PERRY RHODAN Infotransmitter
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Good afternoon!

Rainer Nagel


60 Ausgaben hat es gedauert, aber heute ist es soweit – wir präsentieren den ersten Interkontinentalen Infotransmitter, geschrieben in Nashville, Tennessee, USA.

Während zu Hause Osterferien sind und von meinen Kleinen von daher wenig zu berichten ist (außer, dass termingerecht der Katoraumschrank entrümpelt und die Uhr aufgehängt wurde), bin ich hier mit einer Kollegin und 25 Schülerinnen und Schülern auf unserem USA-Austausch. Vom 29. März bis zum 2. April waren wir in New York (was ganz schön stressig war), und nun gehen die Zehntklässler drei Wochen lang auf insgesamt vier Schulen in Nashville. Ab und zu sehen wir uns an, was sie da machen, aber an sich ist ganz schön viel Zeit für andere Sachen. Zum Beispiel das Schreiben von Infotransmittern.

Oder für das Lesen von Exposés. Da geht es um jemanden, dessen Name mit »B« anfängt, und was dieser Person denn seit dem vorletzten Zyklus so alles passiert ist. Und wo sich die Person jetzt aufhält. In den aktuellen Romanen hingegen bewegen wir uns auf den Spuren einer ganz anderen Person, nämlich jener, die wir in Band 2900 aus den Adaurest eingeführt haben. Mal sehen, wo uns das hinführt …

Wir reichen heute noch ein paar Infos nach, die sich mit dem Zyklusbeginn befassen. Natürlich gibt es Neues zu PERRY RHODAN-Terminus, und PERRY RHODAN NEO darf natürlich auch nicht fehlen. Wir bringen einen kurzen Rückblick auf die Leipziger Buchmesse und vermelden zudem Fortschritte bei den zweiten PERRY-RHODAN-Tagen der FanZentrale. »Hinter den Materiequellen« befasst sich, sicherlich nicht ganz unerwartet, mit der Rolle von New York in PERRY RHODAN.

Hinter den Kulissen des Kosmischen Erbes




tl_files/comic/images/news/news/Kai mit seiner ersten EA.jpegWenn ihr diese Zeilen lest, ist gerade PERRY RHODAN 2903 erschienen: »Der Bund der Schutzgeister« von Kai Hirdt – sein Einstieg in die Erstauflage unserer Serie.

Anlässlich dieses Ereignisses hat Michael Marcus Thurner ein zweiteiliges Interview mit unserem »Jüngsten« geführt. Teil 1 findet ihr hier, während es dort zu Teil 2 geht.

Noch vier weitere Romane im Jahr 2017, so, so.

Der nächste davon ist laut aktueller Planung Nummer 2908.

Band 2900, Verena Themsens »Das kosmische Erbe«, ist ja nun schon vier Wochen auf dem Markt und wird eifrig diskutiert, z.B. hier im PERRY RHODAN-Forum.

Die Autorin hat sich in einem zweiteiligen Interview mit Michael Marcus Thurner (Teil 1, Teil 2) ausführlich dazu geäußert, was ihr beim Schreiben so alles durch den Kopf ging – und wie sie Perry Rhodan charakterisiert sehen möchte. Darüber hinaus erfahren wir auch einiges über ihre Arbeit als Datenrechercheurin.

Und wir verweisen noch einmal auf die elegante Zusammenfassung des »Genesis«-Zyklus von Expokrat Wim Vandemaan in zwei Sätzen »Die Menschheit hat ihren Mentor verloren, die Superintelligenz ES. Nun müssen die Terraner ihren Weg zu den Sternen aus eigener Kraft suchen.«

PERRY RHODAN-Terminus rückt näher und näher …

 

 


Wenn ich am 24. April aus Tennessee zurückkomme, ist Band 1 von PERRY RHODAN-Terminus bereits seit drei Tagen im Handel – am 21. erscheint Uwe Antons Miniserienauftakt »Zeitspringer«.

