Schon bald versuchte der junge Künstler sich an eigenen Raumschiff-Kreationen. Sein großes Vorbild in dieser Zeit war der Brite Christopher Foss. Später stieß er auf den Band »Zeitsplitter«, in dem
Alfred Kelsner Stories von PERRY RHODAN- Altmeister
William Voltz illustrierte.Der Kontakt zum Perryversum war hergestellt - und mit Heft
1100 stieg Arndt Drechsler auch als Leser in die Serie ein.Derweil zeichnete und malte Drechsler weiter. Er entdeckte die Arbeit des Briten Jim Burns. »Die Personen in seinen Bildern waren das Beste, was ich bis dahin gesehen hatte«, so Drechsler. »Von nun an malte ich verstärkt Personen.
Begeisterungsstürme blieben jedoch aus. Eine Fünf in Kunsterziehung kostete mich fast mein Abitur: 'Da ist ja schon wieder ein Raumschiff drin, das Thema war doch ...' - Zitat meines Kunstlehrers, von dem ich aber sonst sehr viel lernte.«
»1992 dann hatte ich meinen ersten Buchauftrag in der Tasche. R. Rhon vom Bastei Verlag ließ mich mein erstes SF-Buch (»Hilfe, die Aliens kommen!« bzw. »Hilfe, der Drechsler ruft mich schon wieder an!«) illustrieren. Das Resultat stellte ihn sehr zufrieden und somit war mein Einstieg als Buchillustrator geschafft.« Dass Drechsler mit dieser Einschätzung richtig lang, zeigte sich in den folgenden Jahren. Er arbeitete für Heyne, Arena, Ueberreuter, Schneider, Bertelsmann und viele andere Verlage.
2003 erfüllte sich dann für ihn, wie er selbst sagt, »ein Jugendtraum. Ich durfte das Titelbild für den ATLAN-Band 23 'Die goldene Göttin' malen. Ein klassisches Motiv: ein
Arkonide mit Raumschiffen ...«

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