PERRY RHODAN Infotransmitter
Herzlich willkommen beim offiziellen Newsletter der
größten Science-Fiction-Serie der Welt
PERRY RHODAN im Internet: http://www.perry-rhodan.net
Ein Service der Pabel-Moewig KG, Rastatt

Es sprießt so sprossig …

Rainer Nagel


… hauptsächlich in der perryversischen Milchstraße, aber bei uns ist das Wetter auch noch ganz schön. Sommerferien, Urlaub naht. Aber davor zwei Infotransmitter. Und die PERRY RHODAN-Serie nimmt Kurs auf Band 3000. Fangen wir also an!

Heute befasse ich mich im Neuleser-Teil mit den Buchausgaben zu PERRY RHODAN und PERRY RHODAN NEO. Natürlich geht es auch wieder um PERRY RHODAN-Terminus sowie um PERRY RHODAN NEO an sich. Schon letzte Ausgabe wollte ich etwas über die neue Studie zu PERRY RHODAN bringen, und neue Fanprodukte stehen an. Da PERRY RHODAN-Terminus zur Hälfte durch ist und gewisse Zusammenhänge klarer werden, befasst sich »Hinter den Materiequellen« mit dem Heimlichen Imperium.

Die speziell für Neuleser geeigneten (aber natürlich auch für »Altleser« relevanten) Informationen dieses Infotransmitters werden durch ein fettes »GK« eingeleitet, die weiterführenden Informationen (die man zwar nicht dringend benötigt, die aber trotzdem interessant sind) mit »LK«.


Ausflug in die Unendlichkeit – Teil 2




GK: An dieser Stl_files/comic/images/cover/silberbaende/PRHC138.jpgtelle versuche ich, Neulesern den Einstieg in das komplexe Universum von PERRY RHODAN etwas zu erleichtern. Ich nummeriere die einzelnen Teile separat durch – das macht es später einfacher, frühere Folgen zu finden.

Für den Titel der Kolumne habe ich den von Clark Darltons PERRY RHODAN-Roman 32 vom 13. April 1962 gewählt. Er passt nicht nur thematisch gut – der Roman hat seinerzeit das »Perryversum«, das Universum der PERRY RHODAN-Serie, zum ersten Mal um eine groß angelegte kosmologische Facette erweitert.

Heute geht es um die Buchausgaben von PERRY RHODAN und PERRY RHODAN NEO, also den beiden in Teil 1 besprochenen Serien.

Seit dem September 1978 gibt es die PERRY RHODAN-Silberbände. Sie heißen so, weil die Grundfarbe der Einbände der Bücher silbern ist, sie also allein schon durch ihre Optik auffallen (»nur echt mit der Silberkante«) – wozu das aufgeklebte Drei-D-Cover noch beiträgt.

In diesen Büchern fassen wir die Heftromanserie in überarbeiteter (und stellenweise gekürzter) Form so zusammen, dass auch Neuleser jederzeit die Handlung der frühen Zyklen nachvollziehen können. Jeder Band enthält im Schnitt etwa sieben Heftromane bei einer Textlänge von etwa 400 Seiten. Wiederholungen wurden gestrichen, Widersprüche geglättet, allzusehr veraltete Konzepte der Sechziger- und Siebzigerjahre überarbeitet. Man kann die frühen Geschichten jetzt viel schneller und flüssiger lesen, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.

Die Reihe ist derzeit bei Band 138 angelangt und bewegt sich damit zum Ende des Zyklus »Die Endlose Armada« (Bände 1100 bis 1199 der Heftserie) hin. Die früheren Bücher sind allesamt in gedruckter sowie elektronischer Form und auch als Hörbücher erhältlich, was sie zu einem idealen Einstiegswerkzeug zum Nachlesen der frühen Serie macht. Ein Zyklus von 100 Romanen passt normalerweise in zwölf, dreizehn Bücher, manchmal mehr, manchmal weniger. Die Silberbände erscheinen viermal jährlich, im März, Mai, September und November.

Der aktuelle Bearbeiter der Silberbände, Hubert Haensel, schreibt immer wieder gern über seine Gedankengänge beim Zusammenstellen eines neuen Buches. Darauf verweise ich auch regelmäßig im Infotransmitter.

Die PLATIN-Edition hingegen fasst in schöner Regelmäßigkeit vier Romane von PERRY RHODAN NEO zusammen, die nur ganz behutsam überarbeitet werden. Es wird auch nichts gekürzt.

tl_files/comic/images/cover/neo_platin_edition/NEO_HC12.jpgSeit Oktober 2014 sind in dieser Reihe zwölf Bücher erschienen, das dreizehnte steht für den September auf dem Plan. Es sind jeweils 600 Seiten pro Buch.

