PERRY RHODAN Infotransmitter
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Weihnachtszeit ist Infotransmitterzeit!

Rainer Nagel


Wenn ihr diesen Infotransmitter erhaltet, naht bereits der dritte Advent.

Ich hatte schon mein erstes Perry-Weihnachtsgeschenk – dazu gleich mehr. Ihr hingegen erfahrt so langsam die Hintergründe des Geschehens in der »vereisten Galaxis«. Das ist doch auch ganz nett.

Meine Kleinen haben weniger Spaß mit Weihnachten. Sie hatten einen Adventskalender gebastelt, mit 24 kleinen Säckchen, die mit Schokolade gefüllt waren. Meines war die Nummer 17. Dann kam jemand (sie haben die Putzfrau in Verdacht), hängte den Kalender ab und legte ihn auf die Heizung. Die Schokolade können wir jetzt mit dem Löffel aus den Säckchen kratzen. Das ist ja fast schon so wie ANANSI, als sie … oh, soweit seid ihr noch nicht? Upps.

Mein Perry-Weihnachtsgeschenk war ein Exposé. Ich weiß jetzt, wer der Audarest ist. Das Thema ist also nach wie vor aktuell. Warum auch nicht? Die Atopen sind abgezogen, werden den Weltenbrand also auch nicht verhindert (haben), also kommt auch der Audarest. Ach, ihr wollt auch wissen, wer es ist? Wir schalten in den Jedi-Modus: Geduld, mein blauer Freund. Ihr wollt einen Tipp? Na gut: Der Name fängt mit »A« an. Was die (für mich) aktuellen Romane angeht, zitieren wir mal aus dem Personenkasten eines dieser Romane. Bei jemandem namens Thamogand steht: »Der Kontakt-Operator hört sich Geschichten an.« Das passt doch gut zu Weihnachten.

Gleichzeitig geht es natürlich schon für 2017 weiter, nicht zuletzt mit der Autorenplanung.

Und es wird im neuen Zyklus auch eine neue Galaxis geben, in die es unsere Helden verschlägt. Und der dazu passende Zyklus (dem ein kleiner Zeitsprung vorausgeht) heißt »Genesis«.

Bei uns geht es heute um ein interessantes Preisausschreiben und wir befassen uns mit den pünktlich zum Jahresende auslaufenden Serien Trivid und Jupiter. Für unter den Weihnachtsbaum gibt es eine neue SOL. Und in »Hinter den Materiequellen« geht es mit meinen Gedanken zur Abwesenheit von ES weiter.

Wer rezensiert, gewinnt!




Anzukündigen ist ein ungewöhnliches und interessantes Preisausschreiben: Rezensieren und gewinnen!

tl_files/comic/images/team/autoren/corvus.jpgWas müsst ihr tun? Nicht viel.

Ihr rezensiert einfach auf einer der bekannten E-Book-Plattformen einen (oder beide) Romane des aktuellen Doppelbandes von Robert Corvus: PR 2884 »Unter allem Grund« und/oder Heft 2885 »Der Leidbringer«. Passend dazu gibt es ein längeres Interview mit dem Autor: Teil 1 findet ihr hier, Teil 2 hier.

Dann schickt ihr einen Link zur Rezension (nicht die Rezension selbst!) an gewinnspiel@perryrhodan.net.

Wichtig:
Es muss eindeutig festzustellen sein, dass die Rezension von der Person stammt, die am Gewinnspiel teilnimmt.

Das Gewinnspiel wurde inhaltlich noch einmal von Robert Corvus in einem kurzen Video zusammengefasst – hier.

Einsendeschluss ist der 18. Dezember 2016. Unter allen Einsendungen verlosen wir fünf Mal jeweils ein von Robert Corvus signiertes Veranstaltungsplakat sowie ein 50er-E-Book-Paket der PERRY RHODAN-Erstauflage nach Wahl.

Dann mal auf! Ihr habt noch neun Tage!

