Claudia Kern


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Die erste Gastautorin bei PERRY RHODAN

Mit PERRY RHODAN-Band 2132, »Der Saltansprecher«, gibt eine neue Autorin ein Gastspiel bei der größten Science Fiction-Serie der Welt: Claudia Kern. Den Freunden der Phantastik in Deutschland ist sie keine Unbekannte. Sie fungierte als Chefredakteurin des SF-Magazins »Space View« und schreibt regelmäßig Romane für die Serien »Professor Zamorra« und »Maddrax«.

Die 1967 in Gummersbach geborene Autorin kam schon früh mit der Science Fiction in Kontakt. Zumindest beinahe, wie sie heutzutage gerne erzählt: In einer Zeit, in der die meisten Familien nur einen Fernseher besaßen, ging sie aus dem samstäglichen Duell »Sportschau« gegen »Raumschiff Enterprise« meist als Verlierer hervor.

Die entgangenen Abenteuer vor dem Fernsehschirm holte sie später in größerem Maßstab nach: Während des Studiums in Bonn jobbte sie in einem Kino. »Ich kann von mir behaupten, dass ich zwischen 1990 und 1995 jeden einzelnen der in den vier Sälen gezeigten Filme gesehen habe«, resümiert die Autorin. Einzige Ausnahme war »Das Geisterhaus«, bei dem sie nach der Hälfte aufgab.

Das »Studium im Kino« zahlte sich anderweitig aus. Danach avancierte Claudia Kern zusammen mit Dirk Bartholomä zur Chefredakteurin des neu gegründeten Magazins »Space View«. Als sie einige Jahre später die Chance erhielt, zum Fernsehsender ProSieben zu wechseln, griff sie trotz der Bedenken ihrer Freunde zu - und bereute bald darauf ihre Entscheidung. Die Arbeit in der Redaktion hielt nicht, was sie versprochen hatte.

Claudia Kern zog zurück nach Bonn und sattelte zur Schriftstellerin um. Zusammen mit W.K. Giesa verfasste sie den SF-Roman »Hagar Qim« und nahm im Anschluss daran die Mitarbeit an »Professor Zamorra« auf. Kurz darauf begann sie für die SF-Serie »Maddrax« zu schreiben.

Mit ihrem Roman für PERRY RHODAN betritt Claudia Kern nun Neuland - trotz ihrer Leidenschaft für Science Fiction hatte sie bis dato noch keine Folge der Serie gelesen. »Gerade das aber machte die Aufgabe so spannend«, stellte die Autorin fest. »Ich musste mich mit einem fremden Universum anfreunden - und das holte ich mit großer Begeisterung nach.« In ihrem Roman stellt sie den geistig behinderten Angehörigen eines außerirdischen Volkes ins Zentrum des Geschehens, eine Auswahl, die sie bewusst traf: »Ich wollte einmal eine ganz andere Art von Charakter als Held aufbauen.«