Jetzt hatte ich ja versprochen, ich würde den ersten Satz des ersten Bandes im Infotransmitter vorabveröffentlichen. Nun ist mit aber der bereits erwähnte »Sinco Venethos« in der Facebook-Gruppe teilweise zuvorgekommen und hat das erste Wort des ersten Satzes des ersten Bandes verraten. Das müsst ihr dann aber selbst suchen, da bin ich ganz strikt. Von mir gibt es jetzt nur noch den ersten Satz des ersten Bandes ab dem zweiten Wort: »… ist er!«

tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus01.jpgEbenfalls in der FB-Gruppe wird der Kommentar eines Vorablesers zitiert: »Mich fasziniert an dem Start in die Erzählung, dass die Protagonisten mit konkreten Interessen und Problemen mit- und gegeneinander agieren. Im Laufe der Story sind die Akteure durch die Handlung gezwungen, ihre Werte und Loyalitäten zu überdenken. Obwohl Perry Rhodan zunächst nur unverständliche Fragmente einer fast unglaublichen Geschichte kennenlernt, wird ihm klar, dass er dieses Rätsel unter allen Umständen lösen muss .... «

Und dann auch noch einmal gesammelt Titel und Untertitel der Bände 1 bis 3:

Heft 1: »Zeitspringer«: »Die Vergangenheit wird lebendig – uralte Obelisken weisen den Weg«.
 Heft 2: »Flucht durch Terrania«: »Im feindlichen System – die Zeitspringer in der Hauptstadt der Erde« 
Heft 3: »Konfrontation auf Mimas«: »Im Wettlauf mit der Zeit – tödlicher Poker in Vergangenheit und Zukunft«.

Uwe Anton lässt vermelden: »In Band 2904 erscheint eine Leseprobe. Dann wissen wir mehr. 
Wir werden Alaska Saedelaere, Icho Tolot und Gucky an Bord haben.« Das hat im Forum bei einigen Lesern zu Verwirrung geführt, da Terminus doch kurz nach Band 2899 einsetzt, Icho Tolot aber gar nicht auf der RAS TSCHUBAI sei … (über Alaska hat sich offenbar niemand gewundert).

Forist »Goedda« fasst das so zusammen: »Falls Icho Tolot ein Fehler ist, bleibt noch Zeit ihn zu korrigieren. Falls Icho kein Fehler ist, dann müssen wir einfach die Terminus-Hefte kaufen und lesen, um zu erfahren wie alles vonstatten gegangen ist.« Tja, wo er Recht hat, hat er Recht.

Über die Obelisken wurde schon mehrfach spekuliert, nicht zuletzt hier. Nun gibt es ganz aktuell einen kurzen Romanauszug dazu.

Wie es weitergeht, ist ab dem 21. April 2017 zu lesen – dann erscheint der erste Band von PERRY RHODAN-Terminus: als Heftroman im Zeitschriftenhandel, als E-Book in allen relevanten Shops wie Amazon und als Hörbuch bei Eins A Medien.

Bühne frei für die NEO-Gurrads


tl_files/comic/images/cover/neo/neo145.jpgDie METEORA-Staffel hat heute Halbzeit: Mit Rüdiger Schäfers »Hafen der Pilger« (übrigens laut Exposé auch der Arbeitstitel) befassen wir uns in Band 145 von »Die Zukunft beginnt von vorn« weiter mit den Erlebnissen Perry Rhodans und Tuire Sitarehs.

Und die Spur zu METEORA wird langsam erkennbar …

Das Exposé meint: »In diesem Band erkunden wir die näheren Verhältnisse in Sagittarius respektive in dem der Zwerggalaxis vorgelagerten Kugelsternhaufen Suurt (Messier 54). Dort lernen wir die Gurrads und ihre Kultur kennen, die uns bis zum Finale der Staffel begleiten wird.«

Um Pilger bzw. Perry und Tuire geht es dann auch in zwei Wochen, wenn Susan Schwartz über den »Schatz des Pilgerschiffes« schreibt. Das wird ein buntes Planetenabenteuer von hohem Unterhaltungswert.

An anderer Stelle plauscht unser Chefredakteur Klaus N. Frick über den gerade erschienenen 11. Band der PLATIN-Buchausgabe von NEO – und ist sehr zufrieden damit. Band 12 erscheint übrigens im Mai unter dem Titel »Die Mutanten-Krise« und enthält die ursprünglichen Bände 45 bis 48. Zusätzlich enthalten ist die exklusive NEO-Story »Jespers Reise« von Christian Montillon.