Trivid läuft aus


PERRY RHODAN-Trivid, unsere nur in elektronischer Form verfügbare Miniserie aus sechs Kurzromanen, ist seit gestern fertig. Habe ich erwähnt, wie schnell das alles ging?

Angekündigt auf dem AustriaCon in Wien Anfang Oktober, direkt danach kam der kostenlose Prolog, und nun ist schon alles wieder zu Ende. Und das bereits seit dem 1. Dezember. Da muss man ja als Infotransmitter-Redakteur richtig hinterherhecheln …

tl_files/comic/images/cover/ebooks/ebooks_trivid/PR_Trivid_06_Cover.jpgAlso: Band 6, wie immer von Christian Montillon und Oliver Fröhlich verfasst, ist am letzten Donnerstag unter dem Titel »Zusammenhalt« erschienen.

Unser Chefredakteur Klaus N. Frick meint zwar, es sei noch zu früh, ein belastbares Fazit zu ziehen, spricht aber von einem positiven Leserfazit. Und: »Wir wollten zeigen, dass wir PERRY RHODAN schreiben können, ohne dass Superintelligenzen und kosmische Mächte mitspielen.« Das hat ja wohl geklappt. Zumindest liest man im PERRY RHODAN-Forum generell positive Fazite.

Wie schon vor zwei Wochen verweisen wir auf die Rezensionen der Romane von Uwe Baetz: »Experiment« und »Zusammenhalt«.

Alle sechs Bände sind nach wie vor bei Amazon, Science-Fiction-Ebooks, ebook.de und iTunes erhältlich!

Ganymed ist weg – behalten wir wenigstens den Jupiter?


Der SHIVA-Torpedo hat in Band 11, »Countdown für MERLIN« von Christian Montillon, sein Werk getan, Ganymed ist zerstört, bevor sein Sturz (noch) größeren Schaden anrichten konnte. Wir haben doch tatsächlich den Schurken bereits im vorletzten Band der Miniserie »entsorgt«. Und Chayton Rhodan gleich mit, aber das war ja in Band 10 schon abzusehen.

tl_files/comic/images/cover/jupiter/PR_Jupiter12.jpgWas bleibt für den letzten Roman? Na, die Umwandlung Jupiters in ein Schwarzes Loch ist immer noch nicht gestoppt, und so muss Perry Rhodan ran, um in letzter Sekunde alles zum Besten zu wandeln. Und das tut er ab heute im Abschlussband unserer Miniserie: »Der ewige Lügner« von Kai Hirdt und Wim Vandemaan.

Der Roman schließt an die Ereignisse aus »Wie man Sterne programmiert« an und bildet zugleich einen Epilog, der den Handlungsstrang um Chaytons Familie abrundet. Der Untertitel ist: »Die Welt der Schiqalaya nach dem Krieg – ein Unsterblicher erlang Glückseligkeit«.

Perry ist ja auf dem Weg nach Schelekesch, und bereits der Hauptpersonenkasten lässt keinen Zweifel an seiner Aufgabe: »Der Terraner ist die letzte Hoffnung für Jupiter.« Aber wer ist denn nun der »ewige Lügner«? Ab heute wisst ihr mehr.

Im Ziegelstein, der seit einem halben Jahr neben meinem Computer liegt und den ich nun so langsam wieder ins Regal stellen kann, hieß dieser letzte Teil übrigens »Der Wegbereiter«. Und ein Weg wird ja bereitet.

Das war es dann. Sicherlich können wir aber im nächsten Infotransmitter noch einmal über das »Gesamtpaket« plauschen (vor allem dann, wenn diejenigen, die mit dem Lesen warten, bis die Miniserie komplett vorliegt, sich äußern).

Für alle Hörbuch-Liebhaber: »Der ewige Lügner« von Kai Hirdt und Wim Vandemaan gibt es jetzt auch als Hörbuch – nämlich hier.

