Da auf den Leserseiten der
Zur professionellen Arbeit brachte ihn der Wiener Autor
Es folgte eine fruchtbare Tätigkeit als Comic-Zeichner, hauptsächlich für das in Wien erscheinende Fachmagazin Comic Forum, es gab einige Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen. Damit nicht genug: »Beeinflußt vom didaktischen Konzept der Schreibwerkstätten begann ich, an Volkshochschulen eine Comic-Werkstatt anzubieten. Auf Anfrage von Lehrern veranstaltete ich in Schulen Comic-Workshops mit Schülern.«
Seine »normale bürgerliche Laufbahn« verlor Wittmann dabei nicht aus den Augen. Er absolvierte seinen Zivildienst beim Wiener Roten Kreuz, schloß das Studium der Rechtswissenschaften ab und trat in den Bundesdienst ein. Bis heute ist er in wechselnden Bereichen als Jurist in der österreichischen Ministerialbürokratie tätig. Er lebt in Wien, wie er ironisch anmerkt, »zusammen mit meiner Frau und ständig wachsenden Ansammlungen bedruckten Papiers.«
Aus der Comic-Leidenschaft seiner Jugend wurde längst ein umfassendes Interesse an bildender Kunst und Illustration. »Ich kann mich für Bilder begeistern wie sonst für kaum etwas. Besonders angetan haben es mir die Illustratoren vergangener Jahrhunderte, von denen Gustave Doré wohl der bekannteste ist, die Meister des japanischen Farbholzschnitts und frühe illustrierte Humormagazine wie die Fliegenden Blätter und der Simplicissimus. Diese historischen Vorbilder haben mich wahrscheinlich ebenso beeinflußt wie die amerikanischen Comiczeichner der 60er und 70er Jahre.«
Seit einiger Zeit bemüht sich Wittmann auch darum, sein Zeichentalent kommerziell zu nützen. Seit 1996 entstanden Comics und Cartoons für Kundenmagazine, Mitarbeitermagazine und Branchenzeitungen, Karikaturen von anwesenden Personen bei Firmenfesten und Messen, Layouts und Storyboards für die Werbewirtschaft.
Der aktiven Fan-Szene hat sich der Wiener ebenfalls wieder angeschlossen. Er ist wieder bei Follow und geht gerne zum Wiener PERRY RHODAN- Stammtisch. Womit sich ein weiterer Kreis schließt: Auch wenn Wittmann als seine Lieblingsautoren in der Science Fiction vor allem Philip K. Dick und J. G. Ballard bevorzugt, gehört die PERRY RHODAN-Serie zu seinen Wurzeln.
»An der Serie faszinieren mich vor allem die vielen außerirdischen Lebewesen wie