Und wenn wir schon von unserem Chefredakteur sprechen … Nahezu panikartig hält sich ja in bestimmten Kreisen das Gerücht, wir wollten die PR-Erstauflage und NEO zusammenlegen oder doch zumindest ein sogenanntes Crossover publizieren, also eine übergreifende Handlung, die beide Serien miteinander verbindet. Im Comic-Bereich ist so etwas ja durchaus nicht selten, und da es ja auch zwei Perry-Comics gibt, ist das sicherlich ein weiterer Beweis …

Dem ist Klaus N. Frick jetzt energisch entgegengetreten und verkündet ganz klar die Meinung: Es wird kein Crossover geben!

So schaut’s aus.

PERRY RHODAN war auf der Leipziger Buchmesse


tl_files/comic/images/news/news/2017_Leipzig_Messestand_PR_3_Besucher.jpgVom 23. Bis 26. März 2017 fand die Buchmesse in Leipzig statt. Natürlich war PERRY RHODAN dort mit einem eigenen Stand vertreten. Und ebenso natürlich gab es Frage- und Autogrammstunden mit unseren Autoren und Künstlern.

Klaus N. Frick hat sich in zwei Logbucheinträgen zu Leipzig geäußert: Hier ist ein Bericht vom Messesamstag, und eine Nachbetrachtung gibt es auch.

Hier schreibt Klaus N. Frick: »Andreas Eschbach saß dann am Sonntag eine halbe Stunde bei uns herum, hat – gefühlt – drei Dutzend Kekse gefuttert und zwei Tassen Kaffee getrunken. Ach so, und geredet haben wir auch.« Und hier berichtet er von einer leicht absurden Begegnung …

Robert Corvus hat in Schreibzeichen 73 unter anderem einen Bericht über die Messe.

Christina Hacker hat auch schon etwas geschrieben.

Hier geht's zur Bildergalerie der Buchmesse Leipzig 2017!

Die zweiten PR-Tage der PRFZ


Wir haben schon einmal darüber berichtet, aber da es gerade auf der Homepage steht und vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein »Progress Report« bei mir eintrudelte und sich die Voranmeldeperiode ja auch langsam dem Ende zuneigt:

tl_files/comic/images/news/news/PRFZ_PR-Tage_2017.jpgDie PERRY RHODAN-FanZentrale veranstaltet vom 27. bis 28. Mai 2017 im Haus der Jugend in Osnabrück die zweiten PERRY RHODAN-Tage. Am Programm wird noch gefeilt, aber einige der Ehrengäste stehen schon fest.

So werden unter anderem Arndt Ellmer, Wim Vandemaan, Kai Hirdt, Klaus Bollhöfener und Reinhard Habeck erwartet.

Noch bis zum 30. April sind die günstigen Vorverkaufskarten erhältlich, danach wird es teurer; PRFZ-Mitglieder erhalten natürlich noch einen kleinen Nachlass. Details zu den Preisen findet ihr übersichtlich hier, das aktuelle Programm könnt ihr hier nachlesen.

Im »Progress Report« steht noch unter »Weitere Aktivitäten«:

»Die Vorschläge sind umfangreich und müssen noch geprüft werden.

Aber folgendes steht schon fest:

Mit Stolz dürfen wir mitteilen, dass das ›Urgestein‹ der PERRY-RHODAN-Conszene, Reinhard Rauscher aus München mit seinem antiquarischen Buch- und Romansortiment aus dem PERRY-RHODAN-Universum in Osnabrück anwesend sein wird. Da kann jeder nach Herzenslust stöbern. Reinhard bietet sogar allen, die ihre Perry Rhodan- und Science-Fiction-Roman- oder Buchreihe komplettieren möchten, einen besonderen Service. Sendet ihm eine Mail mit euren Wünschen, und er bringt diesen Roman, wenn er ihn vorrätig hat, mit nach Osnabrück.«

Übrigens ist das zugleich auch die Jubiläumsveranstaltung für 20 Jahre PRFZ

Hinter den Materiequellen: New York im Perryversum


Es hat eine gewisse Tradition, dass ich meine Urlaubsorte darauf abklopfe, wie sie im Universum von PERRY RHODAN dargestellt werden (gut, das hier ist nicht wirklich Urlaub, aber ihr wisst, was ich meine). Und da wir vier Tage in New York waren, bietet sich eine Betrachtung zu dieser Stadt natürlich gleichsam an.

