
»Ein Raumanzug darf auch sexy sein«
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![]() SucheAnzeigeDirk Schulz![]() »Ein Raumanzug darf auch sexy sein«
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BiographieDer 1965 in Minden geborene Dirk Schulz sorgt dafür, dass PERRY RHODAN auffällt. Er ist einer der Illustratoren, die Titelbilder für die größte Science Fiction-Serie der Welt anfertigen. Damit trägt Schulz zum optischen Erfolg der PERRY RHODAN-Serie bei, die seit 1961 jede Woche erscheint und es mittlerweile auf über 2600 Heftromane gebracht hat. Wie hunderttausende andere Leser, wird auch Schulz schon früh angezogen von den Abenteuern des Weltraumhelden, nicht zuletzt durch die faszinierenden Cover von Johnny Bruck. »Ich muss so zwölf Jahre alt gewesen sein, als mir die Nummer 1 der vierten Auflage in die Finger geriet. Die folgenden etwa 70 Hefte habe ich mir dann schnell antiquarisch besorgt und am Stück durchgelesen.« Aber seine große Leidenschaft gehört den Comics. Von »Micky Maus« über »Asterix« führt der Weg zu »Schwermetall«, wo die großen der internationalen Comic-Kunst veröffentlicht werden. Schulz will vor allem eins: selbst Comics zeichnen. Fast zwangsläufig folgt daher dem Fachabitur (1982) ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld, das er 1992 mit einem Diplom abschließt. Zu diesem Zeitpunkt hat er seinen ersten Comic bereits fertig - und den Kontakt zu PERRY RHODAN wieder aufgenommen, wenngleich auf einem Umweg. Denn als 1988 seine Comic-Story »System ohne Schatten« im kurzlebigen Science Fiction-Magazin »Phantastische Zeiten« erscheint, wird der PERRY RHODAN-Autor Robert Feldhoff auf ihn aufmerksam. »Er fand die Zeichnungen toll, die Geschichte weniger, und fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm als Texter zusammenzuarbeiten. Super! Das war genau das, was ich wollte.« Gemeinsam entwickeln sie die Science Fiction-orientierte Comic-Serie »Indigo«, die bis heute erscheint, später auch »Chiq & Chloe«. Parallel zur Arbeit als Comic-Zeichner gründet Schulz die Werbeagentur »Animagic«, die sich erfolgreich mit Illustration, Webdesign und TV-Spots beschäftigt. Neben seinem Talent als Zeichner sind ebenso seine Marketing-Kenntnisse gefragt, als er 2002 zum PERRY RHODAN-Cover-Illustrator berufen wird. »Nach der Lektüre des Exposés überlege ich, welches Motiv am besten für ein Cover geeignet ist. Da darf man nicht zu nah am Roman kleben, sondern muss an die Wirkung am Kiosk denken.« Aus diesem Grund kann ein Raumanzug auf einem Schulz-Cover auch schon mal ganz unpraktisch sexy aussehen. Selbst wenn der Blick mittlerweile aus beruflicher Perspektive auf die Serie gerichtet ist, ein Leuchten in den Augen kann Schulz nicht verbergen, wenn er von PERRY RHODAN spricht. »Meine Faszination für die Serie begann mit den Covern von Johnny Bruck, und jetzt darf ich in seine Fußstapfen treten. Es ist schon unglaublich, was für eine Vielzahl an Wesen, Welten und Technik in all den Jahren entwickelt wurde. Und mit welcher Inbrunst die Fans diese Welt lieben und leben.« |