Rennpferde und Raumschlachten


So: Ein Mutant ist tot. Olf Stagge war nun nicht unbedingt ein Zugpferd der Serie, aber sein Ende in NEO 136, »Tod eines Mutanten« von Rainer Schorm, letzte Woche zeigt uns, dass die NEO-Mutanten anders »funktionieren« als die in der »Hauptserie«. Gleichzeitig sieht es auf der Erde immer übler aus.

tl_files/comic/images/cover/neo/neo137.jpgAn dieser Stelle setzt nun nächsten Freitag Band 137 ein, Arno Endlers »Schlacht um die Sonne«.

Der Autor, der hier seinen ersten Beitrag für PERRY RHODAN gleicher welcher Inkarnation vorliegt, war der, der sich (wie vielleicht erinnerlich) »wie ein Rennpferd kurz vor dem Start« fühlte. Um einen legendären Olympia-Reporter zu zitieren: Na, wo rennen sie denn …?

Na, auf der Erde und im Weltraum, unterwegs zu den Welten der Liduuri. Das Exposé sagt: »In diesem Roman gibt es eine Reihe von Handlungssträngen, die zwar alle miteinander in Zusammenhang stehen, aber in ihrer Gesamtstruktur herausfordernd sind.« Und der Kollege Frick kommentiert mit Sicht auf die Leistung des Autors: »Er hat die Aufgabe mit Bravour gelöst. Auf allen Handlungsebenen erzählt Arno Endler eine packende Geschichte.« Für New York sieht es nicht so gut aus, so dass die Terraner keine andere Möglichkeit mehr sehen, als den Sitarakh militärisch Paroli zu bieten. Keine gute Idee, wenn der Gegner so überlegen ist … Die Besatzung der LESLY POUNDER hingegen muss sich auf Uac mit einer sonderbaren Hyperstrahlung auseinandersetzen.

Der Arbeitstitel war laut Exposé übrigens »???«. Dem Vernehmen nach kommen aber keine jugendlichen Detektive vor.

Seit Ende November wissen wir auch schon, wie es bei NEO nach Band 140 weitergeht. Die neue Staffel wird den Titel »Meteora«  tragen und sich von Band 141 bis 150 erstrecken. Damit sind die ersten 50 Bände des neuen Exposé-Teams durchgeplant. »›Wenn man möchte, kann man die Bände von 101 bis 150 mit einem großen gemeinsamen Titel zusammenfassen‹ so Klaus N. Frick. »›Sie zeigen, wie das Universum von PERRY RHODAN NEO strukturiert ist, und präsentieren einige wesentliche Geheimnisse aus der Frühgeschichte der Menschheit.‹«

Weiterhin schreibt Klaus N. Frick an anderer Stelle: »Zumindest heute stecke ich in der Lektüre des Startbandes für diese Staffel. Dieser Roman setzt Perry Rhodan ins Zentrum der Geschichte, es gibt keine parallele Handlung mit anderen bekannten Figuren.

Der Autor stellt den ›NEO-Perry‹ als glaubhaften Helden dar und bringt ihn von einer heiklen Situation in die nächste. Ich finde das spannend!‹«

Wer oder was Meteora ist? Sag ich euch nicht. Aber wichtig ist sie schon.

Die neue SOL ist da!

 


Bereits im 21. Jahrgang (Das sind also 21 Jahre!) erscheint die SOL, das Mitgliedermagazin der PERRY RHODAN FanZentrale.

Aktuell ist die vierte Ausgabe für 2016 erhältlich, die die Laufnummer 84 trägt. Sie ist zugleich die letzte, die von André Boyen zusammengestellt wurde. Er gibt aus Zeitgründen seinen Chefredakteursposten an die im Fandom nicht ganz unbekannte Christina Hacker ab.

tl_files/comic/images/news/news/sol84.jpgDas Fandom steht dann auch im Mittelpunkt dieser Ausgabe, und dabei wiederum der AustriaCon Anfang Oktober in Wien. Diese sehr schöne Veranstaltung wird auf immerhin 17 Seiten mit vielen Fotos ausführlich behandelt. (Und wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Durchsicht des Con-Readers durch Klaus N. Frick.)

