Nie so aktuell wie heute?



3D-Cover Silberband 134 von Johnny Bruck
Am Montag ist es endlich soweit: Der neue Silberband mit überarbeiteten Nachdrucken alter Heftromane erscheint. Wir reden von Buch 133, »Die Ewigen Diener«.

Nach wie vor stehen die Bemühungen der abtrünnigen Kosmokratin Vishna, die Erde »in Scheiben zu schneiden«, ebenso im Mittelpunkt wie Perry Rhodans Auseinandersetzung mit den Armadaschmieden im Kampf um die Kontrolle über die Endlose Armada. Dabei kommt zum Beispiel ein »ferngelenkter« Doppelgänger Perry Rhodans zum Tragen. Sind ganz schön fies, diese Armadaschmiede.

Bei der Bearbeitung ist Hubert Haensel auf eine Passage gestoßen, der erstaunliche Parallelen zu unserer heutigen Zeit zu entnehmen sind – nur dass wir hier über Romane von 1982 reden. Das Thema ist aber auch ewig aktuell – es geht um Gefährdungslagen, Grundrechte und Strategien zum Umgang damit. Huberts Gedanken zum Thema findet ihr hier.

Der Roman ist ab dem 14. März im Buchhandel und bei allen bekannten Versandhändlern erhältlich. Außerdem erscheint jeder Silberband zeitgleich auch als Hörbuch zum Download bei Eins A Medien sowie als E-Book bei allen bekannten E-Book-Shops.

Welche der alten Heftromane im Buch enthalten sind, könnt ihr hier nachlesen.

Noch einmal nach Leipzig
































Leipziger Buchmesse
Wir haben es schon einmal erwähnt, aber jetzt ist es richtig aktuell: Auf der Leipziger Buchmesse vom 17. bis zum 20. März 2016 wird PERRY RHODAN wieder mit einem eigenen Stand vertreten sein – Halle 2.0, Stand H 316.

Die nachfolgend aufgeführten Autoren und Illustratoren stehen für Autogramm- und Fragestunden am PERRY RHODAN-Stand zur Verfügung:

Freitag, 18. März 2016
13-14 Uhr: Marc A. Herren
14-15 Uhr: Dirk Schulz
15-16 Uhr: Marc A. Herren
16-17 Uhr: Kai Hirdt

Samstag, 19. März 2016
11 bis 12 Uhr: Marc A. Herren
12 bis 13 Uhr: Kai Hirdt
13 bis 14 Uhr: Dirk Schulz
14 bis 15 Uhr: Marc A. Herren
15 bis 16 Uhr: Kai Hirdt
16 bis 17 Uhr: Oliver Fröhlich
17 bis 18 Uhr: Marc A. Herren

Sonntag, 20. März 2016
11 bis 12 Uhr: Marc A. Herren
12 bis 13 Uhr: Dirk Schulz
13 bis 14 Uhr: Kai Hirdt
14 bis 15 Uhr: Oliver Fröhlich
15 bis 16 Uhr: Kai Hirdt


Auch unser Comic-Partner Cross Cult ist in diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Gemeinsam mit den Kollegen von Splitter und Tokyopop/PopCom präsentiert er sein Programm auf der Manga-Comic-Convention am großen COMIC-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand B101/C100.

Am Stand finden die Signierstunden mit Zeichner Marco Castiello und Autor Kai Hirdt zu folgenden Zeiten statt:

Freitag, 18. März 2016
10 bis 12 Uhr: Kai Hirdt und Marco Castiello
16 bis 18 Uhr: Marco Castiello

Samstag, 19. März 2016
14 bis 16 Uhr: Marco Castiello
16 bis 17 Uhr: Kai Hirdt und Marco Castiello

Weitere Informationen zu den PERRY RHODAN-Comics bei Cross Cult gibt's hier:

Nachschlag zu den Plejaden-Hörspielen


































PERRY RHODAN-Hörspielstaffel »Plejaden«
Vor vier Wochen haben wir auf die zehnte und letzte Folge der »Plejaden«-Hörspielserie hingewiesen. PERRY RHODAN-Exposéautor Christian Montillon sorgte dafür, dass die eigens für die neue Serie entwickelten Exposés sich stimmig in den Gesamtrahmen einfügen, Andrea Bottlinger schrieb die einzelnen Folgen um die Suche nach der Unsterblichkeit.

Wir möchten zum Abschluss der Serie auf zwei Artikel mit Hintergrundinformationen verweisen, die beide von Christian Montillon verfasst wurden – ein Zweiteiler eigentlich, aber mit einer klaren Thementrennung,

Zum einen geht es um die Entstehung der Hörspielserie, zum anderen um die Entwicklung von Taisha Konta, der »Figur, die die Geschichte diktierte«. Beide Beiträge geben interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte der »Plejaden«-Serie.

