PERRY RHODAN Infotransmitter
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Raus aus dem Katoraum, rein in die … Nässe?

Rainer Nagel


Tja, das Wetter in Deutschland ist ebenso übel wie das in London, wo ich letzte Woche ja einen Kurzurlaub verbrachte. Im Katoraum hat man dieses Problem nicht, da regnet und windet es bestimmt nicht. Da sitze ich fast lieber an meinem Computer im trockenen Warmen und arbeite.

Und da ich gerade die Dateien für den Planetenroman-Doppelband 81/82 abgegeben habe (es geht um zwei Abenteuer von Schiffen der Explorerflotte), kann ich ja nun an meinen 58. Infotransmitter gehen. Mit Hindernissen, wie wir in »Hinter den Materiequellen« sehen werden.

Während sich für euch mit PR 2899 am heutigen Freitag der Katoraum erledigt haben wird, wenn Uwe Antons Roman »Die Sternengruft« erscheint, macht dessen Entrümpelung bei meinen Kleinen keine großen Fortschritte. Vor ein paar Tagen fragte Jennifer mit einer gehörigen Portion Vorsicht in der Stimme: »Den Schrank müssen wir bis Ostern aufgeräumt haben, richtig?« Irgendwas aber haben sie gemacht damit. Ich sag noch: »Entrümpelt das mal. Aber lasst die Mülltüten drin, die liegen da nicht ohne Grund.«

Entrümpelt haben sie nichts. Aber die Mülltüten sind weg. Dafür habe ich mittlerweile die neue Wanduhr gesehen. Sie ist sehr hübsch, gestaltet in der Form eines dieser Wortsuchrätsel mit vielen unsortierten Buchstaben, in denen die Wörter für die zwölf Stunden in rot eingekreist sind – und das auf Englisch. Nette Idee. Nur an der Wand hängt sie noch nicht. Das Loch, das der Nagel, an dem die alte Uhr hing, hinterlassen hat, ist nämlich zu groß. Mein Hinweis auf die segensreiche Erfindung des Dübels hat allenfalls große Verwirrung erzeugt. Ich werde weiter berichten.

Die aktuellen Exposés führen uns wieder, nach dem Abstecher in die Milchstraße, von dem ich vor drei Wochen berichtet habe, zurück ins Goldene Reich. Und da wartet ein richtiger Knaller auf euch, über den ich natürlich noch nichts erzählen werde. Aber irgendwo in den Romanen vor 2907 wird er sich schon ganz heimlich andeuten … In den satzfertigen Manuskripten nimmt derzeit die Handlung bei den Thoogondu genau jene Fahrt auf, die sie aufgrund der Exposés haben sollte. Das liest sich schon gut.

Überraschenderweise befassen wir uns heute Informationen mit Band 2900, der ja nächste Woche erscheint; und wir plauschen ein wenig über die Autorenkonferenz an Fassenacht und ihre Folgen. Und ein Gewinnspiel bei Bücher.de gibt es. Auch zu Terminus haben wir Neues zu vermelden.

Bezüglich NEO verraten wir etwas zum Fortgang der METEORA-Staffel – und haben eine traurige Nachricht. Zudem weisen wir noch einmal auf das Programm der Leipziger Buchmesse hin, die ist ja schon bald. In »Hinter den Materiequellen« werfen wir einen Blick auf die Abhängigkeit von der Technik.

Das Kosmische Erbe steht in den Startlöchern




Genau heute in einer Woche ist es soweit: PERRY RHODAN Nummer 2900, Verena Themsens Einstiegsband in den neuen Zyklus mit dem Titel »Das kosmische Erbe«, erscheint! Vor drei Wochen verriet ich euch den ersten Satz, heute gibt es den zweiten: »Das allgegenwärtige Murmeln und Flüstern verstummte; das Rauschen der Stimmen verlief zu einem Rinnsal aus feinen Geräuschen.«

tl_files/comic/images/cover/erstauflage/2900tibi.jpgVerena Themsen ist übrigens pünktlich zum Erscheinen des Romans in Nürnberg bei einer Signierstunde zugegen. Kai Hirdt auch, aber in Hamburg.

