PERRY RHODAN Infotransmitter
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größten Science-Fiction-Serie der Welt
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Perryversische Grüße!







Rainer Nagel


Dieser Infotransmitter kommt wieder in einer etwas regelmäßigeren Schiene, und so wird das hoffentlich den Rest des Jahres über bleiben. Obwohl, da sind die Sommerferien mit ihren zwei Wochen Großbritannien … aber zwei Wochen sind keine drei, da findet sich schon eine Lösung.

Meine Kleinen sind aus dem Praktikum zurück. Da sie in jenen beiden Wochen die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse verpasst haben, gab es in den ersten Stunden des zweiten Halbjahres Gesprächsbedarf genug. Leylâ hat ihr Praktikum übrigens in einem Buchladen absolviert. Die meistverkauften Bücher waren wohl Michael Houellebeqcs »Unterwerfung« (aus aktuellem Anlass) und nach wie vor Giulia Enders’ »Darm mit Charme«. (»Das hab’ ich zum Geburtstag bekommen«, warf Annika ein, »aber ich hab’ nicht verstanden, warum.«) SF und Fantasy scheinen gerade keine Konjunktur zu haben, PERRY RHODAN hat sie gar nicht erwähnt. Schade.

Kurz vor dem Abgabetermin des Infotransmitters sind neue Exposés gekommen. Die ab Band 2800. Ich habe aber noch nicht ernsthaft hineinsehen können. Ehrlich. Ich zitiere dazu kurz aus dem Exposé für Band 2799: »Und jetzt? Perry Rhodan und Atlan sehen sich und sehen Gholdorodyn ratlos an. ›O lala‹, meint dieser: Keine Ahnung.« Wenn selbst unser Kranführer es nicht weiß, was soll ich dann tun? Der Infotransmitter muss ja raus ...

In den neu eingetroffenen Satzversionen hingegen befassen wir uns mit dem vor einiger Zeit schon erwähnten Großreinemachen im Solsystem. Nicht zuletzt geht es hier auch um das Hütchenspiel. Und wusstet ihr schon, dass es drei verschiedene Arten von Jaj gibt?

Dieser Infotransmitter bietet einen kleinen Teaser zum neuen Zyklus, wieder einmal brandaktuell das Neueste zu den Hörspielen, Produktinformationen zu PERRY RHODAN NEO, einen Hinweis auf das PR-Jahrbuch 2013 des SFC Universum sowie einen Verweis auf Christian Montillons wiederbelebtes Bloggen. Und den zweiten Teil der Abhandlung zu Kairo im Perryversum.

Die Merkhilfe aus der Fortbildung für die Nummer 9 war übrigens ein Tor. Verstanden habe ich das ungefähr so wie Annika den »Darm mit Charme«. Es hing wohl damit zusammen, dass so ein Tor zwei Seitenwände und einen Deckenbalken hat, macht also drei, und wenn man das mit drei multipliziert, bekommt man neun. Ja. Nun. Das ist aber trotzdem nicht unpassend, denn wie ich seit der letzten Ausgabe weiß, ist neun die Höchstzahl an Themen (Einleitung und Abschied eingeschlossen), die ein Infotransmitter aus technischen Gründen enthalten kann. Insofern war die letzte Ausgabe tatsächlich zum Bersten voll.

In die Jenzeitigen Lande!
















PERRY RHODAN-Logo
Es weiß bestimmt schon fast jeder (von zwei Beibootpiloten auf Deck 27 der RAS TSCHUBAI vielleicht einmal abgesehen), aber der mit Band 2800 am 17. April 2015 beginnende neue Zyklus trägt nun auch ganz offiziell den Namen »Die Jenzeitigen Lande«.

Wim Vandemaan und Christian Montillon liefern gerade die ersten Exposés, die den mit Band 2700 eröffneten großen Handlungsbogen weiter fortspinnen. Der neue Zyklus setzt die bisherige Geschichte um das Atopische Tribunal fort, eröffnet aber dennoch eine neue Ebene, die die Geschehnisse in ein neues Licht rückt. Selbstverständlich werden wir die bisher angerissenen Entwicklungen (vor allem natürlich die in der Milchstraße) nicht aus den Augen verlieren, und so manches Rätsel, das derzeit noch als ungelöst einzustufen ist, steht auf der Liste.