Eine Besonderheit der PLATIN-Edition ist, dass jeder Band eine exklusive Geschichte enthält, die eigens für die Buchausgabe verfasst wurde. Sie stammt meist von einem der vier Autoren, die im jeweiligen Buch vertreten sind, und vertieft die Handlung oder geht auf Hintergründe ein.

Die PLATIN-Editionen erscheinen in der Regel im März, Mai, September und November. Die Zusatzgeschichten sind einzeln als E-Books erhältlich, aber nicht in Printform.

Unter dem oben angegebenen Link zu den Büchern finden sich auch die die PERRY RHODAN-Planetenromane sowie Bücher zur »Schwesterserie« ATLAN. Mit diesen werde ich mich in den nächsten beiden Ausgaben beschäftigen.

Kommandounternehmen Geheimwerft


GK: PERRY RHODAN-Terminus ist unsere aktuelle Miniserie, die zeitlich weit vor der aktuellen Handlung der PERRY RHODAN-Serie angesiedelt ist. Die von Uwe Anton konzipierten zwölf Bände spielen im Jahr 3430 n. Chr., das ist 1708 Jahre vor der Zeit des Genesis-Zyklus. Das führt uns zurück in eine Zeit, in der die Serie noch ganz andere Themen hatte und anders erzählt wurde … was sicherlich einen großen Teil des Reizes dieser Miniserie ausmacht.
tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus06.jpg
Letzte Woche war »Halbzeit«, Susan Schwartz berichtete in ihrem zweiten Beitrag für PERRY RHODAN-Terminus über »Carusos Maske«. In einer Woche kommt Band 7. Er wurde von Bernhard Kempen geschrieben und trägt den Titel »Die geheime Werft« . Der Autor schildert darin ein Kommandounternehmen, mit dem die Terraner mehr über das Heimliche Imperium erfahren wollen.

Wie ich vor zwei Wochen schon berichtet habe, geht es danach weiter mit Olaf Brills Roman-Erstling »Finale für Arcane 2«. Und mittlerweile hat unser Chefredakteur Klaus N. Frick auch schon verlauten lassen, was danach kommt: Romane von Dennis Mathiak und Dietmar Schmidt.

LK: Der Titel dieses Eintrags ist eine Hommage an K. H. Scheer. Er klingt wie ein »ZbV«-Titel … finde ich. Kommandounternehmen haben in der PERRY RHODAN-Serie eine gute Tradition – und in jener Phase, in der Terminus angesiedelt ist, ganz besonders. Da ist es doch interessant zu sehen, wie einer der »neueren« Autoren so etwas angeht. Zudem wird eine alte, furchtbare Waffe aus der Vergangenheit wieder ausgegraben …

Wie üblich, der erste Satz des Romans: »›Übergang in den Linearraum in zehn Sekunden‹, meldete Captain Miranda Carter, die Erste Kosmonautische Offizierin der CART RUDO.« Da verlassen die Raumfiguren gerade Olymp. Und Perry Rhodan wird wieder zum Risikopiloten. Hoffentlich endet das nicht so wie seinerzeit bei PERRY RHODAN-Arkon, als er die MANCHESTER zu Schrott flog …

tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus07.jpgBernhard Kempen hat bislang sieben Romane für das »erweiterte Perryversum« geschrieben, »Die geheime Werft« nicht eingeschlossen. Sein Erstling war im Juli 2004 »Im Zeichen des Kristallmondes«, Band 5 der ATLAN-Miniserie »Obsidian«. Auch zu den folgenden Miniserien steuerte er jeweils einen Roman bei. Sein derzeit letztes Engagement war im März 2011 ein ATLAN-Taschenbuch.  Hinzu kommen zwei Hefte für PERRY RHODAN-Extra.

Bereits am 26. Juni berichtete der Chefredakteur Klaus N. Frick über den seinerzeit aktuellen Stand der Terminus-Dinge. Besonders schön finde ich darin diesen Abschnitt: »Wir erhalten auf die meisten Romane einen sehr guten Zuspruch, und ich habe das Gefühl, dass wir mit der Serie viele Leser ›erwischt‹ haben – vor allem Stammleser, die unsere Serie neben der eigentlichen Hauptserie gerne ›mitnehmen‹ und als Ergänzung in den Romanen schmökern.«

Olafs Brill hat auf auf dem PERRY RHODAN-Tag in Osnabrück ein paar Infos zu seinem Schreiberlebnis bei Band 8 gegeben; die Audiodatei findet ihr hier. Auf der gleichen Veranstaltung gab es auch etwas von Dieter Schmidt zu seiner Arbeit an der Miniserie.