Das Titelbild stammt von Dirk Schulz; mittlerweile können wir auch verraten, dass es umlaufend sein wird. Aber er hätte von einem unserer Jubiläumsbände auch etwas anderes erwartet …? Ebenso gibt es wieder eine Beilage in der Heftmitte, die sich mit Hintergründen beschäftigt; im aktuellen Fall stellen wir auf acht Farbseiten den Merkur vor.

Angesichts des neuen Zyklus starten wir eine Werbekampagne. Man kann wieder Perry Rhodan (und PERRY RHODAN) mit Füße zu treten (so etwas nennt man ein »Ground Poster«, habe ich mir sagen lassen), oder nach den bis zu 18 Quadratmetern großen Big Bannern Ausschau halten, die es den ganzen März über an bestimmten Bahnhöfen geben wird – aber nur in Freiburg und Karlruhe.

Den Boden gepflastert haben wir an den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Hamburg Altona, Köln, Stuttgart, Berlin, Dortmund, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Hannover, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart und Würzburg, und das vom 14. bis zum 20. März.

Wer eines der PERRY RHODAN-Banner oder der Ground Poster entdeckt, kann gerne ein Foto davon machen – bald wird es dazu ein Gewinnspiel geben ... Das steht auch alles noch einmal hier.

Den »Genesis«-Zyklus hat Expokrat Wim Vandemaan übrigens hier in zwei Sätzen elegant zusammengefasst: »Die Menschheit hat ihren Mentor verloren, die Superintelligenz ES. Nun müssen die Terraner ihren Weg zu den Sternen aus eigener Kraft suchen.« Und hier berichtet er etwas von den »zwei Völkern, die die Milchstraße besuchen«.


Helau!




PERRY RHODAN ist nicht zuletzt auch eine Serie der Besprechungen. Beispielsweise treffen sich manchmal (sehr manchmal) die Lektoren mit der Redaktion, um interne Verfahren abzustimmen. Wenn drei der vier Lektoren Lehrer sind (zwei davon an einer Ganzstagsschule), wird das alles gar nicht so einfach. Dies fiel uns Ende 2015 auf, als wir über den nächsten Termin zu einer Lektorenbesprechung nachdachten.

Alexander Huiskes und ich lächeln meist milde, wenn wir Themenvorschläge hören wie »Freitag, 15 Uhr, da ist doch schon fast Wochenende!« Also kamen wir auf die großartige Idee, wir könnten doch Rosenmontag oder Fastnachtsdienstag nehmen. Da aber kam aus Rastatt das Veto: »Das geht nicht, da haben wir schon Autorenkonferenz!«

Und so war es auch 2017: Die Autorenkonferenz fand am Montag, dem 27. Februar statt – Rosenmontag halt. Unser Chefredakteur Klaus N. Frick hat hier etwas von der Vorkonferenz am Sonntag berichtet.

tl_files/comic/images/news/news/Autorenkonferenz_2017_Gruppenbild.jpgBezüglich der eigentlichen Autorenkonferenz hat Michael Marcus Thurner in seinem Blog einige Worte geschrieben – und ein paar Bilder eingestellt. Um einen Kommentar auf MMTs Facebook-Seite zu zitieren: »Die Anwesenheit von Arndt Ellmer stimmt mich fröhlich ...« Mich auch. Das heißt hoffentlich, dass wir bald wieder etwas von ihm lesen. (Michael Marcus Thurner hat übrigens eine Pflanze als Coverbild bei Facebook; wenn das mal kein Fingerzeig auf den neuen Zyklus ist …)

Auf Michaels Bildern sieht man auch Kai Hirdt im Kreise der Erstauflage-Autoren – aber darüber haben wir ja vor drei Wochen  schon berichtet.