Hier ist der Link zur offiziellen Verlautbarung.

Erlebe den Startschuss der »Plejaden«-Hörspielstaffel ... im Planetarium Hamburg!














Am 2. März feiern wir im Planetarium Hamburg die exklusive Premiere der ersten PERRY RHODAN-Hörspielfolge »Die 144 Kammern«
Ich versprach doch, es gibt Neuigkeiten:

Am Montag, den 2. März 2015 um 19.30 Uhr, feiern Zaubermond und das Planetarium Hamburg die exklusive Premiere der ersten PERRY RHODAN-Hörspielfolge »Die 144 Kammern«. Und du kannst dabei sein!

Wir verlosen fünfzig mal zwei Eintrittskraten zur PERRY RHODAN-Hörspielpremiere!

Gemeinsam mit den Sprechern, Hörspielmachern, Autoren und der PERRY RHODAN-Redaktion startet im einzigartigen Sternensaal-Ambiente des Planetariums Hamburg der Flug in die Plejaden!

Hier geht es direkt zum Gewinnspiel!

Viel Glück!

Verwiesen sei zudem auf das Interview mit Andrea Bottlinger, die nach Exposés von Christian Montillon die Manuskripte für die Hörspiele verfasste. Und den wir dann gleich auch noch interviewt haben.

Tschato, der Panther!


















NEO-Cover Band 89 von Dirk Schulz
Bei NEO ist ja bekanntlich alles etwas kleiner als in der Originalserie, und die neue Serie fährt nicht schlecht damit, ihre eigenen Wege zu gehen. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Elemente der Erstauflage in leicht veränderter Form »wiederkehren«. In Band 89 nun hält Orome Tschato Einzug ins Neoversum. Dinosaurier wie ich denken dabei natürlich sofort an den legendären Nome Tschato, im April 1966 von Willi Voltz als Kommandant des Schlachtkreuzers LION eingeführt und von diesem nach seinem letzten Auftritt in Band 198 noch in drei Taschenbüchern weiter entwickelt.

Der NEO-Tschato befehligt natürlich keinen Schlachtkreuzer (die wenigen terranischen Schlachtkreuzer werden ja von Naats befehligt und sind auch gerade nicht da – wenn auch nicht allzu weit weg …), aber gewisse Ähnlichkeiten zwischen den Figuren gibt es schon.

Es passiert sehr viel in seinem Handlungsstrang. Dabei setzt sich die Handlung des Zyklus »Kampfzone Erde« fort, sowohl bei den Aktionen der Arkoniden und des terranischen Widerstandes wie denen von Kolonialarkoniden, die gegen ihren Willen in einem Konflikt stehen, der eigentlich nicht der ihre ist. Und die dann feststellen müssen, dass es die terranische Flotte durchaus noch gibt …

»Tschato, der Panther«, der fünfte Band von »Kampfzone Erde«, erscheint am 13. Februar 2015. Verfasst haben ihn zwei Autoren: Michael H. Buchholz und Rüdiger Schäfer.

 

 

Aus dem Fandom: ein verspätetes Jahrbuch (und ein Griff in die Mottenkiste)
















Das PERRY RHODAN-Jahrbuch zu 2013
Schon Ende 2014 erschienen ist das aktuelle Jahrbuch des SFC Universum zum Thema PERRY RHODAN – und zum Jahr 2013. Im letzten Infotransmitter war leider kein Platz mehr dafür, deshalb kommt es jetzt – es enthält ja keine schnell verderbliche Ware. Spötter könnten jetzt sagen, Ende 2014 das Jahrbuch für 2013 auf den Markt zu bringen, sei gerade für eine SF-Serie doch eher langsam – aber es handelt sich um ein Fanprodukt, und da sollte man sich über jede Neuerscheinung freuen, egal wann sie kommt. Außerdem ist das Buch dick – 492 Seiten!

Kernstück des erneut von Frank Zeiger und Andreas Schweitzer kompetent betreuten Buches sind wieder einmal die heftweisen Zusammenfassungen der beiden PR-Serien von Michael Thiesen und Claudia Höfs; hinzu kommen die sonstigen Publikationen wie die PR- und ATLAN-Hardcover, die Planetenromane sowie die Hörbücher – es ist alles da. Abgerundet wird das durch durchaus kritische Betrachtungen der Handlung von Rainer Stache und Robert Hector sowie Artikel zu zahlreichen Ereignissen aus dem Fandom. Sozusagen als Sahnehäubchen findet sich ein Blick hinter die Kulissen der PR-Exposéredaktion von Christian Montillon. Und das umlaufende Titelbild von Allan Joel Stark ist richtig cool!