Wer sich generell für gesammelte Reaktionen zu PERRY RHODAN-Terminus interessiert: Im PERRY RHODAN-Forum gibt es einen Sammelstrang dazu.

Tiefer ins NEO-Andromeda


GK: PERRY RHODAN NEO ist die seit 2010 laufende »Neufassung« der PERRY RHODAN-Serie unter dem Slogan »Die Zukunft beginnt von vorn«. Die Romane erscheinen zweiwöchentlich als Taschenhefte mit 160 Seiten Umfang. Sie bedienen sich der Motive der frühen Serie, erzählen diese allerdings nicht sklavisch nach, sondern entwickeln ihr eigenes Universum – das manchmal das »Neoversum« genannt wird (im Gegensatz zum »Perryversum«, mit dem oft die Erstauflage und ihr Umfeld bezeichnet wird).

Mittlerweile ist die Serie in Andromeda und der zehnbändigen Staffel »Die zweite Insel«. Zuletzt haben Perry Rhodan und seine Begleiter in Arno Endlers »Werkstatt im Weltall« die Paddler und ihre Werftplattform KA-preiswert getroffen – was nicht ganz so problemlos vor sich ging.

Die MAtl_files/comic/images/cover/neo/neo152.jpgGELLAN ist also immer noch beschädigt und muss sich nun alternative Reparaturmöglichkeiten suchen. Aber davor kommt NEO 152. Kai Hirdt schildert in seinem Roman »Der Feind meines Feindes«, wie es der Expedition der Menschen weiterhin ergeht. Dabei erhalten die Terraner erste Einblicke in die Machtstrukturen von Andromeda – und die von ihnen ausgehenden Gefahren …

LK: In diesem Band treffen die Menschen zum ersten Mal auf die Thetiser. Warum die wohl so heißen …?

Der Roman hatte nur einen Arbeitstitel: »Gestrandet auf Greenyard«. Und genau das passiert auch:

Perry Rhodan und Autum Legacy stranden auf einem wilden Dschungelplaneten. Wie sagt das Exposé so schön: »Ein weiteres klassisches Planetenabenteuer, das ohne große Vorkenntnisse genossen werden kann.

Der Fokus liegt auf einer spannenden Handlung und den Beziehungen zwischen den Figuren.« Der große Rahmen geht aber auch nicht verloren, denn: »Am Ende enthüllen wir erste Hinweise darauf, dass die Themen Maahks, Bestien und ANDROS miteinander verknüpft sind.« Das sollte niemanden verwundern – die vorherigen Staffeln stehen ja nicht ohne Zusammenhang im großen Ganzen.



»PERRY RHODAN lesen«


GK: Wissenschaftliche Studien zum Thema PERRY RHODAN sind so häufig nicht. Nun aber ist es wieder soweit: Bereits erschienen ist die im Titel benannte Studie von Mirjam Nast mit dem Untertitel »Zur Serialität der Lektürepraktiken einer Heftromanserie« im Transkript-Verlag.

tl_files/comic/images/news/news/Nast_Fachbuch.jpgDie Autorin beschäftigt sich mit den Lesegewohnheiten der PERRY RHODAN-Fans.

Das Buch umfasst 346 Seiten und wird 39,99 Euro kosten. Man kann es direkt über den Verlag bestellen, aber auch über Versandhändler wie Amazon oder direkt im Buchhandel (ISBN 978-3-8376-3876-9).

LK: So viele taugliche aktuelle sekundärliterarische Werke zu PERRY RHODAN sind mir gar nicht bekannt.

Im Jahr 2003 erschien im Berliner Archiv der Jugendkulturen der von Klaus Bollhöfener, Klaus Farin und Dierk Spreen herausgegebene Tagungsband »Spurensuche im All« (ISBN 978-3-9360-6888-7). Er versammelt die Beiträge der Tagung »PERRY RHODAN – Ein Phänomen der Populärkultur« vom 11. bis 13. Juli 2003 im Archiv der Jugendkulturen, Berlin. Zu den Beiträgern gehören u.a. Dierk Spreen, Hartmut Kasper, Regina Schleicher, Hans Esselborn und auch ich. Das Buch ist als gibt es als E-Book (zum Beispiel bei Amazon für den Kindle). Tagungsberichte findet ihr hier.