Uschi Zietsch, erneut Stammautorin der Serie (ganz weg war sie ja ohnehin nie …) berichtet hier von ihren Eindrücken.

Den allgemeinen Trend der Besprechung fasst wiederum der Kollege Michael Marcus Thurner zusammen: »Wobei das Inhaltliche zur PERRY RHODAN-Serie diesmal eher in den Hintergrund getreten ist und es mehr um Redaktionelles ging, um Vermarktung, um den Markenkern, um Selbstkritik – und nicht zuletzt um das Thema: ›Was können wir als Autoren besser machen?‹«

Und Leo Lukas schrieb auf Facebook:

»Allmählich habe ich die zahlreichen Inputs aus der Konferenz überschlafen und verdaut. So viele neue, spannende Ideen, en gros wie en detail …

Und wieder einmal ist mir bewusst geworden, dass Perry Rhodan ein Teamprojekt ist. Okay, beim Reintippen sind wir fast immer einsam. Trotzdem entspricht die Mitarbeit am mit Abstand größten und umfassendsten literarischen Unternehmen der Menschheit, um einen Vergleich aus dem Sport zu bemühen, eher dem Fußball- als dem Tennisspiel. Du kannst schon auch alleine brillieren; aber viel wichtiger ist, das Gesamte zu sehen. Vorne Chancen kreieren, indem du Auflagen gibst, gewagte Pässe schlägst … oder hinten die Lücken dicht machen, notfalls auch für andere ausputzen.

Konkret haben wir gerade beim Start des kommenden Zyklus intensiv kooperiert: Verena Themsen (Band 2900), Michael Marcus Thurner (01), Oliver Fröhlich (02), Kai Hirdt (03), Leo Lukas (04), Michelle Stern (05) … Da gingen sehr viele Mails hin und her. Mittlerweile sind wir fast fertig mit diesem Fünferblock, und ich glaube sagen zu können, dass er richtig ›tight‹ geworden ist.

Selbstverständlich trägt dazu auch die ›Betreuerbank‹ immer entscheidend bei, namentlich die Cheftrainer Wim Vandemaan und Christian Montillon, ›Sportdirektor‹ Klaus N. Frick, Co-Trainerin Sabine Kropp, die ›Zeugwarte‹ Michael Thiesen und Alexander Huiskes, u.v.a.

Wer übrigens mit dem Gedanken kokettiert, neu oder wieder einzusteigen – in wenigen Wochen bietet sich dazu eine besonders günstige Gelegenheit. Aber Obacht: hoher Suchtfaktor! Wer sich einmal drauf einlässt, kommt nicht so schnell wieder davon los …

Wobei die Fülle des Stoffs niemand verschrecken muss. Liebe Leute, seht es eher wie ein Computerspiel, das nicht bloß 20 oder 50 oder 100 Levels hat, sondern halt ein paar tausend. Du musst ja auch nicht sämtliche Fußballmatches der Geschichte gesehen haben, um eine geile Partie genießen zu können, oder?«

Gewinnt die komplette PR-Serie – als E-Book!

 


Da mittlerweile auch dertl_files/comic/images/news/news/Gewinnspiel_Buecher.de_2.jpg »Sternengruft«-Zyklus als E-Book-Ausgabe vorliegt, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass mit den ganzen Nebenserien mittlerweile rund 4500 Romane aus dem Perryversum in elektronischer Form vorliegen.

Aus diesem Grunde hat Bücher.de ein Preisausschreiben ausgelobt, bei dem ein Tolino Vision 4 HD E-Book-Reader verlost wird. Das allein ist ja schon ganz nett – aber auf dem Lesegerät sind alle Romane der Erstauflage (zwar keine 4500, aber doch immerhin 2900) schon vorinstalliert!

