PERRY RHODAN Infotransmitter
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Alles neu macht der … Juni?

Rainer Nagel


Na, gut: Während ich diese Einleitung schreibe, ist noch Mai. Passt also schon.

Wir bemühen uns gerade, den Infotransmitter ein wenig neuleserfreundlicher zu gestalten. Diese, meine 64., Ausgabe ist ein erster Schritt in diese Richtung. Was sich warum genau ändert, erkläre ich in einem eigenen Punkt weiter unten.

Der heutige Infotransmitter beginnt mit einigen Anmerkungen zu den aktuellen Änderungen. Neben PERRY RHODAN-Terminus steht auch der Verweis auf die Printausgabe der E-Book-Serie PERRY RHODAN-Trivid auf dem Programm.

Und: Andreas Eschbach schreibt wieder PERRY RHODAN! Wir reden natürlich auch über PERRY RHODAN NEO und dessen nahende »dritte Epoche«. Ein Verweis auf die »Phantastika« in Oberhausen rundet diese Ausgabe ab, bevor ich in »Hinter den Materiequellen« versuche, als Hintergrund für Terminus-Neuleser den Cappins-Zyklus möglichst kompakt zusammenzufassen.

In eigener Sache




Wie schon gesagt, dieser Infotransmitter wartet für die »Stammleser« mit einigen Änderungen auf, die ich hier für die »alten Kunden« zusammenfasse. Wer noch nie zuvor einen Infotransmitter gelesen hat, kann diesen Abschnitt beruhigt überspringen. Außer dem letzten Absatz vielleicht.

Manche werden jubeln, dass die Ausschweifungen zu meinen Kleinen nicht mehr da sind und/oder das Fehlen der Mini-Spoiler zu Exposés und Manuskripten betrauern. Völlig unnötige Panik: Diese Punkte gibt es noch, nur nicht mehr am Anfang, sondern als kleinen Bonus am Ende des IT, im Punkt »Was es sonst noch so alles gab« – dem früheren Ausklang. Dort verwirrt es weniger, was nicht zuletzt auch einen schnelleren Einstieg in die eigentlichen Informationen ermöglicht. Wobei man die in den Berichten über meine Kleinen eingebauten Spoiler nie unterschätzen sollte …

Ich werde künftig deutlicher anzeigen, welche Informationen speziell für Neuleser geeignet sind und welche sich eher an Fortgeschrittene wenden. Da ich im wirklichen Leben Lehrer bin, habe ich mir hier Anleihen aus dem »Lehrersprech« geholt: Die neuleserfreundlichen, aber natürlich auch für »Altleser« relevanten Informationen werden durch ein fettes »GK« (wie »Grundkurs«) eingeleitet, die weiterführenden Informationen (die man zwar nicht dringend benötigt, die aber natürlich trotzdem interessant sind) mit »LK« (wie »Leistungskurs«).

(Gut, nach ganz aktuellem Pädagogikdeutsch müsste ich von »grundlegendem Niveau« und »erhöhtem Niveau« reden, aber das erscheint mir nicht griffig genug, und mit den Abkürzungen »GN« und »EN« kann doch niemand etwas anfangen.)

Diesen Abschnitt wird es in den weiteren Ausgaben des Infotransmitters nicht mehr geben; die Kerninformationen finden sich ab nächstes Mal oben in der Einleitung. Ab dann gibt es hier eine Rubrik für Neuleser. Ich bin aber noch auf der Suche nach einem schönen Titel dafür. Ihr könnt mir dazu gern Vorschläge schicken – entweder per Mail an die Redaktion oder in diesem Strang im PERRY RHODAN-Forum.