Der zweite Beitrag ist die Dissertation von Rainer Stache an der Freien Universität Berlin mit dem Titel »PERRY RHODAN – Überlegungen zum Wandel einer Heftromanserie«, auch bereits ursprünglich 1986 veröffentlicht – aber 2002 in einer überarbeiteten Fassung bei Shayol erschienen.

Neue Fan-Romane


GK: Neben den ganzen offiziellen Produkten, die der Verlag herausbringt, blühen auch jede Menge Fan- oder Amateur-Romane.

tl_files/comic/images/news/news/FanEdition19.jpgSo veröffentlicht die PERRY RHODAN-FanZentrale (PRFZ) seit 1999 eine Reihe von Fan-Romanen in unregelmäßigen Abständen. Gerade ist Band 19 erschienen. Er heißt »Planet der alten Gärten« und stammt von Judith Fandrich.

»Planet der alten Gärten« ist als Paperback im Format DIN A5 erschienen und hat einen Umfang von 166 Seiten. Wie die meisten Ausgabe der Reihe (einige sind vergriffen) könnt ihr den Roman im Space Shop der PRFZ bestellen.

GK: Noch etwas länger auf dem Markt (nämlich seit 1995) ist die Serie »Rätsel der Galaxien«, von der im Dezember 2016 Band 42 (!) erschienen ist.

Hier hat Klaus N. Frick seine Eindrücke zur Serie niedergelegt. Herausgeber der Serie ist der Science Fiction Club Black Hole Galaxie.


Hinter den Materiequellen: Das Heimliche Imperium


In dieser Rubrik befasse ich mich mit Hintergründen zur PERRY RHODAN-Serie, die mir aus diversen Gründen interessant erscheinen.

LK: In PERRY RHODAN-Terminus haben es unsere Helden mit den Cynos und deren Heimlichem Imperium zu tun bekommen. Dieses ist uns zwar aus der Heftromanserie bekannt, aber erst seit dem Schwarmzyklus (Band 500 bis 569).

Zu den Hintergründen:

Vor 1,6 Millionen Jahren wird den Cynos die Leitung des lokalen Schwarms übertragen. Seinen Herrschern, den Neun Imaginären, stehen die Ewigen Brüder Imago I und Imago II als Diener zur Seite. Um sich auf die Schaffung des Energiewesens Tabora (den »Schlüssel zur Macht« im Schwarm) konzentrieren zu können, übertragen die Cynos später einen Teil ihrer Aufgaben an die von ihnen geförderten Karduuhls. Diese sind nachträglich in den Schwarm aufgenommen worden, weil wichtige Hilfsvölker ausgefallen waren.

Als der Schwarm vor einer Million Jahren durch die Milchstraße zieht, kommt es zur von dem im Hintergrund operierenden Mächtigen Bardioc von langer Hand geplanten Revolte der Karduuhls gegen die Cynos. Dank des Cyno-Verräters Hesze Goort gelangt das Tabora in die Hände der Karduuhls.

Diese übernehmen die Macht und vertreiben die überlebenden Cynos aus dem Schwarm. Die intelligenzsteigernde Erhöhung der Gravitationskonstante durch den Schwarm wird manipuliert, so dass sie stattdessen als Verdummungsstrahlung wirkt, damit die Karduuhls die Welten der Galaxien, die der Schwarm durchquert, ungestört zur Fortpflanzung nutzen können.

Während die Neun Imaginären sich auf die im Hyperraum verborgene Schaltwelt Stato II retten, fliehen die Ewigen Brüder Imago I und Imago II mit vielen ihrer Artgenossen in die Milchstraße. Die Cynos bauen dort ein Heimliches Imperium (gelegentlich auch »Wahres Imperium« genannt) auf und warten eine Million Jahre auf die Rückkehr des Schwarms. Sie beeinflussen die Zivilisationen auf den bewohnten Welten in ihrem Sinn, wobei je nach der Bedeutung des Planeten entweder drei, fünf oder neun Cynos tätig sind. Das Ziel aller Aktivitäten ist die Rückeroberung des Schwarms.

Während seines Exils auf Terra wird Atlan mit den Cynos Nahith Nonfarmale, Sardaengar alias Cagliostro und Imago II alias Nostradamus konfrontiert. Von diesen wird nur Nostradamus in der Heftromanserie erwähnt. Von Nonfarmale erfährt der Leser erst aus den Atlan-Zeitabenteuern (er taucht in insgesamt sechs davon als Atlans Gegenspieler auf).