Natürlich hat so viel Material in kleiner Auflage im Fan-Verlag seinen Preis: immerhin 13 Euro. Die sind aber richtig gut angelegt. Man bestellt das Jahrbuch direkt über die Homepage des SFCU.

Und wenn wir gerade beim Thema sind, möchte ich unbedingt auf das PERRY RHODAN Jahrbuch 1961 vom gleichen Herausgeber verweisen. Ja, das ist wirklich nicht mehr aktuell – es wurde zum Weltcon 2011 herausgegeben. Aber es ist ein großartiges Gedankenspiel, das Frank und Andreas hier betreiben: Hätte es 1961, dem Erscheinungsjahr von PERRY RHODAN Band 1, bereits ein Fandom wie heute gegeben, wie hätte seinerzeit ein Jahrbuch ausgesehen? Auf immerhin 128 Seiten erfahren wir es. Das ist ausgesprochen unterhaltsam gemacht! Neben den Zeitraffern von Michael Thiesen zu den 17 Heften, die 1961 erschienen sind, finden sich interessante Artikel rund um das erste Jahr von PR. Und ein Lexikon.

Das Jahrbuch 1961 wurde exklusiv für den Weltcon aufgelegt. Es sind nur noch wenige Exemplare erhältlich. Insofern sind Bestellungen nur möglich, solange der Vorrat reicht. Das Heft kostet gerade einmal 5 Euro und ist ebenfalls über den SFCU zu beziehen. 

Christian Montillon bloggt wieder!








Christian Montillon
Unsere Expokratenhälfte hat ja eine zeitlang recht eifrig gebloggt, kam dann aber aus zeitlichen Gründen nicht mehr dazu. Und siehe da – kaum hat er den Infotransmitter abgegeben, hat er auch wieder Zeit zum Bloggen! Wie er selbst schreibt: »Neues Jahr, neues Blog. Oder so.«

Es geht natürlich hauptsächlich um PERRY RHODAN und »Die drei ???« Schaut doch mal rein!

Hinter den Materiequellen






 
Kairo im Jahre 1344 NGZ


Letztes Mal haben wir uns über die Darstellung von Ägypten im Allgemeinen und Kairo im Besonderen in der PERRY RHODAN-Serie unterhalten.

Als wir im Jahre 2009 für das PERRY RHODAN-Rollenspiel den Quellenband zur Liga Freier Terraner herausgebracht haben, haben wir (die Datenbasis – insbesondere die Hintergrundgeschichte für den Bau der Pyramide und somit die Lagerung von Laires Auge – stammt von Rainer Castor, die atmosphärischen Details habe ich hinzugefügt) für diesen eine Beschreibung von Kairo im Jahr 1344 NGZ verfasst (dort Seite 130). Das ist jetzt nicht hundertprozentig serienkanonisch, aber da Rainer C. den LFT-Band »abgesegnet« (und selbst eifrig daran mitgearbeitet) hat, sollten die Informationen durchaus verwendbar sein (die Verwüstung des Jahres 3585 haben wir dabei unter »Eingriffe Gottes« aufgeführt …):

»Kairo (30° 3’ N, 31° 14’ O) (20 Mio. Einwohner): Die Hauptstadt der Region Ägypten (arabisch al-Qahira – ›die Siegreiche‹) liegt im Nordosten des Landes 68 m über NN am Nil und erreicht eine Fläche von etwa 225 km2 (ca. 15 x 15 km). Kairo haftet schon seit langem der Zauber des Schmelztiegels der westlichen und der orientalischen Welt an, und kein Völkergemisch und keine Zerstörungswelle in der langen Geschichte der Menschheit hat der Stadt viel anhaben können – es ist, als läge ein ganz besonderer Schutz über Kairo.