Der Weg zu PERRY RHODAN-Terminus führt über den Merkur


GK: PERRY RHODAN-Terminus ist unsere aktuelle Miniserie, die weit vor der aktuellen Handlung der Heftromanserie angesiedelt ist. Die von Uwe Anton konzipierten zwölf Bände spielen im Jahr 3430 n. Chr., das ist 1708 Jahre vor der Zeit des Genesis-Zyklus. Das führt uns zurück in eine Zeit, in der die Serie noch ganz andere Themen hatte und anders erzählt wurde … was sicherlich einen großen Teil des Reizes dieser Miniserie ausmacht. Es geht nicht zuletzt um zwei Agenten des Imperiums Dabrifa, das ich am Ende dieses Infotransmitters in seinen Serienkontext einordnen.

tl_files/comic/images/cover/terminus/PR_Terminus04.jpgHeute erscheint Band 4 von PERRY RHODAN-Terminus. Der Band heißt »Kampf um Merkur« und wurde von Susan Schwartz verfasst. Merkur ist zum Handlungszeitpunkt von Terminus ein für die Menschheit sehr wichtiger Ort – es geht also um etwas! Kommt es hier zu größeren Problemen, wird der Schutz, unter dem sich die Menschheit befindet, gefährdet. Und genau dies wollen feindliche Kräfte erreichen …

In zwei Wochen wechseln wir dann den Schauplatz und begeben uns unter der Autorschaft von Dietmar Schmidt, der seinen ersten Roman für das PERRY-RHODAN-Universum vorlegt, in das Imperium Dabrifa. Der Roman wird den Titel »Im Sonnenpalast« tragen. Das Manuskript kam in der Redaktion gut an, Dietmar Schmidt wird noch einen weiteren Beitrag zu Terminus beisteuern.

LK: Ich zitiere ja gern den ersten Satz eines Terminus-Romans. In »Kampf um Merkur« lautet er: »Warnung!« Ich sag doch, es wird ernst … Und hier erfahrt ihr noch etwas mehr zum Roman.

Was gibt es ansonsten Neues von hinter den Terminusquellen?

Hier gibt es eine kurze Hintergrundinformation zu Arten Sneijter aus Roman Schleifers Band 3, »Konfrontation auf Mimas«,.von vor zwei Wochen. Eine kurze Rezension zu diesem Band findet sich hier. Darin geht Autor »rowi« auch auf den Stellenwert des Rauchens in der frühen Handlung ein. Dazu hatte ich mich ja seinerzeit in den Infotransmittern vom 22. April 2016 und 6. Mai 2016 in »Hinter den Materiequellen« ausführlich ausgelassen.

Unser Chefredakteur Klaus N. Frick berichtet im Redaktionsblog von seinen aktuellen Arbeiten an Terminus.

»PERRY RHODAN-Terminus läuft also.«

Ein E-Book wird gedruckt


tl_files/comic/images/news/news/Trivid_Taschenbuch.jpgGK und LK: Normalerweise veröffentlichen wir gedruckte Romane, die zusätzlich auch in elektronischer Form und als Hörbuch zugänglich gemacht werden.

Einmal allerdings sind wir bislang den anderen Weg gegangen, nämlich den, eine Geschichte nur als E-Book herauszubringen. Das war Ende 2016 mit PERRY RHODAN-Trivid der Fall, einer nur in elektronischer Form verfügbaren Miniserie aus einem kostenlosen Prolog und sechs Kurzromanen von Christian Montillon und Oliver Fröhlich. Seit dem 19. Januar ist diese Serie als E-Book-Komplettpaket erhältlich.

Nun aber erinnern wir uns all jener Leser, die elektronischen Lesewerken mit Misstrauen gegenüber stehen – und veröffentlichen die Romane gesammelt als Printausgabe in Taschenbuchform. Für den 26. Oktober dieses Jahres ist das Buch bei Bastei Lübbe im Programm. Es umfasst rund 400 Seiten, hat ein Titelbild von Arndt Drechsler erhalten und kostet 10 Euro. Die ISBN ist 978-3-404-20906-4, ihr könnt den Band also jetzt schon vorbestellen.

