Bedeutung
Unter den
Kybernetischen Zivilisationen nahmen die Kybb-Traken einen vergleichsweise hohen Rang ein.
Aussehen
Die Traken sind bis zu 1,80 Meter große entfernt humanoide Wesen, deren Körper von einem Stachelkleid bedeckt wird. Die kahlen Köpfe mit den bulligen, vorspringenden Kiefern, den nadelspitzen Zähnen und der breiten Nase mit ihren daumengroßen Nasenlöchern erinnern an irdische Hyänen. In Augenhöhe umzieht den Schädel ein Band aus farbigen Flecken, in dem die mandelförmigen Augen selbst kaum zu erkennen sind. Die Hände sind vierfingrig.
Charakteristisch für die Traken ist ihr herber Körpergeruch, der je nach Stimmung wechselt.
Besonderheiten
30 Rezeptor-Ampullen, die über den Körper verteilt sind, machen es den Kybb-Traken möglich, mit dem »Trakensinn« elektromagnetische Phänomene optisch wahrzunehmen.
Mit dem Eintritt in das Erwachsenenalter werden beide Arme eines Traken amputiert und durch Implantat-Manschetten ersetzt, in die verschiedene Module eingepasst werden können. Voll Verachtung blicken die Kybb-Traken auf die Kybb-Cranar herab, die nur eine Prothese tragen.
Die Gesellschaft der Kybb-Traken ist streng hierarchisch gegliedert. Die unterste Ebene bilden die die Plane, darauf folgen die Kataloge, an der Spitze stehen die Prim-Direktoren. Innerhalb der drei Stufen charakterisieren Zahlen das jeweilige Betätigungsfeld: Die Einser sind Allrounder, vielfach Befehlshaber, Abteilungsleiter oder Raumschiffkommandanten. Die Zweier sind Einzelkämpfer, die Dreier Mitglieder des Militärs, die Vierer Techniker, die Fünfer Wissenschaftler und Ingenieure, die Sechser Mediker, die seltenen Siebener Prothesenmacher, die Achter Funker und Orter und die Neuner Seher mit speziell geschultem Trakensinn. Als völlig nutzlos gelten die Zehner.
Freunde/ Verbündete/ Allianzen
Die Kybb-Traken agierten unter dem Befehl des Kybernetischen Kommandos, schlossen aber später Freundschaft mit ihren ehemaligen Feinden, den
Motana.