Das muss aber sehr schwierig sein, denkt ihr jetzt sicherlich. Ist es auch. Ihr müsst folgende, ungemein schwierig Frage beantworten:

Wie heißt der PERRY RHODAN-Zyklus, der mit Band 2899 endet?

Damit das nicht zu schwierig wird, geben wir bereits vier Antwortmöglichkeiten vor:

a) Stardust
b) Sternengruft
c) Das Atopische Tribunal
d) Terranova

Den Link zum Gewinnspiel findet ihr hier, der Einsendeschluss ist der 26. März 2017.

Info-Rennen zu Terminus

 


Terminus ist derzeit eine ganz lustige Sache: Es ist alles noch ein bisschen hin, aber jeder überlegt sich, was er/sie/es so alles verraten könnte, ohne wirklich etwas zu verraten.

So verkündet Roman Schleifer im PERRY RHODAN-Forum: »Die Autoren der ersten drei Bände sind fix auf den PR-Tagen in Osnabrück, die vom 27. bis 28. Mai stattfinden « Na, da schau an. Also werfen wir doch einen Blick ins aktuelle Programm und sehen: Uwe Anton, Dennis Mathiak und – Roman Schleifer.
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Von den ersten beiden wussten wir ja schon aus dem letzten Infotransmitter, und dass Roman etwas zur Miniserie beisteuern wird, ist auch schon bekannt.

Jetzt aber schauen wir uns noch einmal den bereits erwähnten Blog-Eintrag von Uschi Zietsch an und finden da gegen Ende: »danach ist gleich ›Terminus‹ 4 an der Reihe, ein Teil zum neuen Mini-Spin-Off (geile Sache, das)« – und siehe da, schon haben wir vier von zwölf Romanen autorentechnisch unter Dach und Fach.

Und ich hatte ja versprochen, dass ich den zweiten kleinen Hinweis auf Terminus aus PR 2900 hier bringen würde. Der Kollege Klaus N. Frick schrieb mir dazu: » Und wenn Du im IT dann noch mal den Hinweis auf die Obelisken bringst, macht das die Leute vielleicht auch ein wenig neugierig; es bringt sie eh nicht so richtig auf die richtige Spur …«

Na dann. Also hier der Hinweis auf die Obelisken aus »Das kosmische Erbe«:

»Unwillkürlich sah Rhodan wieder eine Ebene voller Obelisken vor sich, die keinen Schatten warfen.«

Countdown für Atlan

 


So, mal sehen … der Infotransmitter ist eine Woche später als üblich, also ist vor zwei Wochen Rainer Schorms »Hort der flüsternden Haut« erschienen, der Roman, der sich mit Tuire Sitarah nach seiner Spontanversetzung beschäftigt.

Also ist genau heute Zeit für den dritten Band der METEORA-Staffel, auch als NEO 143 bekannt. Unter dem Titel »Herr der YATANA« beschäftigt sich Kai Hirdt mit Atlan – und somit  haben wir alle unsere drei Entführten durch und können darangehen, sie (und die Handlung) wieder zusammenzuführen.

tl_files/comic/images/team/autoren/buchholz.jpgAtlan wäre sicherlich nicht Atlan, wenn ihm das Gleiche widerführe wie Perry Rhodan und Tuire. Also strandet er natürlich nicht auf einem fremden Planeten, auf dem er sich durchschlagen muss – nein, er strandet natürlich auf einem fremden Raumschiff, auf dem er sich durchschlagen muss. Ein bisschen Abwechslung muss sein.

Der Roman hatte laut Exposé gleich vier Arbeitstitel: »Der unsichtbare Feind«; »Die Unsichtbaren«; »Angriff der Unsichtbaren«; und »Feind im Dunkeln«. Ich könnte euch ja verraten, warum es letztlich keiner davon geschafft hat, aber spätestens bei der Lektüre bemerkt es der erfahrene PR-Fan ohnehin.

