Logbuch: Das Jubiläumsjahr und viele Höhepunkte – Teil 1

05.11.2012 08:08 von vpm

Klaus N. Frick

(Der folgende Text wurde erstmals im PERRY RHODAN-Jahrbuch 2011 veröffentlicht. Die Lektüre dieses Jahrbuches ist absolut empfehlenswert – aber auch auf unserer Internet-Seite sollten wir gelegentlich zurückblicken. Heute kommt der erste Teil des Textes, den zweiten veröffentlichen wir morgen.)

Schaue ich auf das Jahr 2011 zurück, stelle ich fest, dass es unglaublich schnell an mir vorüberzog. Kein Wunder angesichts der vielen Ereignisse, die das Jahr mit sich brachte. Einige von ihnen möchte ich in diesem Rückblick beleuchten.

Selbstverständlich stand das gesamte Jahr 2011 unter dem Motto »50 Jahre PERRY RHODAN«. Das Jubiläum beschäftigte uns praktisch ununterbrochen, anfangs noch in eher bescheidenem Maße, aber ab dem Sommer buchstäblich Tag und Nacht.

Ab Juni 2011 setzte ein ungeheurer Presserummel ein, der alles übertraf, was ich jemals bei PERRY RHODAN erlebt hatte. Schätzungsweise 200 Pressegespräche führte allein ich in den drei Monaten vor dem WeltCon; die Kollegen in den Nachbarbüros standen ebenfalls immer wieder Journalisten aller Art Rede und Antwort.

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildete der PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Ich selbst habe einen sehr subjektiven Blick auf diesen Con, der für uns von viel Arbeit, aber auch von unglaublich viel positiven Energien geprägt war. Zahlreiche Besucher sprachen mich an und lobten die Veranstaltung; die Besprechungen hinterher waren ebenfalls zu einem großen Teil positiv. Wir Veranstalter waren hinterher absolut kaputt: Nach den Monaten im Dauerstress lagen bei uns die Nerven ziemlich blank.

Dabei veröffentlichten wir in diesem Jahr 2011 sogar einen Jubiläumsband in der PERRY RHODAN-Serie; nur ging das Thema fast komplett unter. Mit Band 2600, verfasst von Uwe Anton, leiteten wir einen neuen Zyklus ein; diesmal ging es um das Neuroversum, über das die Leser in diesem Jahr aber nicht viel mehr als den Namen erfuhren.

Ein entführtes Sonnensystem, eine entführte BASIS, ein Alaska Saedelaere auf dem Weg ins Reich der Harmonie: Was sich Uwe Anton als Exposéautor und das Autorenteam ausgedacht hatten, war faszinierend und vielseitig zugleich. Aber die Presse interessierte sich bei den Gesprächen nicht für Band 2600 – dieses ansonsten so wichtige Thema fiel angesichts der vielen anderen »Medienereignisse« nach hinten.

Mit dazu bei trug »PERRY RHODAN – Unser Mann im All«: Der Dokumentarfilm der Filmproduktionsgesellschaft Florianfilm, für den unser Autor Wim Vandemaan einer der Drehbuchautoren war, kam im September 2011 in die Kinos, wurde auf einmal zu einem neuen Thema für die Journalisten.

Es gab zahlreiche Veranstaltungen, an denen auch Autoren und Verlagsmitarbeiter teilnahmen: Ich war beispielsweise mit Gisbert Haefs und Wim Vandemaan in Hamburg auf der Bühne, und mit Marc A. Herren begrüßte ich das Kino-Publikum in der »Schauburg« in Karlsruhe.

Nicht vergessen darf ich bei der Betrachtung des Jahres 2011 unser »Geheimprojekt«, das wir über ein Jahr lang heimlich vorbereitet hatten. Pünktlich zum WeltCon und damit zum fünfzigjährigen Jubiläum starteten wir PERRY RHODAN NEO, unsere neue Vision des PERRY RHODAN-Universums.

Seit Jahren sprachen wir immer wieder über dieses Thema, und ich hatte es stets neu diskutiert und war es oftmals unter anderen Gesichtspunkten angegangen. Seit Oktober 2011 gibt es PERRY RHODAN NEO nun in Form von Taschenheften, aber ebenso als E-Book und als Hörbuch. Von Anfang an setzten wir bei dieser Serie auf eine Publikation in den unterschiedlichsten Formen.

 

Klaus N. Frick

 

 

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