Und wer dadurch jetzt auf den Shallowain … erm … das Interesse am Hörspiel gekommen ist: Ihr könnt die Reihe natürlich auch noch nach ihrem Ende erwerben, sowohl als CD als auch digital. Der Zaubermond-Shop hilft euch gern weiter. Die digitale Version ist dort sogar etwas billiger als bei den anderen Anbietern.

NEOs Lemurer kommen!

























NEO-Cover Band 117 von Dirk Schulz
Natürlich reden wir bei PERRY RHODAN NEO nicht von Lemurern, sondern von den Liduuri, aber die Handlungsfunktion ist die gleiche: Die Stammväter der Menschheit geben sich die Ehre. Dazu verhilft ihnen Susan Schwartz in Band 117 unserer Serie, dem siebten Teil der Staffel »Die Posbis«: »Exodus der Liduuri«.

Es geht aber nicht nur um die Liduuri, von deren Geschichte Perry Rhodan in diesem Band erfährt – auch wenn die Handlung fast vollständig in der Vergangenheit spielt, da, wie das Exposé prognostiziert, »die entsprechende Thematik für die Leser überaus faszinierend sein dürfte«.

Es gibt natürlich auch einen ganz konkreten Bezug zur laufenden Staffel, der Band ist ja kein Selbstzweck. Lassen wir noch einmal das Exposé sprechen: »Dieser Roman ist im Gesamtgefüge der Konzeption extrem wichtig, denn er etabliert viele Zusammenhänge.«

Der Arbeitstitel war übrigens »Mahnruf der Erben«.

Und, wie immer um diese Zeit, gibt es auch schon die erste Vorschau auf NEO 118.

Wir verweisen noch einmal auf den am Montag erscheinenden Band 7 der Platin Edition: »Im Meer der Sterne« , die Buchausgabe zur ersten Hälfte der vierten Staffel von NEO, also dem Vorstoß der Menschen nach Arkon. Ja, genau, das sind der Koch, die Musiker und die Arkonbombe.

Welche Romane enthalten sind, könnt ihr hier nachlesen; hinzu kommt ein sachkundiges Nachwort von Michael Thiesen. Die eigens für dieses Buch geschriebene Zusatzgeschichte stammt von Oliver Plaschka und trägt den Titel »Das Schiff«. Sie spielt in der Vergangenheit der Erde, mit Atlan als Hauptfigur. Wenn man so möchte, könnte man sie als »NEO-Atlan-Zeitabenteuer« bezeichnen – das passt ja gut zu den »Sprungsteinen der Zeit« von Michael H. Buchholz vor zwei Wochen.

Noch mehr Mausbiber vor, hinter, über und unter den Materiequellen




























Cover Band 302 von Johnny Bruck
Ich erinnere mich noch wie heute, obwohl es schon zwei Wochen her ist. Da schrieb ich: »Einzig Michael Nagula beschreibt in PERRY RHODAN – Die Chronik Band 1 auf Seite 115 in lapidaren Worten den Sachverhalt, erwähnt Guckys spätere Frau Iltu und fährt dann fort: ›Die anschließende Suche nach den Mördern seines Volkes schilderte Clark Darlton in einem PLANETENROMAN, der sicher nicht zufällig sie überlebende Anzahl seiner Artgenossen als Titelnummer trägt, nämlich 28. Der Roman heißt ›Gucky und die Mordwespen‹

Und in diesen kurzen zwei Wochen haben wir uns entscheiden, genau diesen Roman aus dem Jahr 1966 im Rahmen der Planetenromane nachzudrucken. Er wird noch dieses Jahr zusammen mit Band 33 (»Gucky und die Geheimagenten«, 1967) erscheinen. Da freut sich der Mausbiber – wie auch der Darlton-Fan.

Wir hingegen schauen uns an, was nach der im letzten Infotransmitter behandelten »Expedition der Mausbiber« aus meinen Kleinen … erm … den Mausbibern wurde.