Weiterhin sagt das Exposé: » Wir haben hier eine klassische Atlan-Situation. Unser Held erwacht allein und ohne Informationen an einem unbekannten Ort (vergleichbar mit dem Beginn des Zyklus ›Die Abenteuer der SOL‹ in der ATLAN-Serie. Wie in der Erstauflage auf dem Hantelschiff, muss er diesmal auf der YATANA Ordnung schaffen, bevor er sein eigentliches Ziel anfliegen kann. Dabei präsentieren wir dem Leser zwei weitere bekannte Völker aus der Erstauflage, auch wenn wir …« Och? Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Na, so was. Dann muss das jetzt warten.

Aber ganz schnell noch eine kleine Vorschau auf Band 144: Da schwenken wir erst einmal ins Solsystem zurück und zeigen auf, was dort in der Zwischenzeit passiert ist. Vermutlich nichts Gutes. Eine Arche taucht auf. Und ein Prophet: »Die Tage des Wahren Lichts sind gekommen! Fürchtet euch nicht, denn das Paradies ist nahe!« Und deshalb heißt der Roman von Michael H. Buchholz auch »Verkünder des Paradieses«.

Leider wird es der letzte Roman sein, den Michael H. Buchholz schreiben wird: Er verstarb nach langer Krankheit am 6. März. Unser Chefredakteur Klaus N. Frick hat hier eine kurze Meldung verfasst, ein ausführlicher Nachruf folgt. Wir trauern mit den Angehörigen.

Perry Rhodan auf der Leipziger Buchmesse


Wir verweisen noch einmal auf die Buchmesse in Leipzig, die vom 23. bis 26. März stattfindet, also schon im Gang ist, wenn der nächste Infotransmitter scheint. Natürlich ist auch unsere Serie dort mit einem eigenen Stand vertreten – in Halle 2.0 an Stand H 314.Und ebenso natürlich gibt es wieder Frage- und Autogrammstunden mit unseren Autoren und Künstlern.

Das aktuelle Programm (das sich immer noch kurzfristig ändern kann) sieht derzeit so aus:

Freitag, 24. März 2017
13-14 Uhr: Kai Hirdt
14-15 Uhr: Madeleine Puljic
15-16 Uhr: Robert Corvus
16-17 Uhr: Dirk Schulz

Samstag, 25. März 2017
11-12 Uhr: Madeleine Puljic
12-13 Uhr: Kai Hirdt
13-14 Uhr: Verena Themsen
14-15 Uhr: Dirk Schulz
15-16 Uhr: Oliver Fröhlich
16-17 Uhr: Robert Corvus
17-18 Uhr: Verena Themsen

Sonntag, 26. März 2017
11-12 Uhr: Verena Themsen
12-13 Uhr: Dirk Schulz
13-14 Uhr: Kai Hirdt
14-15 Uhr: Verena Themsen

All das gibt es auch noch einmal hier.

Hinter den Materiequellen (und auch davor): Probleme mit der Technik

 


Manchmal schlägt das Leben sonderbare Kapriolen.

Nehmen wir diesen Infotransmitter. Normalerweise gebe ich die Datei am Mittwochabend ab, damit Philine-Marie Rühmann sie im Laufe des Donnerstags gegenlesen und setzen kann, bevor der IT dann am Freitag verschickt wird (was, so habe ich mir sagen lassen, sechs Stunden dauert; das sind schon ganz schön viele Abonnenten).