New York spielt schon in der Frühzeit der recht amerikanophilen Serie eine große Rolle, also schon im Serienjahr 1971.

Direkt nach der Landung der STARDUST in der Wüste Gobi im Sommer 1971 möchte Clark G. Flipper in die USA zurückkehren.

Er erhält eine »Abfindung« von 5000 Dollar und bucht eine Passage von Darwin nach New York (der Flughafen wird nicht genannt), wird jedoch vorher in Australien verhaftet – so geschildert in Band 2, »Die dritte Macht« (damals tatsächlich noch kleingeschrieben) von Clark Darlton, September 1961.

Und während Homer G. Adams ja durchaus Brite ist (wie wir ja gerade in der Erstauflage wieder betonen), wird seine Firma, die General Cosmic Company (GCC), nach ihrer Gründung 1971 in New York ansässig. Die erste Niederlassung liegt in einem zweiundzwanzigstöckigen Hochhaus an der Ecke Broadway/Fifth Avenue im 7. bis 9. Stock – eine durchaus noble Gegend, da waren wir auch (leider ohne Spuren der GCC zu entdecken). W.W. Shols schreibt in seinem Band 6 (»Das Mutanten-Korps«, Oktober 1961):

»Wenn man von der Ecke Broadway/Fifth Avenue nach Norden geht, erreicht man linker Hand ein 22stöckiges Hochhaus, das etwa gegen Ende der dreißiger Jahre erbaut wurde. Seine Fassade ist kaum noch erkennbar, da etwa drei Dutzend Firmen ihre Neonreklame daran aufgehängt haben. Über die Schönheit oder Hässlichkeit dieses Schmucks machte sich in New York seit langem niemand mehr Gedanken, denn letzten Endes sah dieses Haus nicht anders als die übrigen in Manhattan aus. Lediglich in einigen Büros der Nachbarschaft fiel es auf, dass an einem sonnigen Montag in der Frühe sich Bauarbeiter an der Fläche zwischen dem siebenten und neunten Stockwerk zu schaffen machten. Die Reklame für eine Zahnpastamarke, für ein Haarwasser und für einen rutschfreien Autoreifen verschwand innerhalb weniger Stunden. Bis zum Abend prangten an derselben Stelle die drei großenmBuchstaben GCC in Gelb mit blauen Konturen. Allein das Tempo der Montage war bewundernswert und ließ für nachdenkliche Beobachter durchaus Rückschlüsse auf die Mentalität des Auftraggebers zu.«

Insofern nimmt es wenig Wunder, dass im Sommer 1972 die Individual-Verformer New York angreifen, indem sie die wichtigsten Persönlichkeiten in Verwaltung, Polizei, Radio, Industrie und Medien übernehmen – offensichtlich halten sie New York für wichtiger als Galakto-City, was aufgrund der Größenverhältnisse ja auch hinkommt. Sie errichten sogar einen Energieschirm um die Stadt. Die acht Millionen New Yorker leben allerdings nur drei Tage unter der Fremdherrschaft, denn Perry Rhodan und seine Mannen (mit der gelegentlichen Mutantenfrau dabei) finden die Originalkörper der IV in Kanada. Die GOOD HOPE macht während der Befreiungskämpfe am Empire State Building fest (da waren wir nicht, wir waren auf dem Rockefeller Center – das ist zwar niedriger, aber die Aussicht besser). Der Roman ist wieder ein Shols, nämlich Band 9 (»Hilfe für die Erde«) vom November 1961.

Als wir New York in PR 28 (»Der kosmische Lockvogel« von K. H. Scheer, März 1962, spielt im Jahr 1982) wiedersehen, hat die Stadt eine Raumbasis erhalten. Sie ist mit zehn Millionen Einwohnern immer noch das wichtigste Wirtschaftszentrum der Erde.

Dies liegt vor allem an der wachsenden Bedeutung der GCC, die ihr Hauptquartier immer noch dort unterhält.