Darüber hinaus bespricht Markus Gersting ausführlich die PR-Romane 2853 bis 2866 aus fannischer Perspektive, Christina Hacker windet sich unter gleichem Gesichtspunkt der NEO-Staffel »Arkons Ende«.

Damit ist der Inhalt der SOL 84 aber wieder einmal nur angekratzt. Wir finden noch einen der omnipräsenten Beiträge von Robert Hector, Interviews mit Oliver Fröhlich und Andreas Eschbach, die Kolumne „Autor vs. Fan“ undundund …

Für PRFZ-Mitglieder ist die SOL im Mitgliedsbeitrag enthalten, Nichtmitglieder können sie für 9 Euro pro Heft im SpaceShop erwerben. Zumindest, sobald sie dort aufgelistet ist …

Ist ES hinter den Materiequellen? – Teil 2


In unserer letzten Ausgabe haben wir uns mit der Rolle der Superintelligenz ES in der PERRY RHODAN-Serie beschäftigt, hauptsächlich mit den Auswirkungen, die ein solch mächtiges (vom Standpunkt der Terraner gleichsam allwissendes) Wesen auf die Handlung hat. Dabei sind wir zu dem Schluss gelangt, dass man das Geistwesen halt manchmal ausschließen bzw. seinen Einfluss einschränken muss.

Gekommen sind wir dabei bis um Band 650. Da machen wir heute weiter.

»Der Bund der Sieben« von Willi Voltz (Februar 1974) markiert einen der Wendepunkte der Serie. Ab hier setzt sich der »kosmische« Aspekt der Handlungsführung so langsam durch, und ES verspricht den Terranern nach Abschluss des Kosmischen Schachspiels eine Belohung.

Diese tritt ab Heft 650 nur sehr indirekt auf den Plan, als die Laren recht flott das Solare Imperium zerschlagen. Eigentlich geht es aber ja darum, dass die Terraner nun in die großen kosmischen Zusammenhänge eingeführt werden – und mit ihnen die Leser in das »neue Perryversum« des William Voltz.

Damit beginnt eine längere Zeit der Einflussnahme von ES auf die Geschichte der Menschen und ihrer Verbündeten. Sie kommen mit anderen Superintelligenzen in Kontakt, erfahren vom Zwiebelschalenmodell und lernen schließlich Kosmokraten und Chaotarchen kennen. Da ist kein Platz für einen Rückzug der »heimischen« Superintelligenz, da man sonst untergehen würde. ES lenkt in dieser Zeit durch die bekannten kryptischen Bemerkungen, die schreibtechnisch gesehen die Handlung motivieren sollen. Sie werden später damit erklärt, dass eine Superintelligenz nur ganz vage Anweisungen geben dürfe, damit ihre nicht minder hyperintelligenten Gegner keine Rückschlüsse auf ihre Pläne ziehen können.

Sieht man einmal vom Linguiden-Zyklus der Bände 1500 bis 1599 ab, hält sich die Rolle von ES als dominierendem Überwesen im Hintergrund bis zum Ende von Heft 1999, Uwe Antons »Der Puls« vom Dezember 1999. Dort zieht sich der alte Wanderer mit fünf anderen Superintelligenzen in den titelgebenden PULS von DaGlausch zurück und muss sich für längere Zeit verabschieden, um diesen zu stabilisieren. Von daher kann sich das Geistwesen nicht um seine Mächtigkeitsballung kümmern und riskiert, dass sich Andere dort festsetzen bzw. eindringen können – das »Jahrtausend der Kriege« steht bevor.