Am 27. Februar kam eine Mail von Philine-Marie: »Ich habe dir total vergessen zu erzählen, dass ich am 9. März 2017 (also kommende Woche) den ganzen Tag auf einem Seminar bin. Wäre es in KW 10 daher möglich, dass du mir den IT schon vor Mittwochabend schickst? Perfekt wäre es, dass ich den IT schon am Mittwoch morgen vorbereiten kann.«

So unbedingt glücklich hat mich das nicht gemacht, stand doch auch zugleich der Zaubermond-Band 81/82 an. Normalerweise erstelle ich das Gerüst für einen Infotransmitter am Wochenende, damit ich in den Tagen bis zur Abgabe nur noch »nachbessern« muss, wenn sich Neues tut. Außer, wenn ein Zaubermond-Band ansteht, der nimmt schon große Teile des Wochenendes in Anspruch – und diesen musste ich ab 6. März abgeben.

Aber da ich ein netter Mensch bin, habe ich mich beeilt und am Sonntag wirklich alles geschrieben, außer »Hinter den Materiequellen«, da hatte ich noch keine richtige Idee. Ich hatte (und habe) eine interessante Mail von Michael Thiesen vorliegen, in der es um Fans geht, die Umweltangepasste toll finden, aber vehement bestreiten, dass es im Perryversum die »böse« Gentechnik gäbe. Da könnte man ja was draus machen, dachte ich, und verschob es auf den Montag.

Montags habe ich erst zur fünften Stunde Unterricht. Wenn ich also gemütlich ausschlafe und um acht Uhr aufstehe, kann ich bis zu zwei Stunden am Infotransmitter arbeiten. Das reicht locker für eine Ausgabe von »Hinter den Materiequellen«.

Philine-Marie würde also ihren IT wie gewünscht einen Tag früher erhalten können. Die Welt war schön.

Dann sprang am Montagmorgen der Computer nicht mehr an.

Ein hastiger Anruf bei einem Computernotdienst ergab einen Prüftermin um 17 Uhr. Der Informatiker, ein sehr netter Mensch türkischer Abstammung, vermutete einen Defekt am Netzteil (»Das höre ich doch direkt!«) und nahm den Rechner mit. Am nächsten Morgen war klar, dass das alles ein lösbares Problem ist, aber bis Mittwoch dauern würde. Das freundliche Angebot des Herrn, mir den Rechner am Mittwochmorgen um 7 Uhr vorbeizubringen, musste ich leider ablehnen, da ich um diese Zeit bereits auf dem Weg in die Schule bin. Also einigten wir uns auf Mittwoch, 18 Uhr.

Das war natürlich in erster Linie ärgerlich für Philine-Marie, deren Zeitplan damit deutlich stärker durcheinander kam als meiner. Aber es ließ sich ja nicht ändern.

Pünktlich um 18.04 Uhr kam der reparierte Rechner, und während ich diese Zeilen schreibe, ist es 19.20 Uhr. Ich werde also abliefern wie normal, und dann müssen wir sehen, wie es weitergeht.

Woran man sieht, dass ich kein Perry Rhodan bin.

Dem wäre das nicht passiert.

Ich wäre sicherlich nicht auf die Idee gekommen, die CREST II mit altertümlichen Düsenflugzeugen auszurüsten. Logischerweise wäre ich dann auch nicht in der Lage gewesen, mich auf der Hohlwelt Horror (siehe die Hefte ab 206, insbesondere 212 und 213) trotz Verkleinerung halbwegs schnell fortzubewegen.

Ich denke, ich bin generell nicht so gut vorbereitet wie Perry. Nehmen wir doch einmal meine Lieblingsszene in dieser Hinsicht aus Band 500 (»Sie kamen aus dem Nichts« von K.H. Scheer, April 1971), so gegen Ende, als Rhodan mit der GOOD HOPE II aufbricht:

»Wir müssen auf alles gefasst sein. Wenn die Schwarzschildreaktoren nach einer planetarischen Landung ausfallen, will ich wenigstens mit einem Hubschrauber fliegen können. Die GOOD HOPE II wird das am abenteuerlichsten ausgestattete Raumschiff der Menschheit sein. Sehen Sie zu, wie Sie Ihre Quartiersorgen bewältigen. Wenn man wirklich müde ist, schläft man auch auf dem Rücken eines Kampfroboters. Und wenn mein Kombithermstrahler versagt, dann will ich auf eine Armbrust zurückgreifen können. Üben Sie, meine Herren! Damit kann man sogar moderne Schutzschirme durchschießen. Die sind nämlich alle zur Abwehr moderner Energiewaffen konstruiert. Atlan wird Ihnen zeigen, wie man im Mittelalter der Erde gekämpft hat. Wegen des Platzmangels keine Klagen, bitte. In meiner kleinen Kabine lagern drei Tonnen dehydrierte Lebensmittel. Was denken Sie wohl, wieviel Platz zum Schlafen ich habe?«

(Ich nehme an, aus ähnlichen Gründen arbeitete Rainer Castor mit drei Computern parallel. Man weiß ja nie.)

Hätte Perry Rhodan eine Infotransmitter herausgebracht, hätte er wohl gesagt: »Ich will drei Computer! Einen davon mit Windows 3.11! Und ein 256er-Modem! Und einen Wachsmatritzenvervielfältiger! Und Porto für 20.000 Briefe, falls wir länger als zwei Wochen unterwegs sind!« Der wäre erschienen, der Infotransmitter! Pünktlich!

Was hingegen passiert, wenn man nicht auf unseren Perry hört und zu stark zentralisiert, sieht man nicht nur bei mir, sondern auch im Zyklus »Die große Leere«, Stichwort »Spindelwesen«. Diese überwältigen in PR 1694 (»NATHAN stirbt« von H.G. Francis, Februar 1994) die Mondsyntronik, von der die gesamte Menschheit so abhängig ist, dass die Spindelwesen nun alles unter ihrer Kontrolle haben und damit drohen können, die Sonne in eine Nova zu verwandeln. Ohne Moira wäre damals das gesamte Sonnensystem den Bach hinuntergegangen.

Ich weiß noch, wie damals die FanFic (also von Fans geschriebene Geschichten) mit der Situation umging, so im Stile von »Eine Sekunde im Leben von NATHAN«: »Gerade 1.102.715 Türen geöffnet und/oder geschlossen. Immer noch ganz schön viel von dieser Sekunde übrig. Diese Sekunde ist ziemlich langweilig.«

So schlimm war es bei mir dann doch nicht: Die Türen gingen immer noch von Hand auf, und mittels Smartphone und Tablet konnte ich zumindest Kontakt mit der Außenwelt halten – zum Beispiel Philine-Marie mitteilen, dass sich der ursprüngliche Plan nicht realisieren lassen würde.

An dieser Stelle sollten wir Al Kammerers gedenken.

Wer ist Al Kammerer, fragt ihr? Na, dann lest noch einmal den Anfang von Hubert Haensels »Menschheit im Aufbruch« (PR 2212, Januar 2004). Al Kammerer fällt im Prinzip seiner eigenen Wohnung zum Opfer, als sein Syntron aussetzt und nichts mehr geht. Er verblutet, weil er sich ins Handgelenk schneidet und ihm der Wohnungsservo nicht mehr helfen kann.

So weit bin ich zum Glück noch nicht.

Und nicht zuletzt deshalb haben wir trotz aller widrigen Umstände auch heute wieder einen Infotransmitter.

Das war’s dann auch schon wieder


Diesmal werdet ihr aber wieder nur zwei Wochen warten müssen, bis zum 24. März. Danach bin ich mit dem Tennessee-Austausch unserer Schule vier Wochen in den USA, vom 29. März bis zum 24. April. Das soll uns aber nicht weiter stören, da ich meinen Laptop mitnehme und zwischendrin Zeit genug haben werde, auch einen Infotransmitter von der anderen Seite des Atlantiks zu verfassen. Das gab’s bestimmt noch nicht.

Vielleicht kommt dann ja auch was zur bösen Genetik. Oder muss ich wieder ein Zyklusende erklären …?

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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