Logbuch: Das Jubiläumsjahr und viele Höhepunkte – Teil 2

06.11.2012 08:08 von vpm

Klaus N. Frick

(Der folgende Text wurde erstmals im PERRY RHODAN-Jahrbuch 2011 veröffentlicht. Die Lektüre dieses Jahrbuches ist absolut empfehlenswert – aber auch auf unserer Internet-Seite sollte man gelegentlich zurückblicken. Heute kommt der zweite Teil des Textes, den ersten veröffentlichten wir bereits gestern.)

Und das ist eine weitere wichtige Neuerung im Jahr 2011: Wir begannen unsere Partnerschaft mit dem Dienstleister Bookwire, bei dem Miriam Hofheinz – ehemals PERRY RHODAN-Marketing – jetzt verantwortlich für das E-Book-Geschäft ist. Auch wenn wir seit Anfang der Nullerjahre im Geschäft mit E-Books sind, markierte diese Zusammenarbeit den endgültigen Einstieg in das sogenannte digitale Zeitalter.

Das Ziel ist ehrgeizig: Wir wollen alle PERRY RHODAN-Heftromane, alle PERRY RHODAN-Silberbände sowie den größten Teil aller weiteren PERRY RHODAN- und ATLAN-Produkte in absehbarer Zeit als E-Books anbieten – das ist mit sehr viel Arbeit verbunden, wird bisher aber auch sehr gut angenommen.

Wenn ein Jahr so turbulent verläuft, wie es beim Jahr 2011 der Fall war, geht es selten ohne personelle Konsequenzen über die Bühne. Nach gut fünfzehn Jahren in der Abteilung PERRY RHODAN verließ uns Brigitte Thumm, die in der Fan-Szene nie in Erscheinung getreten war, als Sachbearbeiterin aber den kompletten »Hintergrund« der Abteilung organisiert hatte. Teile ihrer Arbeit wurden von Kolleginnen und Kollegen in Konzern-Abteilungen in Magdeburg und Hamburg übernommen – und das wiederum sorgte für viel Unruhe und zusätzliche Arbeit bei uns in Rastatt.

Als zusätzliche Redakteurin kam Elke Rohwer an Bord. Sie kümmerte sich um das Con-Buch und um die Silberbände, übernahm dann aber vor allem die Arbeit an PERRY RHODAN NEO.

Für etwas mehr als ein halbes Jahr wirkte Marc A. Herren in der PERRY RHODAN-Redaktion; er wurde der Projektleiter WeltCon und verbrachte irrsinnige Mengen an Überstunden damit, zwischen den Con-Besuchern, möglichen Sponsoren, den Verantwortlichen im Kongresszentrum in Mannheim und vielen anderen Organisationen zu vermitteln. Ohne ihn hätten wir den WeltCon nie geschafft.

Neben all den Jubelfeiern darf ich bei einem Rückblick nicht vergessen, dass das Jahr 2011 auch seine traurigen Momente hatte. So starb bereits im Februar 2011 der Autor, Übersetzer, Literaturagent und Herausgeber Hans-Joachim Alpers. Jahrelang hatte er die Science-Fiction-Publikation im Moewig-Verlag betreut, im »Ara-Toxin«-Zyklus war er sogar mit einem PERRY RHODAN-Taschenbuch beteiligt.

Der stärkste Schlag war aber der Tod unseres Altautors H.G. Francis. Er war seit langem erkrankt und verstarb am 3. November 2011; jahrzehntelang hatte er die PERRY RHODAN-Serie mit seinen Romanen, Hörspielen und weiterreichenden Ideen bereichert.

So erwies sich auch 2011 als ein Jahr mit vielen Facetten: mal traurig, mal fröhlich, mal arbeitsintensiv, mal euphorisierend. Aber all diese Widersprüche passten zugleich zum fünfzigsten Geburtstag einer Romanserie, der bei ihrer Entstehung niemand zugetraut hätte, dass es sie so lang geben würde ... 

Klaus N. Frick

 

 

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