Vom Standpunkt der Handlungskonzeption liegt hier der Versuch vor, nach um die tausend Bänden voller Superintelligenzen und kosmischen Ereignissen wieder »bodenständige« SF in PERRY RHODAN zu erzählen – was immer »bodenständig« nach 2000 Heftromanen bedeuten mag. Jedenfalls SF, die nicht hinter jeder Ecke mit einem neuen Überwesen wedelt.

Warum habe ich weiter oben den Linguiden-Zyklus ausgenommen? ES spielt hier sicherlich eine nicht minder handlungsprägende Rolle als davor oder danach – eigentlich wird ja die ganze Handlung erst durch die Superintelligenz motiviert. Aber ES hilft den Terranern diesmal nicht, sondern arbeitet zumindest indirekt gegen sie, indem es aufgrund seiner »Verwirrung« die Zellaktivatoren abschaltet. Dass dies eher ein Hilferuf ist, man ES also dringend unterstützen muss, wird erst später klar.

Immerhin ist das Konzept interessant, dass unsere Helden ihrem Überwesen (wie beispielsweise schon im vor zwei Wochen erwähnten Band 517, »Notruf des Unsterblichen« von Clark Darlton, Juli 1971) beistehen müssen.

Dies gelingt natürlich, und ES ist noch nicht einmal müde, sondern sehr tatendurstig: Es steht ja die Expedition zur Großen Leere und damit letztlich die endgültige Erfüllung des Plans der Vollendung an – also der Abschluss der mit Band 650 eingeleiteten Handlung. »Es wird alles werden.«, verspricht Ernst Ellert schon am Ende von Band 1599, »Ein Freund von ES« von Ernst Vlcek (April 1992).

Doch zurück zum »Jahrtausend der Kriege«. In ihm müssen sich die Terraner ab Heft 2000 (»ES« von Robert Feldhoff und Ernst Vlcek, Dezember 1999) zuerst einmal der Expansion (sowie schließlich der Invasion) der Arkoniden erwehren, die in ihrer zweiten Hälfte einhergeht mit der Verwandlung von Morkhero Seelenquell in eine – wer hätt’s gedacht – Superintelligenz. Schon hier erwirbt sich Perry Rhodan einen Ruf als Töter derartiger Überwesen, den er später noch ausbauen wird. Besonders »bodenständig« mag das gegen Ende nicht mehr gewesen sein, aber auf jeden Fall war ES aus der Handlung, und die Terraner konnten nicht mit der Hilfe »ihrer« Superintelligenz rechnen.

Der Tradom-Zyklus ab Band 2100 (Robert Feldhoffs »Das Sternenfenster«, November 2001) setzt die superintelligenzenlose Zeit fort – zumindest auf Seiten der Terraner. Das Reich Tradom, ein früheres Thoregon, greift nach der Milchstraße. Auch hier kommen wir ohne einen Auftritt von ES aus, aber mit dem Wiedererwachen von VAIA bleibt es kosmisch. Und wir erfahren, dass ES eigentlich von Anfang der ganzen Thoregon-Sache an ein Doppelagent der Kosmokraten war. Der Puls (und somit die zwangsweise Abwesenheit des Geistwesens) erledigt sich dabei gleich mit.

Das »Jahrtausend der Kriege« endet somit vergleichsweise unspektakulär mit Band 2200 (»Der Sternenbastard« von Robert Feldhoff, Oktober 2003) – sofern man nicht der Ansicht ist, dass es eigentlich gerade erst begonnen habe, seit dem Ende von PR 2874, »Thez« von Wim Vandemaan und Christian Montillon, September 2016). Jedenfalls sind es gerade einmal 40 Jahre, bis sich ES aufgrund der Erhöhung der Hyperimpedanz wieder in der Handlung blicken lässt.