Bastei Lübbe listet das Buch hier in seinem Verlagsprogramm auf.

Andreas Eschbach kehrt zu PERRY RHODAN zurück!


GK: Andreas Eschbach ist einer der bekanntesten (und besten) Autoren deutscher Science Fiction. »Das Jesus-Video« (2002 für das deutsche Fernsehen verfilmt; seit 2014 ist die Fortsetzung »Der Jesus-Deal« auf dem Markt) und »Ausgebrannt« sind Bücher, die nicht nur bei SF-Fans großen Anklang gefunden haben.

tl_files/comic/images/team/autoren/eschbach.jpgEr hat aber auch schon mehrfach für PERRY RHODAN geschrieben. Angefangen mit seinem PR-Erstling »Der Gesang der Stille« (PR 1935 aus dem September 1998), über den Auftaktband für den Zyklus »Das Atopische Tribunal« (Band 2700, »Der Techno-Mond«, Mai 2013) und endend im Juli 2015 mit »An Rhodans Grab« (2813), schrieb er einige der beliebtesten Romane der jüngeren Seriengeschichte. Seine Arbeit für PERRY RHODAN nennt er »die Erfüllung eines Jugendtraums«.

Für Fischer TOR arbeitet der beliebte Autor nun an einem neuen, großen Roman, der Perry Rhodan als Hauptfigur haben wird. Als Erscheinungsdatum ist der Frühjahr 2019 eingeplant – es ist also jetzt noch etwas früh, Einzelheiten zur Handlung zu verraten. Was bislang bekannt ist, findet ihr hier zusammengefasst.

LK: Wer sich jetzt nicht durch die ganzen einzelnen Heftromane von Andreas Eschbach aus dem PR-Kosmos kämpfen möchte, dem seien einige Sammelwerke empfohlen: Zwei dieser  Romane haben wir kürzlich im Bastei-Sammelband »Die falsche Welt« nachgedruckt.

Die anderen vier sind Anfang 2017 bei Bastei Lübbe als Hörbuch erschienen, versehen mit einer komplett neuen Rahmenhandlung, die Christian Montillon verfasst hat. Enthalten sind die Romane »Der Gesang der Stille« (gelesen von Tom Jacobs), »Die Rückkehr« (gelesen von Renier Baaken – das ist PR 2295 vom August 2005), »Die Falle von Dhogar« (gelesen von Michael-Che Koch – 2503, August 2009) und »Der Techno-Mond« (gelesen von Andreas Laurenz Maier). Die Rahmenhandlung las Josef Tratnik. Die zwei MP3-CDs sind 833 Minuten lang – das sind fast 14 Stunden! Als Preis wird 14,90 Euro empfohlen. Weitere Details findet ihr hier.


Was wird aus METEORA?


GK: PERRY RHODAN NEO ist die seit 2010 laufende »Neufassung« der PERRY RHODAN-Serie unter dem Slogan »Die Zukunft beginnt von vorn«. Die Romane erscheinen zweiwöchentlich als Taschenbücher mit 160 Seiten Umfang. Sie bedienen sich der Motive der frühen Serie, erzählen diese allerdings nicht sklavisch nach, sondern entwickeln ihr eigenes Universum – das manchmal das »Neoversum« genannt wird (im Gegensatz zum »Perryversum«, mit dem oft die Erstauflage und ihr Umfeld bezeichnet wird).