Zwar hat auch hier die moderne Technik längst Einzug gehalten, aber in den Basaren der Stadt (den souks), unter denen nach wie vor der Khan al-khalili (›Markthaus des Khalili‹) hervorsticht (gleichwohl längst für den normalen Verkehr untertunnelt), wird immer noch wie vor Jahrtausenden gefeilscht – und vom legendären Kaffeehaus El-Fishawi (›Café der Spiegel‹, so genannt wegen seiner vielen Spiegel) heißt es noch immer, dass es seit seiner Gründung 1773 n.Chr. noch keine einzige Minute geschlossen hatte (wobei offensichtliche ›Eingriffe Gottes‹ wie die Entvölkerung der Erde nach dem Sturz in den Schlund oder die Monos-Diktatur höflich verschwiegen werden – immerhin war das Café ja nicht offiziell geschlossen!). In dieser Oase der Ruhe erhält man immer noch die klassische Wasserpfeife in derzeit 57 Geschmacksrichtungen.

In Kairo treffen immer noch die mittelalterliche Welt und die moderne Welt des 14. Jahrhunderts NGZ in einem Durcheinander von Steinbauten und modernen Hochhäusern, schicken Gleitern und Eselkarren aufeinander. Am westlichen Ufer des Nils, ein paar Minuten mit dem Gleiter von der Stadt entfernt, befinden sich die historischen Anlagen von Gizeh mit den Pyramiden. Während die eigentliche Stadt rund 10 Millionen Einwohner hat, gehören zur Metropolregion knapp 20 Millionen. Kairo Space Port (20 km Durchmesser) befindet sich am Ostufer des Nils, etwa 50 km von der Stadt entfernt.

Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit und sind nach der Zerstörung aller übrigen sieben Weltwunder der Antike als letzte erhalten geblieben; sie erheben sich auf einer Hochfläche, einem Ausläufer der westlichen Wüste etwa 8 km südwestlich der Vorstadt Gizeh (Gîza) und rund 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Hier hatten die Loower Laires Auge auf der Erde versteckt, mit weitreichenden ›Nachwirkungen‹:

Als Pharao Chnemu Chufu (Cheops) im dritten Jahr seiner Herrschaft nach einem geeigneten Ort für den Bau seiner Grabpyramide suchte, wurde er mit seinem Tross magisch von einer bestimmten Stelle angezogen. Bei Grabungen stießen Sklaven auf einen Gegenstand, der aus zwei durch einen Zylinder verbundenen Würfeln bestand. Unter dem Einfluss dieses ›Geschenks der Götter‹ gedieh Ägypten.

Der Architekt Heminunu sowie der Berater des Pharaos, Re-Korach, erhielten bei der Ausarbeitung der Pyramidenpläne Unterstützung vom ›eigenmächtig‹ handelnden Roboter Rico, der unter dem Namen Re-Anchor kurzfristig als oberster Leiter der Handwerker auftrat. Beeinflusst vom ›Geschenk der Götter‹ überredete Re-Korach jedoch den Herrscher, das Bauwerk zehnmal größer zu bauen, während weitere suggestive Impulse des Gebildes, die als Befehle der Götter interpretiert wurden, die Baumeister Ranofer und Menketre veranlassten, im Inneren der Pyramide eine Kammer für den Fund vorzusehen. Rico-Re-Anchor, vom ›Größenwahn‹ Re-Korachs ›positronisch entsetzt‹, verzichtete auf weitere Besuche an der Erdoberfläche.

In einem Traum erhielt Chufu den Auftrag, als Symbol der Rätselhaftigkeit und der Macht des ›Auges der Götter‹ die Sphinx errichten zu lassen. Als Chufu das Götterauge in die Pyramide brachte, versuchten die Priester um Omen-tep-phaser, die gegen den Bau der gewaltigen Pyramide eingestellt waren, den Pharao ermorden zu lassen. Das Attentat wurde jedoch verhindert, eine aufgebrachte Volksmenge tötete die Priester. Nachdem die Pyramide beendet war, stellte das Auge seine segensreiche Tätigkeit ein ...«

Da klärt sich dann auch die im letzten Infotransmitter aufgeworfene Frage, was denn Atlan zu all dem sagte – nichts, da er nie davon erfuhr.

Ewig stehen die Pyramiden …



… aber auch der schönste Infotransmitter endet irgendwann. Jetzt zum Beispiel. Im nächsten gibt es wieder aktuelles zu den Hörspielen, und in »Hinter den Materiequellen« werfen wir einen Blick auf die Darstellung von Erotik in PERRY RHODAN.


Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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