Ab dann geht es aber rund: TRAITOR taucht auf (und Rhodan tötet seine zweite Superintelligenz), ES gibt den Blick auf die Fernen Stätten frei, die Menschen erschließen das Stardust-System und müssen sich mit der Frequenzmonarchie herumschlagen. Und das bringt uns schon zu Band 2500, Frank Borschs »Projekt Saturn«, Juli 2009). Spätestens hier ist die Handlung wieder komplett »ES-driven« (wie sie im Forum sagen würden), denn die Superintelligenz kämpft um ihr Überleben, und die Terraner müssen ihr wieder einmal helfen – das letzte Mal ist ja auch schon tausend Bände her.

Am Ende des Zyklus teilt sich unser Alter dann in ES und TALIN, was beide natürlich sehr geschwächt zurücklässt. Und so wird es wieder einmal Zeit, sich von den Menschen zurückzuziehen, damit die Leser wieder einmal Abenteuer mit weniger starkem kosmologischen Überbau erleben können – so beschrieben am Ende von Marc A. Herrens PR 2599 (»Der letzte Tag«, Juni 2011): »Tschubai/ES und Lloyd/TALIN erhoben sich. ›Es ist nun an der Zeit für euch, zurückzukehren‹, sagten sie synchron. ›Auch wir benötigen nun unsere Kraft, um die restliche Psi-Materie aufzunehmen. Anschließend werden wir uns zurückziehen, um die Nachwirkungen der Teilung zu verdauen. Die restlichen Fragen werden euch Homunk und Lotho Keraete beantworten können. Wir werden nun für einige Zeit weder der Menschheit noch den anderen Völkern unserer Mächtigkeitsballungen zu Diensten stehen.‹«

Entsprechend ist ES im Neuroversums-Zyklus auffallend abwesend, gar schlichtweg nicht zu erreichen, und kümmert sich nur sehr indirekt um die Pläne seines vormaligen Chronisten Delorian. ES schickt mit Ennerhahl einen Beauftragten, der von einer ungewöhnlichen langen Leine aus agiert und am Ende genau das Gegenteil von dem tut, weshalb er ausgesandt wurde.

Ab Band 2700 sehen wir ES nur einmal, nämlich in Marcus Michael Thurners Trilogie 2777 bis 2799 (»Flucht aus Allerorten«, »Der Weg nach Wanderer« und »Schattenspiel der Ewigkeit«, alle November 2014). Dabei erfahren wir, dass die Superintelligenz immer noch außer Gefecht ist und Atlans Abschied ihrer Heilung nicht gerade förderlich sein wird. Natürlich erkennen wir später auch, dass sie tiefer in der Thez-Geschichte drinsteckt, als man ursprünglich vermutet hatte. Aber Julian Tifflor hat keine Lust, Details dazu preiszugeben.

Und nun ist er weg, der Wanderer. Nach Lektüre der bisherigen Zeilen ist man geneigt zu sagen: wieder einmal.
Hat ES uns diesmal dauerhaft verlassen? Das weiß ich natürlich nicht. Aber man kann spekulieren. So ganz ohne Kenntnis der weiteren Planung unserer Exposéautoren würde ich sagen: ES hat bislang immer seinen Weg zurück in die Handlung gefunden, wenn es nötig wurde. Auch der Abstecher in ein geschertes Universum wird das Geistwesen nicht von einer Rückkehr abhalten (können).

Wir haben schon des Öfteren Auszeiten unserer Superintelligenz er- und überlebt (einmal über 200 Bände), es wird uns erneut gelingen.

Davon abgesehen, ist die Erinnerung an den Alten von Wanderer durchaus noch sehr lebendig. Schon die ersten Romane des Zyklus ab Band 2900 werden dies zeigen …

Noch ein Infotransmitter bis Weihnachten!


Da ich am 22. Dezember für fast drei Wochen nach Ägypten entfliehe (wie jedes Jahr nutze ich die gesamten Winterferien aus), kommt der letzte Infotransmitter dieses Jahres also fast pünktlich zum Fest.

Und Mitte Januar geht es dann weiter.

Bis dann,
Euer
Rainer Nagel

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