Dies nutzen Robotagenten der Springer, indem sie die 600 hier stationierten Roboter der GCC umprogrammieren. Und so wird in New York ein Sekretärsroboter zum »Kaiser von New York« (Band 31, April 1962, wiederum von W. W. Shols – erkenne ich da ein Muster?). Perry Rhodan höchstpersönlich trifft mit der STARDUST II über dem GCC-Hochhaus ein –  wobei das Schiff in der Innenillustration im Heft über dem Empire State Building schwebt, wohl des ikonischen Wiedererkennungswertes wegen. In der weiteren Auseinandersetzung zerstören die Roboter ganze Straßenzüge. Die Truppen der Terranischen Abwehrföderation können aber dank der Feuerunterstützung durch die STARDUST schließlich die Roboter besiegen.

Danach sehen wir New York erst einmal nicht wieder. Ich nehme an, es hat nicht nur etwas damit zu tun, dass W. W. Shols nicht mehr für die Serie schrieb, sondern auch damit, dass sich der Fokus der Handlung des ersten Zyklus nun auf Snowman sowie die Reise nach Arkon verschiebt. Und nach dem Zeitsprung zwischen Band 49 und Band 50 hat Terrania die Rolle New Yorks als wichtigste Stadt des Planeten ohnehin voll übernommen.

Nicht vergessen wollen wir natürlich, dass zwei unserer frühen Helden gebürtige New Yorker sind: Reginald Bull wird am 14. Mai 1938 in Queens geboren (sagt zumindest Hubert Haensel in seinen »Kosmos-Chroniken« 1), Julian Tifflor laut PR 28 am 15. September 1961 schlicht in New York, wo seine Familie auf Long Island lebt. Über Tiffs immer noch enge Verbundenheit zu New York haben ja gerade im Zyklus »Die Jenzeitigen Lande« viel erfahren.

Wir springen noch ein wenig weiter in die Zukunft des Perryversums, wir Zeitspringer. Und zwar in den Aphilie-Zyklus, also die Bände 700 bis 749 und das Handlungsjahr 3580. In dieser Zeit sind viele Hochhäuser New Yorks sowie die Dockanlagen und angrenzende Lagerhäuser verfallen (PR 703, »Jagd der Outsider« von Hans Kneifel, Februar 1975; auch die nachfolgenden Informationen stammen aus diesem Roman). Im Regierungsviertel der Stadt kann man unter anderen den Regierungspalast finden – einen massiven Gebäudekomplex, dessen mit riesigen Fenstern ausgestattete Fassaden durch Schutzschirme bedeckt sind. In seiner unmittelbaren Nähe liegt das »Theater« – eine riesige Versammlungsstätte unter freiem Himmel, die einem antiken Amphitheater nachempfunden ist.

Im August 3580 jagt Jocelyn, der Specht, einer der Outsider, in New York Immune. Die Regeneration (ein gewaltbereiter Zusammenschluss Immuner in Nordamerika mit ewta 300 Mitgliedern) plant im August 3580 die Machtübernahme in New York. Dazu führt sie einige Propagandaaktionen in der Innenstadt durch und versucht, einen Anschlag auf Jeremy Beiger, den Regierungsbeauftragten, durchzuführen. Das Attentat misslingt, die Agenten werden von Jocelyn getötet.

Sicherlich leidet New York ebenso wie jede andere Stadt unter den Begleiterscheinungen der Rückversetzung der Erde ins Solsystem, auch wenn wir nichts darüber hören. Viel Schaden kann aber nicht angerichtet worden sein, denn schon im Jahr 3586 kann die Wyngerin Demeter wieder über die Skyline New Yorks staunen (Heft 864, »Demeters Flucht« von H. G. Francis, März 1978). Im Folgejahr, als die Evakuierung Terras aufgrund der Orbiter-Krise ansteht, verzeichnet New York die höchste Mordrate seit Gründung der LFT (PR 973, »Das seltsame Genie« von H. G. Francis, April 1980).