Im Folgezyklus »Die Meister der Insel« ist es vergleichsweise ruhig um sie. Allerdings wirft in Band 255 (»Sperrzone in Andromeda« von Clark Darlton, Juli 1966) die Geburt Jumpys, des Sohns von Gucky und Iltu, ein erstes Schlaglicht auf spätere Höhepunkte. Während des Vorstoßes in die Sperrzone erzählt Gucky dem Paddler Kalak von der schwierigen Geburt: Jumpy teleportiert aus dem Leib seiner Mutter instinktiv in das heimatliche Tramp-System. Mangels Tramp ist das natürlich problematisch, und so müssen Gucky, Gecko und Ooch ihn sehr hastig retten, da die Luftblase, die sich um neugeborene Ilts legt, nur wenige Stunden lang anhält. Wie seine beiden Eltern ist Jumpy Telekinet und Teleporter, allerdings nur ein sehr schwacher Telepath. Nach seiner Rettung beweist der Neugeborene seine hohe Intelligenz und Menschenkenntnis, als es beim Anblick Bullys unter der Bettdecke Schutz sucht. Clark Darlton füllt ganze sechs Seiten mit Jumpys Geburt. Muss ein eher ruhiges Exposé gewesen sein.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir Guckys frühe Gedanken zur Namensfindung (Seite 24): »Es gibt tausend Vorschläge – Michl, Rabauke, Ulfi, Fux oder gar Alexander.« Na, das wird unseren Lektor Alexander Huiskes freuen.

Und dann ist da noch die Geschichte von Ultus-Pultus, dem »Genius von Tramp«, die Gucky in Heft 262 (»Der Meisterplan« vom September 1966 – und das ist kein Darlton, sondern ein Voltz!) zum Besten gibt. Die CREST ist immer noch auf Schleichfahrt durch die Zentrumszone von Andromeda, und der Retter des Universums hat Langeweile (der Autor vermutlich ob eines dürftigen Exposés auch). Also beruft sich der Mausbiber auf Ultus-Pultus, der angesichts der patrouillierenden Wachschiffe der Tefroder nicht einmal mit der Wimper gezuckt hätte. Als Gucky feststellt, dass keiner seiner Gesprächspartner den Genius von Tramp kennt, verweist Rhodan ihn an den als sehr belesen geltenden Atlan. Gucky wettet mit Atlan um zehn Karotten gegen einen Dragonersattel, dass letzterer Ultus-Pultus kennt; doch er verliert die Wette, da auch Atlan der Genius von Tramp unbekannt ist. Schon tragisch. Ob Gucky dem Arkoniden den geschuldeten Dragonersattel je übergab, ist nicht überliefert. Ob es Ultus-Pultus wirklich gab, auch nicht.

Jumpy hat seinen – immer noch namenlosen – ersten Auftritt im Jahr 2435 in PR 302 (»Gestatten, Gucky und Sohn!« vom Juni 1967; den Namen des Autors wird sicherlich niemand erraten). Schon auf dem Titelbild kann man ihn bewundern, mit schicker Krawatte (!) zwischen dem stolzen Vater (der noch weitere Krawatten in der Hand hält) und der verschmitzt lächelnden Mory Rhodan-Abro.

Nur acht Bände später (Heft 310, »Das Geschenk der Zeitreisenden« vom August 1967, Autor überraschenderweise Clark Darlton) rettet er bei einem Einsatz auf OLD MAN seinen Vater und Ras Tschubai. Hierbei erhält er von Ras Tschubai seinen Namen (für die des Englischen Unkundigen: »Springerchen«), und noch im gleichen Band wird er mit dem Dienstnamen Jumpy Guck als vollwertiges Mitglied ins Mutantenkorps aufgenommen. Sein letzter erwähnter Auftritt ist in PR 354 (»Experimente mit der Zeit«, Juni 1968, Clark Darlton), als er im Mai 2436 an einem Einsatz auf Pigell teilnimmt.

Über Jumpys weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Er verschwindet irgendwann, ohne dass Gucky auch nur eine Spur von ihm findet. Das erfahren wir aber erst in Heft 742 (»Rückkehr fraglich« vom November 1975 – oh huch, ein Darlton; hatte man ihn da wieder einmal ausgebremst?). Zu einem späteren Zeitpunkt geht Jumpys Bewusstsein in ES auf (PR 1993, »Vorstoß in den Kessel« von Rainer Castor, Oktober 1999).

Im Handlungsjahr 3430 n.Chr. gelten auf jeden Fall alle Ilts bis auf Gucky als ausgestorben. Weitere Informationen haben wir nicht. Die erste Generation der geretteten Ilts dürfte bei einer Lebenserwartung von 500 bis 600 Jahren bis etwa 2645 verstorben bzw. in ES aufgegangen sein; bei Jumpy als einzigem bekannten Mitglied der zweiten Generation sollte von einem »Verscheiden« um das Jahr 3000 auszugehen sein.