NEO steht kurz vor seiner 150. Folge – das ist schon eine ganze Menge! Und damit sich Neuleser dort besser zurechtfinden, haben wir eine Broschüre »Die Welt von PERRY RHDOAN NEO« erstellt. Auf zwölf Seiten gibt uns dort Rüdiger Schäfer, der zusammen mit Rainer Schorm die Serie steuert, einen einführenden Überblick über den Serienkosmos. Das vierfarbig gedruckte Werk enthält kurze Inhaltsangaben der jeweiligen Staffeln, informiert über die Exposéautoren und vermittelt darüber hinaus, was es »sonst noch« rings um die Serie gibt..

tl_files/comic/images/cover/neo/neo149.jpgIn dieser Woche schließen wir mit Madeleine Puljics Roman »Preis der Freiheit« den aktuellen Handlungsstrang um das geheimnisvolle Wesen METEORA ab. Die Handlung spielt in der Zwerggalaxis Sagittarius, hat aber auch Auswirkungen auf das Solsystem, die Heimat unserer Helden. Dort spitzen sich die Ereignisse sehr unschön zu, und man muss sich fragen, ob selbst Perry Rhodan die Lage noch retten kann …

Damit ist die Bühne bereitet für die neuen Romane ab Band 150, mit denen wir die »dritte Phase« der Serie einleiten (die erste Phase waren die Bände bis Nummer 100, die zweite Phase 101 bis 149). Gleichwohl Band 150 offiziell noch zur METEORA-Staffel gehört, leitet er bereits die nächste Staffel der Serie ein, die wir »Die zweite Insel« genannt haben; sie umfasst zehn Romane. Und wir verlassen zum ersten Mal in NEO unsere Milchstraße, um in die Nachbargalaxis Andromeda zu reisen … Die E-Books sind bereits vorbestellbar.

Davor aber steht NEO 150, den Rüdiger Schäfer unter dem Titel »Sprung nach Andromeda« verfasst hat; der Chefredakteur Klaus N. Frick spricht von einem »Zwischenband«. Eine Leseprobe dazu wird nächste Woche in PR 2912, »Der letzte Galakt-Transferer« von Robert Corvus, enthalten sein. Der Roman schildert gewissermaßen einen Neuanfang, ist also ideal für jeden, der neu in NEO einsteigen möchte: Perry Rhodan bricht mit einem neuen Raumschiff zu einer wagemutigen Reise auf … Ich bin jetzt ganz nett und gebe euch diese Woche schon den ersten Absatz des Romans:

»Am Anfang war die Dunkelheit nahezu vollkommen. Nur hier und da glommen vereinzelte Lichtpunkte in der ansonsten perfekten Schwärze. Unwillkürlich lauschte Perry Rhodan in die umgebende Finsternis hinaus. Die ewige Nacht des Weltraums schärfte seine Sinne. Da waren das leise Hauchen des eigenen Atems, das kaum wahrnehmbare Rauschen des Bluts in seinen Ohren, der ruhige Doppelschlag seines Herzens.«

LK: Ja, »Preis der Freiheit« … Die Arbeitstitel waren »Heimkehr« (stimmt) und »Sonnenbruch« (stimmt auch). Jetzt geht es nur noch darum, wie diese beiden Ereignisse zusammenhängen und was METEORA dazu beizutragen hat. Ach, und Atlan taucht auch wieder auf.

Das Exposé sagt dazu: »Wir haben es hier bereits mit dem (vorgezogenen) Staffelfinale zu tun, also einem echten Schlüsselroman. [Hier lasse ich einen Satz aus, der zwar echt spannend ist, aber nun wirklich zu viel verraten würde.] Außerdem kehren wir ins Sonnensystem zurück, stabilisieren das dortige Chasma und legen  den Grundstein für die »Andromeda«-Staffel …. [Auch hier habe ich etwas ausgelassen. Ein bisschen Spannung muss ja bleiben.]«

Im Prinzip schließt der Roman also eine Epoche ab . Zu Band 150 verrate ich hier schnell noch etwas, das ohnehin bereits auf der Homepage vom Beam-Shop steht, also nichts wirklich Neues ist:

»1. Es wird einen Zeitensprung geben

Es wird einen Zeitensprung geben. Wohin und wie können wir noch nicht verraten, aber die großen Geheimnisse, die im Hintergrund stets mitschwingen, werden weitererzählt.