Die Cynos tauchen erstmals im November 3441 n. Chr. während der Konferenz der Immunen auf Dessopato auf, wo sie mit einem schwarzen Diskusschiff landen und mit drei schwarzgekleideten Delegierten an der Konferenz teilnehmen. Sie erklären, unbeteiligte Zuschauer zu sein, aber doch interessiert an den Beschlüssen, die auf Dessopato getroffen würden. Die Fremden berichten, dass ihr Heimliches Imperium durch das Eintreffen des Schwarms bedroht werde, sie selbst aber nicht aus dem Schwarm kämen. Sie verhindern zwei Anschläge auf Atlan und Perry Rhodan und zeigen sich kaum enttäuscht darüber, dass die Konferenz keinerlei Ergebnisse erbringt. Das steht in PR 519, »Das Heimliche Imperium« von William Voltz, Juli 1971.

Perry Rhodan lässt nach den Fremden Ausschau halten. Nach einiger Recherche werden diese als Wesen eingestuft, die ihre eigenen Pläne verfolgen und dabei keinerlei Rücksicht auf die von ihnen beeinflussten Kulturen nehmen. Die Bestätigung dafür erhalten die Terraner, als Cynos die Bemühungen terranischer Forscher um ein Mittel gegen die Verdummung zu verhindern suchen. Es kommt zu mehreren Zusammenstößen. Und natürlich wird klar, dass die Cynos die einstigen Herrscher des Schwarms sind.

Erst im Jahr 3443, nachdem das Solsystem in den Schwarm aufgenommen worden ist, können sich die Cynos zu einer Art Bündnis mit den Terranern durchringen, spielen aber weiterhin ihr eigenes Spiel. Durch die Befreiung des Taboras durch Gucky erhält der Cyno Schmitt Zugang zu allen Anlagen von Stato II. Es bedarf allerdings der Unterstützung der Solaren Flotte, dass Imago II alias Nostradamus für die Cynos die Kontrolle über den Schwarm übernehmen kann.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Terranern und Cynos verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den Partnern wieder: Imago II verweigert den Terranern die Rückkehr in die Milchstraße, da die Cynos nach der Übernahme des Schwarms ein tatkräftiges Hilfsvolk benötigen. Perry Rhodan beharrt allerdings darauf, in der Milchstraße zu bleiben. Schließlich gibt Nostradamus nach: Das Solsystem wird aus dem Schwarm entlassen und an seinen angestammten Platz zurückgebracht.

All dies ereignet sich im großen Rahmen der Serie deutlich nach der Handlung von PERRY RHODAN-Terminus. Wie passt es also in den Serienhintergrund, dass Perry Rhodan nun schon 3430 n. Chr. auf Vertreter des Heimlichen Imperiums stößt?

Ihr werdet es sehen …

Was es sonst noch so gab




Ich bin im wirklichen Leben Lehrer. Als solcher fühlt man sich seiner Klasse gegenüber oft so wie der Haluter Icho Tolot: Man ist mit einer Horde von 20 bis 25 »Kleinen« geschlagen, auf die man aufpassen muss (gelegentliche Drangwäsche inklusive). An dieser Stelle plausche ich ein wenig darüber, nach Möglichkeit in einem PERRY RHODAN-Kontext. Im Moment sind allerdings Ferien. Das ist wie ein Zykluswechsel mit einer tatsächlichen Pause dazwischen, in der keine Romane erscheinen – oder, vielleicht das bessere Beispiel, wie das Warten von einer Miniserie auf die nächste.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

Impressum
Der PERRY RHODAN-Infotransmitter ist eine kostenlose E-Mail- und
Internet-Publikation der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Postanschrift:
Pabel-Moewig Verlag KG
PERRY RHODAN-Kommunikation
Postfach 23 52,
D-76413 Rastatt

E-Mail:
infotransmitter@perryrhodan.net
Internet:
http://www.perry-rhodan.net

Verantwortlich: Philine-Marie Rühmann (v.i.S.d.P)

Wir haben keinen Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte fremder
Seiten. Gemäß eines Urteils des Landgerichts Hamburg vom 12. Mai
1998 distanzieren wir uns von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten.

Falls Sie zukünftig keinen PERRY RHODAN-Infotransmitter mehr erhalten
möchten, können Sie ihn hier abbestellen.