Gucky findet im Jahre 3437 eine Mausbiberkolonie auf dem Planeten Mystery im 2400 Lichtjahre von der Erde entfernten Doppelsternsystem Coloris. Die dort ansässigen Ilts werden wegen ihrer telekinetischen Begabung »Mover« genannt und leben bei einer stark reduzierten Lebenserwartung von 50 bis 60 Jahren seit zehn bis zwölf Generationen in einer kleinen Siedlung auf Mystery neben den einheimischen Intelligenzen, den delphinoiden Braats. Gucky vermutet, dass ES den Nachwuchs der anderen geretteten Ilts auf diese Welt gebracht hat. Wieder einmal ist unbekannt, was aus dieser Mausbiberkolonie geworden ist. Spätere Suchexpeditionen Guckys sind jedenfalls erfolglos. Und wer sich jetzt wundert: All dies geschieht im Planetenroman 77, »Gucky und seine Urenkel« vom Juli 1970.

Aber irgendwie scheint es die Mystery-Ilts noch länger gegeben zu haben, denn als im Jahre 3587 und Heft 968 (»Exodus der Mutanten« von … Na? Na?, März 1980) ES aus der Materiesenke Jarmithara gerettet wird, zeigt die Superintelligenz Gucky in einer Projektion die auf Mystery lebenden Ilts.

Wir beenden diesen Teil unserer Serie mit einem Hinweis auf den armen Lowis. Lowis begegnet uns in Band 747 (»Die Körperlosen von Grosocht« von Harvey Patton, November 1975). Er wird hier als Mitglied einer Mausbiberexpedition dargestellt, die 40 Jahre vor der Handlungszeit (3581) von den echsenartigen Cgh-Ring gefangen wurde. Diese bedienen sich seines psionischen Potenzials, um als Körperlose einen Kontinent des Planeten Grosocht zu unterwerfen. Der Ilt stirbt am Ende des Romans an Erschöpfung.

Es ist durchaus unklar, wie die Geschichte von Lowis und einer intergalaktischen Mausbiberexpedition mit der bekannten Geschichte der Ilts in Einklang gebracht werden könnte. Lowis müsste altersmäßig einer bisher unbekannten dritten oder vierten Generation von Ilts zugerechnet werden. Kein Wunder, dass wir nie wieder etwas davon gehört haben.

Auf jeden Fall stand Lowis im Exposé, denn um diesen Roman rankt sich die Geschichte von Aufstieg und Fall des Harvey Patton (Hans Peschke) als PERRY RHODAN-Autor. Zitieren wir ihn mal selbst, aus seinem Artikel »Auch ein Rekord« aus dem PERRY RHODAN-Werkstattband von 1986 (Seite 273):

»Was mir an dem Exposé nicht gefiel, war der Umstand, dass der Mausbiber Lowis am Ende des Romans so jämmerlich sterben sollte. Hier hatte Gucky nach langer Einsamkeit endlich wieder einmal einen anderen Ilt getroffen, und ich hätte den beiden gern ein Happy-End gegönnt. Also legte ich mir eine Alternative zurecht, die Lowis überleben ließ, und als Kurt Bernhardt mich einige Tage später anrief, trug ich sie ihm vor.

Das war leichtsinnig von mir als PR-Neuling, doch das wusste ich damals noch nicht. Der mächtige und cholerische Cheflektor fasste meine gutgemeinte Initiative als indirekte Kritik am Exposé auf und reagierte sauer. Was er damals alles gesagt hat, weiß ich nach zehn Jahren nicht mehr, besonders positiv war es jedenfalls nicht. Ich nahm es mir zu Herzen, verbannte meine eigenen Ideen wieder und schrieb den Roman nach der Vorlage, und so wurde er dann auch gedruckt.

Dass dieses Telefonat bereits der Stolperstein, die glatte Stelle oder die dicke Wolke war, die meinen Absturz aus dem Perry Rhodan-Olymp besiegelte, ahnte ich damals nicht …«

Tja, so war das damals.

Und an dieser Stelle müssen wir die Mausbiber ein weiteres Mal aus Platzgründen verlassen.


Nach der Buchmesse ist vor dem Infotransmitter …














… deshalb gibt es den nächsten dann auch schon am 21. März (das ist ein Montag), direkt nach der Leipziger Messe und vor meinem Urlaub.

Darin verraten wir den Namen des Autors von PERRY RHODAN-Arkon 7 (sofern das nicht schon wieder in Perrypedia, Forum und BILD-Zeitung steht). Und ich sehe schon den dritten Teil der Mausbiber-Serie vor mir mit dem Titel: »Och – wo ist denn Ooch?«

Danach geht es aus Urlaubsgründen erst am 8. April weiter. Mal sehen, zu welchen inhaltlichen Verwerfungen das führen wird …


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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