2. Die Reise geht nach Andromeda

Natürlich wird das Raumschiff MAGELLAN Andromeda erreichen. Perry Rhodan und seine Begleiter werden dort einige ziemlich heftige Abenteuer bestehen müssen.

3. Zwei alte Helden aus Perry Rhodan tauchen wieder auf

Auf Andromeda werden wir Mirona Thetin und Atlan begegnen. In der Originalserie hat man den beiden nur ein kurzes Glück gegönnt. Rüdiger Schäfer vermutet, dass sich dies ändern könnte …«

Und NEO 151 von Arno Endler heißt »Werkstatt im Weltall«, ja? Was damit wohl gemeint sein könnte …? Weitere Romantitel und ein bisschen Spekulation findet ihr im PERRY RHODAN-Forum.

Abschließend noch schnell etwas zu »Die Hand des Regenten«, Band 11 der leicht bearbeiteten Nachdrucke der frühen NEO-Romane in Buchform, der seit März erhältlich ist. Der enthält ja zusätzlich die Geschichte »Der Held von Siron«, die Rüdiger Schäfer eigens für dieses Buch verfasst hat. Seit gestern ist sie nun separat als E-Book erhältlich – für all jene, die sich zwar für die neuen Erzählungen interessieren, sich aber deshalb nicht das ganze Buch kaufen möchten. Sie kostet wie immer 49 Cent und ist bei allen wichtigen E-Book-Plattformen erhältlich.

PERRY RHODAN auf der Phantastika in Oberhausen


tl_files/comic/images/news/news/Phantastika_2017_Logo.jpgGK: Es gibt eine Reihe von Treffen, auf denen sich Science-Fiction-Fans miteinander austauschen und ihre Lieblingsautoren und -künstler treffen können. Gibt es eine signifikante PERRY-RHODAN-Beteiligung, weise ich gern darauf im Infotransmitter hin.

Neu im Reigen solcher Veranstaltungen ist die Phantasika. Sie findet zum ersten Mal am 2. und 3. September 2017 im Kongresscentrum Oberhausen (Düppelstraße 1) statt.

In Workshops, Seminaren und Lesungen wird den Besuchern das phantastische Genre in allen seinen unterschiedlichen Ausprägungen präsentiert. Dafür sorgen unter anderem die vielen namhaften Ehrengäste wie zum Beispiel Markus Heitz, Kai Meyer, Andreas Brandhorst oder Rebecca Hohlbein.

Der Kartenvorverkauf zur Veranstaltung hat bereits begonnen. Da einige der Seminare und Workshops nur über eine begrenzte Platzkapazität verfügen, ist eine Voranmeldung empfehlenswert. Die Veranstaltung macht einen groß angelegten Eindruck, die Eintrittspreise sind vergleichsweise gar nicht so hoch.

Weitere Informationen sowie eine genaue Übersicht der Stargäste und Programmpunkte findet ihr hier.

LK: Natürlich darf auch PERRY RHODAN nicht auf der Phantastika fehlen. Bisher haben ihr Kommen zugesagt: die Autoren Susan Schwartz, Uwe Anton, Kai Hirdt, Rüdiger Schäfer und Robert Corvus sowie Chefredakteur Klaus N. Frick. Die »Macher« werden die größte SF-Serie in verschiedenen Programmpunkten vorstellen.

Und wer sich an die Erwähnung der FedCon im letzten Infotransmitter erinnert und sich dort über die Preise schlau gemacht hat, versteht, was ich mit »vergleichsweise gar nicht so hoch« meine. Sicher, die FedCon hat eine deutlich höhere Schauspielerdichte, aber wer, sagen wir, schon immer mal Dr. Hubert Zitt über »Star Trek« referieren hören wollte, kann das in Oberhausen deutlich günstiger …

Hinter den Materiequellen: Worum ging es im Cappins-Zyklus?


