Logbuch: Vogel Ziellos und seine Freunde

12.08.2015 08:20 von vpm

Nachdem der Vierteiler »Die falsche Welt« bei den Lesern so gut angekommen ist, kann ich bereits einen weiteren VierteilCover Band 2820 von Arndt Drechslerer ankündigen – auch dieser wird durch eine originelle inhaltliche Klammer zusammen gehalten. Der »Synchronie«-Vierteiler zeichnet sich durch eine sehr phantastische Handlung aus, zudem gibt es eine Reihe von neuen Hauptfiguren.

Verantwortlich für die vier Romane sind eine Autorin und drei Autoren aus drei Ländern: eine Hessin, ein Schweizer, zwei Österreicher. Allein das dürfte schon ungewöhnlich sein. Noch ungewöhnlicher sind allerdings die Schauplätze, über die ich selbstverständlich nicht viel ausplaudern darf. Eigentlich darf ich gar nichts verraten – aber ich versuche, ein wenig »drumrum« zu reden.

Den Einstieg in diesen Viererblock bildet ein Roman von Michelle Stern, der am 4. September 2015 in den Handel kommt. Sie hat mit dem Band 2800 den Einstieg in den laufenden Zyklus »Die Jenzeitigen Lande« geschrieben, und mit dem Band 2820 setzt sie einige Ereignisse ihres Romans »Zeitriss« fort.

Der Titel »Der Geniferen-Krieg« sagt schon einiges über den Inhalt aus: DeCover Band 2821 von Arndt Drechslerr Roman hat offensichtlich etwas mit den geheimnisvollen Menschen zu tun, die in der Lage sind, in einem Schiff der Atopischen Richter an entscheidenden Stellen mitzuwirken. Atlan benötigte bekanntlich Geniferen, um die CHUVANC zu übernehmen – die danach zur ATLANC wurde.
Auch der Untertitel des Romans weist in die richtige Richtung: »Unterwegs in der Synchronie – sie bevölkern das Schiff des Atopen«. Es geht also in die Jenzeitigen Lande, und ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich sage, dass die vier Bände die Reise dorthin behandeln.

Michelle Stern präsentiert auf jeden Fall eine Reihe von ungewöhnlichen Charakteren, wie ich sie zumindest in PERRY RHODAN schon lange nicht mehr gesehen und gelesen habe. Die Figuren der Autorin haben Aufgaben, die kaum lösbar sind. Ihre wichtigste Aufgabe aber ist eine, deren Sinn sich langsam im Dunkel der Zeit verliert ...

Um Blicke in die Zeit geht es auch im Folgeband: Marc A. Herren schrieb »Im Unsteten Turm«; sein Roman erscheint mit der Bandnummer 2821 am 11. September 2015. Der Autor taucht tief in die Cover Band 2822 von Arndt Drechsler»Innereien« eines seltsamen Raumschiffes ein; seine Helden erleben erschütternde und spannende »Zeitblicke«.

Der Autor schildert ein phantastisches Szenario, eine Welt, wie sie in der Wirklichkeit nicht existieren kann. Er schickt eine Gruppe von »Helden« in spannende Abenteuer, bei denen ganz ungewöhnliche Einblicke geboten werden. Auch die Gegner, auf die sie stoßen, sind merkwürdig ...

Innerhalb des Viererblocks werden die Leser danach tatsächlich einen kleinen Zeitsprung erleben. »Hinter der Zehrzone« von Michael Marcus Thurner spielt eineinhalb Jahre nach dem Roman seines Schweizer Kollegen. Eine wichtige Hauptfigur seines Romans mit der Bandnummer 2822 ist der Arkonide Atlan.

In Begleitung seiner ungewöhnlichen Gefährten, zu denen ein gewisser Vogel Ziellos gehört, steuert er eine Raumstation namens ANNDRIM an. Sie befindet sich in einem Sektor des UnivCover Band 2823 von Arndt Drechslerersums, der sich von allen bekannten Räumen unterscheidet – und sie ist ein wichtiger Schlüssel bei der Reise in die Jenzeitigen Lande. Dort warten neuerliche Prüfungen auf die Helden des Romans.

Den Abschluss des Viererblocks bildet ein Roman von Leo Lukas, der am 25. September 2015 in den Handel kommt. »Auf dem Ringplaneten« sagt schon einiges über den Schauplatz aus. Atlan und seine Begleiter erreichen in diesem Band die geheimnisvolle Welt Andrabasch – sie steckt in der Tat voller Überraschungen und uralter Mysterien.

Atlan erfährt in diesen vier Bänden viel über die Reise in die Jenzeitigen Lande. Der Arkonide und seine Begleiter bekommen zudem vermittelt, wie viele Schwierigkeiten noch auf sie warten. Für die Leser bedeutet dies eine Abfolge bizarrer und spannender Ereignisse – ich habe die Lektüre aller vier Manuskripte sehr genossen und war schon von der Ideenvielfalt der Exposés sehr angetan ...

 

Klaus N. Frick

 

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