Bedeutung
Da sie sich unter einem Zeitrafferfeld auf dem vierten Planeten des Solsystems entwickelt haben, waren sie lange die unmittelbaren Nachbarn der
Terraner.
Aussehen
Die völlig haarlosen Herreach sind zwei bis 2,10 Meter groß und entfernt humanoid. Das Gesicht wird vom fleischigen Nas-Organ dominiert, das an den verkleinerten Rüssel eines See-Elefanten erinnert und der mimischen Kommunikation dient. Die überlangen Arme reichen bis zu den Knien hinunter. Die Hände besitzen über zwei Daumen und zwei weitere Finger. Das Ellenbogen- und das Kniegelenk können in zwei Richtungen gebeugt werden. Die Herreach verfügen dadurch eine große Beweglichkeit und gehen in einem seltsam anmutenden Stelzschritt.
Heimat
Ursprüngliche Heimatwelt der Herreach war
Trokan ist der (neue) vierte Planet des Solsystems. Die Hauptstadt Moond lag in unmittelbarer Nähe des Pilzdoms.
Die neue Heimat ist der Planet Cauto, 1366 Lichtjahre von Terra entfernt. Es ist ein Einseitendreher und weist in der Übergangszone zwischen seiner Tag- und seiner Nachtseite das gleiche beständige Dämmerlicht auf, das für die Herreach vor dem Ende des Zeitrafferfeld allgegenwärtig war.
Besonderheiten
Da sich die Herreach unter einem Zeitrafferfeld entwickelt haben, verlief ihre Jahrmillionen währende Evolution aus Sicht der
Terraner innerhalb weniger Jahre. Durch den plötzlichen Kontakt mit Menschen wurden die Herreach 1288
NGZ unversehens und unvorbereitet mit einer hoch technisierten Zivilisation konfrontiert.
In Trance können die Herreach mit ihren Psi-Fähigkeiten halbmaterielle Gestalten erschaffen, darunter auch den Riesen Schimbaa.
Eine Bedrohung, die von plötzlich aufflackernden
Zeitbrunnen im Umkreis des Pilzdoms ausgeht, zwingt die Herreach im April 1312 NGZ
Trokan aufzugeben. Mit Unterstützung der
LFT siedeln die 145 Millionen Herreach nach Cauto über.
Entwicklungsstand
Beim ersten Kontakt mit
Terranern befanden sich die Herreach auf einer prä-atomaren Stufe. Obwohl sie die
Terraner nicht ablehnen, isolieren sich die Herreach weit gehend und beharren in ihrer eher auf Geisteskräfte denn auf Technik zentrierten Kultur.