Relativ unbeeindruckt von allen Irrungen und Wirrungen auf der Erde scheint die Freiheitsstatue zu sein (nicht so wie der arme Eiffelturm in Paris, den 2114 n. Chr. die Laurins zerstören – das war Kurt Brand in Heft 142, »Agenten der Vernichtung« vom Mai 1962; in Michelle Sterns »Geheimplan Quinto-Center«, Band 3 der »Sternensplitter«-Trilogie in den FanPro-ATLAN-Taschenbüchern, Mai 2011, ist der Turm wieder aufgebaut, hat jetzt aber eine andere Farbe). Im Jahre 429 NGZ jedenfalls besichtigt Stalker Lady Liberty (ich hätte nie gedacht, einmal etwas mit Stalker gemein zu haben …), die demzufolge die verstrichenen zwei Jahrtausende gut überstanden hat (PR 1261, »DEVOLUTION« von Ernst Vlcek, November 1985). Die Herrschaft der Cantaro während der Monos-Ära gibt allerdings auch ihr den Rest, so dass sie rekonstruiert werden muss. Im Jahre 1212 NGZ steht sie wieder auf ihrem Platz (Band 1694, »NATHAN stirbt« von H. G. Francis, Februar 1994 – erkennen wir da einen legitimen Nachfolger für W. W. Shols als New-York-Spezialist …?)

Und sicherlich wurde die Freiheitsstatue auch in Sicherheitsverwahrung gelegt, als die Erde vor dem Angriff der Tiuphoren in den Abschlussbänden des Zyklus »Die Jenzeitigen Lande« evakuiert wird.

Julian Tifflor hingegen scheint kein großer Freund der Freiheitsstatue zu sein. Als Atlan in PR 2866, Michael Marcus Thurners »Die Finale Stadt: Turm« (Juli 2016) von Pamela Bess durch die für den Atopen Tifflor geschaffene Rekonstruktion der Stadt um 1955 geführt wird, hat er ein denkwürdiges Erlebnis:

»Ich nickte und ging weiter schweigend neben ihr her. Zwischen vereinzelt dastehenden Bäumen sah ich bereits, was sie uns zeigen wollte: die Freiheitsstatue.

Symbol der Hoffnung für Millionen von Zuwanderern, die über den Atlantik geschippert waren und sich auf dem amerikanischen Kontinent eine neue Existenz hatten aufbauen wollten.

Sie bestand aus einem Skelett aus Stahl, über das schwere Holzträger aufgezogen worden waren, die wiederum die dünne Kupferschicht trugen. Die Statue of Liberty war in Paris erbaut und von Einwanderern auf Bedloe Island aufgerichtet worden, auf diesem winzigen Eiland südwestlich von Manhattan. Eine Frauengestalt, die …

Ich hielt inne. Denn dort, wo sich die Freiheitsstatue befinden sollte, in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern Luftlinie, thronte die Gestalt eines Mannes, der in Tiffs Jugend offenbar eine große Rolle gespielt hatte: Bob Dylan mit umgehängter Gitarre.«

Kleines Schmankerl noch zum Abschluss: Im Jahre 1461 NGZ fährt Perry Rhodan vom New York Regional Space Port (ob das noch die Raumbasis aus Band 28 ist …?) mit einem rollfähigen Gleiter zu seinem Verwandtenbesuch in Manchester (PERRY RHODAN-Jupiter 1, »Kristalltod« von Wim Vandemaan und Kai Hirdt, Juli 2016).

Sicher habe ich hier einiges vergessen. Ich gehe davon aus, dass unsere Datenspezialisten sich bei mir melden werden, damit ich es im nächsten Infotransmitter nachtragen kann.

Ebenso in der nächsten Ausgabe bringe ich, was wir 2010 im Rollenspiel-Quellenband »Die Liga Freier Terraner« unter eifriger Mithilfe von Rainer Castor für New York im Jahre 1344 NGZ veröffentlicht haben, das ist bestimmt auch ganz interessant – und hat ja schon Tradition.

Bye now!


So endet der erste Transatlantische Infotransmitter.

Ich denke, es wird noch einen weiteren aus dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen geben, da ich am 21. April noch in Nashville bin. Und nein, es wird kein »Hinter den Materiequellen« zu Nashville geben, da ist einfach nichts zu holen – sieht man von einem terranischen Leutnant dieses Namens ab, der in PR 168 (»Die Eisfalle« von William Voltz, November 1964) Dienst auf der Station ESS-1 in der galaktischen Eastside tut.

Hinweise auf PERRY RHODAN in den USA konnte ich bislang übrigens noch nicht ausfindig machen.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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