Vorab: Wir überlegen uns, ob wir »Hinter den Materiequellen« gleichsam »auslagern«. Wir würden dann hier im Infotransmitter nur noch die Einleitung bringen und danach zum Rest des Beitrags verlinken, den wir auf die Internet-Seite setzen würden. Dies würde zum einen die schiere Menge Text im Infotransmitter verringern, zum anderen der Homepage eine weitere regelmäßige Kolumne ergeben.

Auch hierzu könnt ihr mir gern Meinungen zukommen lassen – entweder per Mail an die Redaktion oder in diesem Strang im PERRY RHODAN-Forum.

Jetzt aber … der Cappins-Zyklus in 5000 Anschlägen. Keine einfache Aufgabe. Aber zum Glück gibt es Michael Thiesens Zeitraffer, den ich immer dann zu Rate ziehe, wenn mich meine eigene Erinnerung im Stich lässt …

Also: Im Jahre 3430 n.Chr. ist das Solare Imperium der Menschheit zerfallen, es haben sich mehrere neue Sternenreiche gebildet, von denen drei der Solaren Menschheit feindlich gegenüberstehen: das Imperium Dabrifa, die Zentralgalaktische Union sowie der Carsualsche Bund.

Einem Angriff dieser Antiterranischen Koalition (und damit einem Krieg von Menschen gegen Menschen) entgeht Perry Rhodan durch einen Sprung in die Zukunft durch den Einsatz des Antitemporalen Gezeitenfeldes. Dabei täuschen die Terraner die Vernichtung des Systems vor.

Aber während die Terraner aus diesem Schutz heraus auf die Normalisierung der Zustände in der Galaxis hinarbeiten, stellen sich ihnen neue Probleme in den Weg. Dazu gehören der Supermutant Ribald Corello, der von Gegnern der Menschheit kontrollierte Sohn zweier terranischer Mutanten, aber auch das Auftauchen von Wesen aus einem Antimaterie-Universum in der Milchstraße. Zugleich setzt die in sich zerstrittene Antiterranische Koalition ihre Bestrebungen fort, Terra zu finden und zu erobern. Diesen Bestrebungen können die nun wieder offen in der Galaxis agierenden Terraner aber einen Riegel vorschieben.
Mit den Antimateriewesen kann friedlicher Kontakt hergestellt werden, wobei sich einige Rätsel der Vergangenheit lösen. Corello wird Anfang 3434 n. Chr. aus der Kontrolle der Feinde der Menschheit befreit und schlägt sich auf die Seite der Terraner.

Das größte Problem aber entsteht durch das Volk der Cappins aus der fast 36 Millionen Lichtjahre entfernten Sombrero-Galaxis (NGZ 4594), die rund 200.000 Jahre vor der Handlungszeit die Erde kolonisiert und die Entwicklung der Menschheit beeinflusst haben. Zur Handlungszeit wird ein Relikt der Cappins zum Problem: der in Sol zurückgelassene Sonnensatellit, der das Zentralgestirn der Menschen zu vernichten droht.

Nach vielen Abenteuern (zu denen auch einige Zeitreisen gehören) treffen die Terraner mit dem Ovaron zusammen, dem rechtmäßigen Herrscher über die Cappins in Gruelfin. Etwa zur gleichen Zeit, im Juli 3434 n. Chr. stirbt mit Imperator Dabrifa der zu diesem Zeitpunkt größte Feind der Menschen in der Milchstraße. Sein Imperium wird demokratisiert und als Galaktische Föderation Normon wieder Teil des Sternenreiches der Menschheit, die Antiterranische Koalition zerbricht.

Im Oktober 3434 n. Chr. bricht Perry RHODAN mit seinem neuen Fernraumschiff MARCO POLO nach Gruelfin auf, um Ovaron zu seinem Recht zu verhelfen und gleichzeitig eine drohende Invasion der Milchstraße durch die Takerer, einem Teilvolk der Cappins, abzuwenden.

