Logbuch: Auf nach Arkon – die vierte NEO-Staffel

07.09.2012 10:30 von vpm

Klaus N. Frick

Seit fast einem Jahr gibt es nun PERRY RHODAN NEO; eigentlich wäre das ein Grund, ein wenig zurückzublicken und die Vergangenheit neu aufleben zu lassen. Doch ich will lieber in die nahe Zukunft blicken ... Die vierte Staffel unserer Serie ist bereits angelaufen, und ich möchte ein wenig darüber plaudern, was die Leser so alles erwartet.

PERRY RHODAN NEO hat bereits am 31. August 2012 ein kleines Jubiläum erreicht: Band 25 ist an diesem Tag erschienen. Damit begann bekanntlich die vierte Staffel der Serie, verfasst wurde der Roman von Leo Lukas. Der in Wien lebende Autor ließ in »Zielpunkt Arkon« seine Phantasie sprühen: Es geht nicht nur darum, dass Perry Rhodan und seine Gefährten zu einer neuen Mission aufbrechen, sondern die Leser erfahren auch viel über die Besatzung der TOSOMA, vor allem über den Koch, der in letzter Sekunde an Bord geholt wird ...

Der Beginn des Jahres 2037 markiert eine erstePR NEO 25: »Zielpunkt Arkon« von Leo Lukas Expansion der Menschen ins All: noch ein wenig behutsam, fast unbeholfen, aber trotzdem mit viel Erfindergeist und Wagemut. Die direkte Fortsetzung des Lukas-Romans kann man übrigens in Band 27 lesen, den  Michelle Stern verfasst hat. Am 28. September 2012 zeigt die Autorin mit »Das Gespinst« unter anderem, wie es mit Perry Rhodan und seinen Gefährten weitergeht.

Der hauptsächliche Schauplatz der Handlung ist eine gigantische Raumstation, die von ihren Bewohnern als »Gespinst« bezeichnet wird. Hier leben menschenähnliche Wesen, mit denen Perry Rhodan und seine Gefährten erstmals in Kontakt treten. Sie haben eigenwillige Vorstellungen darüber, wie die Reparatur eines Raumschiffes zu bezahlen ist – und Perry Rhodan entwickelt einen wagemutigen Plan ...

Eine weitere Handlungsebene in der vierten NEO-Staffel ist der Mars. Bereits »Zielpunkt Arkon« zeigte dies, übrigens nicht nur auf dem Titelbild. Der Rote Planet soll eigentlich mit einem Terraforming-Programm zu einer lebenswerten Welt gemacht werden. Doch ausgerechnet auf dem Mars stoßen die Wissenschaftler auf ein faszinierendes Geheimnis, mit dem niemand rechnen konnte – ein Historiker stößt auf Wesen, die auf dem Mars eigentlich nicht sein dürften.

Diese Handlungsebene zieht sich durch die meisten NEO-Romane der vierten Staffel, soviel kann ich ankündigen. Auch auf der Erde gibt es weitere Entwicklungen, die wir in unterschiedlicher Gewichtung thematisieren. Mehr dazu vielleicht in einem weiteren Logbuch der Redaktion.

Spannend finde ich persönlich die komplett neue Handlungsebene der vierten Staffel – dieses Thema fand so in der Originalserie nie statt ... Es geht um den Planeten Topsid, die Heimat der echsenartigen Topsider. Bernd Perplies, der bereits einen Roman für PERRY RHODAN NEO verfasst hast, liefert mit »Planet der Echsen« (Band 26) sein zweites Werk für unsere Serie: Sein Held ist ein Mann von der Erde, den es auf Topsid verschlagen hat. Als einzige »Blasshaut«  muss er unter Millionen von Echsenwesen um sein Überleben kämpfen.

Trotz aller Gefahren findet er neue Freunde – und erlangt einen faszinierenden Blick in eine Kultur, die von der menschlichen Zivilisation weit entfernt ist. Dummerweise bricht dann ein Bürgerkrieg aus, und unser Held kommt in echte Schwierigkeiten ...

Die Titelbilder der vierten Staffel stammen wieder von Dirk Schulz, der sich dabei von Horst Gotta unterstützen lässt. Anfangs wurde kritisiert, Dirk würde zu viele Kugelraumer in den Titelbildern »verarbeiten« – das ist jetzt definitiv anders. Wir werden die Oberfläche fremder Welten zu Gesicht bekommen, und wir werden rein optisch ein anderes Verhältnis für Topsid erhalten.

Nach wie vor stammen die Exposés von Frank Borsch, und seit Helmut Ehls die einzelnen Romane bearbeitet, ist gewissermaßen ein NEO-Kreativzentrum in Freiburg entstanden. Sowohl der Autor als auch der Lektor wohnen in derselben Stadt, was dazu führt, dass die beiden sich auch kurzfristig über die Arbeit austauschen können.

Bleibt eigentlich nur noch der Blick in die weitere Zukunft: Sicher ist, dass die vierte Staffel länger sein wird als die gewohnten acht Bände – die Handlung hat dies erfordert. Nach bisheriger Planung ist die vierte Staffel insgesamt zwölf Bände lang. Und dann kommt bereits die fünfte Staffel auf uns zu, mit der wir Kurs auf den Band 50 nehmen ... Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Klaus N. Frick

 

 

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