Während die terranische Expedition in Gruelfin den Geheimnissen und Gefahren dieser Galaxis auf die Spur kommt und dabei nur langsam Verbündete findet, setzen die Takerer zu ihrer Invasion an. Da sie ihre Körper verlassen und ungeschützte Menschen übernehmen können, wird die Lage schnell kritisch. Zwar können die Völker der Milchstraße unter großen Verlusten die meisten Vorstöße abwehren, aber die mittlerweile in der Galaxis eingetroffene Flotte der Takerer scheint unbesiegbar.

Es kommt zu einer Entscheidungsschlacht um das Solsystem, die in letzter Sekunde durch das Eingreifen von Perry Rhodans Verbündeten aus Gruelfin entschieden werden kann. Dabei wird allerdings Pluto zerstört.

Rhodan selbst erlebt diese Schlacht nicht mit – er ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus Gruelfin zurückgelehrt und gilt als verschollen …

(Ooooh … das sind nur 3500 Anschläge … hätte nicht gedacht, dass das geht. Muss von der schulischen Übung her kommen: »Wie machen Sie das nur?«, fragen mich meine Schüler immer, wenn ich ihnen zeige, dass man die Wortobergrenzen für Zusammenfassungen tatsächlich einhalten kann. Tja. Muss wohl am Infotransmitter-Schreiben liegen.)

Was es sonst noch so gab




Als Lehrer fühlt man sich seiner Klasse gegenüber oft so wie der Haluter Icho Tolot: Man ist mit einer Horde von 20 bis 25 »Kleinen« geschlagen, auf die man aufpassen muss (gelegentliche Drangwäsche inklusive). An dieser Stelle plausche ich ein wenig darüber, nach Möglichkeit in einem PR-Kontext. Mit besagten Kleinen war ich am Dienstag im Jugendgericht, damit sie sich einmal eine Gerichtsverhandlung ansehen können. Oder, wie dann in unserem Falle, zwei. Sie waren entsprechend beeindruckt, was es jenseits der behüteten Welt ihrer Privatschule so alles im realen Leben gibt.

Bei PERRY RHODAN haben wir zu Zyklusbeginn ja auch eine Gerichtsverhandlung mit anschließendem Gefängnisaufenthalt gesehen, da passt das schon. Leonie hat vor Ort spontan beschlossen, Richterin zu werden. Wie schade, dass der Atopenzyklus schon vorbei ist – das hätte der Scherung ganz neue Seiten abgewinnen können. Aber tun wir das nicht ohnehin noch …?

Ich erhalte stets neue Exposés und Satzdateien fertiger Romane. Auch hierüber lasse ich gegen Ende eines Infotransmitters ein paar Worte fallen. Da gibt es ein paar kleine Spoiler – wer das nicht lesen möchte, kann es so kurz vor Ende ja ignorieren.

Die aktuellen Exposés beleuchten die Lage auf Gäon und im Orionsland ganz allgemein. Und da werden Zusammenhänge offensichtlich, die Perry Rhodan sich nun wirklich nicht hätte träumen lassen. Heute trefft ihr mit Gi Barr euren ersten Gäonen, und nächste Woche erfahrt ihr, was es mit ihnen auf sich hat. Danach erzähle ich euch vielleicht ein wenig mehr …

Bei den (für mich …) aktuellen Roman hingegen sind wir wieder in der Milchstraße und befassen uns mit den Gemeni – und der Rückkehr von einer (oder mehreren …?) Person(en), der/die irgendwie mit »B« anfangen. Tipp: Im Glossar eines dieser Bände geht es u.a. um arkonidische Anreden …

Um die ganzen Änderungen zu verdauen, bekommt ihr eine Woche länger Zeit – der nächste Infotransmitter erscheint (aus redaktionellen Urlaubsgründen) erst am 23. Juni 2017.

Bis dann,

Euer
Rainer Nagel

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